AT371944B - Einrichtung fuer den antrieb eines elektrischen schalters - Google Patents

Einrichtung fuer den antrieb eines elektrischen schalters

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AT371944B
AT371944B AT502181A AT502181A AT371944B AT 371944 B AT371944 B AT 371944B AT 502181 A AT502181 A AT 502181A AT 502181 A AT502181 A AT 502181A AT 371944 B AT371944 B AT 371944B
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AT
Austria
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electrical switch
drive
shaft
clutch
driving
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Application number
AT502181A
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English (en)
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ATA502181A (de
Inventor
Werner Dipl Ing Schmidt
Original Assignee
Elin Union Ag
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H3/00Mechanisms for operating contacts
    • H01H3/22Power arrangements internal to the switch for operating the driving mechanism
    • H01H3/26Power arrangements internal to the switch for operating the driving mechanism using dynamo-electric motor

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  • Transmission Devices (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft eine Einrichtung für den Antrieb eines elektrischen Schalters, ins- besondere eines Trennschalters, der als Betätigungselement einen Motor und/oder eine Handkurbel aufweist, wobei als lösbare Verbindung zwischen einer Welle, an welcher das Betätigungselement starr angeschlossen ist, und einer Welle, deren Drehbewegung auf die Kontakte des elektrischen
Schalters wirkt, eine Kupplung, vorzugsweise eine Reibbackenkupplung, angeordnet ist, welche ein sich in radialer Richtung verdrehendes Spreizstück als Funktionselement aufweist. 



   In grossen, modernen, zentral gesteuerten und verzweigten Hochspannungsschaltanlagen tritt heutzutage oft folgendes Problem bei Revisionsarbeiten auf. Durch die Verzweigung der heutigen
Hochspannungsschaltanlagen und durch die komplexe Steuerung dieser Schaltanlagen kann es vor- kommen, dass Teile dieser Schaltanlage, welche gerade revisioniert werden, eingeschaltet werden. 



   Dadurch ist natürlich eine überaus grosse Gefährdung der Personen, welche die Anlage revisionieren, gegeben. Es ist auch in diesem Zusammenhang schon zu einigen Unfällen gekommen. 



   Ausserdem ist es auch möglich, dass einige Abzweige der Hochspannungsschaltanlage geerdet sind. Durch eine Aufschaltung dieser geerdeten Abzweige kann es zu Gerätebeschädigungen bzw. vollkommener Vernichtung von Anlagenteilen kommen. Diese Anlagenteile sind vor allem Transforma- toren, Leistungs- und Trennschalter, welche sehr kostenintensiv sind. 



   Alle oben genannten Nachteile werden durch die Erfindung vermieden. 



   Aufgabe der Erfindung ist es nämlich, eine Einrichtung bzw. eine Blockiereinrichtung für den Antrieb von Hochspannungsschaltern zu schaffen, welche verhindert, dass der Schalter entweder ein-oder ausgeschaltet werden kann bzw. so, wie es eben erforderlich ist, um keine Fehlschaltungen durchführen zu können. 



   Die Aufgabe der Erfindung wird dadurch gelöst, dass mindestens ein vom Gehäuse des An- triebes her bis zum Spreizstück einschraubbarer Gewindebolzen, insbesondere eine Flügelschraube und Anschlagbolzen vorgesehen sind, welche das Spreizstück und damit die Kupplung für Revisions- arbeiten blockieren. 



   Durch diese Erfindung ist es erstmals möglich, auf einfachste, kostengünstigste und sicherste
Art die Blockierung des Antriebes des Hochspannungsschalters durchzuführen und somit Fehl- schaltungen des Schalters zu vermeiden. Es werden somit alle eingangs genannten Nachteile, wie
Gefährdung von Personen bei Revisionsarbeiten an Abzweigen der Hochspannungsschaltanlage vermieden. Ebenso kann auch durch Blockierung des Antriebes bestimmter Hochspannungsschalter eine Aufschaltung geerdeter Abzweige vermieden werden. 



   Von Vorteil ist. ferner, dass mindestens zwei einschraubbare Gewindebolzen vorgesehen sind, von denen einer den Antrieb in der geöffneten Stellung des elektrischen Schalters und der andere den Antrieb in der geschlossenen Stellung des elektrischen Schalters blockiert. Dadurch ist es, durch die Möglichkeit den Antrieb in zwei Stellungen zu blockieren, erstmals möglich, den Hochspannungsschalter auch in der jeweils notwendigen Stellung zu halten. 



   An Hand des dargestellten Ausführungsbeispieles soll nun die Erfindung näher erläutert werden. In   Fig. 1   ist der Motorantrieb für einen elektrischen Schalter, welcher   z. B.   ein Trennschalter sein kann, mit der erfindungsgemässen Einrichtung bei abgenommenem Frontdeckel dargestellt, und Fig. 2 zeigt einen Schnitt AB des Motorantriebes gemäss Fig. 1. 



   Es ist somit in Fig. 1 und ebenso in Fig. 2 der Motor --2-- als Betätigungselement des Antriebes dargestellt. An der Welle --3-- des Motors --2-- ist ein Zahnrad --4-- befestigt, welches ein Teil des   Getriebes --5- ist.   Dieses ist in einem im Querschnitt U-förmigen   Gehäuse --6-- unter-   gebracht, das an das   Antriebsgehäuse --7-- angeschweisst   ist. 



   In das Zahnrad --4-- greift ein weiteres Zahnrad --8-- ein, wobei dieses auf einer senkrechten Welle --9-- befestigt ist. Diese Welle --9-- ist in der unteren Hälfte verzahnt und oben im   Gehäuse --6-- und   unten im   Gehäuse -7-- mittels   radialer Rillenkugellager --10, 11-- gelagert. In die Verzahnung auf der Welle --9-- greift ein weiteres Zahnrad --12-- ein. Das Getriebe --5-dient also zur Untersetzung der Motordrehzahl. Das Zahnrad --12-- ist auf der senkrechten Hauptwelle --13-- des Antriebes befestigt, welche oben im   Antriebsgehäuse --7-- mit   einem radialen   Rillenkugellager --14-- geführt   wird und unten mit zwei axialen Rillenkugellagern --15, 16-gehalten und mit einem weiteren radialen   Rillenkugellager --17-- geführt   wird.

   Am unteren Ende der Hauptwelle ist noch ein Wellenstummel --18-- vorhanden, auf den eine Handkurbel für einen eventuellen Handbetrieb aufgesteckt werden kann. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 


Claims (1)

  1. --13-- istPATENTANSPRÜCHE : 1. Einrichtung für den Antrieb eines elektrischen Schalters, insbesondere eines Trennschalters, der als Betätigungselement einen Motor und/oder eine Handkurbel aufweist, wobei als lösbare Verbindung zwischen einer Welle, an welcher das Betätigungselement starr angeschlossen ist, und einer Welle, deren Drehbewegung auf die Kontakte des elektrischen Schalters wirkt, eine Kupplung, vorzugsweise eine Reibbackenkupplung angeordnet ist, welche ein sich in radialer Richtung verdrehendes Spreizstück als Funktionselement aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein vom Gehäuse (7) des Antriebes her bis zum Spreizstück (31) einschraubbarer Gewindebolzen (38), insbesondere eine Flügelschraube (38), und Anschlagbolzen (34, 35,36, 37) vorgesehen sind, welche das Spreizstück (31)
    und damit die Kupplung für Revisionsarbeiten blockieren.
    2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei einschraubbare Gewindebolzen (38, 40) vorgesehen sind, von denen einer den Antrieb in der geöffneten Stellung des elektrischen Schalters und der andere den Antrieb in der geschlossenen Stellung des elektrischen Schalters blockiert.
AT502181A 1981-11-23 1981-11-23 Einrichtung fuer den antrieb eines elektrischen schalters AT371944B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN112017875A (zh) * 2020-08-23 2020-12-01 国网山东省电力公司莱芜供电公司 一种高压开关的控制装置

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