AT369496B - Vorrichtung zur fernbetaetigung von fluegeln von rauch- und waermeabzugsanlagen - Google Patents

Vorrichtung zur fernbetaetigung von fluegeln von rauch- und waermeabzugsanlagen

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AT369496B AT0570876A AT570876A AT369496B AT 369496 B AT369496 B AT 369496B AT 0570876 A AT0570876 A AT 0570876A AT 570876 A AT570876 A AT 570876A AT 369496 B AT369496 B AT 369496B
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Description


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   Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Fernbetätigung von Flügeln, wie Klap- pen, Türen   u. dgl.   von Rauch- und Wärmeabzugsanlagen,   z. B.   zum selbsttätigen Öffnen der Flü- gel, wie Oberlichtklappen eines Gebäudes, bei der die Flügel mittels eines durch ein Druckmittel betätigten Hubelementes,   z. B.   einer Kolben-Zylinder-Einheit, aufgestossen wird, wobei die Kolben- stange des Hubelementes gelenkig mit dem Flügel verbunden und eine von dem Druckmittel beauf- schlagbare Verriegelungsvorrichtung vorhanden ist, vornehmlich zu Entlüftungszwecken bei
Brand. 



   Bei der Vorrichtung der genannten Art ist es bekannt, den Steuerkolben des Steuerorgans als Widerlager für eine Federung auszubilden, durch die der Flügel in die Schliessstellung zurück- geholt wird. Bei Betätigen des Steuerkolbens wird die Federung freigegeben. Dadurch kann der
Flügel soweit aufgestossen werden, dass die freizugebende Öffnung gross genug ist, um das Ab- ziehen des Rauches   u. dgl.   in vorbestimmter Weise zu ermöglichen. Mittels eines Stossdämpfers kann der aufgestossene Flügel abgebremst werden. Die Schliessfeder hat vorteilhaft eine Hubbegrenzung, die beispielsweise aus einem in der Feder eingelagerten Draht vorbestimmter Länge besteht. Das Öffnen des Flügels zu Entlüftungszwecken wird mittels des Netzdruckmittels veranlasst. Dabei wird eine Verriegelung ausser Tätigkeit gesetzt. 



   Bei dieser Befestigung des Flügels, der eine Lichtkuppel bzw. eine Rauchklappe sein kann, greifen zwei Teile an dem Flügel an, die im Gefahrfalle beim Aufstossen des Flügels von diesem gelöst werden müssen. Hiezu wird das untere Widerlager der Feder durch die Querverschiebung des Steuerkolbens gelöst. Die Feder bleibt jedoch an dem Flügel drehbar gelagert. Ferner ist der Zusammengriff der Kolbenstange mit dem Flügel so vorgesehen, dass bei einer vorbestimmten Winkelstellung des geöffneten Flügels das obere Ende der Kolbenstange sich aus der Befestigung am Flügel lösen kann. Wenn die Kolben-Zylinder-Einheit als Teleskop-Einheit ausgebildet ist, braucht ein Lösen der Kolbenstange von dem Flügel nicht vorgenommen zu werden. Auf jeden Fall ist eine Freigabe der Feder erforderlich, die mit dem aufgestossenen Flügel mitgeführt wird. 



   Aufgabe der Erfindung ist es, die Verbindung des Hubelementes mit dem Flügel baulich einfacher und zuverlässig arbeitender zu gestalten, wenn im Falle der Gefahr der Flügel vollständig geöffnet werden muss. Zugleich soll der Flügel zu Entlüftungszwecken um einen begrenzten Weg angehoben werden können. Die Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass das Hubelement an dem dem Flügel zugekehrten Ende ein hohles Kopfstück mit einem kappenförmigen Teil aufweist, der auf das hohle Kopfstück aufgesetzt ist. Der kappenförmige Teil ist an dem Flügel drehbar gelagert, weist die Verriegelungsvorrichtung auf und umschliesst einen abgesetzten Teil des Kopfstückes gleitend. Ferner ist ein Bodenstück des Hubelementes an einer ortsfesten Konsole oder an einer längs eines Gehäuses bewegbar gelagerten Haltevorrichtung angeordnet. 



   Durch diese Ausbildung des Hubelementes ist es ermöglicht, das Freikommen des Flügels beim Aufstossen desselben sicherer zu gestalten. Es ist nur eine Kupplungsstelle zwischen der hülsenförmigen Kolbenstange und dem Flügel vorhanden, nämlich die Verriegelung, die bei Druckeaufschlagung gelöst wird. Damit sind die Gefahrenquellen für ein Versagen des Funktionierens der Lösbarkeit wesentlich reduziert. Die gesamte Vorrichtung wird baulich einfacher und damit auch zuverlässiger. Das Hubwerk kann im ganzen kürzer gestaltet werden. Es braucht nicht mehr so lang zu sein, dass das Hubelement mit dem Flügel bis zu einer vorbestimmten Winkelstellung mitgeführt werden muss. Durch den Fortfall von weiteren Kupplungsteilen entfällt eine Störungsquelle.

   Ferner kann der Flügel in einem beschränkten Mass zu Entlüftungszwecken geöffnet werden, wobei er durch die Verschiebbarkeit der Befestigung wieder geschlossen werden kann. 



   Gemäss einem weiteren Merkmal der Erfindung kann das Kopfstück Durchlässe für das Druckmittel zu der Verriegelung und zu dem kappenförmigen Teil aufweisen, wobei die Verriegelung aus einem in einer Vertiefung des Kopfstückes eingreifenden federbelasteten Verriegelungsbolzen mit Kolbenteil und Handhabe bestehen kann. Dadurch wird durch das Druckmittel sogleich die Entriegelung und das Aufschleudern des Flügels veranlasst. 



   Die Konsole kann als U-förmige Schiene ausgebildet und an einem Aufsatzkranz des zu öffnenden Flügels angeordnet sein. Die Befestigung kann mittels Mutter und Spindel längs des Gehäuses verstellt werden. 



   Die Erfindung wird an Hand der in den Zeichnungen gezeigten Ausführungsbeispiele nach- 

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 stehend erläutert. Fig. l zeigt das Hubelement gemäss der Erfindung im Längsschnitt und im Schema.
Fig. 2 zeigt eine Draufsicht auf den unteren Teil des Hubelementes im Ausschnitt. Fig. 3 veranschau- licht die Anordnung der Teile des lösbaren Hubelementes an einem Oberlichtflügel in geöffneter
Stellung desselben, schematisch. Fig. 4 zeigt eine weitere Ausführungsform der drehbaren Lagerung des Hubelementes an einem ortsfesten Teil für die Durchführung einer begrenzten Öffnungsbewe- gung zu Entlüftungszwecken, schematisch. Fig. 5 ist eine Draufsicht nach der Linie V-V der
Fig. 4. 



   Das Hubelement --5a-- als Öffnungsgerät für einen Flügel,   z. B.   eine Lichtkuppel --2-- bzw. eine Klappe, der mittels eines Scharniers --3-- drehbar gelagert ist und in der Schliessstellung über einen Aufsatzkranz --4-- greift, weist am unteren Teil ein   Bodenstück --33a-- auf,   und ist mit der   Zündvorrichtung --38-- zum   Zünden des   Zündsatzes --37--,   vorzugsweise auf elektrischem Wege, und mit einer Vorrichtung --44-- versehen, die auf eine vorbestimmte Temperatur anspricht. Beide Vorrichtungen dienen dazu, einen Treibsatz bzw. eine Treibladung --34-- als Druckmittelquelle für das Hubelement --5a-- zu zünden. Das Hubelement --5a-- weist den Zylinder --80-- auf, der mit dem Bodenstück --33a-- fest, z.B. durch Verschraubung, verbunden ist. 



  Am vorderen Ende des Hubzylinders --80-- ist ein   Kopfstück --81-- vorgesehen,   das als Buchse ausgebildet ist und mit dem Zylinder --80-- fest, z.B. durch Verschraubung verbunden ist. Auf einem abgesetzten Teil --81a-- des Kopfstückes --81-- ist ein kappenförmiger Teil --82-- aufgeschoben, der mittels der Lasche --82a-- bei --83-- gelenkig mit dem   Flügel --2-- verbunden   ist. 



  An dem   Teil --82-- ist   eine   Hülse --84-- befestigt,   die auf dem Zylinder --80-- aufgeschoben ist und in geeigneter Weise mit dem Teil --82-- verbunden sein kann. Bei dem gezeigten Beispiel ist die   Hülse --84-- mit   einer ringförmigen Sicke --84a-- versehen, die in eine Ringnut --82b-- des Teiles --82-- greift. Die Verriegelung --73a-- ist an dem kappenförmigen Teil --82-- angeordnet. 



  Sie weist einen unter der Wirkung der Feder --75a-- stehenden Bolzen --74a-- auf, der mit einem Kolben --76a-- fest verbunden ist, welcher in dem   Gehäuse --77a-- gleitet.   Der Bolzen --74a-greift mit seinem angeschrägten freien Ende in eine Vertiefung --78a-- des abgesetzten Teiles --81a--, wobei die Vertiefung mit Schrägflanken versehen ist. Der Verriegelungsbolzen --74a-kann mittels der Handhabe --79a-- von Hand betätigt werden. 



   Das   Kopfstück --81, 81a-- ist   mit Durchgangsbohrungen --81b-- verschen, durch die der im   Bodenstück --33a-- erzeugte   Druck entweichen kann. Die Gase wirken auf die innere Stirnfläche des   Kappenteiles-82-und   gelangen auch durch die Bohrungen --85-- unter den Kolben --76a-der Verriegelung --73a--. 



   Das   Bodenstück --33a-- mit   dem Zylinder --80-- kann in einer U-förmigen   Konsole-86-   mittels der Zapfen --87-- drehbar gelagert sein, wobei die Konsole ortsfest,   z. B.   an dem Auf-   satzkranz --4--,   befestigt ist. Mittels der   Rändelschrauben --88-- ist   das Hubelement --5a-- von der Konsole --86-- demontierbar. 
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 ge erfolgen.

   Dabei wird durch einen Glaskolben --45--, der bei einer vorbestimmten Temperatur platzt, ein federvorgespannter Schlagbolzen --46-- freigegeben, wobei über einen Schlagzünder - der Zündfunke auf den   Zündsatz --37-- überspringt.   Statt des Zündsatzes und des Treibsatzes zur Erzeugung des Druckgases kann auch ein Druckmittel aus einem Versorgungsnetz eingesetzt werden, das im Gefahrfall für den Rauchabzug durch Öffnen einer Membran   od. dgl.   freigegeben wird. 



   Nach Zündung des Treibsatzes --34-- oder nach Freigabe des Netzdruckmittels dringen die Gase bis zu dem   Kopfstück --81-- und   dringen durch die Durchgangsbohrungen --81b-- und die weiteren   Bohrungen-85-- unter   den Kolben --76a-- der Verriegelungsvorrichtung, worauf der   Verriegelungsbolzen --74a-- zurückgezogen   wird. Zugleich wirkt der Gasdruck auf den Kappenteil --82--. Dieser wird zusammen mit der   Hülse --84-- weggeschleudert   und von dem Zylinder --80-- abgezogen, wodurch die Kuppel oder Klappe --2-- aufgeschlagen wird.

   Der Kappenteil --82-- mit der   Hülse-84-löst   sich vollständig von dem Zylinder --80-- und wird mit dem aufgeschlagenen   Flügel --2-- mitgenommen.   Diese Teile bleiben mit dem   Flügel --2-- bzw.   der 

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 Kuppel oder Klappe verbunden. Der Flügel wird durch entsprechende Stossdämpfer in einem bestimmten Öffnungswinkel gehalten. Durch die Ausbildung des   Hubelementes --5a-- benötigt   man nur eine   Kupplungs- bzw.   Verriegelungsstelle zwischen dem Hubelement und dem Flügel. 



   Wenn der   Flügel --2-- mit   dem Hubelement --5a-- zugleich auch zur normalen Entlüftung 
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2-- nurelement --5a-- bzw. das   Bodenstück --33a-- an   einer Haltevorrichtung --89-- bei --90-- drehbar gelagert werden, wobei die   Haltevorrichtung-89-verschiebbar   vorgesehen ist. Beispielsweise kann die Halterung --89-- mittels einer Mutter --91-- mit einer Spindel --92-- zusammengreifen,   die in dem Gehäuse --93-- drehbar gelagert ist. Die Führung der Mutter --91-- bzw. der Halte-     vorrichtung --89-- in   dem   Gehäuse --93-- erfolgt   längs eines Schlitzes --94--. Die Spindel --92-kann von Hand mittels einer Kurbel betätigt werden. Für die manuelle Betätigung kann die Spindel auch mit einer   Öse --95-- versehen   werden.

   Alternativ kann die Spindel --92-- auch motorisch,   z. B.   mittels eines Elektromotors --96--, gedreht werden. Durch Verschieben der Haltevorrichtung - wird zugleich das ganze System,   d. h.   das Hubelement --5a-- mit dem an diesem gelagerten   Flügel-2-,   verschoben. Der   Flügel --2-- kann   bis zu einem vorbestimmten Winkelgrad geöffnet werden. Durch Rückdrehen der Spindel --92-- wird die Gesamteinrichtung, nämlich Hubelement   - 5a-mit Flügel-2-,   wieder bis zur Schliessstellung des Flügels zurückgefahren. Auf diese Weise lässt sich der   Flügel --2-- im   Gefahrfall vollständig aufschlagen und öffnen, wobei die Teile des Hubelementes, nämlich die   Hülse --84-- und   der Zylinder --80--, vollständig voneinander getrennt werden.

   Der   Flügel --2-- dient   zugleich auch dem Zweck, eine normale Entlüftung herbeiführen zu können, indem dieser um einen begrenzten Winkelausschlag zum Öffnen und zum Schliessen verstellt werden kann. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Vorrichtung zur Fernbetätigung von Flügeln, wie Klappen, Türen   u. dgl.   von Rauch- und 
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 einer Kolben-Zylinder-Einheit, aufgestossen wird, wobei die Kolbenstange des Hubelementes gelenkig mit dem Flügel verbunden und eine von dem Druckmittel beaufschlagbare Verriegelungsvorrichtung vorhanden ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Hubelement (5a) an dem dem Flügel (2) zugekehrten Ende ein hohles Kopfstück (81) mit einem kappenförmigen Teil (82) aufweist, der auf das hohle Kopfstück (81) aufgesteckt ist, dass der kappenförmige Teil (82) an dem Flügel (2) drehbar gelagert ist, die Verriegelungsvorrichtung (73a) aufweist und einen abgesetzten Teil   (8la)   des Kopfstückes (81) gleitend umschliesst, dass ein Bodenstück (33a) des Hubelementes (5a) an einer ortsfesten Konsole (86)

   oder an einer längs eines Gehäuses (93) bewegbar gelagerten Haltevorrichtung (89) angeordnet ist.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Kopfstück (81) Durchlässe (81b) für das Druckmittel zu der Verriegelung (73a) und zu dem kappenförmigen Teil (82) aufweist, wobei die Verriegelung (73a) aus einem in einer Vertiefung (78a) des Kopfstückes (81) eingreifenden federbelasteten Verriegelungsbolzen (74a) mit Kolbenteil (76a) und Handhabe (79a) besteht.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der kappenförmige Teil (82) mit einer Hülse (84) verbunden ist, die den Zylinder (80) des Hubelementes (5a) umschliesst und auf diesem gleitet.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Konsole (86) als U-förmige Schiene ausgebildet und an einem Aufsatzkranz (4) des zu öffnenden Flügels (2) angeordnet ist. <Desc/Clms Page number 4>
    5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltevorrichtung mittels einer Mutter (91) und einer Spindel (92) in dem Gehäuse (93) verschiebbar ist.
AT0570876A 1974-12-17 1976-08-02 Vorrichtung zur fernbetaetigung von fluegeln von rauch- und waermeabzugsanlagen AT369496B (de)

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