<Desc/Clms Page number 1>
Die Erfindung bezieht sich auf ein Regelgestänge für eine Einspritzvorrichtung für Brennkraftmaschine von derjenigen Bauart, bei welcher Einspritzpumpe und Einspritzdüse zu einer einem Motorzylinder zugeordneten Pumpedüse-Einheit vereinigt ist, wobei die Regulierung durch Verdrehung eines Pumpenkolbens erfolgt und am Antriebsende des Pumpenkolbens eine Kurbel am Pumpenkolben festgelegt ist, welche aus dem Gehäuse der Pumpedüse-Einheit herausragt, wobei deren Kurbelzapfen vom Gehäuse der Pumpedüse-Einheit weggerichtet ist und an der Kurbel der Pumpedüse-Einheit bzw. an den Kurbeln der Pumpedüse-Einheit eine gegebenenfalls für mehrere Pumpedüse-Einheiten gemeinsame längsverschiebbare Regelstange angreift.
Solche Pumpedüse-Einheiten müssen fallweise ausgebaut werden, und bei den bekannten Anordnungen dieser Art erfordert der Ausbau eine komplizierte Lösung der dem Ausbau im Wege stehenden Elemente, wodurch die Einstellung der Pumpedüse-Einheit beeinträchtigt wird. Eine solche Pumpedüse-Einheit ist einem Motorzylinder zugeordnet, und üblicherweise werden mehrere oder alle Pumpedüse-Einheiten eines Motors durch eine gemeinsame Regelstange gesteuert. Dadurch wird die Schwierigkeit beim Ausbau erhöht.
Eine Konstruktion der eingangs genannten Art ist beispielsweise der AT-PS Nr. 256556 zu entnehmen. Bei dieser Konstruktion war ein seitlicher Gehäusedeckel vorgesehen, über welchen die Einstellmittel für die korrekte Zuordnung von Regelstangenstellung und Regulierhülse zugänglich waren. Diese bekannte Konstruktion betraf darüber hinaus eine Baueinheit aus mehreren Einspritzpumpen, bei welcher jedoch nach einem Ausbau einer Pumpedüse-Baueinheit sämtliche Justierungen relativ zur Regelstange neu eingestellt werden mussten.
Die Erfindung zielt nun darauf ab, den Ausbau einer solchen Pumpedüse-Einheit zu erleichtern, und die Erfindung besteht im wesentlichen darin, dass die Regelstange in eben geteilten zweiteiligen Lagern gelagert ist, deren Teilungsebene senkrecht zur Achse der Pumpedüse-Einheit verläuft, wobei die Regelstange die Kurbel vorzugsweise unter Vermittlung eines auf ihr verstellbar festgeklemmten Klemmstückes umgreift. Dadurch, dass die Regelstange in zweiteiligen Lagern gelagert ist, wird ihr Ausbauen erleichtert. Dadurch, dass die Teilungsebene der beiden Lagerhälften senkrecht zur Achse der Pumpedüse-Einheit verläuft, kann die Regelstange nach Abnahme der einen Lagerhälfte in einfacher Weise in Richtung der Achse der Pumpedüse-Einheit abgehoben werden.
Zweckmässig ist hiebei die Ausbildung so getroffen, dass die Regelstange mit einem vom Regler gesteuerten Teil durch Kuppelflächen gekuppelt ist, welche parallel zu den Achsen der Pumpedüse-Einheit und ungefähr senkrecht zur Längsrichtung der Regelstange liegen und von welchen die Regelstange in Richtung vom Brennraum des Motorzylinders weg abhebbar ist, so dass nach Abnahme lediglich der oberen Lagerhälften die Regelstange in Richtung vom Brennraum des Motorzylinders weg abhebbar ist.
Es genügt somit für den Ausbau der Regelstange, die obere Lagerhälfte abzunehmen, ohne dass es hiefür erforderlich wäre, weitere Verbindungen zu lösen, und da die Kuppelflächen, mittels welcher die Regelstange mit dem vom Regler gesteuerten Teil gekuppelt ist, in Achsrichtung der Pumpedüse-Einheit verlaufen, kann die Regelstange von dem vom Regler gesteuerten Teil abgehoben werden, ohne dass die Einstellung der Pumpedüse-Einheit oder - Einheiten verändert wird.
Vorzugsweise weist hiebei die Regelstange oder das Klemmstück einen den Kurbelzapfen umgreifenden Schlitz auf. Die Regelstange kann hiebei ein Winkel-, Flach- oder Rundprofil aufweisen.
In den Zeichnungen ist die Erfindung an Hand von Ausführungsbeispielen schematisch erläutert. Fig. l zeigt ein Beispiel einer Pumpedüse-Einheit im Axialschnitt, Fig. 2 und 3 zeigen die Anordnung mehrerer Pumpedüse-Einheiten mit einer gemeinsamen Regelstange, Fig. 4 und 5 zeigen eine Ausbildung der Lagerung der Regelstange, wobei Fig. 4 einen Schnitt nach Linie IV-IV der Fig. 5 und Fig. 5 eine Draufsicht auf Fig. 4 darstellt, Fig. 6 und 7 zeigen eine andere Ausführungs-
EMI1.1
sicht darstellt. Fig. 8 und 9 zeigen eine andere Ausführungsform, wobei Fig. 8 einen Schnitt nach Linie VIII-VIII der Fig. 9 und Fig. 9 eine Draufsicht darstellt. Fig. 10 und 11 zeigen eine andere Ausführungsform der Lagerung, wobei Fig. 10 einen Schnitt nach Linie X-X der Fig. 11 und Fig. 11 eine Draufsicht darstellt.
Bei der Einspritzpumpe gemäss Fig. 1 stellt --1-- das Gehäuse der Pumpedüse-Einheit dar.
<Desc/Clms Page number 2>
- ist der Einspritzdüsenteil, --3-- ist die Pumpenkolbenbüchse, --4-- ist der Pumpenkolben und --5-- ist die Rückholfeder des Pumpenkolbens, welche gegen den mit dem Pumpenkolben verbundenen oberen Federteller --6-- abgestützt ist. --7-- ist ein auf den Pumpenkolben --4-- unter Zwischenschaltung eines Druckstückes --8-- wirkender Stössel.
Mit dem antriebsseitigen Ende --9-- des Pumpenkolbens --4-- ist ein von einer Kurbel --10-gebildetes Regulierglied starr verbunden. Am Kurbelzapfen --11-- greift ein Klemmstück --12-- an, welches auf der Regelstange --13-- aufgeklemmt ist und mit einem Schlitz --14-- den Kurbelzapfen --11-- umgreift.
Fig. 2 und 3 zeigen das Gestänge für einen Mehrzylinderreihenmotor. Die Regelstange --15-ist für alle Pumpedüse-Einheiten-l-einer Zylinderreihe gemeinsam. Am Zylinderkopf --16-sind Stützen bzw. Rippen --17-- angeordnet, auf welchen die Regelstange in zweiteiligen Lagern --18-- verschiebbar gelagert ist. Die Regelstange --15-- ist bei --19-- hakenartig mit einer vom Regler --20-- gesteuerten längsverschiebbaren Stange --21-- verbunden. Die Kuppelflächen --22, 23-- liegen ungefähr senkrecht zur Längsrichtung der Regelstange --15-- und parallel zu den Achsen der Pumpedüse-Einheiten --1--, so dass die Regelstange nach Öffnung der Lager --18-- einfach nach oben abgehoben werden kann. Nach Lösung der Befestigungsschrauben --24-- kann jede Pumpedüse-Einheit-l-ausgebaut werden.
Fig. 4 und 5 zeigen eine Ausbildung, bei welcher die Regelstange --25-- als Winkelprofil ausgebildet ist. Die zweiteilige Lagerung wird dadurch hergestellt, dass die Regelstange Lang- löcher --26-- aufweist, durch welche Schrauben --27-- hindurchragen. Der untere Teil des Lagers wird durch eine Beilagscheibe --28-- und der obere Teil des Lagers wird durch eine Beilagscheibe --29-- gebildet. --46-- ist eine Distanzscheibe, deren Stärke der Stärke der Regelstan- ge --25-- zusätzlich des erforderlichen Spieles entspricht.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 6 und 7 ist der obere Teil des Lagers der Regelstange --25-- einfach durch eine übergreifende Platte --30-- gebildet, welche mittels einer Schraube --31-- und einer Mutter --32-- festgelegt ist.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 8 und 9 ist die Regelstange --33-- in einer Ausneh- mung --34-- geführt, welche den unteren Teil des Lagers darstellt. Der obere Teil des Lagers ist durch eine Platte --35-- gebildet, welche durch zwei Schrauben --36-- mit Muttern --37-- festgespannt ist.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 10 und 11 ist die Regelstange --38-- mit Rundprofil ausgebildet und durch einen Keil --39-- in einer Nut --40-- gegen Verdrehung gesichert. Der untere Teil des Lagers ist hier von einer halbzylindrigen Ausnehmung --41-- in der Rippe --17-- gebildet. Der obere Teil des Lagers ist von einer übergreifenden Pratze --42-- gebildet, welche eine halbzylindrige Führungsausnehmung --43-- aufweist und durch eine Schraube --44-- mit Mutter --45-- gegen die Rippe --17-- verspannt ist.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Regelgestänge für eine Einspritzvorrichtung für Brennkraftmaschinen von derjenigen Bauart, bei welcher Einspritzpumpe und Einspritzdüse zu einer einem Motorzylinder zugeordneten Pumpedüse-Einheit vereinigt ist, wobei die Regulierung durch Verdrehung eines Pumpenkolbens erfolgt und am Antriebsende des Pumpenkolbens eine Kurbel am Pumpenkolben festgelegt ist, welche aus dem Gehäuse der Pumpedüse-Einheit herausragt, wobei deren Kurbelzapfen vom Gehäuse der Pumpedüse-Einheit weggerichtet ist und an der Kurbel der Pumpedüse-Einheit bzw. an den Kurbeln der Pumpedüse-Einheiten eine gegebenenfalls für mehrere Pumpedüse-Einheiten gemeinsame
EMI2.1
bar festgeklemmten Klemmstückes (12) umgreift.