AT367365B - Mehrspuriges kraftfahrzeug mit zwei tueren - Google Patents

Mehrspuriges kraftfahrzeug mit zwei tueren

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AT367365B
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Klaudy Kurt Dr Ing
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D1/00Steering controls, i.e. means for initiating a change of direction of the vehicle
    • B62D1/02Steering controls, i.e. means for initiating a change of direction of the vehicle vehicle-mounted
    • B62D1/22Alternative steering-control elements, e.g. for teaching purposes
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D31/00Superstructures for passenger vehicles
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description


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   Die Erfindung betrifft ein mehrspuriges Kraftfahrzeug mit zwei Türen, von denen je eine Tür in Fahrtrichtung an der vorderen und an der hinteren Schmalseite des Fahrzeuges angeordnet und seitlich oder oben angeschlagen ist. 



   Es wurde bereits,   z. B.   aus den FR-PS   Nr. 1. 137. 200   und Nr. 1. 512. 449 ein Fahrzeug bekannt, das zwei Türen aufweist, von denen je eine Tür an der vorderen und an der hinteren Schmalseite des Fahrzeuges angeordnet ist. Weiters wurde es bekannt, bei Fahrzeugen Einrichtungen zur Begrenzung der Geschwindigkeit auf einen voreingestellten Wert vorzusehen (AT-PS Nr. 319770). Bei Fahrzeugen, die nicht Kraftfahrzeuge sind   (z. B.   bei Aufzügen), wurde es bekannt, Türen selbstschlie- ssend auszuführen und sie mit einer mit einem von ausserhalb zu betätigenden Münzautomaten gekuppelten Verriegelung zu versehen. 



   In Innenstädten praktisch aller Städte besteht das Problem, dass Strassen, Stauräume vor Verkehrsampeln und insbesondere Parkplätze in der Nähe und in ausreichender Grösse nicht zur Verfügung stehen, die derzeitige Motorisierung aber offensichtlich noch weiter fortschreiten wird, wodurch das Problem weiter verschärft wird. 



   Wohl bemüht sich zwecks Milderung dieser Missstände die Autoindustrie seit Jahrzehnten, immer neue Typen sogenannter Stadtautos zu entwickeln. Keine dieser Typen hat bisher jedoch einen entscheidenden Erfolg gebracht ; keine davon wäre auch im Stande, das oben skizzierte Problem zu lösen, weil sie durchwegs im konventionellen Autobau verharren. Der Erfindung liegt demgemäss die Aufgabe zugrunde, eine Lösung oder zumindest weitgehende Verbesserung des vorgenannten Problems zu geben, das auch durch die einzelnen, eingangs erwähnten, bekannten Massnahmen einer Lösung nicht zugeführt werden konnte. 



   Zur Lösung dieser Aufgabe wird bei einem Fahrzeug der eingangs angegebenen Art erfindungsgemäss vorgeschlagen, dass in an sich bekannter Weise vorne und hinten je ein Führerstand mit Lenkrad und Lenksäule angeordnet ist, dass gegebenenfalls, wie an sich bekannt, eine Einrichtung zur Begrenzung der Geschwindigkeit auf einen voreingestellten Wert vorgesehen ist, und dass bevorzugt in an sich bekannter Weise aussenseitig ein in gleichbleibender Höhe rundum verlaufender elastischer Wulst vorgesehen ist, welcher bei allen Fahrzeugen in gleicher Höhenlage angeordnet ist. Das erfindungsgemäss ausgestaltete Fahrzeug ist vor allem für den Einsatz in Städten besonders geeignet.

   Durch die erfindungsgemässe Ausgestaltung eines Kraftfahrzeuges wird neben einem gegenüber den bisherigen Stadtautos nicht unerheblich verbesserten Effekt der Raumeinsparung beim Parken längs der Strasse oder beim Abstellen auf eigenem Grund und in der Garage - das städtebauliche Hauptproblem wirksam bekämpft, weil die bisherigen Stadtautos bestenfalls kleine Verringerungen des Flächenbedarfs im Strassenverkehr, aber nicht die geringsten auf den Parkplätzen erzielen können. Das erfindungsgemässe Fahrzeug kann nicht nur von den beiden Schmalseiten bestiegen und verlassen werden, sondern kann auch von diesen Seiten ausgefahren werden. 



  Das Einparken bringt solcherart keine Probleme. Die Autos   können "Mann   an Mann" geparkt werden. Das erfindungsgemässe Fahrzeug erlaubt minimale Abmessungen, die ausreichen, weil nach statistischen Untersuchungen pro Auto, unabhängig von dessen Grösse, ohnedies nur eine Besetzung mit 1, 4 Personen erfolgt. Die erfindungsgemässen Fahrzeuge sind besonders wendig, haben geringeren Benzinverbrauch und können auf eine vorgegebene Maximalgeschwindigkeit eingestellt werden. 



  Durch die einfache Handhabungsmöglichkeit im Verein mit der Geschwindigkeitsbeschränkung wäre es denkbar, die Fahrzeuge auch führerscheinfrei zu benutzen. Dadurch, dass ein umlaufender Wulst vorgesehen ist, der bei allen Fahrzeugen auf gleicher Höhe angeordnet ist, wird das Parken "Mann an Mann" erleichtert. Parkschäden werden dadurch weitgehend ausgeschaltet, aber auch etwaige Zusammenstösse verlaufen hiedurch, insbesondere wenn die Höchstgeschwindigkeit entsprechend limitiert ist, glimpflich. Bei Anwendung erfindungsgemäss ausgebildeter Fahrzeuge kann der Bedarf an Strassenfläche (insbesondere vor den Stauräumen) auf etwa ein Drittel des bei normalen Personenautos erforderlichen gesenkt werden, und bei entsprechenden Parkplätzen etwa auf ein Zehntel, wodurch das sonst unlösbare Parkraumproblem der Innenstädte auf lange Sicht gelöst erscheint. 



   In weiterer Ausgestaltung des Erfindungsgegenstandes ist vorgesehen, dass die Fahrzeugtüren, wie   z. B.   bei Aufzügen bekannt, selbstschliessend ausgebildet und mit einer Verriegelung versehen sind, die mit einem zur Entriegelung der Türen von ausserhalb des Fahrzeuges zu betätigenden 

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 Münzautomaten gekuppelt ist. Besonders bevorzugt ist es hiebei, wenn in besonderer Weiterbildung der Erfindung der zum Entriegeln der Tür vorgesehene Münzautomat auch mit einer Dosiereinrichtung zur Freigabe einer dem Wert der Münze proportionalen Menge an Betriebsmittel gekuppelt ist. 



  Hiedurch lässt sich eine Art Taxi-Betrieb, jedoch mit Selbstfahrern, verwirklichen, der entweder auf einen bestimmten Raum beschränkt sein kann, den die Wagen nicht verlassen dürfen, oder auch ohne räumliche Beschränkung möglich ist, insbesondere wenn gesichert ist, dass je nach zurückgelegter Strecke für den verbrauchten Treibstoff bezahlt wird, etwa durch Münzeinwurf und Freigabe einer entsprechenden Treibstoffmenge. Ein Benutzer kann den Wagen nach Erreichen des Zieles stehenlassen und der Wagen kann dann von dort durch einen weiteren Benutzer wieder verwendet werden.

   Zufolge der technischen Ermöglichung des "Taxi-Prinzips" und der Selbstbedienung ist die Verwendung der Fahrzeuge rund um die Uhr möglich, wogegen bisher ein Auto normalerweise jeweils nur einmal in die Stadt hinein und nach Stunden wieder zur Wohnung zurück fährt, wodurch in der Zwischenzeit die in unzureichender Menge vorhandenen Parkplätze der Innenstadt blockiert werden. Eine solche Verwendung rund um die Uhr ist auf Grund des Erfahrungssatzes von der   sogenannten "Verkehrssymmetrie" möglich,   wonach per Saldo genau so viele Autos von rechts nach links oder von innen nach aussen fahren, wie umgekehrt, so dass es praktisch niemals zu einer Ansammlung von Autos an einer Stelle kommt. 



   Eine in technischer Hinsicht einfache Ausführung des Fahrzeuges ergibt sich, wenn in besonderer Ausgestaltung in an sich bekannter Weise nur ein Antriebsmotor vorgesehen ist, der wahlweise von einem der beiden Führerstände aus steuerbar ist und bevorzugt zentral im Fahrzeug angeordnet ist. 



   Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnungen beispielsweise näher erläutert. 



  Es zeigen, Fig. 1 ein erfindungsgemässes Kraftfahrzeug in schaubildlicher Darstellung, Fig. 2 in Vorderansicht, Fig. 3 in Seitenansicht bei geöffneten Türen und Fig. 4 in Draufsicht. 



   Das erfindungsgemässe Kraftfahrzeug besitzt an der vorderen und hinteren Schmalseite je eine   Tür --1, 2--.   Die   Türen --1, 2-- können   hiebei seitlich oder oben angeschlagen sein, jedoch ist auch eine Ausführung nach Art eines Kipptores möglich. 



   Vorne und hinten befindet sich im Fahrzeug je ein   Führerstand-3, 4-mit Lenkrad-5-   und   Lenksäule --6--.   Dadurch kann das Fahrzeug mit völlig gleicher Weise sowohl nach vorne als auch in der entgegengesetzten Richtung gefahren werden. Beide Räderpaare weisen unabhängige Lenkungen auf, wovon durch eine besondere Einrichtung die in Fahrtrichtung gelegene freigegeben, die andere arretiert wird. Die   Lenksäule --6-- kann   zur Seite schwenkbar gestaltet sein, um das Aus- und Einsteigen zu erleichtern ; eine Verbindung zwischen der Tür und der Lenksäule kann sich hiebei als günstig erweisen. Als Antrieb kann eine Brennkraftmaschine mit einer Leistung von 10 kW,   z. B.   ein 2-Zylinder-Boxermotor, luftgekühlt, betrieben mit Benzin oder Flüssiggas, eingesetzt werden.

   Der Antrieb wird auf ein Räderpaar übertragen, etwa über ein stufenloses Getriebe mit Umschalteinrichtung, das wahlweise einen Betrieb des Fahrzeuges in beide Fahrtrichtungen bei gleichen Übersetzungen gestattet. Bevorzugt ist es, nur einen Motor vorzusehen, der dann wahlweise von einem der   Führerstände --3, 4-- steuerbar   ist. Eine zentrale Anordnung ist hiebei zweckmässig. 



   Die   Fahrzeugtüren --1, 2-- sind   mit einer Verriegelung versehen, die mit einem zur Entriegelung der Türen von ausserhalb des Fahrzeuges zu betätigenden   Münzautomaten --7-- gekuppelt   ist. Beide   Türen --1, 2-- sind   innen mit einer Öffnungseinrichtung versehen, so dass das Fahrzeug von aussen etwa durch die   Tür-l-bestiegen   und durch die   Tür --2-- verlassen   werden kann. 



  Um ein Besteigen des Fahrzeuges ohne Münzeinwurf bzw. durch Unbefugte zu vermeiden, sind die Fenster in der   Fensteröffnung --8-- fixiert.   Eine   Belüftungseinrichtung --9-- kann   dachseitig vorgesehen sein. Der   Münzautomat --7-- kann   auch mit einer Dosiereinrichtung zur Freigabe einer dem Wert der Münze entsprechenden Brennstoffmenge (Menge an Betriebsmittel) versehen sein. 



   Eine Einrichtung zur Begrenzung der Geschwindigkeit ist ebenfalls vorgesehen. Hiebei kann beispielsweise ein Fliehkraftregler verwendet werden, der eine Drosselklappe im Saugrohr des Antriebsmotors betätigt. Die Drehzahlbegrenzung in Verbindung mit dem stufenlosen Getriebe bewirkt eine geringe Belastung des Motors. Dadurch ergeben sich niedriger Kraftstoffverbrauch, geringe   Geräusch- und   Abgasentwicklung sowie grössere Wartungsintervalle. 

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   An der Aussenseite des erfindungsgemässen Fahrzeuges ist in gleichbleibender Höhe rundum verlaufend, ein elastischer Wulst-10- (z. B. aus Polyurethan) vorgesehen, der bei allen Fahrzeugen in gleicher Höhenlage angeordnet ist. Ein solcher Wulst erhöht die passive Sicherheit der Fahrzeuginsassen. Eine weitere diesbezügliche Verbesserung kann durch eine entsprechende Rahmenkonstruktion, einen   Überrollbügel   und ein Rückhaltesystem erzielt werden. Werden die   Wülste --10--   längsseitig hinreichend breit ausgeführt, so wird ein Betanken auch dann von der Seite her ermöglicht, wenn die Fahrzeuge "Mann an Mann" stehen. 



   Die Karosserie kann aus Kunststoff hergestellt und auf einer möglichst stabilen Stahlplatte montiert und durch einen Überrollbügel im Fall des Kippens gesichert werden. Der Boden soll eine möglichst tiefe Schwerpunktlage sicherstellen. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Mehrspuriges Kraftfahrzeug mit zwei Türen, von denen je eine Tür in Fahrtrichtung an der vorderen und an der hinteren Schmalseite des Fahrzeuges angeordnet und seitlich oder oben angeschlagen ist, dadurch gekennzeichnet, dass in an sich bekannter Weise vorne und hinten je ein Führerstand (3,4) mit Lenkrad (5) und Lenksäule (6) angeordnet ist, dass gegebenenfalls, wie an sich bekannt, eine Einrichtung zur Begrenzung der Geschwindigkeit auf einen voreingestellten Wert vorgesehen ist, und dass bevorzugt in an sich bekannter Weise aussenseitig ein in gleichbleibender Höhe rundum verlaufender elastischer Wulst (10) vorgesehen ist, welcher bei allen Fahrzeugen in gleicher Höhenlage angeordnet ist. 
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Claims (1)

  1. sind, die mit einem zur Entriegelung der Türen von ausserhalb des Fahrzeuges zu betätigenden Münzautomaten (7) gekuppelt ist.
    3. Kraftfahrzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der zum Entriegeln der Tür (1, 2) vorgesehene Münzautomat (7) auch mit einer Dosiereinrichtung zur Freigabe einer dem Wert der Münze proportionalen Menge an Betriebsmittel gekuppelt ist.
    4. Kraftfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass in an sich bekannter Weise nur ein Antriebsmotor vorgesehen ist, der wahlweise von einem der beiden Führerstände (3,4) aus steuerbar ist und bevorzugt zentral im Fahrzeug angeordnet ist.
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