AT366489B - Zerlegegeschoss fuer hand- und faustfeuerwaffen - Google Patents

Zerlegegeschoss fuer hand- und faustfeuerwaffen

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AT366489B
AT366489B AT334280A AT334280A AT366489B AT 366489 B AT366489 B AT 366489B AT 334280 A AT334280 A AT 334280A AT 334280 A AT334280 A AT 334280A AT 366489 B AT366489 B AT 366489B
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B5/00Cartridge ammunition, e.g. separately-loaded propellant charges
    • F42B5/02Cartridges, i.e. cases with charge and missile
    • F42B5/03Cartridges, i.e. cases with charge and missile containing more than one missile

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Toys (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Bei der Erfindung handelt es sich um eine   Zerlegegeschoss-Einheit   (Mehrfachgeschoss) also Munition, welche zum Unterschied zu bisherigen Mehrfachgeschossen aus jeder derzeit handelsüblichen Hand- oder Faustfeuerwaffe mit gezogenem oder glatten Lauf verschossen werden kann. 



   Eine Zerlegegeschosseinheit zerfällt nach Schussabgabe in fünf Einzelgeschosse spezieller Form und ist für eine Anwendung auf kürzere Entfernungen gedacht wie MP-,   Pistolen-und Schrotgewehr-   schussentfernungen, wobei die erzielbare Streuung, rascher grössere Wirkungen erlaubt als mit normaler Munition, besonders bei halbautomatischen- oder automatischen Waffen. 



   Das Ziel der Erfindung ist es auch, an Stelle von Feuerwaffen mit Quetschbohrung die spezielle Munition erfordern und teurer sind in der Herstellung, diese Munition in allen herkömmlichen Waffen verwenden zu können. 



   Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht darin, eine preisgünstige Patrone herzustellen, welche auf den herkömmlichen Fertigungsmaschinen patroniert werden kann und derartig hergestellte Munition wie gewöhnliche Munition verwendet, abgepackt und gelagert werden kann. 



   Ein Ziel der Erfindung ist es weiters, durch die spezielle Anzahl und Form der Geschosseinheiten die Treffer-Wahrscheinlichkeit wesentlich zu erhöhen. 



   Ein weiteres Ziel der Erfindung ist es, Munitionseinsparung zu erreichen, da wesentlich rascher grössere Wirkung, z. B. bei verdeckten Zielen erreicht wird. 



   Weitere Einzelheiten der Erfindung werden an Hand der Zeichnungen erläutert, welche Ausführungsbeispiele veranschaulichen. 



   Fig. 1 ist die zusammengesetzte, patronierte Zerlegeschosseinheit z.   B.   in einer 9 mm Luger-   - Hülse,   als Schnittdarstellung. Fig. 3 ist eine Draufsicht auf eine Zerlegegeschosspatrone. Fig. 4 ist der Geschosskopf aus einem spitzen Kegelstumpf, mit zylinderförmigem Unterteil. Fig. 5 ist der zylinderförmige Unterteil von Fig. 4 wobei dieser wie in Fig. 7 ausgespart ist und der kegelstumpfförmigen Oberfläche von Fig. 1 bis 5 entspricht. Fig. 6 ist eine Patronenhülse. Fig. 8 zeigt die mit der oberen kleinen Öffnung und Längskerbung, welche beim Verlassen des Laufes abgestreift werden kann. Fig. 7 zeigt die oberen vier Einzelsegmente wie sich diese nach Verlassen eines Laufes in Zielrichtung bewegen. Fig. 7 sind die Koaxialflächen die im Lauf während des Schussvorganges anliegen.

   Fig. 5 veranschaulicht das Basisprojektil bzw. den Geschosskörper gleichen Durchmessers wie Fig. 4. Fig. 3 davon sind die korrespondierenden Koaxialflächen zu Fig. 7, die gleichfalls während des Schussvorganges im Lauf anliegen. Fig. 2 zeigt eine fertige Patrone in Ansicht bei Verwendung einer Hülle   (5).   



   Das erfindungsgemässe Zerlegegeschoss besteht aus einem in vier gleiche Teile unter   90  geteil-   tem   Geschoss --1--,   wobei diese vier Segmente auf einem zylinderförmigen Basis-Projektil --2-- mit kegelstumpfförmigem Oberteil, aufgesetzt werden. Der untere Teil der vier gleichen Projektile --1-entspricht dem kegelstumpfförmigen Oberteil --2--. Diese fünf Einzelprojektile sind von einer Kunst-   stoffhülle-4--mit   kopfseitiger kleiner   Öffnung - umschlossen   und bilden somit eine Einheit. 



  Durch die Kunststoffummantelung aus z. B. Nylon, kann dieses Zerlege-Mehrfachgeschoss in jede normale Messinghülse (Kartusche)   (z. B.   9-mm Luger), Kunststoff-Hülsen, Jagd-Schrothülsen patroniert werden, oder auch mit   hülsenlosen Treibsätzen   o.   ähnl.   verschossen werden. Als   Teil-l-   dieses   Zerlege-Mehrfachgeschosses bietet   sich die Form eines Kegelstumpf-Geschosses, in vier gleiche Segmente geteilt, an. Da das Geschoss mit einem Kunststoffmantel umgeben ist, bilden die Segmente mit dem Basis-Projektil eine Einheit und hat fast die gleiche Form wie ein Normalgeschoss. Der Kunststoffmantel wird erst beim Verlassen des Laufes abgestreift.

   Das Zerlege-Mehrfachgeschoss lässt sich in gleicher Weise patronieren, in Magazine laden und verpacken, wie ein Normalgeschoss. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Zerlegegeschoss für Hand- und Faustfeuerwaffen, dadurch gekennzeichnet, dass es einen in vier gleiche Teile (1) unter 90. geteilten Geschosskopf aufweist und diese vier Geschosssegmente (1) auf einem zylinderförmigen Geschosskörper (3) mit einem kegelstumpfförmigen Oberteil (2), dessen Durchmesser dem Geschosskopfdurchmesser entspricht, aufgesetzt sind, wobei gegebenenfalls die fünf Geschossteile (1, 3) durch eine Hülle (5) mit einer kopfseitigen kleinen Öffnung (7) und Kerben zusammengehalten sind. <Desc/Clms Page number 2>
    2. Zerlegegeschoss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der bündelartige Geschosskopf die Form eines spitzen Kegelstumpfes (8) (zirka 25 bis 30 ) mit zylinderförmigem Unterteil aufweist, wobei an der Unterseite des Unterteiles eine Ausnehmung (6) vorgesehen ist, die der kegelstumpfförmig ausgebildeten Oberfläche des Geschosskörpers (3) entspricht.
    3. Zerlegegeschoss nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die das Geschoss umgebende Hülle (5) beim Verlassen des Laufes abstreifbar ausgebildet ist.
    4. Zerlegegeschoss nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülle (5) aus Metall, Kunststoff, papierähnlichem Stoff, speziell präpariertem Holz od. dgl. besteht.
    5. Zerlegegeschoss nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Geschoss in patroniertem Zustand mit einer Schutzlackschicht versehen ist.
    6. Zerlegegeschoss nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Geschoss in einem hülsenlosen Treibsatz angeordnet ist.
    7. Zerlegegeschoss nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Geschoss in einer Jagd-Schrothülse angeordnet ist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2017103741A1 (en) * 2015-12-16 2017-06-22 Ruag Ammotec Ag Improved fragmentation projectile and method for its manufacturing

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WO2017103741A1 (en) * 2015-12-16 2017-06-22 Ruag Ammotec Ag Improved fragmentation projectile and method for its manufacturing
US10330448B2 (en) 2015-12-16 2019-06-25 Ruag Ammotec Ag Fragmentation projectile and method for its manufacturing
EP3537094A1 (de) * 2015-12-16 2019-09-11 RUAG Ammotec AG Verbessertes splittergeschoss und verfahren zu dessen herstellung

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ATA334280A (de) 1981-08-15

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