<Desc/Clms Page number 1>
Tragstützen für Metallglühfâden sowie Verfahren zu deren Herstellung.
Tragstützen aus feuerfesten Oxyden, wie sie bei der Osmiumlampe verwendet werden, eignen sich für andere Metallfadenlampen nicht !
So kann man beispielsweise Wolframfäden, die mit einer Ökonomie von rund 1 Watt per Hefner Einheit beansprucht werden, mit Ösen, die aus feuerbeständigen Oxyden bestehen, nicht stützen.
Es scheint, dass an den Beruhrung & stellen des glühenden. Fadens und Trägers Oxydations- resp. Reduktions-Vorgange (des Metalles resp. des Trägers) stattfinden, so dass die Fäden an diesenStellenvorzeitigzuGrundegehen.
Werden z. B. Wolframlampen, die mit Stützen aus Oxyden versehen sind. mit'Wechsel-
EMI1.1
seltener vor.
St'haltct man jedoch eine solche Lampe in einen Oeichstromkreis. wobei der Faden
EMI1.2
SokannmanbeispielweisedieausThoriumoxyderzeugtenTrägermitLösungen von Metawolframsaure, kolloidaler Wolframsäure, Ammon- eventuell Aminsalzen des Wolframs. der Thiowolframate ete imprägnieren, dann trocknen und in passenden Gefässen bei ge- eigneter 1'umperatur in einem Wasserstoffstrom glühen. Man lässt dann die geglühten Träger in dem rodu/ierepd wirkenden Gase erkalten.
EMI1.3
<Desc/Clms Page number 2>
geschmolzenen Halogenverbindungen dieser Metalle, so kann man sie ebenfalls in Gegen- wart von reduzierenden Agentien entweder in der Kälte oder gegebenenfalls bei geeigneter, erhöhter Temperatur mit Metallüberzügen versehen oder sie durch und durch metallisieren.
Es lassen sich auf diese Art Oxydträger mit nahezu allen schwerschmelzbaren Metallen präparieren.
Die so behandelten Oxydträger besitzen die Vorzüge einer Metallstutze ohne deren
Nachteile.
Verwendet man nämlich Metallstützen, so wird den glühenden Fäden an den Be- rührungsstellen (des Fadens und der Stütze) infolge des guten Wärmeleitvermögens der Metalle soviel Wärme entzogen, dass sie dunkle (nicht glühende) Stellen aufweisen.
Den reinen Oxydträgern dagegen haften die früher beschriebenen Mängel an.
Man könnte unter Umständen auch Stützen aus Kohle einem ähnlichen Verfahren aussetzen, doch empfiehlt sich im Allgemeinen die Anwendung der feuerfesten Oxyde.
PATENT-ANSPRÜCHE :
EMI2.1
1. Metallisierte Tragstützen aus feuerfesten Oxyden für elektrische Metallfadenlampen dadurch gekennzeichnet, dass in bekannter Weise ans feuerfesten Oxyden hergestellte TragstUtzen entweder bloss an der Oberfläche mit einem Überzuge eines oder mehrerer schwel schmelzbarer Metalle versehen oder in ihrer Masse mit einem oder mehreren dieser Metalle imprägniert oder durchsetzt sind.
2. Verfahren zur Herstellung metallisierter Tragstützen aus feuerfesten Oxyden für elektrische Metallfadenlampen, dadurch gekennzeichnet, dass man die in bekannter Weise aus feuerfesten Oxyden hergestellten Stützen mit Lösungen von in der Kälte oder in der Wärme reduzierbaren Metallverbindungen behandelt, trocknet und dann diese vom Träger aufgesaugten Substanzen zu Metall reduziert.
3. Verfahren zur Herstellung metallisierter Tragstützen aus feuerfesten Oxyden für elektrische Metallfadenlampen, dadurch gekennzeichnet, dass man die in bekannter Weise aus den erwähnten Oxyden hergestellten Stützen mit geschmolzenen Metallverbindungen behandelt und sodann die vom Träger aufgenommenen Substanzen zu Metall reduziert.
4. Verfahren zur Herstellung metailisierter Tragstützen aus feuerfesten Oxyden für elektrische Metallfadenlampen, dadurch gekennzeichnet, dass man die in bekannter Weise aus feuerfesten Oxyden hergestellten Stützen mit dampfförmigen Metallverbindungen ent- weder in der Kälte oder bei entsprechender Temperatur gegebenenfalls unter gleichzeitiger
Verwendung reduzierender Gase behandelt, zum Zwecke, den Träger entweder nur auf der Obersshcho oder unter Umständen durch und durch zu metallisieren.