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Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Kraftpapier.
Die Brauchbarkeit derartiger, meist zur Herstellung von Papiersäcken verwendeter Kraftpa- piere ist vorwiegend durch deren Festigkeitseigenschaften bestimmt. Eine charakteristische Grösse dafür stellt das Arbeitsaufnahmevermögen dar, welches sich aus dem Produkt der Bruchlast und der Dehnung errechnet. Der Wert des Arbeitsaufnahmevermögens bildet dann ein Mass für den prak- tischen Gebrauchswert eines Kraftpapiers.
Kraftpapiere werden in konventioneller Weise hergestellt, indem der Zellstoff beispielsweise in einem Pulper für die anschliessende Mahlung aufbereitet wird. Bei der Aufbereitung werden nun bereits die Festigkeitseigenschaften des herzustellenden Kraftpapiers beeinflusst, wobei die zu- nehmende Ausmahlung die Bruchlast (P) erhöht. Dem zunehmenden Ausmahlen sind jedoch durch die gleichzeitig abnehmende Porosität (Luftdurchlässigkeit ist für Papiersäcke eine wichtige Eigen- schaft), die zunehmende Steifigkeit (Verarbeitungsschwierigkeiten) und die sich verringernde Ein- und Weiterreissfestigkeit Grenzen gesetzt.
Eine weitere Möglichkeit zur Erhöhung des Gebrauchswertes von Kraftpapieren besteht in der Erhöhung der Bruchdehnung e des Papiers, indem bei dessen Herstellung eine mechanische Einges schrumpfung vorgenommen wird. Während bei der Herstellung eines maschinenglatten Papiers dieses die Papiermaschine beispielsweise mit einer Dehnung e gens = 2,5% verlässt, kann durch Einschaltung einer Schrumpfeinrichtung ein Papier mit einer beispielsweisen Dehnung von e =8, 5% erzeugt ges werden.
Diese Erhöhung der Dehnung c bringt jedoch nicht jene Vergrösserung des praktischen ges
Gebrauchswertes des Kraftpapiers, die sich auf Grund des errechneten Arbeitsaufnahmevermögens einstellen sollte.
Es ist daher heute üblich, unter Berücksichtigung der genannten Faktoren bei der Aufberei- tung des Papiergrundstoffes und der Herstellung des Papiers, den nötigen Gebrauchswert des Kraft- papiers durch entsprechende Wahl des Flächengewichts sicherzustellen, da zwischen diesem und der Dehnung einerseits und der Bruchlast anderseits eine leicht bestimmbare Relation herrscht.
Der Erfindung war demnach die Aufgabe gestellt, den praktischen Gebrauchswert von Kraft- papieren so zu verbessern, dass das bisher benötigte Flächengewicht gesenkt werden kann.
Der Erfindung lag die Erkenntnis zugrunde, dass der praktische Gebrauchswert von Ver- packungsmitteln aus Kraftpapier umso grösser ist, je höher der Anteil der elastischen Dehnung Eel. an der Bruchdehnung e ges ist. Dies ist dadurch erklärbar, dass die beim praktischen Ge- brauch, z. B. durch Fallversuche simulierbare, vom Papier aufgenommene Arbeit in eine plastische und eine elastische Dehnung umgesetzt wird. Während nun die elastische Dehnung reversibel ist, verbleibt die plastische Dehnung und stellt für das beanspruchte Verpackungsmittel einen Dehnungs- verlust und somit eine Verringerung des Arbeitsaufnahmevermögens dar.
Dadurch wird nun auch verständlich, warum sich die vergrösserte Gesamtdehnung eines ge- schrumpften Papiers nicht im erhofften Ausmass vorteilhaft auf den praktischen Gebrauchswert aus- wirkt. Die durch Schrumpfen bewirkte Erhöhung der Dehnung c ges geht praktisch ausschliesslich ges in die plastische Dehnung ein und stellt somit keinen eigentlichen Gewinn an praktischem Ge- brauchswert dar, sondern kann bei zu starker Schrumpfung sogar zu vorzeitigen Verformungen der Verpackungsmittel führen.
Erfindungsgemäss wird nun zur Verbesserung des praktischen Gebrauchswertes von Kraftpa- pieren ein Verfahren zur Herstellung derselben mit einem erhöhten Anteil der elastischen Dehnung vorgeschlagen, bei welchem der gemahlene und raffinierte Papierfaserstoff in einem getrennten Bearbeitungsschritt vor der Papierbahnbildung einem Kräuselprozess (z. B. in einem Kollergang bei einem Wassergehalt von 20 bis 60%) unterzogen wird und der Faserstoff sodann in noch gekräu- seltem Zustand, d. h. mit einem Krümmungsfaktor grösser als 1, 2 in einer Aufschwemmung mit einem Fasergehalt von zirka 0, 09 bis 0, 21% der Papierbahnbehandlung zugeführt wird.
Der Kräuseleffekt des Kollergangs ist zwar an sich bekannt, doch wird bei bekannten Ver- fahren zur Herstellung von Papieren der Zellstoff im Kollergang bis zur Freilegung der einzelnen Fasern bearbeitet, um anschliessend in einem Mahlgerät auf den gewünschten Mahlgrad gebracht zu werden. Durch dieses anschliessende Mahlen werden vorher geschaffene Faserkrümmungen grössten- teils wieder ausgestrichen.
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Hier setzt nun das erfindungsgemässe Verfahren ein, wobei der gemahlene Zellstoff einem neuerlichen Kräuselungsprozess, welcher vorteilhaft wieder in einem Kollergang durchgeführt werden kann, unterworfen wird. Die durch das Mahlen ausgestreckten Fasern eignen sich zudem für den systematisch verlaufenden Krümmungsprozess besser als willkürlich verformte Fasern.
Die Faserkräuselung kann jedoch auch in einem andern geeigneten Gerät durchgeführt werden, wie auch die Faserstoffaufbereitung vor dem Mahlen auf beliebige Art erfolgen kann.
Bevorzugt wird die Papierbahn in an sich bekannter Weise spannungsarm getrocknet, so dass die Faserbindungen und die Kräuselung der Papierfasern weitgehend beibehalten werden.
Weitere Vorteile des erfindungsgemässen Verfahrens zur Herstellung von Kraftpapier werden nun an Hand einer vergleichenden Versuchsreihe näher erläutert.
Die bei der Versuchsdurchführung zugrundeliegenden Kraftpapiere (bzw. die daraus gefertigten Papiersäcke) waren folgende :
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<tb>
<tb> Nr. <SEP> Provenienz <SEP> Kurzzeichen <SEP> Nr. <SEP> (Nr.) <SEP> HerstellungsFlächengewicht <SEP> verfahren
<tb> g/m2
<tb> 1 <SEP> (8) <SEP> US. <SEP> North <SEP> US. <SEP> N <SEP> 67 <SEP> 83 <SEP> ungekollert <SEP> gemahlen, <SEP> konv.
<tb>
Zylinder-Trocknung
<tb> 2 <SEP> (9) <SEP> US, <SEP> South <SEP> US.S <SEP> 68 <SEP> 85 <SEP> ungekollert <SEP> gemahlen, <SEP> konv.
<tb>
Zylinder-Trocknung
<tb> 3 <SEP> (10) <SEP> Skand. <SEP> A <SEP> SK. <SEP> A <SEP> 70 <SEP> 85 <SEP> ungekollert <SEP> gemahlen, <SEP> konv.
<tb>
Zylinder-Trocknung
<tb> 4 <SEP> (11) <SEP> Skand. <SEP> B <SEP> SK. <SEP> B <SEP> 72 <SEP> 84 <SEP> ungekollert <SEP> gemahlen, <SEP> spannungsarm <SEP> getrocknet
<tb> 5 <SEP> (12) <SEP> LK, <SEP> EUR. <SEP> LK <SEP> 69 <SEP> 85 <SEP> gekollert <SEP> gemahlen, <SEP> konv.
<tb>
Zylinder-Trocknung
<tb> 6 <SEP> (13) <SEP> Skand. <SEP> C <SEP> C <SEP> 71 <SEP> 86 <SEP> ungekollert <SEP> gemahlen, <SEP> konv.
<tb>
Zylinder-Trocknung
<tb> 7 <SEP> (14) <SEP> Erfindungs- <SEP> 1. <SEP> gemahlen
<tb> gemässes <SEP> Papier <SEP> KKS <SEP> 65 <SEP> 79 <SEP> 2. <SEP> gekollert
<tb> 3. <SEP> spannungsarm
<tb> getrocknet
<tb>
EMI2.2
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Die folgenden Kenngrössen wurden gemessen : a) Zugfestigkeit nach DIN 53112 b) Bruchlast längs P, (N) c) Bruchlast quer Pq (N)
EMI3.1
h) Flächengewicht g/m2 Um nun die erfindungsgemässe Erkenntnis des vorwiegenden Einflusses der elastischen Deh-
EMI3.2
Die gemessenen bzw. aus den Messwerten errechneten Kenngrössen der Kraftpapierproben wurden in der folgenden Tabelle 1 zusammengefasst.
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Tabelle 1
EMI4.1
<tb>
<tb> Nr. <SEP> Sorte <SEP> Fl.gew. <SEP> biaxial <SEP> biaxial <SEP> AAV <SEP> Ncm <SEP> AAV <SEP> el
<tb> Kraftsack- <SEP> g/m2 <SEP> #ges <SEP> #el <SEP> Bruchlast <SEP> (abs) <SEP> (rel) <SEP> (rel)
<tb> m <SEP> 1. <SEP> h
<tb> papier <SEP> % <SEP> % <SEP> N <SEP> (1.g) <SEP> (100) <SEP> (100)
<tb> b <SEP> b
<tb> a <SEP> b <SEP> g <SEP> h <SEP> l <SEP> m <SEP> n <SEP> o
<tb> 1 <SEP> USA. <SEP> North <SEP> 67 <SEP> 3,1 <SEP> 0,97 <SEP> 39,7 <SEP> 124 <SEP> 186 <SEP> 37,3
<tb> 2 <SEP> USA. <SEP> South <SEP> 68 <SEP> 2,95 <SEP> 0,95 <SEP> 37,28 <SEP> 109,8 <SEP> 161 <SEP> 52,1
<tb> 3 <SEP> Skand.A <SEP> 70 <SEP> 3,55 <SEP> 1,02 <SEP> 55,48 <SEP> 196 <SEP> 279 <SEP> 89,7
<tb> 4 <SEP> Skand.b <SEP> 72 <SEP> 5,30* <SEP> 1,50 <SEP> 58,8 <SEP> 315 <SEP> 437 <SEP> 122,6
<tb> 5 <SEP> LK <SEP> EUR.
<SEP> 69 <SEP> 6,5* <SEP> 1,70 <SEP> 51 <SEP> 329 <SEP> 476 <SEP> 125,6
<tb> 6 <SEP> Skand.C <SEP> 71 <SEP> 5,8 <SEP> 1,27 <SEP> 51 <SEP> 296 <SEP> 417 <SEP> 90
<tb> 7 <SEP> KSS <SEP> 67 <SEP> 6,00 <SEP> 2,27 <SEP> 52,9 <SEP> 316 <SEP> 472 <SEP> 166
<tb> 8 <SEP> USA. <SEP> North <SEP> 83 <SEP> 3,15 <SEP> 0,97 <SEP> 53,9 <SEP> 170 <SEP> 204 <SEP> 62,9
<tb> 9 <SEP> USA, <SEP> South <SEP> 85 <SEP> 3,00 <SEP> 0,95 <SEP> 49 <SEP> 147 <SEP> 173 <SEP> 54,7
<tb> 10 <SEP> Skand.A <SEP> 85 <SEP> 3,00 <SEP> 0,95 <SEP> 49 <SEP> 147 <SEP> 173 <SEP> 54,7
<tb> 11 <SEP> Skand.b <SEP> 84 <SEP> 5,36* <SEP> 1,50 <SEP> 73,6 <SEP> 389 <SEP> 463 <SEP> 130,5
<tb> 12 <SEP> LK-EUR.
<SEP> 83 <SEP> 6,5* <SEP> 1,70 <SEP> 62,3 <SEP> 405 <SEP> 487 <SEP> 127,5
<tb> 13 <SEP> Skand.C <SEP> 86 <SEP> 6,5* <SEP> 1,27 <SEP> 64,3 <SEP> 417 <SEP> 485 <SEP> 94,2
<tb> 14 <SEP> KKS <SEP> 82 <SEP> 6,00 <SEP> 2,27 <SEP> 64,7 <SEP> 389 <SEP> 478 <SEP> 178,5
<tb>
EMI4.2
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Da die Flächengewichte der Papiere unterschiedlich waren und diese jedoch ein Mass für die Herstellungskosten und den Materialverbrauch darstellen, wurden für die Bildung vergleichbarer Werte das absolute und das elastische AAV in den Spalten n und o auf ein Flächengewicht von 100 umgerechnet.
Die Auswertung der Tabelle zeigt eine deutliche Überlegenheit der elastischen Dehnung des erfindungsgemässen Papiers (KKS) bei beiden Flächengewichten und daraus resultierend auch ein weit grösseres elastisches AAV gegenüber herkömmlichen Kraftpapieren.
Für die Durchführung von den praktischen Gebrauch simulierenden Fallversuchen mit gefüllten Säcken wurden aus den bekannten Kraftpapieren nach den heute üblichen Gepflogenheiten mehrlagige Papiersäcke hergestellt.
Die folgende Tabelle 2, aus welcher auch die Sackkonstruktion hervorgeht, wurde sodann die mit Hilfe der in Tabelle 1 aufgeführten Kennwerte errechnet.
Dabei wurden in den Spalten h und l die Werte wieder auf ein Flächengewicht 100 bezogen, so dass diese Werte direkt verglichen werden können.
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Tabelle 2
EMI6.1
<tb>
<tb> Nr. <SEP> Sorte <SEP> g/m2 <SEP> Sackkonstr. <SEP> Fl.Gew. <SEP> Gew.Bruck- <SEP> #ges <SEP> % <SEP> Ges.AAV <SEP> Ges.AVV <SEP> ##el% <SEP> Ges. <SEP> AAV/Ncm
<tb> Pos. <SEP> Lagenz. <SEP> d. <SEP> gesamt <SEP> last, <SEP> Tab. <SEP> l/g <SEP> (abs) <SEP> Ncm <SEP> {rel) <SEP> Ncm <SEP> Tab. <SEP> l/h <SEP> (elastisch)
<tb> Sortennr. <SEP> g/m2 <SEP> Tab. <SEP> l/l, <SEP> Mittelwert <SEP> te. <SEP> f)/q <SEP> \ <SEP> Mittelwert <SEP> abs. <SEP> reL <SEP>
<tb> q <SEP> K
<tb> Tab. <SEP> 2/d <SEP> (N) <SEP> (100) <SEP> (e.i) <SEP> ()
<tb> d <SEP> d
<tb> a <SEP> b <SEP> c <SEP> d <SEP> e <SEP> f <SEP> g <SEP> h <SEP> i <SEP> k <SEP> l
<tb> 1 <SEP> US. <SEP> N. <SEP> 67 <SEP> 3xl <SEP> + <SEP> lx8 <SEP> 284 <SEP> 173 <SEP> 3, <SEP> 1 <SEP> 536, <SEP> 6 <SEP> 189 <SEP> 0, <SEP> 97 <SEP> 167 <SEP> 59
<tb> 2 <SEP> US. <SEP> S.
<SEP> 68 <SEP> 3x2 <SEP> + <SEP> lx9 <SEP> 289 <SEP> 161 <SEP> 3, <SEP> 0 <SEP> 483 <SEP> 167 <SEP> 0, <SEP> 95 <SEP> 153 <SEP> 53
<tb> 3 <SEP> SK. <SEP> A <SEP> 70 <SEP> 3x3 <SEP> 210 <SEP> 166 <SEP> 3, <SEP> 55 <SEP> 590 <SEP> 282 <SEP> 1, <SEP> 02 <SEP> 170 <SEP> 80
<tb> 4 <SEP> SK. <SEP> B <SEP> 72 <SEP> 3x4 <SEP> 216 <SEP> 176 <SEP> 5, <SEP> 30 <SEP> 936 <SEP> 434 <SEP> 1, <SEP> 50 <SEP> 265 <SEP> 123
<tb> 5 <SEP> LK <SEP> 69 <SEP> 3x5 <SEP> 207 <SEP> 152 <SEP> 6, <SEP> 5 <SEP> 994 <SEP> 480 <SEP> 1, <SEP> 70 <SEP> 260 <SEP> 126
<tb> 6 <SEP> SK. <SEP> C. <SEP> 71 <SEP> 3x6 <SEP> 213 <SEP> 153 <SEP> 5, <SEP> 8 <SEP> 888 <SEP> 417 <SEP> 1, <SEP> 27 <SEP> 194 <SEP> 91
<tb> 7 <SEP> KKS <SEP> 67 <SEP> 3x7 <SEP> 201 <SEP> 159 <SEP> 6, <SEP> 0 <SEP> 954 <SEP> 474 <SEP> 2, <SEP> 27 <SEP> 360 <SEP> 178
<tb> 8 <SEP> US. <SEP> N.
<SEP> 83 <SEP> 3x1 <SEP> + <SEP> 2x8 <SEP> 367 <SEP> 227 <SEP> 3, <SEP> 15 <SEP> 715 <SEP> 194 <SEP> 0, <SEP> 97 <SEP> 220 <SEP> 60
<tb> 9 <SEP> US. <SEP> S. <SEP> 85 <SEP> 3x2 <SEP> + <SEP> 2x9 <SEP> 374 <SEP> 210 <SEP> 3, <SEP> 0 <SEP> 630 <SEP> 168 <SEP> 0, <SEP> 95 <SEP> 199 <SEP> 53
<tb> 10 <SEP> SK. <SEP> A. <SEP> 85 <SEP> 3x10 <SEP> 255 <SEP> 218 <SEP> 4, <SEP> 05 <SEP> 882 <SEP> 345 <SEP> 1, <SEP> 15 <SEP> 250 <SEP> 98
<tb> 11 <SEP> SK.B. <SEP> 84 <SEP> 3#11 <SEP> 252 <SEP> 220 <SEP> 5,30 <SEP> 1170 <SEP> 464 <SEP> 1,50 <SEP> 330 <SEP> 130
<tb> 12 <SEP> LK <SEP> 83 <SEP> 3#12 <SEP> 249 <SEP> 187 <SEP> 6,5 <SEP> 1214 <SEP> 488 <SEP> 1,70 <SEP> 318 <SEP> 127
<tb> 13 <SEP> SK. <SEP> C.
<SEP> 86 <SEP> 3x13 <SEP> 258 <SEP> 193 <SEP> 6, <SEP> 5 <SEP> 1252 <SEP> 486 <SEP> 1, <SEP> 27 <SEP> 244 <SEP> 94
<tb> 14 <SEP> KKS <SEP> 82 <SEP> 3x14 <SEP> 246 <SEP> 194 <SEP> 6, <SEP> 0 <SEP> 1165 <SEP> 474 <SEP> 2, <SEP> 27 <SEP> 440 <SEP> 178
<tb>
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Tabelle 3
EMI7.1
<tb>
<tb> Pos. <SEP> Gew. <SEP> g/m2 <SEP> Gew. <SEP> AAV <SEP> Ges. <SEP> AAV. <SEP> elast. <SEP> Fallzahl <SEP> Theor. <SEP> Notw. <SEP> Differenz. <SEP> Ges. <SEP> Fl. <SEP> Gew. <SEP>
<tb> aus <SEP> Tab. <SEP> 2/d <SEP> (abs.) <SEP> (rel.) <SEP> (abs. <SEP> ) <SEP> (rel.) <SEP> <SEP> 100 <SEP> Ges.g/m2 <SEP> i. <SEP> Pos <SEP> 1 <SEP> - <SEP> 6 <SEP> zu <SEP> 7
<tb> Tab. <SEP> 2/g <SEP> Tab. <SEP> 2/h <SEP> Tab. <SEP> 2/k <SEP> Tab. <SEP> 2/1 <SEP> a <SEP> a. <SEP> f <SEP>
<tb> Soll <SEP> Effekt. <SEP> Rel.
<SEP> g <SEP> g/m2 <SEP> 5
<tb> a <SEP> b <SEP> c <SEP> d <SEP> e <SEP> f <SEP> g <SEP> h <SEP> i <SEP> k <SEP> l
<tb> 1 <SEP> 284 <SEP> 536,6 <SEP> 189 <SEP> 167 <SEP> 59 <SEP> 9,5 <SEP> 9,8 <SEP> 3,4 <SEP> 275 <SEP> 195 <SEP> +243
<tb> 2 <SEP> 289 <SEP> 483 <SEP> 167 <SEP> 153 <SEP> 53 <SEP> 9, <SEP> 5 <SEP> 9, <SEP> 8 <SEP> 3, <SEP> 3 <SEP> 280 <SEP> 200 <SEP> +250
<tb> 3 <SEP> 210 <SEP> 590 <SEP> 282 <SEP> 170 <SEP> 80 <SEP> 9, <SEP> 5 <SEP> 9, <SEP> 8 <SEP> 4, <SEP> 6 <SEP> 203 <SEP> 123 <SEP> +154
<tb> 4 <SEP> 216 <SEP> 936 <SEP> 434 <SEP> 265 <SEP> 123 <SEP> 9, <SEP> 5 <SEP> 17, <SEP> 3 <SEP> 8, <SEP> 0 <SEP> 118 <SEP> 38 <SEP> + <SEP> 47, <SEP> 5
<tb> 5 <SEP> 207 <SEP> 994 <SEP> 480 <SEP> 260 <SEP> 126 <SEP> 9, <SEP> 5 <SEP> 18, <SEP> 0 <SEP> 8, <SEP> 7 <SEP> 109 <SEP> 29 <SEP> + <SEP> 36
<tb> 6 <SEP> 213 <SEP> 888 <SEP> 417 <SEP> 194 <SEP> 91 <SEP> 9, <SEP> 5 <SEP> 11,
<SEP> 7 <SEP> 5, <SEP> 5 <SEP> 172 <SEP> 92 <SEP> +115
<tb> 7 <SEP> 201 <SEP> 954 <SEP> 474 <SEP> 360 <SEP> 178 <SEP> 9, <SEP> 5 <SEP> 23, <SEP> 9 <SEP> 11, <SEP> 9 <SEP> 80 <SEP> Differenz <SEP> i
<tb> Pos. <SEP> 8-13 <SEP> zu <SEP> 14
<tb> 8 <SEP> 367 <SEP> 715 <SEP> 194 <SEP> 220 <SEP> 60 <SEP> 13, <SEP> 5 <SEP> 13, <SEP> 2 <SEP> 3, <SEP> 6 <SEP> 375 <SEP> 295 <SEP> +368
<tb> 9 <SEP> 374 <SEP> 630 <SEP> 168 <SEP> 199 <SEP> 53 <SEP> 13, <SEP> 5 <SEP> 13, <SEP> 9 <SEP> 3, <SEP> 7 <SEP> 363 <SEP> 283 <SEP> +353
<tb> 10 <SEP> 255 <SEP> 882 <SEP> 345 <SEP> 250 <SEP> 98 <SEP> 13, <SEP> 5 <SEP> 12, <SEP> 1 <SEP> 4, <SEP> 8 <SEP> 284 <SEP> 204 <SEP> +255
<tb> 11 <SEP> 252 <SEP> 1170 <SEP> 464 <SEP> 330 <SEP> 130 <SEP> 13, <SEP> 5 <SEP> 20, <SEP> 2 <SEP> 8, <SEP> 0 <SEP> 168 <SEP> 88 <SEP> +110
<tb> 12 <SEP> 249 <SEP> 1214 <SEP> 488 <SEP> 318 <SEP> 127 <SEP> 13, <SEP> 5 <SEP> 21,
<SEP> 4 <SEP> 8, <SEP> 6 <SEP> 157 <SEP> 77 <SEP> + <SEP> 96
<tb> 13 <SEP> 258 <SEP> 1252 <SEP> 486 <SEP> 244 <SEP> 94 <SEP> 13, <SEP> 5 <SEP> 14, <SEP> 4 <SEP> 5, <SEP> 6 <SEP> 241 <SEP> 161 <SEP> +201
<tb> 14 <SEP> 246 <SEP> 1165 <SEP> 474 <SEP> 440 <SEP> 178 <SEP> 13,5 <SEP> 29,2 <SEP> 11,9 <SEP> 114
<tb>
in der Tabelle 3 ist nunmehr die praktische Auswertung des Fallversuches der Säcke aus herkömmlichem Kraftpapier tabellarisch aufgeführt.
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Die Spalten f und g zeigen dabei die von der Norm geforderten Fallzahlen und die tatsächlich erreichten, während in Spalte h die theoretischen Fallzahlen für ein Flächengewicht von 100 g/m* vergleichbar angegeben sind. Da die Proben des erfindungsgemässen Papiers für die Herstellung von Säcken nicht ausreichten, wurde deren Fallzahl aus der Beziehung der relativen Fallzahl der in etwa vergleichbaren Proben 4,5, 11,2 zu der elastischen Dehnung eel ermittelt.
Mittels dieses Durchschnittsfaktors wurde sodann die zu erwartende Fallzahl für die Sorten 7 und 14 ermittelt, welche wesentlich über jener der verglichenen Kraftpapiersäcke liegt.
Eine Bestätigung für die Zuverlässigkeit dieser Berechnung kann darin gesehen werden, dass zwar das gesamte AAV der Probe 6 (in Tabelle 3) um 50% höher liegt als jenes der Probe 3, die erreichbare Fallzahl mit 11, 7 jedoch nur um rund 15% über der effektiven Fallzahl der Probe 3 liegt. Eben diese Relation besteht nun aber zwischen den elastischen AAV der Proben 3 und 6.
In der Spalte i der Tabelle 3 tritt der Vorteil des erfindungsgemässen Kraftpapiers besonders hervor, da hier das zur Erreichung der geforderten Fallzahl theoretische Mindestgewicht der einzelnen Kraftpapiere angegeben ist.
Die Spalten k und l geben den theoretischen Mehraufwand an Fasermasse der konventionellen Kraftpapiere gegenüber dem erfindungsgemässen Kraftpapier bei gleichem praktischem Gebrauchswert an.
Der praktische Gebrauchswert ist, wie in der Versuchsreihe bewiesen, bedeutend besser durch das elastische AAV repräsentiert.
Die wirtschaftlichen und technischen Vorteile des neuen Verfahrens und des neuen Papiers können nun einerseits durch Einsparung am Flächengewicht und/oder durch die Verhinderung der bislang relativ häufigen Sackbrüche durch dynamische Beanspruchungen genutzt werden.
Abschliessend sei noch darauf hingewiesen, dass die Papierherstellung und die erfindungsgemässe Kräuselung der Zellstoffasern nur vereinfacht erläutert wurde und die Herstellung des Papiers mit einer Vielzahl weiterer Bearbeitungsschritte gekoppelt sein kann, wie auch die Kräuselung oder Krümmung auf verschiedenste Weise erfolgen kann.