AT363749B - Gestell mit einer klemmvorrichtung zur verwendung in metallisierungsbaedern - Google Patents

Gestell mit einer klemmvorrichtung zur verwendung in metallisierungsbaedern

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AT363749B
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    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25DPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
    • C25D17/00Constructional parts, or assemblies thereof, of cells for electrolytic coating
    • C25D17/06Suspending or supporting devices for articles to be coated
    • C25D17/08Supporting racks, i.e. not for suspending

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Description


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   Die Erfindung betrifft ein Gestell mit einer Halteeinrichtung zur Verwendung in Metallisie- rungsbädern, auf welchen die zu metallisierenden Gegenstände sicher befestigt und mit der Strom- quelle verbunden sind und bei dem die Metallteile der Klemmvorrichtung keinen Kontakt mit der
Metallisierungslösung haben. 



   Üblicherweise werden zu metallisierende Gegenstände, wie z. B. elektrische Schaltungsplat- ten, Gebrauchsartikel und Schmuckgegenstände, an Gestellen befestigt, die zusammen mit den zu metallisierenden Teilen in die Badflüssigkeit eingetaucht werden. Diese Gestelle sind in der Regel mit Klemmen versehen, die nicht nur zum Halten, sondern auch zum Herstellen des elektrischen
Kontaktes dienen. Zur Vermeidung unerwünschter Metallniederschläge auf den Gestellen sowie auf den Halte- und Kontaktvorrichtungen werden Isolierstoffabdeckungen verwendet. 



   Ein Gegenstand der Erfindung betrifft eine Ausführungsform eines solchen Gestelles, bei dem die Stromzuführungen der Halteklemmen sicher gegen die Badflüssigkeit isoliert sind ; ferner ist dabei eine besondere Klemmvorrichtung vorgesehen, bestehend aus einer Klemmschraube und einem
Klemmgegenstück, welche die erforderliche mechanische Halterung sowie den elektrischen Kontakt bewirken und gleichzeitig vollständig gegen die Badflüssigkeit isoliert sind. Dabei werden die
Klemmvorrichtung aus Schraube und Gegenstück aus Materialien hergestellt, die eine absolut si- chere Halterung und gleichzeitige Abdichtung gegen die Badflüssigkeit gewährleisten.

   Ferner weist das Gestell hohe Qualität auf, wobei es einfach zu bedienen ist, bei geringen Wartungskosten in zuverlässiger Weise über längere Zeiträume verwendet und aus herkömmlichen Materialien kosten- sparend hergestellt werden kann. 



   Das erfindungsgemässe Gestell der eingangs genannten Art ist dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmvorrichtung aus folgenden Teilen besteht : einem Klemmenrahmen mit einem Kernstück aus leitendem Material, das mit dem Gestell verbunden ist, und einem Gehäuse aus elastischem isolierendem Material, welches das Kernstück abdeckt ; einer mit einem Gewinde versehenen Ausnehmung im Gehäuse, bestehend aus einem ersten, mit einem Gewinde versehenen Teilstück, welches sich durch den Kern erstreckt und das an seinen beiden Enden an je ein weiteres, mit einem Gewinde versehenes, zweites und drittes Teilstück anschliesst, welche sich durch entsprechende Teilstücke des Gehäuses erstrecken ;

   einer Klemmschraube mit einem Griffteil, einer Klemmstirnfläche, einem mit einem Gewinde versehenen Schaft, der sich axial zwischen dem Griffteil und der Stirnfläche erstreckt, passend für die mit einem Gewinde versehene Ausnehmung, wobei der mit Gewinde versehene Schaft aus drei Teilen besteht, nämlich : einem ersten Teil aus elektrisch leitendem Material, der in das erste Teilstück des Lochgewindes einschraubbar ist, um mit diesem eine elektrisch leitende Verbindung zu bilden ;

   einem zweiten Teil, der auf der einen Seite an den ersten Teil angrenzt, aus elastischem, isolierendem Material besteht und auf der andern Seite an ein Griffteil angrenzt, welcher zum Einschrauben des zweiten Teiles des Schaftes in den zweiten Teil der Ausnehmung dient, wobei die Abmessungs- und Elastizitätsverhältnisse des zweiten Teiles des Schaftes und des zweiten Teilstückes der Ausnehmung derart gewählt sind, dass beim Einschrauben eine Abdichtung zustande kommt ;

   und einem dritten Teil aus elastischem Isolierstoff, auf der einen Seite an den ersten Teil angrenzt, auf der andern Seite an der Stirnfläche des Schaftes endet und mit dem dritten Teilstück der Ausnehmung in Eingriff bringbar ist, wobei die Abmessungsund Elastizitätsverhältnisse der Isolierstoffe so gewählt sind, dass eine zweite Abdichtung zustande kommt, so dass die erste und die zweite Abdichtung den ersten Teil des Schaftes sicher gegen die Badflüssigkeit abdichten ; der Klemmenstirnfläche mit einer leitfähigen Oberfläche, um elektrischen Kontakt mit dem zu metallisierenden Stück herzustellen ;

   leitfähigen Verbindungen zur Verbindung der leitenden Oberfläche mit dem ersten Teil des Schaftes und einem Klemmgegenstück auf dem Klemmrahmen gegenüber der Ausnehmung zur Aufnahme des zu metallisierenden Werkstückes, um dieses zwischen der Klemmschraube und dem Klemmgegenstück zu halten. 



   Ein Ausführungsbeispiel nach der Erfindung wird an Hand der Zeichnungen und deren ausführlicher Beschreibung erläutert ; es zeigen : Fig. l eine Vorderansicht des Gestelles, Fig. 2 eine Teilansicht des Gestelles nach der Pfeillinie in Fig. l, Fig. 3 ein vergrösserter Querschnitt nach der Linie 3-3 in Fig. l, Fig. 4 eine schaubildliche Darstellung einzelner Teile von Fig. 3, und Fig. 5 eine Frontansicht nach der Linie 5-5 in Fig. 4. 
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 aus einem chemisch schwer angreifbaren Material mit einer Leitfähigkeit, die der von rostfreiem
Stahl entspricht, auf. Auf dieser ist eine Klemmvorrichtung --24-- mit einer Flügelschraube --26-- am oberen Ende angebracht, um das Gestell --10-- an der Querstange --12-- zu befestigen. Ein
Handgriff --27-- ist am oberen Ende der Stange --22-- zur Handhabung von Gestell --10-- be- festigt.

   Die Klemmen --20-- sind in regelmässigen Abständen entlang der Stange --22-- befestigt, und jede Klemme --20-- besteht aus einem Klemmenrahmen --28-- mit einem leitfähigen Kernstück --30--, über das die Klemme mechanisch und elektrisch mit der Stange --22-- des Gestelles --10-- verbunden ist. Jeder   Klemmenrahmen --28-- trägt   mindestens eine Klemmschraube --32-- und ein gegenüberliegendes   Gegenstück --34--,   so dass jede Schaltungsplatte --18-- durch Schraube --32-- und   Gegenstück --34-- gehalten   wird. 



   Wie am besten aus Fig. 3 ersichtlich, besteht jede Schaltungstafel aus einem Laminat : einem
Isolierstoffträger --18-- mit einer beidseitigen Metallbeschichtung --36--, beispielsweise einer
Kupferfolie, die ihrerseits die   Oberflächen --38-- aufweist.   Auf der Metallbeschichtung --36-- soll ein galvanischer Metallbelag abgeschieden werden. Deshalb muss eine elektrische Verbindung zwischen der leitfähigen Schicht --36-- und der Stromquelle hergestellt werden. Diese Verbindung wird über elektrische Kontaktelemente der Klemmschraube --32-- und des   Gegenstückes --34-- hergestellt,   die ihrerseits die elektrische Verbindung zwischen der leitfähigen Schicht --36-- und dem Kern --30-- und somit mit der Stange --22-- und der Querstange --12-- herstellen, wie noch genauer beschrie- ben wird. 



   Um eine Metallabscheidung auf der Stange --22-- und dem   Kernstück --30-- des   Klemmenrah- mens --28-- zu vermeiden, werden die Stange --22-- und das   Kernstück --30-- mit   einem Gehäuse - aus Isolierstoff umgeben. Das   Gehäuse --40-- besteht   vorzugsweise aus einem elastischen synthetischen Harzmaterial, wie beispielsweise Plastisol, das leicht durch einfaches Eintauchen des bereits zusammengesetzten Teiles, bestehend aus Stange --22-- und Kern --30--, aufgebracht werden kann. Auf diese Weise werden die Stange --22-- und das   Kernstück --30-- mit   einem für die   Badlösung --16-- undurchdringbaren   Überzug versehen.

   Die Klemmschrauben --32-- und die   Klemmgegenstücke --34-- werden   ebenfalls gegen die   Badflüssigkeit --16-- durch   eine Kunststoffabdeckung geschützt, die jedoch so beschaffen ist, dass jede Klemme --20-- die zu metallisierende Schalttafel --18-- hält und elektrisch mit dem Gestell --10-- verbindet, wie im folgenden noch näher beschrieben wird. 



   In den Fig. 3 bis 5 und 1 und 2 hat jeder Klemmenrahmen --28-- eine mit einem Gewinde versehene Ausnehmung --42--, die sich axial durch den Rahmen --28-- erstreckt und aus drei Teilstücken besteht : das erste   Teilstück --44-- ist   mit einem Gewinde versehen und erstreckt sich durch   Kernstück --30-- zwischen --46   und   48-- ;   das zweite   Teilstück --50-- ist   ebenfalls mit einem Gewinde versehen und erstreckt sich von --46-- durch den entsprechenden Teil --52-- des Kunststoff-   gehäuses --40-- ; und   ein drittes, ebenfalls mit einem Gewinde versehenes   Teilstück --54-- er-   streckt sich vom   Ende -48-- durch   einen dritten   Teil --56-- des Gehäuses --40--.   



   Jede Klemmschraube --32-- hat einen kopfartigen Griffteil --58-- in Form einer Flügelschraube und eine Klemmstirnfläche --60-- am Ende eines Schaftes --62--, der ein Gewindestück bildet, welches sich axial zwischen der   Flügelschraube --58-- und   der   Stirnfläche --60-- erstreckt.   Wie am besten in Fig. 4 zu erkennen, ist der Schaft --62-- in drei Teile unterteilt : einen ersten Teil-64--, einen zweiten Teil --66-- und einen dritten Teil --68--. Die Klemmschraube --32-besteht aus einem   Mittelstück --70-- aus   elektrisch leitendem Material hoher Korrosionsbeständigkeit, wie beispielsweise rostfreiem Stahl, einer ersten Manschette --72-- aus elastischem Kunstharz, und einer zweiten   Manschette-74--,   ebenfalls aus elastischem Kunstharz.

   Die beiden Manschetten   - 72   und 74-- werden vom   Zentralstück --70-- getragen.   Das   Zentralstück --70-- weist   einen Einheitsgewinde-Kragen --76-- auf, welcher den ersten   Gewindeteil --64-- trägt.   Wird die Klemmschrau-   be-32-in   das Gewinde --42-- geschraubt, so greift der erste Teil --64-- des Gewindestücks --62-- in das Gewindeteil --4-- von Loch --42--, so dass eine elektrische Verbindung zwischen 

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   Zentralstück   Kern --30-- entsteht. Der Strom wird der leitfähigen Oberfläche --80-der Klemmenstirnfläche --60-- vermittels des axialen   Teiles --82-- von Zentralstück --70-- zugeführt.   



   Um die leitfähigen Teile-44 und 64-- gegen die galvanische   Badlösung --16- zu   isolieren, sind an den Enden --46 und 48-des ersten Gewindeteilstückes --4-- Dichtungen angebracht. So 
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 --40--.Loches-42-und des zweiten Gewindeteiles --6-- des Zwsciehnstückes --62-- sind so bemessen, dass beim Eingriff der Teile-50 und 66-, wie in Fig. 3 gezeigt, eine Abdichtung des zweiten Gewindeteiles gegen die Badflüssigkeit --16-- entsteht. So sind die relative Abmessung und die relative Elastizität der zweiten Gewindeteile-50 und 66-so bemessen, dass der Gewindeteil --50-von   Loch-42-leicht   gedehnt wird, wenn diese in den entsprechenden zweiten Gewindeteil --66-- 
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 Plastisol mit einem Härtegrad von 68 bis 74 (Shore A Scale) erwiesen.

   Das Material der Manschette --72-- weist entsprechend einen Härtegrad von etwa 90 auf (Shore A Scale). Ein geeignetes Material für die Manschette --72-- ist das Produkt XL 4571, ein Plastisol. Das   Zentralstück --70--   wird vorzugsweise mit einem Handgriff mit einem sich seitlich erstreckenden Bolzen --86-- versehen ; der Betätigungsgriff --58-- ist mit der Manschette --72-- in einem Stück gegossen und aus dem gleichen Material.

   Aus diesem Grund ist der Griff --58-- nicht leitend und es wird daher auf ihm kein Metall abgeschieden. 
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 der Gewindeteile-54 und   68-so   gewählt, dass der dritte   Gewindeteil --54- von Loch --42- ge-   dehnt wird und in Eingriff mit dem entsprechenden dritten   Gewindeteil-68-von   Verbindungs-   stück --62-- kommt,   wodurch eine Abdichtung zustande kommt, die die   Badlösung --16- von   den stromleitenden Teilen fernhält. 



   Zusätzlich zur axialen Abdichtung durch die in Eingriff gebrachten Teile --54 und 68-- ist noch eine radiale Endabdichtung vorgesehen, um die leitende   Oberfläche -80-- an   der Stirnfläche - der Klemme gegen die   Badflüssigkeit --16-- zu   isolieren. Hiezu erstreckt sich die Manschette-74-bis zur stirnfläche --60-- und bildet dort die isolierende   Klemmenoberfläche --88--,   die die leitfähige   Oberfläche-80-ringförmig   umgibt, wie in Fig. 5 dargestellt. Wird die Klemmen- 
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 kann.

   Fluorcarbonsynthetikharze   weisen-genügende   Elastizität und ausreichende Steifigkeit auf ; als besonders geeignet für die   Manschette --74- hat   sich Tetrafluoräthylen erwiesen, das ausserdem ausreichend hitzebeständig, ganz besonders widerstandsfähig gegen Metallisierungsbäder und ausserordentlich langlebig ist. 



   Die Manschette --74-- ist mit dem Axial-Teilstück --82-- des Zentralstückes --70-- verbunden, so dass sie zusammen mit diesem gedreht werden kann. Um sicherzustellen, dass die Manschette-74-sich auf dem   Axial-Teilstück --82- nicht   verschiebt, bleibt die   Manschette -74-- in   - stets ein oder mehrere Gewindegänge mit dem ersten Gewindeteil --44-- in Eingriff, wenn die Klemmschraube --32-- betätigt wird. 
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 werden kann. Jedes Klemmengegenstück --34-- weist eine Stirnfläche --90-- auf, die der Stirn-   fläche --60-- von Klemmschraube --32-- gegenüberliegt.   Ein weiteres Zentralstück ist der elektrisch leitende Bolzen --92--, vorzugsweise aus Metall, wie beispielsweise rostfreiem Stahl. Der Bolzen - hat einen axialen Fortsatz --94--, der in --96-- ansetzt.

   Das andere Ende von Bolzen --92-- endet an der   Stirnfläche --90-- und   weist eine leitfähige   Oberfläche --98-- auf.   Der Bolzen --92-- ist in einem im   Kernstück --30-- befindlichen Loch --100-- gelagert   und befestigt. Die leitfähige   Oberfläche --98-- ist   durch das am   Kernstück --30-- anliegende Schulterstück --96-- exakt   im Ver- hältnis zu jenem gelagert. Eine weitere Manschette --102-- aus synthetischem Harz umgibt den   Bolzen --92-- ; und   erstreckt sich vom   Kernstück --30-- bis   zur   Stirnfläche --90-- und   bildet an der Stirnfläche eine isolierende Oberfläche --104--, die die   Kontaktfläche --98-- ringförmig   umgibt. 



   Wird die   Stirnfläche --90-- gegen   die   Schaltungsplatte --18-- gepresst,   so dient die isolierende
Oberfläche --104-- nicht nur zum Festhalten der Platte --18--, sondern bildet gleichzeitig auf Grund der Elastizität der Manschette --102-- eine ringförmige Dichtung der   Oberfläche --104-- und   iso- liert die leitfähige   Oberfläche --98-- gegen   die   Badlösung --16--.   Die   Manschette besteht   vorzugsweise aus einem Tetrafluorcarbonsynthetik-Harz, wie z. B. Tetrafluoräthylen, das auf Grund seiner elastischen Eigenschaften und seiner gleichzeitigen Steifigkeit besonders geeignet ist, da es sowohl die erwünschte Abdichtung gegen die Badflüssigkeit als auch ausreichenden Anpressdruck gewährleistet.

   Wie. bereits erwähnt, weist Tetrafluoräthylen auch eine ausreichende Hitzebeständig- keit, mechanische Langlebigkeit und Widerstandsfähigkeit gegen Metallisierungsbäder auf. 



   Das   Gehäuse --40-- erstreckt   sich, zumindest zum Teil, entlang der Manschette --102-- und isoliert das   Kernstück --30-- gegen   die   Badflüssigkeit --16--.   Um diese Isolierung noch zu verbes- sern, ist die Manschette --102-- mit einer sie umgebenden   Nut --106-- versehen ; das   Material von   Gehäuse -40-- reicht   bis in die Nut --106-- und bildet so einen Dichtring --108--, der für eine einwandfreie Isolierung sorgt. 



   Um einen störungsfreien elektrischen Kontakt zwischen der leitfähigen Oberfläche --80-- von Schraube --32-- und der Metallschicht --36-- der Schaltungsplatte --18-- zu erzielen, ragt zumindest ein Teil der leitenden   Fläche --80-- in   Form einer runden Erhebung --110-- nur wenig über die sie umgebende   Klemmenoberfläche --88-- hinaus.   



   Die Erhebung --110-- kommt in Kontakt mit der   Oberfläche --36-- der Schaltungsplatte --18--   und bohrt sich ganz wenig in die   Metalloberfläche --36-- und   gewährleistet so den elektrischen Kontakt, bevor die relative Steifigkeit der Manschette --74-- dem Kontaktandruck der Oberfläche - entgegenwirkt. Entsprechend ist auch die leitfähige   Oberfläche --98-- von Gegenstück --34--   mit einer Erhebung --112-- versehen, die etwas über die   Oberfläche --104-- hinausragt,   um einen guten elektrischen Kontakt zur Metallschicht --36-- der Schaltungsplatte --18-- herzustellen. Die relative Steifigkeit der Manschette --102-- wirkt auch hier dem Kontaktandruck entgegen.

   Das Schul-   terstück --96-- hält   die leitfähige   Oberfläche --98-- mit   der Erhebung --112-- genau in Position zur Oberfläche --104--. Ausserdem besteht eine mechanische Verriegelung zwischen dem Dichtring --108-- und der Nut --106--, um ein Verschieben der Manschette --102-- auf dem Bolzen --92-zu verhindern. 



   Über die Querstange --12-- wird eine äussere Stromquelle mit dem Gestell --10-- verbunden. 



  Alle zu metallisierenden Teile werden vom gleichen Stromkreis versorgt ; alle den elektrischen Strom leitenden Elemente hingegen sind gegen die   Badflüssigkeit --16-- vollkommen   isoliert, was den Metallisierungsprozess nicht nur wirtschaftlicher macht, sondern gleichzeitig auch die Wartung der Gestelle wesentlich erleichtert und deren Lebensdauer erheblich verlängert. 



   Es ist selbstverständlich, dass die ausführliche Beschreibung nur beispielhafter Natur ist, um die Erfindung zu veranschaulichen. Viele Einzelheiten können geändert werden, um die Vorrichtung den jeweiligen Gegebenheiten anzupassen, ohne dass damit von den erfindungsgemässen Grundgedanken abgewichen werden muss. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Gestell mit einer Klemmvorrichtung zur Verwendung in Metallisierungsbädern, auf welchem die zu metallisierenden Gegenstände sicher befestigt und mit der Stromquelle verbunden sind und <Desc/Clms Page number 5> bei dem die Metallteile der Klemmvorrichtung keinen Kontakt mit der Metallisierungslösung be- sitzen, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmvorrichtung (24) aus folgenden Teilen besteht : einem Klemmenrahmen (28) mit einem Kernstück (30) aus leitendem Material, das mit dem Gestell (10) verbunden ist, und einem Gehäuse (40) aus elastischem isolierendem Material, welches das Kern- stück (30) abdeckt ;
    einer mit einem Gewinde versehenen Ausnehmung (42) im Gehäuse (40), be- stehend aus einem ersten, mit einem Gewinde versehenen Teilstück (44), welches sich durch den Kern (30) erstreckt und das an seinen beiden Enden (46,48) an je ein weiteres, mit einem Gewin- de versehenes, zweites und drittes Teilstück (50,54) anschliesst, welche sich durch entsprechende Teilstücke (52,56) des Gehäuses (40) erstrecken ; einer Klemmschraube (32) mit einem Griff- teil (58), einer Klemmstirnfläche (60), einem mit einem Gewinde versehenen Schaft (62), der sich axial zwischen dem Griffteil (58) und der Stirnfläche (60) erstreckt, passend für die mit einem Gewinde versehene Ausnehmung (42), wobei der mit Gewinde versehene Schaft (62) aus drei Teilen besteht, nämlich :
    einem ersten Teil (64) aus elektrisch leitendem Material, der in das erste Teilstück (44) des Lochgewindes einschraubbar ist, um mit diesem eine elektrisch leitende Verbindung zu bilden ; einem zweiten Teil (66), der auf der einen Seite an den ersten Teil (64) angrenzt, aus elastischem, isolierendem Material besteht und auf der andern Seite an den Griffteil (58) angrenzt, welcher zum Einschrauben des zweiten Teiles (66) des Schaftes (62) in den zweiten Teil (50) der Ausnehmung (42) dient, wobei die Abmessungs- und Elastizitätsverhältnisse des zweiten Teiles (66) des Schaftes (62) und des zweiten Teilstückes (50) der Ausnehmung (42) derart gewählt sind, dass beim Einschrauben eine Abdichtung zustande kommt ;
    und einem dritten Teil (68) aus elastischem Isolierstoff, auf der einen Seite an den ersten Teil (62) angrenzt, auf der andern Seite an der Stirnfläche (60) des Schaftes (62) endet und mit dem dritten Teilstück (54) der Ausnehmung (42) in Eingriff bringbar ist, wobei die Abmessungs- und Elastizitätsverhältnisse der Isolierstoffe so gewählt sind, dass eine zweite Abdichtung zustande kommt, so dass die erste und die zweite Abdichtung den ersten Teil (64) des Schaftes (62) sicher gegen die Badflüssigkeit (16) abdichten ; der Klemmenstirnfläche (60) mit einer leitfähigen Oberfläche (80), um elektrischen Kontakt mit dem zu metallisierenden Stück (18) herzustellen ;
    leitfähigen Verbindungen (82) zur Verbindung der leitenden Oberfläche (80) mit dem ersten Teil (64) des Schaftes (62) und einem Klemmgegenstück (34) auf dem Klemmenrahmen (28) gegenüber der Ausnehmung (42) zur Aufnahme des zu metallisierenden Werkstückes (18), um dieses zwischen der Klemmschraube (32) und dem Klemmgegenstück (34) zu halten.
    2. Gestell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmschraube (32) aus folgenden Teilen besteht : einem metallischen Mittelstück (70), welches den Griffteil (58) mit der Klemmstirnfläche (60) der Schraube (32) verbindet, ferner den ersten Teil (64) des Schaftes (62) trägt und als die leitfähigen Verbindungen einen Axialteil (82) aufweist ; einer ersten Manschette (72) aus Isolierstoff, welche axial entlang des Mittelstückes (70) zwischen dem ersten Teil (64) des mit einem Gewinde versehenen Schaftes (62) und dem Griffteil (58) verläuft, wobei diese erste Manschette (72) den zweiten Teil (66) des Schaftes (62) trägt ;
    und einer zweiten Manschette (74) aus elastischem Isolierstoff, welches längs dem Axialteil (82) des Mittelstückes (70) zwischen dem ersten Teil (64) des mit einem Gewinde versehenen Schaftes (62) und der Klemmstirnfläche (60) verläuft.
    3. Gestell nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Griffteil (58) der Klemmschraube (32) aus elastischem, isolierendem Material besteht und in einem Stück mit dem zweiten Teil (66) des Gewindeschaftes (62) gegossen ist.
    4. Gestell nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmschraube (32) mit einem seitlichen Griffteil (58) versehen ist, der aus elastischem Isolierstoff besteht und in einem Stück mit der ersten Manschette (72) um das Mittelstück (70) gegossen ist, das mit einem sich seitlich innerhalb des Griffteiles (58) erstreckenden Bolzen (86) versehen ist.
    5. Gestell nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass sich die zweite Manschette (74) aus elastischem Isolierstoff axial bis zur Klemmenstirnfläche (60) erstreckt und die leitfähige Oberfläche (80) ringförmig umgibt. EMI5.1 <Desc/Clms Page number 6>
    7. Gestell nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Shore A-Härtegrad zwi- schen 68 und 74 und der zweite bei 90 liegt.
    8. Gestell nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet. dass der dritte Teil (68) des Schaftes (62) sich axial bis an die Klemmstirnfläche (60) erstreckt und den leitenden Teil der Oberfläche (80) ringförmig umgibt.
    9. Gestell nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Material des Gehäuses (40) ein Plastisol ist und das Material des dritten Teiles (68) des Schaftes (62) ein Fluorcarbonharz ist und genügend Steifigkeit hat, um die Halterung des Werkstückes (18) wirksam zu unterstützen und gleichzeitig die leitfähige Oberfläche (80) gegen die Badflüssigkeit (16) abzudichten.
    10. Gestell nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Material des dritten Tei- les (68) des Schaftes (62) Tetrafluoräthylen ist.
    11. Gestell nach den Ansprüchen 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die leitfähige Ober- fläche (80) einen zentralen, über sie hinausragenden Vorsprung (110) aufweist.
    12. Gestell nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Material des Gehäuses (40) ein Plastisol ist und das Material der zweiten Manschette (74) ein Fluorcarbon- harz ist und genügend Steifigkeit aufweist, um die Halterung des Werkstückes (18) wirksam zu unterstützen und gleichzeitig die leitfähige Oberfläche (80) gegen die Badflüssigkeit (16) abzu- dichten.
    13. Gestell nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Material der zweiten Man- schette (74) ein Tetrafluoräthylen ist.
    14. Gestell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Klemmgegenstück (34) eine weitere Klemmfläche (90) aufweist, diese genau gegenüber der Klemmstirnfläche (60) der Klemm- schraube (32) angeordnet ist und eine leitfähige Oberfläche (98) zur Halterung des Werk- stückes (18) und elektrisch leitende Verbindungen (92,94) zur Verbindung der leitfähigen Ober- fläche (98) mit dem Kern (30) des Klemmenrahmens (28) aufweist.
    15. Gestell nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Klemmgegenstück (34) mit einer weiteren Manschette (102) aus Kunststoff überzogen ist, die sich zwischen dem Kernstück (30) des Klemmenrahmens (28) und der leitfähigen Oberfläche (98) erstreckt und eine seitliche Nut (106) aufweist, die an dem Ende, das dem Kern (30) des Rahmens (28) benachbart ist, um die Man- schette (102) läuft, und dass zur sicheren Abdichtung gegen die Badflüssigkeit (16) das Gehäuse (40) mit dieser Nut (102) verbunden ist.
    16. Gestell nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Klemmgegenstück (34) ebenfalls mit einem aus Metall bestehenden Mittelstück (92) versehen ist, das sich vom Kern (30) des Rahmens (28) bis zur Klemmfläche (90) erstreckt, und dass die leitfähigen Elemente einen Teil des Mittelstückes (92) bilden und dieses mit einer weiteren Kunststoffmanschette (102) überzogen ist, welche von der Klemmfläche (90) bis zum Kernstück (30) reicht und die leitfähige Oberfläche (98) ringförmig umgibt.
    17. Gestell nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Material des Gehäuses (40) ein Plastisol ist und das Material der Manschette (102) ein Fluorcarbonharz ist und eine ausreichende Steifigkeit hat, um die Halterung des Werkstückes (18) wirksam zu unterstützen und auf der leitfähigen Oberfläche (98) eine ringförmige Abdichtung zu bilden.
    18. Gestell nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass das Material der Manschette (102) Tetrafluoräthylen ist.
    19. Gestell nach den Ansprüchen 16 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass das Klemmgegenstück (34) in der Mitte der leitfähigen Oberfläche (98) einen gering über die leitfähige Oberfläche (98) hinausragenden Vorsprung (112) aufweist.
    20. Gestell nach den Ansprüchen 16 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittelstück (92) zur Zentrierung des Kernstückes (30) mit einem Schulterstück (96) versehen ist, das mit dem Kernstück (30) verbunden ist.
AT98580A 1979-03-02 1980-02-21 Gestell mit einer klemmvorrichtung zur verwendung in metallisierungsbaedern AT363749B (de)

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US6180679A 1979-07-30 1979-07-30

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0094812A1 (de) * 1982-05-18 1983-11-23 Alcan International Limited Einspannvorrichtungen zum Tragen langgestreckter horizontaler Werkstücke beim Anodisieren und ähnlicher Verfahren
DE3603062A1 (de) * 1985-02-06 1986-08-07 Lenhard Gesellschaft mbH, Weng Vorrichtung zum halten von leiterplatten
AT398581B (de) * 1986-02-28 1994-12-27 Schering Ag Langgestreckte gestelle und zugehörige teile zum lösbaren befestigen von zu galvanisierenden leiterplatten, sowie zugehörige leiterplatten

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