AT362802B - Verfahren zur herstellung von ferrovanadinlegierungen - Google Patents

Verfahren zur herstellung von ferrovanadinlegierungen

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AT362802B
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Boris Mikhailovich Kostyanoi
Anatoly Ivanovich Manokhin
Alexei Grigorievich Zubarev
Gennady Sergeevich Kolganov
Stanislav Sergeevich Volkov
Igor Anatolievich Taldykin
Viktor Vladimirovich Kazansky
Evgeny Nektarievich Ivashina
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N Proizv Ob Tulatschermet
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C35/00Master alloys for iron or steel
    • C22C35/005Master alloys for iron or steel based on iron, e.g. ferro-alloys

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  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
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Description


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550 kg Ferrosilizium, welches 75   Gew.-%   Silizium und als Rest Eisen enthält, dann 550 kg Stückkalk, 1150 kg stückiges Aluminium und wieder 550 kg Stückkalk nacheinander auf. 



   Im Ergebnis erfolgt die Reduktion von Vanadin und Eisen aus der Schlacke, wobei zur Beschleunigung des Reduktionsprozesses der Wasserdampfwind während 15 min zugeführt wird. Danach zieht man aus dem Konverter die Schlacke ab, die   0, 42 Gew.-%   Vanadinpentoxyd enthält, und belässt die durch Reduktion gebildete Metallschmelze, enthaltend   17, 6 Gew.-%   Vanadin und 1 Gew.-% Silizium, im Konverter. 



   Die Metallschmelze wird im Konverter während 20 min mit Sauerstoff bei 35   m" Imin   und mit gasförmigem Kohlenwasserstoff bei 3 m3/min verblasen. 



   Durch Verblasen der Metallschmelze erhält man 2, 2 t Schlacke, die 53   Gew.-%   Vanadinpentoxyd und 10   Gew.-%   Eisen in Oxydform enthält. 



   Die erhaltene Schlacke belässt man im Konverter, während die Metallschmelze, enthaltend   0, 12 Gew.-%   Vanadin,   0, 05 Gew.-%   Kohlenstoff, Rest Eisen und Beimengungen, abgezogen und zur Herstellung eines etwa 1, 5 t schweren Blockes verwertet wird. 



   Die im Konverter gebliebene Schlacke wird desoxydiert. Während der Desoxydation der Schlacke wird der Wasserdampfwind bei 12   m" Imin   und ein gasförmiger Kohlenwasserstoff bei 2   m" Imin   zugeführt. Im Laufe des Blasevorgangs gibt man in den Konverter 800 kg stückiges Aluminium und etwa 1 t Stückkalk zu. 



   Durch Reduktion erhält man 1, 4 t Ferrovanadin mit   43, 4 Gew.-%   Vanadin. Die Temperatur der Schmelze gegen Ende des Reduktionsprozesses erreicht   1700 C.   



   Beispiel 2 : In einen Konverter von 10 t Fassungsvermögen, dessen Boden Sauerstoff- und Neutralgasdüsen aufweist, gibt man 1 t Kalk und 6 t Ferrovanadinschlacke mit   17, 5 Gew. -% V 205   und 29   Gew.-%   Eisen auf, wobei das Eisen als Oxyd vorliegt. 



   Über Düsen wird dann Sauerstoff bei 40   m" Imin   und gasförmiger Kohlenwasserstoff bei 18 m3/min eingeblasen, wonach der Einsatz im Konverter zu schmelzen beginnt. Nach 35 min Schmelzdauer ist der ganze Einsatz aufgeschmolzen und wird die gebildete Schmelze auf eine Temperatur von 15000C erhitzt. 



   Nach dem Schmelzen enthält die Schlacke 14   Gew.-%   Vanadinpentoxyd und 45   Gew.-%   Eisen in Oxydform. Sodann wird die Schlacke mit Wasserdampf bei 15   m" Imin   und gleichzeitig mit gasförmigem Kohlenwasserstoff bei 3 m3/min verblasen. Während der Windzufuhr bringt man in den Konverter 1800 kg Ferrosilizium, welches 75   Gew.-%   Silizium, Rest Eisen, enthält, und dann 100 kg stückiges Aluminium ein. 



   Im Ergebnis erfolgt die Reduktion von Vanadin und Eisen aus der Schlacke. 



   Der Wasserdampfwind wird während 10 min zugeführt. Dann zieht man aus dem Konverter 
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 während 20 min mit Sauerstoff bei 35   m" Imin   und gasförmigem Kohlenwasserstoff bei 3   m" Imin   verblasen. 



   Durch Verblasen der Metallschmelze gewinnt man 2, 2 t Schlacke, die 42, 5 Gew.-% Vanadinpentoxyd und 14   Gew.-%   Eisen in Oxydform enthält. 



   Die erhaltene Schlacke belässt man im Konverter, während die Metallschmelze mit   0, 21 Gew.-%   Vanadin,   0, 04 Gew.-%   Kohlenstoff,   0, 06 Gew.-%   Mangan, Rest Eisen und Beimengungen abgezogen und zur Herstellung eines 2, 4 t schweren Blockes verwertet wird. 



   Die im Konverter gebliebene Schlacke wird desoxydiert. Der Desoxydationsprozess der Schlacke erfolgt in diesem Falle durch Blasen mit Stickstoff bei 12   m" Imin   und gasförmigem Kohlenwasserstoff bei 2   m3/min.   Im Laufe des Blasevorgangs gibt man in den Konverter 300 kg Ferrosilizium, welches 75   Gew.-%   Silizium und als Rest Eisen enthält, 250 kg stückiges Aluminium und 500 kg Kalk auf. 



   Durch Reduktion erhält man 1, 1 t Ferrovanadin mit   42, 5 Gew.-%   Vanadin. Die Temperatur der Schmelze gegen Ende des Reduktionsprozesses beträgt   168 C.   



   Beispiel 3 : In einen Konverter von 10 t Fassungsvermögen, dessen Boden Sauerstoff- und Neutralgasdüsen aufweist, bringt man 1 t Kalk und 7 t Ferrovanadinschlacke mit 15, 2 Gew.-% Vanadinpentoxyd und 26   Gew.-%   Eisen ein, wobei das Eisen in Oxydform vorliegt. 

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   Über Düsen bläst man dann den Sauerstoff bei 35   m3 Imin   und gasförmigen Kohlenwasserstoff bei 17 m3/min ein, wonach der Einsatz im Konverter zu schmelzen beginnt. Nach 40 min Schmelz- dauer ist der ganze Einsatz aufgeschmolzen und wird die gebildete Schmelze auf eine Temperatur von   1500 C   erhitzt. 



   Nach dem Schmelzen enthält die Schlacke   12, 0 Gew.-%   Vanadinpentoxyd und 42   Gew.-%   Eisen in Oxydform. 



   Sodann wird die Schlackenschmelze mit Wasserdampf bei 15 m3/min und gleichzeitig mit gas- förmigem Kohlenwasserstoff bei 3 m3 Imin verblasen. Während der Windzufuhr bringt man in den
Konverter 1000 kg Ferrosilizium, welches 75   Gew.-%   Silizium und als Rest Eisen enthält, 1700 kg
Ferrosilizium, enthaltend 45   Gew.-%   Silizium und als Rest Eisen, und 1000 kg stückiges Aluminium ein. 



   Im Ergebnis werden Vanadin und Eisen aus der Schlacke reduziert. 



   Der Wasserdampfwind wird während 15 min zugeführt, Dann zieht man aus dem Konverter die Schlacke ab, die   0, 53 Gew.-% Vanadinpentoxyd   enthält, und belässt die durch Reduktion gebil- dete Metallschmelze mit 10, 8 Gew.-% Vanadingehalt im Konverter. 



   Die Metallschmelze wird im Konverter während 20 min mit Sauerstoff bei 40   m3 Imin   und gas- förmigem Kohlenwasserstoff bei 4 m3/min verblasen. Im Laufe des Blasevorgangs setzt man dem
Konverter 500 kg Kalk zu. 



   Durch Verblasen der Metallschmelze erhält man 2, 3 t Schlacke, die 35   Gew.-%   Vanadinpentoxyd und 22   Gew.-%   Eisen in Oxydform enthält. 



   Die erhaltene Schlacke belässt man im Konverter, während die Metallschmelze, enthal- tend   0, 24 Gew.-%   Vanadin, 0, 06 Gew.-% Kohlenstoff, Rest Eisen und Beimengungen, abgezogen und zur Herstellung eines 3, 6 t schweren Blockes verwertet wird. Die im Konverter gebliebene
Schlacke wird desoxydiert, Während des Desoxydationsprozesses wird der Wasserdampfwind bei
15   m3 Imin   und der gasförmige Kohlenwasserstoff bei 2   m3 Imin   während 12 min zugeführt. Beim Verblasen gibt man in den Konverter 350 kg Ferrosilizium, welches 75   Gew.-%   Silizium und als Rest Eisen enthält, sowie 350 kg stückiges Aluminium auf. Durch Reduktion erhält man 1, 3 t Ferrovanadin mit   36, 1 Gew.-%   Vanadin.

   Die Temperatur der Schmelze beträgt gegen Ende des Reduktionsprozesses   1720 C.   



   Wie die Versuche gezeigt haben, steigt bei der Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens die Leistung bei der Herstellung von Ferrovanadinlegierungen etwa um 25%, während die Vanadinverluste fast um 4% sinken.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Ferrovanadinlegierungen, bei welchem man eine durch Verblasen von Vanadinroheisen erhaltene V-haltige Schlacke aufschmilzt und dann auf metallothermischem Wege reduziert, dadurch gekennzeichnet, dass man zuerst Eisen und Vanadin im wesentlichen vollständig reduziert, anschliessend die Schlacke entfernt und dann die verbliebene Metallschmelze vorzugsweise im selben Konverter mit Sauerstoffwind durch den Boden verblasen wird, wobei der Sauerstoffverbrauch und die Blasedauer ausreichen, um eine Schlacke mit mindestens 35 Gew.-% Vanadinpentoxydgehalt zu gewinnen, wonach man die Metallschmelze aus dem Konverter abzieht und die verbliebene Schlacke vorzugsweise im selben Konverter auf metallothermischem Wege unter Vermischung mit Neutralgaswind zu Ferrovanadinschmelze reduziert.
AT171378A 1978-03-09 1978-03-09 Verfahren zur herstellung von ferrovanadinlegierungen AT362802B (de)

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