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Fortbewegungsstockpaar für eine Wassergleiteinrichtung für Menschen, die aus einem Gleitkörper besteht, der zur Aufnahme beider Füsse des Benutzers mit Halterungen versehen ist, wobei die beiden Fortbewegungsstöcke mit je einem Handgriff versehen sind und an ihrem vom Handgriff abgelegenen Ende einen Abstosskörper aufweisen.
Bei Einrichtungen dieser Art wurde es bekannt (FR-PS Nr. 2. 294. 726), einen Körper, der unten am Stock befestigt ist, aus einer im wesentlichen S-förmig gekrümmten Platte auszubilden.
Aus der DE-OS 2457159 wurde eine kugelförmige Verbreiterung am unteren Ende des Stockes bekannt.
Bei den bekannten Einrichtungen ist ein sicheres Abstossen kaum möglich, weil die bekannten Stöcke beim Einsetzen in das Wasser seitlich abgleiten. Ausserdem besteht die Gefahr, dass die bekannten Körper nur die Ausübung eines geringen Druckes erlauben und unter grösserem Druck im Wasser versinken.
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wendung der Stöcke abzustossen und sich mit dem Gleitkörper am Wasser fortzubewegen.
Dieses Ziel wird bei einem Fortbewegungsstockpaar der eingangs erwähnten Art im wesentli- chen dadurch erreicht, dass die beiden Abstosskörper eine glockenähnliche Form aufweisen, durch einen Boden jeweils in zwei Abschnitte unterteilt sind, wobei der zum Stockgriff hin gelegene Ab- schnitt durch den Boden luftdicht nach aussen abgeschlossen ist und der zweite Abschnitt nach unten zu, in Richtung zum freien Stockende, offen und bevorzugt als Zylindermantel ausgebildet ist, wobei gegebenenfalls das Ende des Stockes die Ebene, in welcher der freie Rand des Zylin- dermantels liegt, überragt.
Durch die Ausbildung des Abstosskörpers als Glocke, wird ein relativ grosser, luftgefüllter
Raum geschaffen, der nach unten durch den Boden begrenzt ist. Dadurch ist es möglich, auf den Stock einen relativ grossen Druck auszuüben, ohne dass der Stock sogleich im Wasser versinkt. Der nach unten zu offene Abschnitt, der bevorzugt als Zylindermantel ausgebildet ist, ergibt eine Seitenführung und sichert, dass eine gerichtete Abstosskraft ausgeübt werden kann. Sofern zusätzlich noch die Ausbildung des Stockpaares so vorgenommen ist, dass das Ende des Stockes die Ebene . in welcher der freie Rand des Zylindermantels liegt, überragt, so kann der Stock auch zum Gehen auf dem Lande verwendet werden, wobei das Stockende in einen nachgiebigen Boden eingesetzt werden kann.
In weiterer Ausgestaltung des erfindungsgemässen Stockpaares kann vorgesehen sein, dass der Zylindermantel von Löchern durchsetzt ist. Dadurch wird beim Einsetzen des Stockes in das Wasser die Luft unterhalb des Bodens verdrängt und der nach unten zu offene zweite Abschnitt des Abstosskörpers kann seine Führungsfunktion besser erfüllen.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigen : Fig. 1 in schaubildlicher Darstellung eine Wassergleiteinrichtung für Menschen unter Verwendung eines erfindungsgemässen Fortbewegungsstockpaares, Fig. 2 eine Draufsicht auf den Gleitkörper, Fig. 3 eine Seitenansicht des Gleitkörpers und Fig. 4 einen Stock eines erfindungsgemässen Fortbewegungsstockpaares.
In den Zeichnungen ist mit-l-ein Gleitkörper bezeichnet, der für die Füsse des Benutzers zwei Halterungen-3-besitzt. Zur Stabilisierung weist dieser Gleitkörper-l-unterseitig Leisten - auf, die sich in der Längsrichtung des Gleitkörpers erstrecken. Der Gleitkörper-l-kann aus Schaumstoff gefertigt sein, der bevorzugt von einer Kunststoffhülle eingeschlossen ist. Es ist
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zwischen dem Fuss des den Gleitkörper Benutzenden sichergestellt wird, anderseits jedoch im Falle eines Sturzes (beim Kentern) die Verbindung zwischen dem Fuss des Benutzenden und den Halterungen-3-und damit zum Gleitkörper leicht gelöst werden kann und der Gleitkörper damit den Gekenterten beim Schwimmen nicht hindert.
Zur Fortbewegung ist ein erfindungsgemässes Stockpaar besonders geeignet. Jeder Stock des
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der Boden -12- gegenüber einer auf halber Höhe der Glocke gelegenen Stelle gegen das offene, der Stockspitze zugewandte Ende des Abstosskörpers hin, angeordnet. Der zum Stockgriff --5-hin gelegene Abschnitt --4-- des Abstosskörpers ist durch den Boden --12-- luftdicht nach aussen abgeschlossen. Der zweite Abschnitt des Abstosskörpers --7-- ist zum freien Ende des Stockes (vom Stockgriff 5 abgelegen) offen. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist der vorgenannte zweite Abschnitt des Abstosskörpers als Zylindermantel --9-- ausgebildet. Das Ende des Stockes --6-- überragt die Ebene, in welcher der freie Rand --10-- des Zylindermantels --9-- liegt.
Dadurch wird es ermöglicht, den Stock -6-- auch an Land, ähnlich einem Spazierstock, zu verwenden.
Es ist jedoch auch möglich, durch diese Ausgestaltung den Stock als Stakstange einzusetzen.
Durch den nach unten zu offenen Abschnitt des Abstosskörpers --7-- wird eine günstige Seitenführung des Stockes erreicht. Der Zylindermantel --9-- ist, wie Fig. 4 zeigt, von Löchern --8-- durch- setzt. Durch diese Löcher --8-- kann beim Einsetzen des Stockes Luft seitlich abströmen.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Fortbewegungsstockpaar für eine Wassergleiteinrichtung für Menschen, die aus einem Gleitkörper besteht, der zur Aufnahme beider Füsse des Benutzers mit Halterungen versehen ist, wobei die beiden Fortbewegungsstöcke mit je einem Handgriff versehen sind und an ihrem vom Handgriff abgelegenen Ende einen Abstosskörper aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Abstosskörper (7) eine glockenähnliche Form aufweisen.
durch einen Boden (12) jeweils in zwei Abschnitte unterteilt sind, wobei der zum Handgriff (5) hin gelegene Abschnitt (4) durch den Boden (12) luftdicht nach aussen abgeschlossen ist und der zweite Abschnitt nach unten zu (in Richtung zum freien Stockende) offen und bevorzugt als Zylindermantel (9) ausgebildet ist, wobei gegebenenfalls das Ende des Stockes (6) die Ebene, in welcher der freie Rand (10) des Zylindermantels (9) liegt, überragt.