AT36075B - Entlastete Spinnkammer für Spinn- und Zwirnmaschinen. - Google Patents

Entlastete Spinnkammer für Spinn- und Zwirnmaschinen.

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AT36075B
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Austria
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spinning chamber
spinning
drive
chamber
bearing
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Inventor
Sebastian Ziani De Ferranti
Original Assignee
Sebastian Ziani De Ferranti
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  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
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 <Desc/Clms Page number 2> 

 
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 wie in Fig. 3 gezeigt, bei 55 dort abgeflacht, wo es an die benachbarten Gehäuse anliegt. Der Querschnitt an den übrigen Stellen ist dabei so wie in Fig. 4 gezeigt. In den sich drehenden Teilen sind Lufträume 54 gelassen, um der Pressluft Zutritt zwischen dieselben zu geben und ein leichteres Drehen der verschiedenen Teile in einander zu ermöglichen. Der Boden der Teile 20 und   32,   sowie der Schutzring 13 sind in der in Fig. 5 gezeigten Weise weggeschnitten, um einen freien Auspuff der Luft zu gestatten. Es ist ersichtlich, dass das tote Gewicht der sich drehenden Teile bei dieser Anordnung von einem Kissen eines elastischen Mittels getragen wird. 



   Fig. 6 zeigt eine andere   Ausführungsform   der Spinnkammer, bei welcher zwei in einander drehbare Lagerbüchsen 32,33 mit Tragflanschen 36 und 37 vorgesehen sind. Zwischen den verschiedenen Flanschen sind dabei Kissen 56 aus Gummi oder eint m anderen Material eingeschaltet, welche als Puffer wirken. Im   übrigen   ist die in Fig. 6 gezeigte Anordnung dieselbe, wie die der Fig. 3. Fig. 7 zeigt im vergrösserten Massstabe die Anordnung des Turbinenantriebs am Unterende der   Spinnkammer.   DEr auswechselbare Schaufelkranz 12 sitzt auf dem verjüngten Ende der Ringkammer 18 und ist in seiner Stellung durch den unteren Verschlussring   49   auf derselben   festgehalten.

   Das feststehende Turbinengehäuse 23   trägt unten das um den Schaufelkranz herumgreifende Mundstück 37 mit den Zuleitungskanälen. Gegenüber den   Öffnungen   des Schaufelkranzes sind die innere Wandung   20   des wie gesagt zweiteiligen Gehäuses und ausserdem die äussere drehbare Lagerbüchse 33 mit einer   Abschrägung   11 versehen, um einen möglichst widerstandsfreien Luftaustritt zu ermöglichen. Die Figuren 8 und 9 zeigen zwei weitere Ausführungsformen von   8pinnkammern   mit am Unterende angeordneten   Antriebsturbinen.   In Fig. 8 ist das Ge- häuse 23 unmittelbar in die Kanäle c und   d   zur Zu-und Ableitung des Treibmittels eingesetzt. 



   Das Treibmittel wird dabei nach seiner Einwirkung auf die Turbinenschaufeln 12 durch einen
Kanal 51 zwischen den beiden Wänden 23 und 20 des festen Lagergehäuses hochgeleitet, wobei zur Aufrechterhaltung der relativen Lage der Teile an dem   Gehäuse   23 in geeigneten Lagen An- sätze 50 vorgesehen sind. Zwischen den festen Teil 20 und der inneren 8pinnkammer sind dabei wieder die drehbaren Büchsen 32 und 33 eingeschaltet. deren Flanschen   36 und 37 auf   abgestuften   Sitzen 63, 64   des Gehäuses 23 aufruhen. Die Spinnkammer 18 ist ebenfalls wieder mit einem
Flansch 24 versehen, welcher auch auf einem am Gehäuse 23 vorgesehenen Sitz aufruht.

   Die drei Flanschen 36,37 und 24 sind in dieser Weise mit Bezug auf das sie tragende Mittel, welches   in diesem Falle der Auspufi der Turbine ist, hintereinander geschaltet und werden in leicht verständlicher Weise nacheinander gehoben und getragen, bis der Auspuff schliesslich durch Kanäle 65   
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 des letzteren unter den Flansch 36,   um   schliesslich durch den Ringkanal 61 zu entweichen. Die    Spinnkammer 18 wird   dabei durch den Auspuff der Turbine in der beschriebenen Weise getragen. 



     Die. sich   drehenden Lagerbüchsen   können   sich in manchen Fällen über den grössten Teil des festen
Lagerkörpers erstrecken, während sie in anderen Fällen nur an den beiden Enden des feste
Lagerkörpers vorgesehen sind. 

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   Nach den beschriebenen Auordnungen dreht sich die Spinnkammer nicht innerhalb eines festen Lagerteiles, sondern innerhalb eines oder mehrerer in emander drehbarer Lagerbüchsen, die in einer gewissermassen als Schmiermittel dienenden Luftschicht schwimmen, wobei die Aus- 
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 dieser Teile aufgehoben ist. Zur oberen Begrenzung des Auftriebs dieser Teile können besondere Begrenzungsvorrichtungen verwendet werden.

   Da die   Spinnkammer   und die Lagerbüchsen lose in einander geschaltet sind, werden bei der hohen Geschwindigkeit der   8pinnkammer   auch die Lagerbüchsen entsprechend der vorhandenen Reibung sich drehen und die   Oberflächengeschwindig-   keit zwischen den verschiedenen Teilen wird deshalb mässig gehalten, so dass lür den Hauptteil weit höhere   Geschwindigkeiten benützt werden können,   als bei einer einzigen feststehenden Lagerbüchse. Zur Umsteuerung bei erforderlicher Umkehr der Umlaufrichtung der Maschine könnte jede   8pinnkammer   mit zwei gesonderten Sätzen von   Antriebsturbinenkränzen und   zugehörigen   Zuströmungsdüsen   versehen sein.

   Um jedoch an Antriebskraft zu   sparen,-da ein   leer mitlaufender Turbinenkranz von umgekehrter Schaufelform gleich einem Ventilator bremsend wirkt-und die Konstruktion zu vereinfachen, wird nach der Erfindung ein einziger, aber umstellbarer Turbinenkranz mit einem oder zwei zugehörigen Sätzen von Düsen vorgesehen. 



  Die Konstruktion ist dann derart, dass die Spinnkammer aus ihrem Gehäuse herausgenommen und der   Schaufelring   der Turbine umgekehrt und die Ringkammer   darauf ill   das Gehäuse wieder eingesetzt wird. Es sind hierbei, wie in Fig. 13 und 14 gezeigt, zwei Sätze von entgegengesetzt gerichteten Düsen 31 erforderlich. Der eine Düsensatz wird durch ein   Abschlussventil   oder eine 
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 ist. Die beschriebenen Anordnungen sind von äusserst einfacher Konstruktion und werden Verluste durch Leerlauf-Widerstände, wie sie bei Anordnung zweier Turbinen auftreten, von denen die eine leer läuft, nach vorliegender Erfindung vermieden. 



   Bei Verwendung von   8pulllkammern   mit in der Mitte angeordneten Antriebsturbilen erfolgt die Umsteuerung durch Umschwenken der Spilnkammer um eine durch ihre Mitte gehende Querachse. Zu diesem Zweck erhält die Spinnkammerlagerung und die   Treibmittel-Zuführung   
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   df'r Prel3luft   durch ein Rohr   14   an beiden Seiten der Maschine hinter den   Spinnkammern   ersetzt. Das Rohr besitzt genügende   Stärke,   um nicht allein des Treibmittel   zuzulühren,   sondern auch 
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     Nach dem Ausführungsbeispiel   der Fig. 17 ist die   Spumkammer.   18 an jedem Ende mit    \ x'Mhaken 10   versehen und ferner trägt sie vorteilhaft in der Mitte Turbinenschaufeln 12 von 
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Claims (1)

  1. EMI4.2 <Desc/Clms Page number 5>
    2. Spinnkammer nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die ineinander sich drehenden Lagerbüchsen mit einer ihr Gewicht aufnehmenden Entlastungsvorrichtung nach Art des Stamm- patentes versehen sind und dass durch zwischen sie eingelassene oder eingepresste, ähnlich einem Schmiermittel wirkende Luft ihre gegenseitige Reibung vermindert wird.
    3. Spinnkammer nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der am Oberoder Unterende der Spinnkammer angeordnete Antriebsturbinenkrallz auswechselbar bezw. um- kehrbar angeordnet ist, und dass für Vorwärts-und Rückwärtsgang je ein besonderer Satz von Zuströmungsdüsen vorgesehen ist, von denen der nicht wirksame abgedeckt werden kann.
    4. Spinnkammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Spinnkammerlagerung und Antrieb in der Mitte der Spinnkammer derart angeordnet sind, dass die Spinnkammer um eine durch diese Mitte gehende Querachse verschwenkt werden kann, so dass bei gleichbleibendem Antrieb die Spinnkammer nach dem Schwenken in umgekehrter Richtung umläuft. EMI5.1 bezw. ihre Lager auf seitlichen Rohrstutzen eines um seine Längsachse umschwenkbaren Press- luftzuführungsrohres angeordnet sind, so dass nach Schwenken dieses Zuführungsrohres jede Spinnkammer auf die gegenüberliegende Seite der Maschine zu liegen kommt und bei gleichbleibendem Antrieb in umgekehrter Richtung rotiert.
AT36075D 1905-05-19 1906-11-09 Entlastete Spinnkammer für Spinn- und Zwirnmaschinen. AT36075B (de)

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AT27901T 1905-05-19
AT36075T 1906-11-09

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AT36075B true AT36075B (de) 1909-01-25

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AT36075D AT36075B (de) 1905-05-19 1906-11-09 Entlastete Spinnkammer für Spinn- und Zwirnmaschinen.

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