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wie in Fig. 3 gezeigt, bei 55 dort abgeflacht, wo es an die benachbarten Gehäuse anliegt. Der Querschnitt an den übrigen Stellen ist dabei so wie in Fig. 4 gezeigt. In den sich drehenden Teilen sind Lufträume 54 gelassen, um der Pressluft Zutritt zwischen dieselben zu geben und ein leichteres Drehen der verschiedenen Teile in einander zu ermöglichen. Der Boden der Teile 20 und 32, sowie der Schutzring 13 sind in der in Fig. 5 gezeigten Weise weggeschnitten, um einen freien Auspuff der Luft zu gestatten. Es ist ersichtlich, dass das tote Gewicht der sich drehenden Teile bei dieser Anordnung von einem Kissen eines elastischen Mittels getragen wird.
Fig. 6 zeigt eine andere Ausführungsform der Spinnkammer, bei welcher zwei in einander drehbare Lagerbüchsen 32,33 mit Tragflanschen 36 und 37 vorgesehen sind. Zwischen den verschiedenen Flanschen sind dabei Kissen 56 aus Gummi oder eint m anderen Material eingeschaltet, welche als Puffer wirken. Im übrigen ist die in Fig. 6 gezeigte Anordnung dieselbe, wie die der Fig. 3. Fig. 7 zeigt im vergrösserten Massstabe die Anordnung des Turbinenantriebs am Unterende der Spinnkammer. DEr auswechselbare Schaufelkranz 12 sitzt auf dem verjüngten Ende der Ringkammer 18 und ist in seiner Stellung durch den unteren Verschlussring 49 auf derselben festgehalten.
Das feststehende Turbinengehäuse 23 trägt unten das um den Schaufelkranz herumgreifende Mundstück 37 mit den Zuleitungskanälen. Gegenüber den Öffnungen des Schaufelkranzes sind die innere Wandung 20 des wie gesagt zweiteiligen Gehäuses und ausserdem die äussere drehbare Lagerbüchse 33 mit einer Abschrägung 11 versehen, um einen möglichst widerstandsfreien Luftaustritt zu ermöglichen. Die Figuren 8 und 9 zeigen zwei weitere Ausführungsformen von 8pinnkammern mit am Unterende angeordneten Antriebsturbinen. In Fig. 8 ist das Ge- häuse 23 unmittelbar in die Kanäle c und d zur Zu-und Ableitung des Treibmittels eingesetzt.
Das Treibmittel wird dabei nach seiner Einwirkung auf die Turbinenschaufeln 12 durch einen
Kanal 51 zwischen den beiden Wänden 23 und 20 des festen Lagergehäuses hochgeleitet, wobei zur Aufrechterhaltung der relativen Lage der Teile an dem Gehäuse 23 in geeigneten Lagen An- sätze 50 vorgesehen sind. Zwischen den festen Teil 20 und der inneren 8pinnkammer sind dabei wieder die drehbaren Büchsen 32 und 33 eingeschaltet. deren Flanschen 36 und 37 auf abgestuften Sitzen 63, 64 des Gehäuses 23 aufruhen. Die Spinnkammer 18 ist ebenfalls wieder mit einem
Flansch 24 versehen, welcher auch auf einem am Gehäuse 23 vorgesehenen Sitz aufruht.
Die drei Flanschen 36,37 und 24 sind in dieser Weise mit Bezug auf das sie tragende Mittel, welches in diesem Falle der Auspufi der Turbine ist, hintereinander geschaltet und werden in leicht verständlicher Weise nacheinander gehoben und getragen, bis der Auspuff schliesslich durch Kanäle 65
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des letzteren unter den Flansch 36, um schliesslich durch den Ringkanal 61 zu entweichen. Die Spinnkammer 18 wird dabei durch den Auspuff der Turbine in der beschriebenen Weise getragen.
Die. sich drehenden Lagerbüchsen können sich in manchen Fällen über den grössten Teil des festen
Lagerkörpers erstrecken, während sie in anderen Fällen nur an den beiden Enden des feste
Lagerkörpers vorgesehen sind.
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Nach den beschriebenen Auordnungen dreht sich die Spinnkammer nicht innerhalb eines festen Lagerteiles, sondern innerhalb eines oder mehrerer in emander drehbarer Lagerbüchsen, die in einer gewissermassen als Schmiermittel dienenden Luftschicht schwimmen, wobei die Aus-
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dieser Teile aufgehoben ist. Zur oberen Begrenzung des Auftriebs dieser Teile können besondere Begrenzungsvorrichtungen verwendet werden.
Da die Spinnkammer und die Lagerbüchsen lose in einander geschaltet sind, werden bei der hohen Geschwindigkeit der 8pinnkammer auch die Lagerbüchsen entsprechend der vorhandenen Reibung sich drehen und die Oberflächengeschwindig- keit zwischen den verschiedenen Teilen wird deshalb mässig gehalten, so dass lür den Hauptteil weit höhere Geschwindigkeiten benützt werden können, als bei einer einzigen feststehenden Lagerbüchse. Zur Umsteuerung bei erforderlicher Umkehr der Umlaufrichtung der Maschine könnte jede 8pinnkammer mit zwei gesonderten Sätzen von Antriebsturbinenkränzen und zugehörigen Zuströmungsdüsen versehen sein.
Um jedoch an Antriebskraft zu sparen,-da ein leer mitlaufender Turbinenkranz von umgekehrter Schaufelform gleich einem Ventilator bremsend wirkt-und die Konstruktion zu vereinfachen, wird nach der Erfindung ein einziger, aber umstellbarer Turbinenkranz mit einem oder zwei zugehörigen Sätzen von Düsen vorgesehen.
Die Konstruktion ist dann derart, dass die Spinnkammer aus ihrem Gehäuse herausgenommen und der Schaufelring der Turbine umgekehrt und die Ringkammer darauf ill das Gehäuse wieder eingesetzt wird. Es sind hierbei, wie in Fig. 13 und 14 gezeigt, zwei Sätze von entgegengesetzt gerichteten Düsen 31 erforderlich. Der eine Düsensatz wird durch ein Abschlussventil oder eine
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ist. Die beschriebenen Anordnungen sind von äusserst einfacher Konstruktion und werden Verluste durch Leerlauf-Widerstände, wie sie bei Anordnung zweier Turbinen auftreten, von denen die eine leer läuft, nach vorliegender Erfindung vermieden.
Bei Verwendung von 8pulllkammern mit in der Mitte angeordneten Antriebsturbilen erfolgt die Umsteuerung durch Umschwenken der Spilnkammer um eine durch ihre Mitte gehende Querachse. Zu diesem Zweck erhält die Spinnkammerlagerung und die Treibmittel-Zuführung
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df'r Prel3luft durch ein Rohr 14 an beiden Seiten der Maschine hinter den Spinnkammern ersetzt. Das Rohr besitzt genügende Stärke, um nicht allein des Treibmittel zuzulühren, sondern auch
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Nach dem Ausführungsbeispiel der Fig. 17 ist die Spumkammer. 18 an jedem Ende mit \ x'Mhaken 10 versehen und ferner trägt sie vorteilhaft in der Mitte Turbinenschaufeln 12 von
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