AT359721B - Schalldaemmendes fenster od.dgl. - Google Patents

Schalldaemmendes fenster od.dgl.

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AT359721B
AT359721B AT564876A AT564876A AT359721B AT 359721 B AT359721 B AT 359721B AT 564876 A AT564876 A AT 564876A AT 564876 A AT564876 A AT 564876A AT 359721 B AT359721 B AT 359721B
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Schaffar Gottfried Dipl Ing
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B3/00Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
    • E06B3/66Units comprising two or more parallel glass or like panes permanently secured together
    • E06B3/67Units comprising two or more parallel glass or like panes permanently secured together characterised by additional arrangements or devices for heat or sound insulation or for controlled passage of light
    • E06B3/6707Units comprising two or more parallel glass or like panes permanently secured together characterised by additional arrangements or devices for heat or sound insulation or for controlled passage of light specially adapted for increased acoustical insulation

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Building Environments (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft ein schalldämmendes Fenster   od. dgl.   mit einer   Doppelverglasung   und mit einer, gegebenenfalls in einem gesonderten Behälter, innerhalb des Scheibenzwischenraums untergebrachten Flüssigkeit. 



   Bekanntlich bildet die Schaffung eines wirksamen Schutzes gegen die Belästigung durch Lärm, insbesondere Strassenlärm, im Bauwesen ein vordringlich zu lösendes, bisher jedoch nur unbefriedigend gelöstes Problem. Die schalldurchlässigsten Elemente eines Bauwerkes sind begreiflicherweise die Fenster, die bereits vorschlagsgemäss mit mannigfachen, dem Schallschutz dienenden Einrichtungen ausgestattet wurden. Die bisherigen Vorschläge zu einer diesbezüglich bewusst und zielstrebig geplanten konstruktiven Ausgestaltung eines Fensters od. dgl. erwiesen sich jedoch-soweit sie überhaupt den angestrebten Effekt des Schallschutzes zu erbringen vermochten-durchwegs als zu kostspielig und zu kompliziert. 



   Mit doppeltverglasten Fenstern der eingangs bezeichneten Gattung konnte jedenfalls das Problem auch dann nicht befriedigend gelöst werden, wenn im Scheibenzwischenraum - beispielsweise zur bedarfsweisen Änderung der   Lichtdurchlässigkeit - eine   Flüssigkeit vorgesehen wurde, denn diese Flüssigkeit vermochte hinsichtlich der Schalldämmfähigkeit des Fensters keinen nennenswerten Beitrag zu leisten. 



   Ziel der Erfindung ist es, eine Einrichtung zur Verringerung der Schalldurchlässigkeit von 
 EMI1.1 
 Altbauten, einbauen lässt, ohne hiefür einer besonderen baulichen Adaptierung des Fensters od. dgl. zu bedürfen. 



   Erfindungsgemäss steht die innerhalb des Scheibenzwischenraums untergebrachte Flüssigkeit, z. B. Tetramethylsilan, Trichlorfluormethan, Trichlortrifluormethan,   1, 4   Pentadien, Methylformiat, Pentan,   Diäthyläther, Äthylbromid, Aceton,   bei atmosphärischen Temperaturen, vorzugsweise im Temperaturbereich zwischen-20 und   +30 C,   mit ihrem Dampf im thermodynamischen Gleichgewicht, und der gegebenenfalls vorgesehene gesonderte Behälter besteht aus einem flexiblen Material und ist vorzugsweise als Schutzkörper gegen Zugluft,   z. B.   als Fensterpolster, ausgebildet. 



   Die Erfindung beruht demnach auf folgender Erkenntnis :
Die Scheiben des Fensters   od. dgl.   sind bekanntlich schwingfähige Gebilde, deren Schwingungen über die im Scheibenzwischenraum befindliche Luft gekoppelt werden. Das Ausmass der Koppelung ist vom Volumen des eingeschlossenen Raumes abhängig und bestimmt die Schalldurchlässigkeit des Fensters. 



   Befindet sich nun in dem von den Scheiben eingeschlossenen Hohlraum eine mit ihrem Dampf im thermodynamischen Gleichgewicht befindliche Flüssigkeit, dann vermag diese Flüssigkeit den Druck in diesem Hohlraum ungeachtet der Schwingung der einen oder andern Scheibe konstant zu halten und damit eine Schwingungskoppelung der Scheiben, die ja naturgemäss durch Druckschwankungen entsteht, zu verringern bzw. zu beseitigen, so wie wenn der eingeschlossene Luftraum ein Vielfaches des tatsächlichen Volumens hätte. 



   Die Funktion der erfindungsgemässen Einrichtung ergibt sich daraus, dass bei zunehmendem Druck im Scheibenzwischenraum des Fensters od. dgl. infolge einer auf eine Scheibe auftreffenden Schallwelle jeweils gerade so viel Flüssigkeitsdampf kondensiert, dass der Druckanstieg dadurch kompensiert und absorbiert wird. Ein erfindungsgemäss ausgebildetes Fenster verhält sich infolgedessen im wesentlichen so wie ein Fenster, bei dem das Volumen des von den Scheiben eingeschlossenen Hohlraums um ein Vielfaches grösser ist. 



   Die mit ihrem Dampf im thermodynamischen Gleichgewicht befindliche Flüssigkeit kann zwischen den Scheiben eines Verbundfensters unmittelbar eingeschlossen sein, also mit einer freien Oberfläche in einem von den beiden Scheiben und dem Rahmen gebildeten Flüssigkeitsbehälter lagern, wie dies an sich bereits bekannt ist. Üblicherweise wird sich aber diese Flüssigkeit mit ihrem Dampf in einem eine möglichst weiche und schmiegsame Wandung aufweisenden eigenen Behälter befinden, welcher dann in den zwischen den Scheiben eingeschlossenen Hohlraum eingelegt ist und die angestrebte Wirkung dadurch eintreten lässt, dass er sich unter dem Einfluss von Druckschwankungen nachgiebig verformt. 



   Zur Aufrechterhaltung des thermodynamischen Gleichgewichts in der Flüssigkeit kann eine 

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 den Wärmeaustausch verbessernde Einlage hoher Wärmeleitfähigkeit, z. B. Metallwolle, angeordnet sein. 



   Ferner kann der Behälter zur Konstanthaltung bzw. Begrenzung eines bestimmten Temperaturbereiches Isolierungen bzw. thermostatisch gesteuerte   Heiz-und/oder   Kühlvorrichtungen aufweisen. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Schalldämmendes Fenster   od. dgl.   mit einer Doppelverglasung und mit einer, gegebenenfalls in einem gesonderten Behälter, innerhalb des Scheibenzwischenraums untergebrachten Flüssigkeit, dadurch gekennzeichnet, dass diese Flüssigkeit, z. B. Tetramethylsilan, Trichlorfluormethan, Trichlortrifluormethan, 1, 4 Pentadien, Methylformiat, Pentan, Diäthyläther, Äthylbromid, Aceton, bei atmosphärischen Temperaturen, vorzugsweise im Temperaturbereich zwischen-20 und +30 C, mit ihrem Dampf im thermodynamischen Gleichgewicht steht, und dass der gegebenenfalls vorgesehene 
 EMI2.1 


Claims (1)

  1. thermodynamischen Gleichgewichts in der Flüssigkeit eine den Wärmeaustausch verbessernde Einlage hoher Wärmeleitfähigkeit, z. B. Metallwolle, angeordnet ist.
    3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter zur Konstanthaltung bzw. Begrenzung eines bestimmten Temperaturbereiches Isolierungen bzw. thermostatisch gesteuerte Heiz-und/oder Kühlvorrichtungen aufweist.
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