AT358368B - Buegelzufuhreinrichtung - Google Patents

Buegelzufuhreinrichtung

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AT358368B
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F27/00Making wire network, i.e. wire nets
    • B21F27/12Making special types or portions of network by methods or means specially adapted therefor
    • B21F27/20Making special types or portions of network by methods or means specially adapted therefor of plaster-carrying network

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wire Processing (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Bügelzufuhreinrichtung zur Vereinzelung der Diagonalbügel für Maschinen zur kontinuierlichen Herstellung von räumlichen, widerstandsgeschweissten, insbesondere zur Stahlbetonbewehrung bestimmten Gitterträgern mit einem stabförmigen Obergurt, zwei stabförmigen Untergurten und vorgebogenen Diagonalbügeln, wobei die Maschine mit mindestens einer Vorschubeinrichtung für die Ober- und Untergurten sowie einer damit synchron arbeitenden Punktschweisseinrichtung ausgestattet ist, und wobei oberhalb der den Obergurt und die Untergurte bildenden Längsstäbe vorzugsweise jeweils zwei zueinander gerichtete Bügelzufuhrvorrichtungen vorgesehen sind, von denen jede mit einer einen Diagonalbügelvorrat aufnehmenden Gleitstange   od.

   dgl.   mit vorzugsweise veränderbarer Neigung zu den Gurten und zugeordneter Arretiereinrichtung für die Diagonalbügel ausgestattet ist. 



   Maschinen, die es ermöglichen, räumliche Gitterträger für den Betonfertigteilbau, insbesondere für Stahlbetonbewehrungen im kontinuierlichen Verfahren herzustellen, sind bekannt. Derartige Gitterträger werden üblicherweise als biegesteife Rundstahlträger ausgeführt und bestehen vorzugsweise aus stabförmigen Längsgurten und drahtförmigen Diagonalbügeln. In der Regel sind zwei Untergurte und ein Obergurt vorgesehen, welche durch die geneigt angeschweissten Bügel im Abstand gehalten werden. 



   Entsprechend diesem Aufbauschema der fertigen Träger bestehen Maschinen zu ihrer kontinuierlichen Herstellung im wesentlichen aus den im folgenden beschriebenen Einrichtungen :
Die Untergurte und der Obergurt durchlaufen zunächst das Richtwerk und werden geradegerichtet. 



  In einem von der übrigen Anlage gänzlich unabhängigen Maschinenteil werden die als diagonale Verbindung der Gurten dienenden Bügel erzeugt und von dieser Bügelmaschine händisch in die Aufgabevorrichtung der Schweissmaschine gebracht. Von diesen Bügelmagazinen werden nun maschinell im Takt der Vorschubbewegung der Längsgurte die Diagonalbügel entnommen, auf den Obergurt gesetzt und mit diesem verschweisst. Zu diesem Zweck ist die Maschine mit Einrichtungen zur Widerstandsschweissung ausgerüstet. 



   Die Vorschubeinrichtung bewegt nun den Träger, bei dem zunächst nur der Obergurt mit dem Diagonalbügel verschweisst ist, zur Untergurtenschweissstelle weiter. Hier werden die Untergurte mit dem Diagonalbügel verschweisst. Die Punktschweisseinrichtung für die Untergurte ist in Vorschubrichtung der Träger gegenüber den Elektroden für die Obergurtschweissung versetzt. 



   Der Träger gelangt nach dem Durchlaufen der Schweisseinrichtungen in die Breitenpresse, wo er auf den gewünschten Untergurtabstand gebracht wird. An die Breitenpresse schliesst sich die Schneideinrichtung an, wo der Träger auf die gewünschte Länge geschnitten wird. Zur abschliessenden Stapelung der Träger dient der Ausfuhrbalken. 



   An den Fabrikationsablauf stellt sich die generelle Forderung, dass bei wenig anfallender Bedienungsarbeit ein grosser Ausstoss an fehlerfreien Trägern erzielt werden soll. 



   Eine Fehlerquelle, die, wie die Erfahrung gezeigt hat, vielfach zu Störungen des Produktionsflusses führt, stellt die Zuführung der Diagonalbügel dar. Die Maschine muss aus Gründen rationellen Personaleinsatzes mit grossen Mengen der Diagonalbügel beschickt werden können, da das Gerät beim Vorschub der Längsgurte die Bügel in verhältnismässig kurzen Abständen abruft. 



   Vorteilhaft sollen dabei die Diagonalbügel durch Haltebacken während des Schweissvorganges ausgerichtet werden. 



   Die Schwierigkeiten liegen einmal darin, dass die Diagonalbügelmagazine, oder was als solche Verwendung findet, relativ weit von der Schweissstelle für die Diagonalbügel mit dem Obergurt angeordnet sein müssen, damit die Bewegung der Elektroden und der Vorschub des Gitterträgers nicht behindert wird. Dann muss bei jedem Arbeitstakt mit Sicherheit ein Bügel der Schweissstelle zugeführt werden. Fehlt ein Bügel beim geschweissten Träger, so ist zumindest ein Teil der Träger Ausschuss. 



   Aufgabe der Erfindung ist es daher eine Zufuhrvorrichtung zu schaffen, bei der die Zubringung der Diagonalbügel an die Schweiss stelle im Vergleich zu bekannten Geräten sicherer erfolgt. 



   Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass im Abstand von der Arretiereinrichtung eine vorzugsweise federbeaufschlagte, zur Aufnahme der von der Arretiervorrichtung vereinzelt freigegebenen Diagonalbügel bestimmte Wippe   od. dgl.   angeordnet ist, die an einem Anschlag eines oberhalb der Wippe angeordneten Halteteiles anliegt und von diesem entgegen der Federkraft zur Abnahme des Diagnonalbügels abhebbar ist. 



   Dadurch kann der für den jeweils nächsten Arbeitstakt vorbereitete Diagonalbügel auf der Wippe geringfügig auspendeln und die angreifenden Backen können ihn aus dieser Position rasch und exakt abziehen und justieren. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Vorteilhaft ist vorgesehen, dass die Arretiervorrichtung aus einem vorzugsweise pneumatisch beaufschlagten Haltestössel   od. dgl.   und einem vorzugsweise pneumatisch beaufschlagten Klemmhebel   od. dgl.   besteht, wobei der Haltestössel und der Klemmhebel alternierend die Diagonalbügel halten, indem der Haltestössel am untersten der auf der Gleitstange gelagerten Diagonalbügel und der Klemmhebel am nächstfolgenden angreift. 



   Vorzugsweise ist der Abstand zwischen der Gleitstange und dem Klemmhebel gemäss der Dicke der Bügel einstellbar. Im Falle, dass der Klemmhebel am Halteteil lagert, ist dementsprechend der Abstand zwischen Halteteil und Gleitstange einstellbar. Das Justieren erfolgt beispielsweise durch Einklemmen eines Justier- bzw. Distanzbleches. 



   Nachstehend wird die Erfindung in einer bevorzugten Ausführung an Hand der Zeichnungen eingehend beschrieben, doch soll sie nicht auf diese Möglichkeit in ihrer Verwirklichung beschränkt bleiben. Auch die in den Patentansprüchen verwendeten Bezugszeichen sollen keinerlei Einschränkung bedeuten, sie dienen lediglich dem erleichterten Auffinden bezogener Teile in den Zeichnungen. 



   Die Fig. 1 zeigt in schematischer Darstellung den Grundriss einer Maschine zur kontinuierlichen Herstellung räumlicher Gitterträger, die Fig. 2 bringt die entsprechende konstruktive Anordnung im Grundriss, und in der Fig. 3 ist eine mögliche Ausführungsform der Bügelzuführvorrichtung im Aufriss dargestellt. 



   Untergurte --9-- und Obergurt --8-- gelangen zunächst in das Richtwerk --16-- und werden dort geradegerichtet. Die vorgefertigten   Diagonalbügel --7-- werden   von der   Bügelbiegemaschine --17--   händisch zu den Bügelzuführungen --18-- (Fig. 2) gebracht, von wo sie maschinell abgenommen werden. 



  In der   Schweissmaschine --19-- erfolgt,   in Richtung des Vorschubes versetzt, die Obergurtschweissung - und die Untergurtschweissung --21--. In der Breitenpresse --22-- wird dann der gewünschte Untergurtabstand hergestellt, und die Träger werden in der Schneideeinrichtung-23-- auf definierte Längen geschnitten. 



   Die Bügelzuführung --18-- umfasst eine Wippe --6--, die auf einer Achse --24-- gelagert ist und an der eine Feder --25-- angreift, ferner einen Haltestüssel --14--, der mittels eines pneumatisch oder hydraulisch betriebenen Sortierzylinders --15-- angehoben werden kann, einen Bremszylinder --13--, der mittels einer   Bremsgabel --12-- einen Klemmhebel --11-- betätigt,   mit denen ein Bremsbacken --10-verbunden ist. Des weiteren sind eine Gleitstange --5--, eine Bügelführung --4--, ein Halteteil --3-- und ein zweckmässig zwischen   Bügelführung   --4-- und Halteteil --3-- eingeklemmtes Justierblech --2-vorhanden. Die Teile der Bügelzuführung --18-- sind auf einem Rahmen-l-gehalten. 



   Die Arbeitstakte der   erfindungsgemässen   Bügelzuführung --18-- laufen wie folgt ab : zunächst befindet sich ein   Diagonalbügel --7-- auf   der Wippe --6--, um von den nicht näher beschriebenen Backen, die den   Diagonalbügel --7-- an   die Schweissstelle --20-- für den Obergurt --8-- bringen und dort halten, von der Wippe --6-- abgezogen und in Schweissposition gebracht zu werden. Während dieses Arbeitstaktes wird der nächstfolgende Diagonalbügel --7-- durch den Haltestössel --14-- auf seinem Platz festgehalten. Die   Wippe --6-- wird   dabei entgegen der Kraft der Feder --25-- um die Achse --24-geschwenkt. 



   Im darauffolgenden Arbeitstakt wird der   Haltestössel-14-mittels   eines pneumatisch oder hydraulisch betriebenen Sortierzylinders --15-- angehoben, während gleichzeitig der Klemmhebel --11-unter Kraft steht. Die Bedienung dieses Klemmhebels --11-- erfolgt über den pneumatisch oder hydraulisch betriebenen Bremszylinder --13--, der mittels der Bremsgabel --12-- den Klemmhebel --11-betätigt, der seinerseits den Bremsbacken --10-- trägt. In diesem Arbeitstakt gleitet der nächste   Diagnonalbügel --7-- auf   die Wippe --6--. Die folgenden   Diagonalbügel --7-- bleiben   in ihrer Lage. 



   Auf der Wippe --6-- wird der   Diagonalbügel --7-- vom Anschlag --26-- am Halteteil --3-- gehalten.  
Im darauffolgenden Arbeitstakt wird der Haltestössel --14-- wieder gesenkt und der Bremsbacken - gelöst. Die Diagonalbügel --7-- gleiten nun bis zum Haltestössel --14-- vor, so dass im nächsten Takt wieder ein   Diagonalbügel --7-- auf   die Wippe --6-- gelangen kann. 



   Wesentlich ist eine genaue Justierung des Abstandes zwischen der Gleitstange --5-- und der   Bügelführung --4-- bzw.   dem Halteteil --3--. Diese Justierung wird vorzugsweise durch das Einklemmen eines Justierbleches --2-- zwischen die   Bügelführung --4-- und   den Halteteil --3-- vorgenommen. Der Halteteil --3-- ist seinerseits fest mit dem Machinenrahmen --1-- verbunden. 

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   Die Bügelzuführung der beschriebenen Art gewährleistet ein weitgehend störungsfreies Nachrücken der Bügel im Takt des Maschinenvorschubes und stellt somit eine wertvolle Verbesserung der bekannten
Geräte zur kontinuierlichen Herstellung räumlicher Gitterträger dar. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1.   Bügelzufuhreinrichtung   zur Vereinzelung der Diagonalbügel für Maschinen zur kontinuierlichen
Herstellung von räumlichen, widerstandsgeschweissten, insbesondere zur Stahlbetonbewehrung bestimmten
Gitterträgern mit einem stabförmigen Obergurt, zwei stabförmigen Untergurten und vorgebogenen
Diagonalbügeln, wobei die Maschine mit mindestens einer Vorschubeinrichtung für die Ober- und
Untergurten sowie einer damit synchron arbeitenden Punktschweisseinrichtung ausgestattet ist, und wobei oberhalb der den Obergurt und die Untergurte bildenden Längsstäbe vorzugsweise jeweils zwei zueinander gerichtete Bügelzufuhrvorrichtungen vorgesehen sind, von denen jede mit einer einen Diagonalbügelvorrat aufnehmenden Gleitstange od. dgl.

   mit vorzugsweise veränderbarer Neigung zu den Gurten und zugeordneter Arretiereinrichtung für die Diagonalbügel ausgestattet ist,   d a d u r c h g e k e n n -     zeichnet, dass   im Abstand von der Arretiereinrichtung (11,14) eine vorzugsweise feder- beaufschlagte, zur Aufnahme der von der Arretiervorrichtung (11,14) vereinzelt freigegebenen
Diagonalbügel (7) bestimmte Wippe (6)   od. dgl.   angeordnet ist, die an einem Anschlag (26) eines oberhalb der Wippe (6) angeordneten Halteteiles (3) anliegt und von diesem entgegen der Federkraft zur Abnahme des Diagonalbügels (7) abhebbar ist.

Claims (1)

  1. 2. Bügelzufuhreinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Arretiervorrichtung (11,14) aus einem vorzugsweise pneumatisch beaufschlagten Haltestössel (14) od. dgl. und einem vorzugsweise pneumatisch beaufschlagten Klemmhebel (11) od. dgl. besteht, wobei der Haltestössel (14) und der Klemmhebel (11) alternierend die Diagonalbügel (7) halten, indem der Haltestössel (14) am untersten der auf der Gleitstange (5) gelagerten Diagonalbügel (7) und der Klemmhebel (11) am nächstfolgenden angreift.
    3. Bügelzufuhreinrichtung nach Anspruch 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass der Abstand zwischen der Gleitstange (5) und dem Klemmhebel (11) gemäss der Dicke der Bügel (7) einstellbar ist.
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