AT357875B - Austragspumpe fuer unter vakuum stehende fluessigkeiten - Google Patents

Austragspumpe fuer unter vakuum stehende fluessigkeiten

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D17/00Radial-flow pumps, e.g. centrifugal pumps; Helico-centrifugal pumps
    • F04D17/08Centrifugal pumps
    • F04D17/18Centrifugal pumps characterised by use of centrifugal force of liquids entrained in pumps

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft eine Pumpe zum Austragen von Flüssigkeiten aus einem Vakuumraum in einen Raum höheren Drucks mit einem Gehäuse mit etwa tangential angesetztem Druckstutzen, einem in dem Gehäuse drehenden Laufrad, dem die Flüssigkeit über einen Zulaufstutzen axial zuläuft, und mit an dem Laufrad angeordneten, sich zwischen diesem und der Gehäusewand erstreckenden Förderorgane. 



   Das Austragen von Flüssigkeit aus Vakuumräumen in einen Raum höheren Drucks spielt insbesondere in der chemischen Verfahrenstechnik eine bedeutende Rolle. Viele Prozesse lassen sich nur unter Vakuum abwickeln. Wenn diese Prozesse kontinuierlich geführt werden, muss auch für eine kontinuierliche Austragung der Flüssigkeit gesorgt werden, wobei das Austragen meist gegen Atmosphärendruck geschieht. Besondere Schwierigkeiten ergeben sich dann, wenn die auszutragende Flüssigkeit eine Temperatur am Siedepunkt besitzt, also Dampfblasen mitgefördert werden. 



   Werden für solche Zwecke übliche Flüssigkeitspumpen, z. B. Kreiselpumpen (DE-AS 1032671, US-PS   Nr. 3, 031, 974, Nr. 3, 078, 806)   verwendet, so muss eine den Druckunterschied ausgleichende Zulaufhöhe vorgesehen werden. 



   Um diese grossen Zulaufhöhen zu verkürzen, werden Flüssigkeitsringpumpen angewendet. Hiebei sorgt der mit dem Laufrad umlaufende Flüssigkeitsring für eine stete Abdichtung des Unterdruckraums gegenüber dem Raum höheren Drucks. Dem diesen Flüssigkeitsring erzeugenden Laufrad sind ein oder mehr Schaufelräder, welche die eigentliche Förderung besorgen, zugeordnet. Da der Flüssigkeitsring mit dem Laufrad rotiert, erwärmt sich die Flüssigkeit auf Grund der Reibungskräfte mit der Folge, dass die Abdampfrate grösser wird, insbesondere wenn sich die Flüssigkeit ohnehin nahe dem Siedepunkt befindet. 



  Die Dampf- und Gasblasenbildung führt im übrigen zu der unerwünschten Kavitation. Die abgedampfte Flüssigkeit muss durch neue Flüssigkeit ersetzt und der Flüssigkeitsring durch Zufuhr von Förderflüssigkeit gekühlt werden mit der Folge, dass diese Pumpen stets eine nicht geringe Minimal-Zulaufmenge benötigen. Schliesslich erfordern diese Pumpen auch eine gewisse Zulaufhöhe von mehr als 0, 5 m. 



  Schliesslich sind diese Pumpen im Feinvakuumbereich (von einigen Torr bis zirka    10-2 Torr)   nicht einsetzbar. Das gleiche gilt auch für solche bekannten Flüssigkeitspumpen, bei denen das Laufrad vom eigentlichen Gehäuse gebildet wird, das innenseitig mit Schaufeln ausgestattet ist, während innerhalb des umlaufenden Gehäuses eine feststehende Scheibe angedeutet ist, an deren einer Stirnseite der Zulauf ausmündet und an dessen Umfang der Ablauf (Druckseite) angeschlossen ist (FR-PS Nr. 995. 671). Im übrigen soll bei dieser Pumpe im Bereich des   Laufrings   bewusst eine Aufheizung des Fördermediums erreicht werden, um auf diese Weise die Entgasung desselben zu verbessern. Dadurch aber wieder wird die Kavitationsgefahr erhöht. 
 EMI1.1 
 
B.Anwendungszweck bekannt.

   Auch hiebei ist eine erhebliche Minimal-Zulaufmenge bei bestimmter Zulaufhöhe erforderlich, da sonst wegen Spaltundichtigkeiten Luft eindringt. Alle diese Pumpen dürfen nicht trocken laufen. Aus diesem Grund benötigen die Pumpen ferner ein Regelgetriebe oder eine Niveauregelung zur Einstellung der Fördermenge und weiterhin Rückschlagventile auf der Druckseite. Immerhin haben diese Pumpen den Vorteil, dass sie auch im Feinvakuum eingesetzt werden können, wobei ihre Lebensdauer allerdings nur dann befriedigend ist, wenn die Förderflüssigkeit Schmiereigenschaften besitzt. 



   Für zähe Flüssigkeiten und dicke Suspensionen werden ferner Schleusen eingesetzt, die jedoch keine Förderwirkung besitzen. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Austragspumpe für unter Vakuum stehende Flüssigkeiten zu schaffen, bei der sich die Fördermenge selbsttätig und betriebssicher der zufliessenden Menge anpasst und die bei einer Zulaufmenge Null die statische Druckdifferenz hält und auch gashaltige und siedende Flüssigkeiten ohne Zulaufhöhe und ohne Kavitation kontinuierlich fördert. 



   Ausgehend von der eingangs beschriebenen Pumpe wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass jedes Förderorgan nach Art eines mit dem Saugraum des Laufrades dicht verbundenen Siphons mit einem die Flüssigkeit zunächst nach aussen führenden und dann nach innen zu einer Austrittsöffnung umlenkenden Förderkanal ausgebildet und der Saugraum des Laufrades mit dem Gaspolster des Vakuumraums verbunden und gegenüber nicht rotierenden Teilen des Pumpengehäuses abgedichtet ist. 



   Die siphonartige Gestaltung jedes einzelnen rotierenden Förderkanals sorgt dafür, dass die axial zulaufende Flüssigkeit, ähnlich wie in einem U-Rohr mit ungleichlangen Schenkeln, sich im Bereich der Umlenkung aufstaut, wobei sich in dem einen Abschnitt des   Förderkanals - vergleichbar   mit dem längeren 

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 Schenkel des U-Rohrs-ein bestimmter Flüssigkeitsstand einstellt. An dem andern Abschnitt des Förderkanals- vergleichbar mit dem kürzeren Schenkel eines   U-Rohrs - läuft   die Flüssigkeit ab, wobei die Differenzhöhe zwischen der Ablaufkante und dem Flüssigkeitsstand in dem andern Abschnitt des Förderkanals sich den jeweiligen Druckunterschieden zwischen Vakuumraum einerseits und dem die Flüssigkeit aufnehmenden Raum höheren Drucks anderseits ändert.

   Die Zulaufmenge kann minimal sein, insbesondere ist eine praktisch   tröpfehenförmige Förderung   möglich. Da die Flüssigkeit in einem praktisch abgeschlossenen und lediglich über die Austrittsöffnungen zum Gehäuse offenen Förderkanal durch Rotation nach aussen unter Druck gesetzt wird, findet eine Druckerhöhung in radialer Richtung statt mit der Folge, dass in der geförderten Flüssigkeit vorhandene Dampfblasen kondensieren und Gasblasen absorbieren. Die gefürchtete Kavitation wird damit vermieden. 



   Im übrigen hat die erfindungsgemässe Pumpe den Vorteil, dass kein umlaufender Wasserring vorhanden ist, der sich aufheizen und damit zu einer höheren Abdampf- und Entgasungsrate führen könnte. Die Pumpe ist sowohl für Grobvakuum als auch für Feinvakuum verwendbar. Für die Inbetriebnahme braucht die Pumpe nur etwa zur Hälfte gefüllt werden, da sich dann automatisch die Förderkanäle von der Saugseite her füllen. Die Pumpe passt sich ferner automatisch an jede beliebige Zulaufmenge an. 



   Gemäss einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist jeder Förderkanal von einem an dem Laufrad etwa radial angesetzten rohrförmigen Teil und einem dessen Mündung übergreifenden haubenförmigen Teil gebildet. Diese Ausführung ist in fertigungstechnischer und betriebstechnischer Hinsicht besonders einfach und darüber hinaus funktionssicher. Gegenüber Verdrängerpumpen wird der erhebliche Vorteil erreicht, dass keine Spaltabdichtungsprobleme auftreten mit der Folge, dass die dort notwendigen engen Fertigungstoleranzen hier überhaupt keine Rolle spielen. 



   Sofern die Pumpe zum Austragen von Flüssigkeiten mit Feststoffanteilen eingesetzt werden soll, ist erfindungsgemäss vorgesehen, dass die Förderkanäle im Bereich ihres nahe der Gehäusewand der Pumpe umlaufenden, die Flüssigkeit umlenkenden Scheitels eine Öffnung geringer lichter Weite aufweisen, die gegebenenfalls auch verschliessbar ist. Die Feststoffanteile der Flüssigkeit lagern sich nämlich auf Grund der Zentrifugalkräfte im Bereich der Umlenkstelle ab und können durch die Öffnung geringer Weite in den Gehäuseraum austreten. Die lichte Weite wird dabei so gewählt, dass der im Bereich der Umlenkstelle vorhandene Flüssigkeitspolster nicht abläuft. Die Öffnungen können auch verschliessbar sein, um bei geringem Feststoffanteil nur von Zeit zu Zeit geöffnet werden zu müssen. 



   Nachstehend ist die Erfindung an Hand einiger in den Zeichnungen dargestellter Ausführungsformen beschrieben. 



   Hiebei zeigen : Fig. 1 eine Schemazeichnung des Arbeitsprinzips der Pumpe ; Fig. 2 einen Axialschnitt durch eine bevorzugte Ausführungsform der Pumpe ; Fig. 3 einen Schnitt III-III gemäss Fig. 2 ; Fig. 4 einen Axialschnitt IV-IV gemäss Fig. 5 einer andern Ausführungsform der Erfindung ; Fig. 5 einen Schnitt V-V gemäss Fig. 4 ; Fig. 6 einen Axialschnitt durch eine dritte Ausführungsform ; Fig. 7 einen Radialschnitt   VII-VII gemäss Fig. 6,   wobei in der oberen und unteren Hälfte der Darstellung je eine andere Ausführungsform wiedergegeben ist ; Fig. 8 eine Ausführungsform mit einer verschliessbaren umfangsseitigen Öffnung und Fig. 9 eine gegenüber Fig. 8 abgewandelte Ausführungsform. 



   Fig. 1 zeigt ein Fliessbild mit einem   Vakuumraum-l-und   einem demgegenüber unter höherem Druck,   z. B.   unter Atmosphärendruck stehenden Raum--2--. Bei dem   Raum --1-- kann   es sich beispielsweise um einen Vakuumverdampfer od. dgl. handeln. Zwischen dem   Vakuumraum --1-- und   dem   Raum --2-- ist   die insgesamt mit --3-- bezeichnete Austragspumpe angeordnet. Sie besitzt ein   Gehäuse --4-- mit   einem   Zulaufstutzen --5-- und   einen schematisch angedeuteten   Druckstutzen --6--.   Die Pumpe weist ferner ein Laufrad --7-- auf, das über eine Welle --9-- von einem   Antriebsmotor --8-- in   Drehung versetzt wird. 



  Das Laufrad --7-- bzw. dessen Saugraum --11-- ist mittels einer   Dichtung --20-- gegenüber   den rotierenden Teilen des   Gehäuses --4-- abgedichtet.   Das   Laufrad --7-- weist   mehrere sich nach aussen erstreckende   Förderkanäle --10-- auf,   die im wesentlichen nach dem Prinzip eines U-Rohres aufgebaut sind. 



  Diese erstrecken sich von einem   Saugraum --11-- des Laufrades --7-- zunächst   mit einem Abschnitt --12-nach aussen, weisen dann eine Umlenkstelle --13-- und schliesslich einen sich wieder nach innen erstreckenden Abschnitt --14-- auf. Der Abschnitt --14-- schliesslich weist eine   Austrittsöffnung --15--   auf. 



   Die in dem   Vakuumraum --1-- enthaltene   Flüssigkeit läuft bei Umlauf des Laufrades --7-- über den Zulaufstutzen --5-- dem Saugraum --11-- zu und wird auf Grund der Zentrifugalbeschleunigung in die 

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 EMI3.1 
 gemäss dem Prinzip der kommunizierenden Röhren aus, wobei der Flüssigkeitsstand in dem Abschnitt -   der Förderkanäle   durch die   Austrittsöffnung --15-- bestimmt   ist, während der Flüssigkeitsstand im   Abschnitt --12-- der Förderkanäle --10-- sich   nach der Druckdifferenz zwischen dem   Raum-l-und   dem Raum --2-- unterschiedlich einstellt. Dieser Unterschied im Flüssigkeitsstand ist in den Zeichnungen mit h angegeben.

   In jedem Fall aber ist sichergestellt, dass in den   Förderkanälen --10-- stets   Sperrflüssigkeit vorhanden ist, so dass ein Luftdurchtritt verhindert wird. Eine besonders gleichmässige und betriebssichere kontinuierliche Förderung wird dann erreicht, wenn der Saugraum --11-- mit dem Gaspolster des Vakuumraums --2-- über eine Leitung --16-- verbunden ist, so dass in beiden Räumen gleicher Gasdruck herrscht. 



   In den nachfolgend beschriebenen Darstellungen einiger praktischer Ausführungsformen sind die in Fig. 1 enthaltenen Bezugszeichen für die wesentlichen Teile der Pumpe übernommen. Bei der in den Fig. 2 und 3 wiedergegebenen Ausführungsform ist das   Gehäuse --4-- der Pumpe --3-- aus   zwei Schalen --41, 
 EMI3.2 
 Auf der Welle --9-- ist das Laufrad --7-- mittels einer Schraube --17-- befestigt. Das Laufrad --7-- weist ferner eine die   Welle-9--umfassende Nabe-18-auf,   der ferner eine Dichtung --19-- zum Abdichten des Pumpenraumes gegenüber der Antriebsseite zugeordnet ist. Das Laufrad weist axial einen Saugraum - auf, in den der den   Gehäuseteil --42-- durchgreifende Zulaufstutzen --5-- hineingeführt   ist.

   Das Laufrad --7-- der Pumpe ist mittels der   Dichtung --20-- gegenüber   dem andern   Gehäuseteil --42--   abgedichtet. Der Saugraum --11-- des Laufrades --7-- ist über die Leitung --16-- an den Gaspolster des in Fig. 2 nicht dargestellten Vakuumraumes angeschlossen. 



   Bei dem wiedergegebenen Ausführungsbeispiel weist das Laufrad --7-- insgesamt sechs sich nach 
 EMI3.3 
 dargestellt sind. In der ersten Ausführungsform besteht jeder Förderkanal aus einem an den Saugraum -   anschliessenden   sich nach aussen erstreckenden rohrförmigen Abschnitt --101-- und einem diesen von aussen her übergreifenden haubenförmigen Abschnitt --102--, wobei dieser Abschnitt beispielsweise mittels eines Gewindes --103-- an einem entsprechenden zylindrischen Ansatz --104-- des Laufrades befestigt sein kann. Der haubenförmige Abschnitt --102-- weist mehrere Austrittsöffnungen --105-- in Form von Bohrungen auf. 



   Im rechten oberen Teil der Darstellungen in Fig. 3 ist eine zweite Ausführungsform für einen Förderkanal --10-- wiedergegeben. Auch hier weist das Laufrad --7-- einen sich radial nach aussen erstreckenden rohrförmigen Teil --106-- und einen diesen von aussen her übergreifenden haubenförmigen Teil --107-- auf, wobei dieser allerdings nur über einzelne Distanzstege-108-an dem rohrförmigen Teil   -     befestigt   ist, so dass eine Austrittsöffnung in Form eines offenen Rings --109-- entsteht.

   Sofern die Pumpe zum Fördern von mit Feststoffanteilen versetzten Flüssigkeiten dient, kann der haubenförmige Teil --102--, der mit seinem Scheitel --110-- nahe der Wandung des Gehäuses --4-- umläuft, eine Öffnung --111-- von geringer lichter Weite aufweisen, so dass die Feststoffteilchen nach aussen austreten und von der Aussenseite der umlaufenden   Förderkanäle --10-- zum Druckstutzen --6-- ausgetragen   werden. 



   Bei der in den Fig. 4 und 5 dargestellten Ausführungsform ist das   Gehäuse --4-- in   gleicher Weise ausgebildet wie bei der zuvor beschriebenen Ausführungsform. Lediglich die Druckausgleichsleitung --16-ist durch den Zulaufstutzen geführt und erstreckt sich mit einem rohrförmigen Teil --21-- in axialer Richtung bis in den Saugraum --11-- des Laufrades --7-- der Pumpe --3--. Das Laufrad --7-- besteht bei diesem Ausführungsbeispiel aus zwei Scheiben --71, 72--, die durch Schrauben --73-- miteinander verbunden sind. Die Scheiben --71, 72-- sind durch an der Stirnfläche mindestens einer Scheibe angeordnete Leisten --112-- auf Abstand gehalten.

   Beim wiedergegebenen Ausführungsbeispiel weisen die Leisten --112-- ein wellenartiges Profil auf, das aus zwei gradlinigen Abschnitten --113, 114--, die über ein dem Saugraum zugekehrtes   Verbindungsstück --115-- in   Verbindung stehen, sowie einem bogenförmigen Abschnitt --116-- mit einem wieder nach innen geführten Schenkel --117-- besteht. Zwischen diesen Leisten und Stirnflächen der beiden Laufradscheiben --71, 72-- entstehen somit die Förderkanäle von in diesem Fall rechteckigem Querschnitt. Zwischen dem nach innen gekehrten Schenkel --117-- und dem benachbarten radialen Abschnitt --113-- kann die Flüssigkeit austreten. Die wellenförmigen Leisten können entweder als Profilteile zwischen den beiden   Laufradseheiben-71, 72-- eingespannt   oder aber an der Stirnfläche einer der Laufradscheiben angegossen sein.

   In den Fig. 6 und 7 sind zwei ähnliche 

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 Ausführungsformen beschrieben. Auch hier besteht das Laufrad wieder aus zwei Scheiben --73, 74--, wobei an der   Stirnfläche --75-- der   einen   Laufradscheibe --74-- die Förderkanäle --10-- bildende   Leisten angegossen sind. Diese Leisten bestehen bei der in Fig. 7 oben wiedergegebenen Ausführungsform aus einem gekrümmten   Abschnitt --118--,   der vom Saugraum --11-- bis an die äussere Peripherie reicht, und aus einem demgegenüber kürzeren, jedoch parallel verlaufenden Abschnitt --119--, der von einem nach innen sich erstreckenden Schenkel --120-- übergriffen ist.

   Bei der unteren Darstellung in Fig. 7 ist dieser sich nach innen erstreckende Schenkel --120-- wieder in einem Bogen zu einem   Abschnitt --121-- nach   aussen geführt, so dass zwischen den beiden gekrümmten Abschnitten --118 und 121-- ein Austrittskanal gebildet wird. Die beiden Laufradscheiben --73, 74-- sind wieder durch Schrauben --76-- miteinander verbunden. Die Fig. 8 und 9 zeigen Ausführungsbeispiele, bei denen das Laufrad --7-- aus drei scheibenförmigen Teilen --77, 78 und 79-- gebildet ist.

   Zwischen der einen äusseren Laufradscheibe --77-und der mittleren Laufradscheibe --78-- ist der in   Fig. 1 mit --12-- bezeichnete,   sich vom Zulaufraum - nach aussen erstreckende Abschnitt des Förderkanals gebildet, während zwischen der andern äusseren Laufscheibe --79-- und der mittleren Laufscheibe --78-- der andere Abschnitt --14-- gebildet ist. 



  Die mittlere Laufradscheibe --78-- weist einen kleineren Durchmesser auf als die beiden äusseren Laufradscheiben --77, 79-- mit der Folge, dass an der Peripherie ein   Überströmkanal --80-- entsteht.   



  Dieser   Überströmkanal --80-- ist   bei der in Fig. 8 wiedergegebenen Ausführungsform gegenüber dem Pumpenraum durch einen verschiebbaren Ring --81-- verschlossen. Dieser Ring --81-- kann, wie dies in Fig. 8 oben angedeutet ist, auf die äussere Laufradscheibe --79-- aufgeschoben werden, so dass der   Überströmkanal --80-- nach   aussen offen ist und sich dort eventuell ansammelnde Feststoffe austreten können. Bei dieser Ausführungsform erfolgt die Austragung des sich in der Laufradscheibe --79-sammelnden Produktes über ein   Schöpfrohr --82--.   



   Auch bei der in Fig. 9 dargestellten Ausführungsform besteht das Laufrad --7-- aus drei Scheiben   - -83,   84, 85--, die im wesentlichen ähnlich ausgebildet sind wie bei der Ausführungsform gemäss Fig. 8. 



  Als umfangsseitiger Verschluss für den Überströmkanal --80-- dient hiebei eine Art elastischer   O-Ring,   der den an dieser Stelle entsprechend angephasten Laufradscheiben dichtend anliegt. Die Elastizität dieses O-Rings kann so ausgelegt sein, dass er sich bei bestimmter Druckerhöhung in den Förderkanälen abhebt, so dass Feststoffpartikel austreten können, also eine Selbstreinigung stattfindet. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Pumpe zum Austragen von Flüssigkeiten aus einem Vakuumraum in einen Raum höheren Drucks mit einem Gehäuse mit etwa tangential angesetztem Druckstutzen, einem in dem Gehäuse drehenden Laufrad, dem die Flüssigkeit über einen Zulaufstutzen axial zuläuft, und mit an dem Laufrad angeordneten, sich zwischen diesem und der Gehäusewand erstreckenden Förderorganen,   dadurch ge-     kennzeichnet,   dass jedes Förderorgan nach Art eines mit dem Saugraum (11) des Laufrades (7) dicht verbundenen Siphons mit einem die Flüssigkeit zunächst nach aussen führenden und dann nach innen zu einer Austrittsöffnung (15) umlenkenden Förderkanal (10) ausgebildet ist und der Saugraum (11) des Laufrades (7) mit dem Gaspolster des Vakuumraumes   (1)

     verbunden und gegenüber nicht rotierenden Teilen des Pumpengehäuses abgedichtet ist.

Claims (1)

  1. 2. Pumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Laufrad (7) einen dessen Saugraum (11) bildenden axial angeordneten Hohlraum aufweist, in den der Saugstutzen (16, 21) der Pumpe (3) axial hineingeführt ist. EMI4.1 Förderkanal (10) von einem an dem Laufrad (7) etwa radial angesetzten rohrförmigen Teil (101) und einem dessen Mündung übergreifenden haubenförmigen Teil (102) gebildet ist.
    EMI4.2 das Laufrad (7) aus zwei in einer Radialebene zusammengesetzten, das Gehäuse (4) annähernd ausfüllenden Scheiben (72,71 oder 73,74) besteht, von denen eine oder beide an den einander zugekehrten Stirnflächen gleich hohe nach aussen verlaufende und dann nach innen gekrümmte Leisten <Desc/Clms Page number 5> (112) aufweisen, wobei benachbarte Leisten (113,114, 116,117) und die einander zugekehrten Stirnflächen der Scheiben je einen Förderkanal (10) rechteckigen Querschnitts bilden.
    6. Pumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Leisten (112) nahe dem äusseren Umfang der Scheiben (71,72) unter Bildung eines die Flüssigkeit umlenkenden Scheitels (116) bogenförmig gekrümmt sind.
    7. Pumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 6, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass die Förderkanäle (10) im Bereich ihres nahe der Gehäusewand (4) der Pumpe (3) umlaufenden, die Flüssigkeit umlenkenden Scheitels (110,116) eine Öffnung (111) geringer lichter Weite aufweisen.
    8. Pumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 7, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass das Laufrad (7) aus drei Scheiben (77,78, 79) gebildet ist, von denen die mittlere (78) zur Bildung eines die Flüssigkeit umlenkenden Überströmkanals (80) einen geringeren Durchmesser aufweist als die beiden äusseren, und dass die drei Scheiben mittels an wenigstens einer von zwei einander zugekehrten Stirnflächen angeordneter Leisten, die zwischen sich die Förderkanäle (10,12, 14) bilden, auf Abstand gehalten sind.
    9. Pumpe nach Anspruch 8, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass der Raum (80) zwischen den beiden äusseren Scheiben (77,79) umfangsseitig durch einen lösbaren Ring (81) abgedichtet ist. EMI5.1 einem elastischen Werkstoff besteht und sich selbsttätig bei einem bestimmten Druck in dem Raum (80) zwischen den beiden Scheiben (77,79) abhebt.
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