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Die Erfindung betrifft eine Banknotenzählmaschine mit einem Maschinengehäuse und einer auf der oberen Seite des Gehäuses angeordneten Zählvorrichtung zum Durchzählen der dort eingelegten Noten.
Bei herkömmlichen Banknotenzählmasehinen ist die obere Abdeckung so ausgebildet, dass sie auf dem Oberteil des Maschinengehäuses fest anbringbar ist. Dies hat zur Folge, dass man, wenn in der Maschine eine Störung eintritt oder wenn Staub entfernt werden muss, der sich im Filter eines eingebauten Staubabscheiders angesammelt hat, oder der Filter durch einen neuen ersetzt werden muss, die obere Abdeckung auszubauen gezwungen ist, wozu Bolzen oder andere Befestigungsmittel gelöst werden müssen.
Das bedeutet beträchtlichen Zeitaufwand und viel Arbeit.
Die Erfindung zielt darauf ab, diesen Nachteil zu vermeiden. Zur Lösung dieser Aufgabe ist eine Banknotenzählmaschine der eingangs angegebenen Art im wesentlichen gekennzeichnet durch einen oben am Gehäuse angeordneten, frei auf-und zuklappbaren Deckel, einen Staubabsauger mit einer im Gehäuseinneren angeordneten Saugvorrichtung und einer Staubeintrittsöffnung, einen an dieser Öffnung eingehängten oder aufgesetzten Filter, der von aussen herausnehmbar ist, und durch ein Staubrohr mit einer mit dem Deckel verbundenen Ansaugfläche, die der Seite der Zählvorrichtung zugewendet ist, wobei bei geschlossenem Deckel die Staubleitung sich mit der Eintrittsöffnung deckt.
Dank dieser Ausbildung geht die Staubabsaugung mit hohem Wirkungsgrad und ohne unerwünschten Staubaustritt vor sich. Störungen durch die Absauganlage sind dadurch verhindert, dass ein Filter leicht gereinigt oder ausgewechselt werden kann.
Im folgenden wird die Erfindung an Hand der zur Veranschaulichung dienenden Zeichnungen beschrieben. In den Zeichnungen zeigt : Fig. 1 im Schrägbild die Gesamtansicht einer Banknotenzählmaschine, Fig. 2 dieselbe Ansicht, jedoch bei aufgeklapptem Deckel, Fig. 3 im Schnitt einen Hauptteil der Staubabsaugvorrichtung, und Fig. 4 einen Schnitt wie Fig. 3, jedoch von einer andern Ausführung der Vorrichtung.
In Fig. 1 ist die gemäss der Erfindung mit einem Staubsauger ausgestattete Banknotenzählmaschine zusammenfassend mit --10-- bezeichnet. Auf der oberen Seite des kastenförmigen Gehäuses --11-- der Maschine ist die Zählvorrichtung --12-- angeordnet. Diese ist in herkömmlicher Weise gebaut. Sie weist einen drehbar gelagerten Papierhalter --14-- auf, bei dem die Banknoten eingeschoben werden können, und eine Anzahl Saugzylinder --15--, die auf einer umlaufenden Saugtrommel --16-- montiert sind, welche die Noten ansaugen, Blatt für Blatt halten und dabei abzählen. Eine Anzeigevorrichtung-17-od. dgl. ist an der Längsseite der Zählvorrichtung eingebaut.
Ein Staubabsauger --20-- mit Gebläse ist innen im Gehäuse eingebaut. Ein zylindrisches Staubrohr - ist an dem oberen Abschnitt an der Ansaugseite des Absaugers --20-- unter Zwischenschaltung einer Dämpfungsscheibe --22-- aus Gummi angeschlossen. Das Rohr --21-- erstreckt sich aufwärts, seine Einsaugöffnung-23- (s. Fig. 2) endet in der oberen Wandung des Maschinengehäuses --11-- und ist rings von einem Flansch --24-- (s. Fig. 3) umgeben, also am oberen Ende des Rohres. Ein sackförmiger Filter --26-- ist in das Staubrohr --21-- von dessen Einsaugöffnung --23-- her eingesetzt und mit seinem Saum --27-- am Flansch --24-- aufgesetzt und mit einer Packung od. dgl. festgehalten.
Ein Gummiband - ist an der Kante des Saumes --24-- angeordnet und hält den Filter --26-- am Staubrohr --21-fest.
Ein oberer Deckel --30-- ist so ausgebildet, dass er an der oberen Fläche des Gehäuses aufliegt und sie überdeckt. Der Deckel --30-- weist vorn eine niedrigere Abdeck-Teilfläche --31-- und hinten eine höhere Abdeck-Teilfläche --32-- auf, die innen kastenartig ausgebildet ist. Ein Ausschnitt --33-- ist an der Vorderseite des Deckels und auch in der unteren Teilfläche --31-- ausgespart. Durch die so gebildete Öffnung tritt die oben erwähnte Zählvorrichtung --12-- hindurch. Rückseitig ist der Deckel --30-- am Gehäuse --11-- mit einem Scharnier --35-- angeangelt. Durch Verschwenken um das Scharnier als Drehachse ist sohin der Deckel leicht zu öffnen und zu schliessen.
Ein einknickbares Spreizband --36-verbindet seitlich den Deckel --30-- mit einer Seitenwand des Gehäuses --11--.
Ein kastenartiger Einsatz --40-- ist innen am Deckel --30-- unter dessen oberer Teilfläche --32-- an einer Seite angeordnet. Ein Metallnetz oder perforiertes Eisenblech --41-- ist an der Aussenseite des Einsatzes --40-- vorgesehen, so dass es bei geschlossenem Deckel der Zählvorrichtung gegenüberliegt. An seiner Unterseite weist der Einsatz --40-- ein rundes Loch --42-- auf, das in Schliessstellung des Deckels an dem Saum --27-- des sackförmigen Filters --26-- bei der Eingangsöffnung --23-- des Staubrohres - unter Druck anliegt.
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Fig. 4 zeigt eine andere Ausführung für die Staubabsaugung. Hier ist am Aussenumfang des Flansches --24-- der Eingangsöffnung --23-- ein aufwärtsstehender Flanschring --43-- vorgesehen. Im übrigen ist das Staubrohr --21-- genauso ausgebildet wie nach Fig. 3. In den Flanschring --43-- ist ein plattenförmiger Filter --26-- von passender Dicke eingesetzt. Dieser kann von aussen abgehoben werden. Wenn der Deckel --30-- geschlossen ist, drückt die Öffnung --42-- des Einsatzes --40-- gegen den Umfang des Plattenfilters-26--.
Wenn die Zähleinrichtung in Betrieb ist, muss der Deckel --30-- geschlossen sein, wie in Fig. 1 gezeigt. In dieser Stellung schliesst die Eingangsöffnung --33-- des Staubrohres --21-- an die Öffnung - 42-des Einsatzes-40-an. In der nach aussen ragenden Zählvorrichtung --12-- werden die beim Papierhalter --14-- eingelegten Noten von den Saugzylindern --15-- einzeln angesaugt, abgebogen und Blatt für Blatt gezählt.
Bei diesem Zählvorgang wird Staub entwickelt. Dieser wird durch Saugluft des Staubabsaugers - mitgerissen, er bewegt sich zusammen mit der Strömung in den kastenförmigen Einsatz --40-durch das Lochblech oder Gitter --41-- und das Loch --42--, bis er den Filter --26-- erreicht. Dort wird er aus der Luftströmung herausgefiltert.
Papierstücke, die von den Noten bei etwaigen Beschädigungen abgetrennt werden, können nicht in den Einsatz --40-- gelangen, da sie von dem Lochblech oder Gitter --41-- zurückgehalten werden.
Soll der Filter gereinigt oder ausgetauscht werden, schwenkt man den Deckel --30-- um die Achse des Scharniers --35--, wie in Fig. 2 gezeigt, hoch. Der geöffnete Deckel ist zugleich durch das Spreizband --36-- abgestützt. Bei dieser Lage ist das Gummiband --28-- entlastet, und man kann den sackförmigen Filter --26-- aus dem Staubrohr --21-- nach oben herausziehen und entnehmen. Nach der Reinigung kann er leicht wieder eingesetzt werden.
Bei der Ausführung nach Fig. 4 kann der plattenförmige Filter --26-- abgenommen und wieder eingesetzt werden. Sobald der Deckel --30-- geschlossen ist, ist die Maschine arbeitsfähig und der Zählvorgang kann beginnen. Steht der Deckel offen, kann man das Innere prüfen und Reparaturen vornehmen. Da am Absauger --20-- die vibrationsabsorbierende Gummischeibe --22-- vorgesehen ist, ist Lärmerzeugung vermieden.
Aus der vorstehenden Beschreibung geht hervor, dass der erfindungsgemässe Staubabsauger an einen Banknotenzählapparat angebaut ist, der ein Maschinengehäuse und auf dessen oberer Seite die Zählvorrichtung zum Abzählen der eingelegten Banknoten aufweist und der oben auf dem Gehäuse mit einem Deckel versehen ist, der frei auf-und zuklappbar ist.
Der erfindungsgemässe Staubabsauger hat folgenden Aufbau : eine Staubabsaugvorrichtung im Inneren des Maschinengehäuses, ein nach der Oberseite der Maschine offenes Staubrohr, ein an der Eintrittsseite des Staubrohres von aussen lösbar montierter Filter, ein an der Oberseite des Gehäuses vorgesehener kastenförmiger Einsatz, der bei geschlossenem Deckel in Deckung mit der Eintrittsöffnung des Staubrohres ist. Der kastenförmige Einsatz weist in Richtung nach der Zählvorrichtung eine Loch- oder Gitterwand auf. Letztere hält Papierstücke zurück, die sich etwa bei Beschädigung der Banknoten von diesen lösen sollten. Die Staubabsaugung kann mit hohem Wirkungsgrad unter staubfreien Bedingungen vor sich gehen. Ferner ist Störungen an der Staubabsaugvorrichtung wirksam vorgebeugt, da der Staub durch den im Inneren der Maschine angeordneten Filter abgeschieden wird.
Wenn der Deckel geöffnet wird, kann man den Filter zum Säubern oder Auswechseln leicht herausnehmen.
Bei den bekannten Banknotenzählmaschinen dieser Art entstehen Störungen hauptsächlich durch feine Papierfragmente, die bei Noteneinrissen sich lösen, oder durch Staub, der sich beim Zählvorgang bildet.
Der beschriebene Aufbau der erfindungsgemässen Vorrichtung ermöglicht es, dergleichen Störungen vollständig zu vermeiden ; wenn der Deckel geöffnet ist, kann man den im Inneren befindlichen Mechanismus durchsehen und etwaige Instandsetzungen leicht und einfach durchführen. Der erfindunggemässe einfache Aufbau ist sohin mit verschiedenen Vorteilen verbunden.
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