AT356808B - Bestattungsverfahren zur erzielung eines ver- wesungsfreien friedhofsgelaendes - Google Patents

Bestattungsverfahren zur erzielung eines ver- wesungsfreien friedhofsgelaendes

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AT356808B
AT356808B AT355178A AT355178A AT356808B AT 356808 B AT356808 B AT 356808B AT 355178 A AT355178 A AT 355178A AT 355178 A AT355178 A AT 355178A AT 356808 B AT356808 B AT 356808B
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G17/00Coffins; Funeral wrappings; Funeral urns
    • A61G17/007Coffins; Funeral wrappings; Funeral urns characterised by the construction material used, e.g. biodegradable material; Use of several materials
    • AHUMAN NECESSITIES
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  • Management, Administration, Business Operations System, And Electronic Commerce (AREA)

Description


  



   PATENTANSPRUCH : 
Bestattungsverfahren zur Erzielung eines verwesungsfreien Friedhofsgeländes, bei welchem die Leiche in einem Grab bestattet wird, aus dem vor Neubelegung die noch nicht verwesten Leichenteile entfernt 
 EMI1.1 
 dassHülle aus Folienmaterial bestattet wird und vor Neubelegung des Grabes die im offenen Grabschacht freigelegten, in der Hülle mumifizierten Leichenreste durch einen Flammen hoher Temperatur erzeugenden Brennersatz verbrannt werden. 

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Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 1>
    Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Bestattung von Leichen in Gräbern, bei dem vor Neubelegung des Grabes aus diesem die noch nicht verwesten Leichenreste entfernt werden. Dieses sehr häufige Bestattungsverfahren ist immer mit unhygienischen Begleiterscheinungen verbunden. Die bei der Verwesung von Leichen anfallenden Zersetzungsprodukte sowie die bei der Zersetzung beteiligten Kleinlebewesen werden von dem die Erde durchsetzenden Regenwasser verteilt. Je nach Beschaffenheit der Erde und des jeweiligen Klimas kann diese Verseuchung der umgebenden Erdschichten recht gross sein. Vor Neubelegung des Grabes müssen die noch nicht verwesten Leichenreste aus dem Grab entfernt und gesondert vernichtet werden, was ebenfalls mit einer Verunreinigung des Friedhofsgeländes verbunden ist.
    Die Erfindung beschäftigt sich mit der Aufgabe, ein Bestattungsverfahren von Leichen in Gräbern zu finden, bei dem sich ein verwesungsfreies Friedhofsgelände ergibt, das somit keine hygienischen Probleme aufwirft. Sie beruht auf dem Gedanken, zwei bekannte Bestattungsmassnahmen zu kombinieren und besteht im wesentlichen darin, dass die Leiche in einer luftdicht verschlossenen Hülle aus Folienmaterial bestattet wird und vor Neubelegung des Grabes die im offenen Grabschacht freigelegten, in der Hülle mumifizierten Leichenreste durch einen Flammen hoher Temperatur erzeugenden Brennersatz verbrannt werden.
    Die eine bekannte Massnahme, eine Leiche in einer luftdicht verschlossenen Hülle zu bestatten, lässt die Frage der Entfernung der unverwesten Leichenreste vor Neubelegung des Grabes offen, anderseits sind bei der Massnahme der Verbrennung der Leichenreste vor Neubelegung eines Grabes die Fragen der Verunreinigung der Umwelt während des Verweilens der Leiche im Grab ungelöst. Durch die Kombination der Massnahmen ergibt sich ein Verfahren, bei dem in keinem Stadium die Umwelt verseucht werden kann ; da die Leiche in der Hülle aus Folienmaterial unter Luftabschluss ruht, erfolgt kein Fäulnisvorgang oder Zersetzung sondern nur eine Mumifizierung, wobei sich bis zur Restbestattung das Volumen so vermindert hat, dass die Verbrennung der Leichenreste auf einfachste Weise möglich ist.
    Beispielsweise kann die Leiche in eine Leichenhülle nach der AT-PS Nr. 320137 gehüllt werden, die die Leiche mit Hilfe von Gleit- oder Reissverschlüssen luftdicht in Folienmaterial einschliesst ; dabei ist der Oberteil aus glasklarem Folienmaterial hergestellt, der zusätzlich zum sicheren luftdichten Abschluss durch Folien abgedeckt ist, die mit der Hülle durch Gleit-, Reiss-oder Klebeverschlüsse luftdicht verbunden sind. Vor Neubelegung des Grabes (was etwa 8 bis 10 Jahre später erfolgt) wird ein Grabschacht ausgehoben, bis die Hülle mit der darin enthaltenen mumifizierten Leiche auf der Schachtgrundfläche freiliegt.
    Mit einer Grabräumvorrichtung ähnlich jener nach der AT-PS Nr. 269331 wird dann von einem Gestell ein Brennersatz gegen die Schachtgrundfläche abgesenkt, wobei durch einen Brennersatz Flammen hoher Temperatur erzeugt werden, welche die Leichenreste verbrennen ; eine Bewegung des Brennersatzes über der Schachtgrundfläche wird kaum erforderlich sein, da sich ja das Volumen des Hülleninhaltes wesentlich verkleinert hat. Die Restbestattung erfolgt also auf einfachste und hygienische Weise im Grab selbst, wobei keine Verunreinigung des Friedhofsgeländes durch Verwesungsprodukte auftritt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT355178A 1978-05-11 1978-05-11 Bestattungsverfahren zur erzielung eines ver- wesungsfreien friedhofsgelaendes AT356808B (de)

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