AT356732B - Zwischenkupplung zur verbindung zweier ein- - oder mehradriger elektrischer kabel - Google Patents

Zwischenkupplung zur verbindung zweier ein- - oder mehradriger elektrischer kabel

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AT356732B
AT356732B AT839976A AT839976A AT356732B AT 356732 B AT356732 B AT 356732B AT 839976 A AT839976 A AT 839976A AT 839976 A AT839976 A AT 839976A AT 356732 B AT356732 B AT 356732B
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R9/00Structural associations of a plurality of mutually-insulated electrical connecting elements, e.g. terminal strips or terminal blocks; Terminals or binding posts mounted upon a base or in a case; Bases therefor
    • H01R9/03Connectors arranged to contact a plurality of the conductors of a multiconductor cable, e.g. tapping connections

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  • Details Of Connecting Devices For Male And Female Coupling (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft eine Zwischenkupplung, vorzugsweise aus Kunststoff, die es ermöglicht, einoder mehradrige elektrische Kabel einfach, optisch einwandfrei, zugentlastet und mit sicherer elektrischer Kontaktierung zu verbinden. 



   Solche Verbindungen wurden bisher mittels Steckerkupplungen,   d. h.   also, durch Anbringen von Stecker und Gegenstecker an den beiden Kabelenden, durchgeführt. Diese Lösung ist zwar technisch einwandfrei, jedoch aufwendig ; ausserdem besitzen Stecker und Gegenstecker einen Durchmesser, der beträchtlich über dem Kabeldurchmesser liegt, Grösse und Gewicht dieser Kupplungen sind meist störend. 



   Es werden auch, vor allem im nichtgewerblichen Bereich,   z. B. in   Haushalten, die einzelnen Adern der Kabelenden auch nur abisoliert, miteinander verdrillt und mit Isolierband gegeneinander und nach aussen isoliert. Abgesehen von der schlechten Optik ist hier die Kontaktierung unsicher, es besteht die Gefahr des Abspleissens einzelner Litzen, die Kabelverbindung ist auch nicht zugentlastet. 



   Die Möglichkeit, zu kurze Kabel gegen genügend lange Kabel auszutauschen, ist oft auch schwierig zu realisieren. Vor allem bei Elektrogeräten ist heute der geräteseitige Anschluss meist schlecht zugänglich, oder es ist die geräteseitige Zugentlastung am Kabel ebenso angespritzt, wie der Stecker, in diesen Fällen muss also verlängert werden. 



   Zur Lösung des Verbindungsproblems wird daher erfindungsgemäss eine Kupplung vorgeschlagen, welche zunächst einen Innenteil mit einem, etwa den zu verbindenden Kabeln entsprechenden Durchmesser besitzt. In diesem, zweckmässigerweise zylindrischen Innenteil befinden sich, der Zahl der zu verbindenden Phasen entsprechend, in Längsrichtung Nuten eines Durchmessers, der etwas grösser sein soll, als der Durchmesser der Isolierung der Adern ; für zweiadrige Flachkabel wären natürlich auch elliptische oder Flachquerschnitte des Innenteiles denkbar. In der Mittelzone des Innenteiles liegen in diesen Nuten metallische Verbinder,   z. B. Rohrchen,   in die beidseitig die Litzen der zu verbindenden Adern eingeschoben und erstere kontaktgebend verformt,   z. B.   verquetscht, oder auch verlötet werden können. 



   Über diesen Innenteil wird passend ein Aussenmantel geschoben, der länger ist, als der Innenteil und mit seinen beiden Endabschnitten über die verbundenen Kabelenden übergreift. Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung sind an diesen Endabschnitten Klemmeinrichtungen vorgesehen, die die Kabel halten und damit eine Zugentlastung bewirken. Es können dies   z. B.   kleinflächige Erhöhungen, wie Noppen oder Zacken sein. In diesem Fall muss der Aussenmantel radial aufgeschoben werden, d. h., zweiteilig und jede Hälfte gegen die andere einrastbar sein, oder es muss an einer Seite eine Scharnierung,   z. B.   ein Biegescharnier, vorhanden und nur die Gegenseite einrastbar sein. Es ist natürlich auch denkbar, den Aussenmantel aus vorgespanntem Kunststoff herzustellen und aufzuschrumpfen. 



   Die Zugentlastung würde in diesem Fall durch den Presssitz des aufgeschrumpften Aussenmantels auf die Kabelenden erzielt. Diese Lösung besitzt allerdings den Nachteil, dass sie nicht wiederverwendbar ist, d. h., zum Öffnen zerstört werden muss. 



   Eine besonders vorteilhafte Ausführung des Erfindungsgedankens ist für ein dreiadriges Kabel in den anliegenden Zeichnungen dargestellt, oben zunächst der Innenteil --1-- und ein Stück Kabel --2-- in der Aufsicht, sowie ein Querschnitt durch den Innenteil. Eingezeichnet ist eine der drei Adern --3--, welche in einer der durchgehenden Nuten --4-- des Innenteiles --1-- liegt, sowie ein abisoliertes Stück Litze --5--. Diese   Litze --5-- liegt   in einem U-förmig gebogenen, metallischen   Verbinder --6--,   die Lappen--7--, die zur Kontaktierung und Halterung über die Litze --5-- umgelegt werden, sind in noch offenen Zustand dargestellt.

   Die metallischen Verbinder --6-- besitzen ausserdem noch   Haltekrallen --8--,   
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 entspricht und erst beim Einsetzen nach aussen zu drücken, um die   Haltekrallen --8-- in   Eingriff zu bringen. Zusätzliche   Führungsnuten --9-- dienen   zur Orientierung und Verdrehsicherung des   Aussenmantels --10--,   ermöglichen aber auch, diesen einschliesslich der Klemmeinrichtungen --12--, ebenso wie den   Innenteil --1-- in   einem Extrudierverfahren preisgünstig herstellen zu können. 



   Der   Aussenmantel --10-- ist   zunächst in einem Mittelschnitt in Längsrichtung dargestellt (Schnitt B-B), ferner durch zwei Schnitte in Querrichtung, einmal durch die Mittelzone (Schnitt C-C) über dem Innenteil --1-- und einmal durch eine Randzone (Schnitt D-D) über dem Kabel --2--. 



   An dem Aussenmantel --10-- befinden sich zunächst die   Gegenführungen --11--,   welche im Bereich des   Innenteiles --1-- in   dessen   Führungsnuten-9-- passen, im   Bereich der Kabel --2-- jedoch, gewindeartig aufgeschnitten, zackenartige Klemmeinrichtungen --12-- bilden, die als Zugentlastung in die 

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 Isolation der Kabel --2-- eingreifen. Der   Aussenmantel --10-- besitzt   ausserdem noch ein Biegescharnier sowie einen   Einrast-Verschluss --14--,   Die Lösung des nachträglichen Einschneidens der Zacken - aus den zunächst durchgehenden   Gegenführungen --11-- wurde,   wie bereits ausgeführt, hier gewählt, um auch den   Aussenmantel --10-- billiger   in einem Extrudierverfahren herstellen zu können.

   Der Aussenmantel wird dabei jedoch in einem etwas geöffneten Zustand extrudiert werden, das Ausschneiden der Zacken --12-- erfolgt im geschlossenen Zustand wie gezeichnet. Bei genügender Steifigkeit des   Aussenmantels --10-- ist   es natürlich auch möglich, zum Schliessen nicht gegeneinander, sondern gegen den Innenteil--l-einzurasten. 



   Da auch die Verbinder --6-- endlos "auf Rolle" gestanzt werden können, lässt sich die Herstellung dieser Kupplung weitgehend automatisieren. 



   Neben der Sicherheit der erfindungsgemässen Zwischenkupplung, Luftstrecken und Kriechwege werden zwangsläufig ebenso eingehalten wie die Zugentlastung, sowie der einfachen und raschen Montage, stellt eine solche Kupplung auch eine optisch einwandfreie Lösung dar. Sie wird, z. B. in gleicher Farbe gehalten wie die Kabel, kaum sichtbar sein und kann auf Grund ihrer Kleinheit (die Grösse der Darstellung in den Zeichnungen entspricht etwa   5 : 1   der tatsächlichen Grösse für ein Kabel 3 x   0, 75 mm2)   auch in die meisten Aufrollmechanismen laufen. 



     PATENTANSPRÜCHE   : 
1. Zwischenkupplung zur Verbindung zweier ein-oder mehradriger elektrischer Kabel mit einem den zu verbindenden Kabelstücken im Querschnitt und/oder Durchmesser ähnlichen Innenteil aus Isoliermaterial mit über den Umfang verteilten Längsnuten zur Aufnahme der Adern der zu verbindenden Kabel und mit einem Aussenmantel, dadurch gekennzeichnet. dass der gegenüber dem Innenteil längere Aussenmantel (10) über den Innenteil   (1)   und die zu verbindenden Kabelenden (2) greift und im geschlossenen Zustand in sich oder gegen den Innenteil   (1)   einrastbar ist und in seinen Endabschnitten, die über die zu verbindenden Kabel (2) greifen, Klemmeinrichtungen (12) besitzt, die als Zugentlastung 
 EMI2.1 


Claims (1)

  1. in dessen Führungsnuten (9) eingreifen, in den Endabschnitten im Bereich der zu verbindenden Kabel (2) jedoch, Noppen oder Zacken als Zugentlastung bildend, unterbrochen sind.
AT839976A 1976-11-11 1976-11-11 Zwischenkupplung zur verbindung zweier ein- - oder mehradriger elektrischer kabel AT356732B (de)

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