AT355970B - Eis- oder asphaltschiessstock - Google Patents

Eis- oder asphaltschiessstock

Info

Publication number
AT355970B
AT355970B AT285878A AT285878A AT355970B AT 355970 B AT355970 B AT 355970B AT 285878 A AT285878 A AT 285878A AT 285878 A AT285878 A AT 285878A AT 355970 B AT355970 B AT 355970B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
base plate
edge
outsole
ring edge
shooting stick
Prior art date
Application number
AT285878A
Other languages
English (en)
Other versions
ATA285878A (de
Original Assignee
Widmann Sebastian
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DE19777718717 external-priority patent/DE7718717U/de
Application filed by Widmann Sebastian filed Critical Widmann Sebastian
Publication of ATA285878A publication Critical patent/ATA285878A/de
Application granted granted Critical
Publication of AT355970B publication Critical patent/AT355970B/de

Links

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft einen Eis- oder auch Asphaltschiessstock mit einer kreisförmigen Grundplatte und einer an deren Unterseite befestigten Laufsohle aus Gummi- oder Kunststoff, die in der Nähe ihres Umfanges einen über ihre der Grundplatte zugewandten Anlagefläche vorstehenden ringförmigen Rand aufweist, wobei der Umfang der Grundplatte von dem Stossrand des Schiessstockkörpers glockenartig umfasst ist. 



   Ein Eisschiessstock unterscheidet sich von einem Asphaltschiessstock im wesentlichen nur durch die Ausgestaltung der Laufsohle. Während bei einem Eisschiessstock, der im Winter auf einer Eisbahn verwendet wird, die Unterseite der Laufsohle glatt ist und diese aus Gummi oder einem gummiähnlichen Kunststoff besteht, ist bei einem Asphaltschiessstock, der im Sommer auf Asphaltbahnen verwendet wird, die Laufsohle ausschliesslich aus Kunststoff hergestellt und weist radial verlaufende Vertiefungen auf. Bei beiden Arten von Schiessstöcken besteht jedoch die Grundplatte aus Sperrholz und trägt in ihrer Mitte ein Gewinde, in welches das untere Ende des Griffes des Schiessstockes einschraubbar ist. Mittels dieses Griffes wird gleichzeitig die Grundplatte mit dem Schiessstockkörper verbunden, der einen aus Metall bestehenden Stossrand aufweist.

   Der Stossrand umfasst die Grundplatte an ihrem Aussenumfang, wobei jedoch zwischen dem Innenumfang des Stossrandes und dem Aussenumfang der Grundplatte ein Ringspalt vorhanden ist. Durch diesen Ringspalt können Wasser und Schmutz eindringen, und insbesondere das Wasser kann zu einer Beschädigung der aus Sperrholz bestehenden Grundplatte führen. Ausserdem ist die aus Kunststoff bestehende und die mit radialen Vertiefungen versehene Asphaltlaufsohle in ihrem an der Grundplatte anliegenden Randbereich niemals vollkommen eben, was auf die unterschiedliche Materialstärke im Bereich der Vertiefungen und im Bereich der übrigen Teile der Laufsohle zurückzuführen ist. 



  Infolgedessen liegen diese Kunststofflaufsohlen in ihrem Randbereich nicht vollkommen eben an der Grundplatte an und es kann hier Wasser zwischen Grundplatte und Laufsohle eindringen. 



   Weiterhin ist es auch bekannt, die Laufsohlen im Durchmesser grösser zu gestalten als die Grundplatte. Der vorstehende Abschnitt der Lauf sohle soll sich beim Verschrauben der Grundplatte mit dem   Schiessstockkörper   an die untere Fläche des Stossrandes anlegen. Dies ist jedoch nur dann möglich, wenn der Schiessstockkörper und die Grundplatte mit grosser Präzision gefertigt werden. Die Höhe der in dem Schiessstockkörper vorgesehenen Ausnehmung muss genau dem Abstand zwischen der oberen Endfläche der Grundplatte und dem vorstehenden Teil der Laufsohle entsprechen.

   Werden die Teile nicht mit sehr grosser Genauigkeit gefertigt, was erheblich höhere Herstellungskosten zur Folge hätte, so liegt entweder der vorstehende Abschnitt der Laufsohle nicht an dem Schiessstockrand an oder die Anlage des vorstehenden Abschnittes am Schiessstockrand ist zu stark und er wird dann nach unten gedrückt. Ist die Laufsohle mit der Grundplatte verklebt, so kann sich hiedurch die Verklebung lösen. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen   Eis- oder Asphaltschiessstock   der eingangs erwähnten Art zu schaffen, bei dem die Umfangsfläche der Grundplatte sicher vor Wasser und Verschmutzung geschützt ist. 



   Dies wird nach der Erfindung dadurch erreicht, dass die Höhe des Ringrandes - gemessen von der Anlagefläche der Laufsohle - 3/4 bis 1/1 der Dicke der Grundplatte entspricht, dass der Ringrand zumindest in seinem oberen Abschnitt dicht an der Umfangsfläche der Grundplatte anliegt und dass die Grundplatte im Bereich des Ringrandes einen Durchmesser besitzt, der mindestens um die doppelte Dicke des Ringsrandes kleiner ist als der Innendurchmesser des Stossrandes des Schiessstockkörpers. 



   Dank dieser neuartigen Ausgestaltung der Laufsohle umschliesst deren Ringrand praktisch die ganze Umfangsfläche der Grundplatte. Es können also Wasser und Schmutz nicht mehr an die Umfangsfläche gelangen. Da der Ringrand zumindest an seinem oberen Teil dicht an der Umfangsfläche der Grundplatte anliegt, kann Wasser auch nicht zwischen beide Teile eindringen. Trotzdem können alle Teile des Eisoder Asphaltstockes mit den bisher üblichen Toleranzen hergestellt werden, so dass keine erhöhten Fertigungskosten entstehen. Der Ringrand verstärkt ausserdem die Lauf sohle in ihrem besonders gefährdeten Randbereich. 



   Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den übrigen Unteransprüchen gekennzeichnet. 



   Die Erfindung ist an Hand von mehreren in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. 
 EMI1.1 
 einen Asphaltschiessstock mit   verklebter   Kunststofflaufsohle im Querschnitt und Fig. 3 einen Asphaltschiessstock mit verschraubter Kunststofflaufsohle im Querschnitt. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   In den Zeichnungen ist mit --1-- ein üblicher Schiessstockkörper bezeichnet, der einen aus Metall bestehenden   Stossrand --2-- aufweist.   Dieser   Stossrand --2-- umfasst   glockenartig eine aus Sperrholz bestehende   Grundplatte --3--,   an deren Unterseite --3a-- die Laufsohle --4-- befestigt ist. Diese   Laufsohle --4-- besteht   bei dem in Fig. 1 dargestellten Eisschiessstock aus Gummi oder einem gummi- ähnlichen Kunststoff. Die der   Unterseite --3a-- zugekehrte Anlagefläche --4a-- der Laufsohle   ist mit der Unterseite --3a-- verklebt. Die Laufsohle --4-- weist in der Nähe ihres Umfanges einen nach oben vorstehenden Ringrand --5-- auf, dessen   Höhe --H1-- zirka   3/4 der Dicke --D-- der Grundplatte --3-entspricht.

   Der Ringrand --5-- liegt bei diesem Ausführungsbeispiel an der ganzen   Umfangsfläche --6--   der Grundplatte --3-- an. Die Grundplatte --3-- besitzt im Bereich des Ringrandes --5-- einen Durchmesser --D1--, der mindestens um die doppelte   Dicke     --d-- des Ringrandes --5-- kleiner   ist als der   Innendurchmesser --D2-- des Stossrandes --2--.   Auf diese Weise schützt der Ringrand --5-- die gesamte   Aussenfläche --6-- der   Grundplatte vor Wasser und Verschmutzung. Trotzdem können die Grundplatte - und die aufgeklebte Laufsohle --4-- ohne Einhaltung enger Toleranzen mit dem Schiessstockkörper zusammengefügt werden, denn zwischen dem Ringrand --5-- und dem Innenumfang des   Stossrandes --2--   kann ein genügend grosser Spalt verbleiben. 



   Bei Laufsohlen --4--, die aus Gummi bestehen, ist es vorteilhaft, wenn die Grundplatte --3-- an ihrer oberen   Endfläche --3b-- einen   über ihre   Umfangsfläche --6-- um   die Dicke --d-- des Ringrandes -   -5-- vorstehenden Flansch --7-- aufweist,   der selbst nur eine geringe   Höhe --h-- von   etwa 3 mm besitzt. Die obere   Stirnfläche --5a-- des Ringrandes --5-- ist   mit diesem Flansch --7-- verklebt. Auf diese Weise wird eine besonders haltbare Verklebung von Grundplatte --3-- und Laufsohle --4-- im besonders beanspruchten Randbereich erreicht. 



   Bei Laufsohlen aus einem steiferen Kunststoff, wie sie für Asphaltschiessstöcke verwendet werden, ist eine derartige zusätzliche Verklebung im Randbereich nicht erforderlich. Ein Asphaltschiessstock mit einer derartigen Kunststofflaufsohle --4'--, die ebenfalls mit der Grundplatte --3'-- verklebt ist, ist in Fig. 2 dargestellt. Die Ausbildung des   Ringrandes --5'-- und   aller übrigen Teile entspricht im wesentlichen der oben beschriebenen Ausbildung, mit dem einzigen Unterschied, dass der   Ringrand --5'-- eine Höhe --H2--   aufweist, die nur ganz geringfügig kleiner ist als die Dicke --D-- der Grundplatte --3'--. Damit sich die 
 EMI2.1 
 obere Teil --5'b-- des Ringrandes --5'-- liegt dann an der   Umfangsfläche --6'-- der   Grundplatte an.

   Auf diese Weise wird einerseits eine gute Abdichtung zwischen der   Umfangsfläche --6'-- und   dem Ringrand - erreicht, und anderseits kann sich die Kunststofflaufsohle bei Temperaturunterschieden gegenüber der Grundplatte --3'-- zusammenziehen oder ausdehnen, ohne von dem Ringrand behindert zu werden. 



   Das in Fig. 3 dargestellte Ausführungsbeispiel betrifft ebenfalls einen Asphaltschiessstock, bei dem die Kunststofflaufsohle --4"-- mittels Schrauben --8-- mit der Grundplatte --3"-- verbunden ist. Die übrige Ausgestaltung entspricht den vorangegangenen Ausführungsbeispielen, so dass sich hier eine nochmalige Beschreibung erübrigt. 



   Allen Ausführungsbeispielen ist gemeinsam, dass die   Laufsohle --4, 4', 4"-- einen   über den Ringrand   --5, 5', 5"-radial   nach aussen vorstehenden keilartigen Abschnitt --9-- aufweist, dessen Aussendurchmesser etwas kleiner ist als der Aussendurchmesser des Stossrandes. Es ist an sich üblich, die Laufsohlen im Durchmesser so gross zu machen, dass sie sich annähernd bis zum Aussendurchmesser des Stossrandes erstrecken. Da jedoch bei den erfindungsgemässen Laufsohlen der nach oben vorstehende Ringrand vorgesehen ist, ist es in diesem Zusammenhang wesentlich zu erwähnen, dass die Laufsohle auch noch einen über diesen Ringrand radial nach aussen vorstehenden Teil --9-- aufweist. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Eis- oder Asphaltschiessstock mit einer kreisförmigen Grundplatte und einer an deren Unterseite befestigten Laufsohle aus Gummi oder Kunststoff, die in der Nähe ihres Umfanges einen über ihre der Grundplatte zugewandten Anlagefläche vorstehenden ringförmigen Rand aufweist, wobei der Umfang der Grundplatte von dem Stossrand des Schiessstockkörpers glockenartig umfasst ist, dadurch ge- <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 Anlagefläche (4a) der Laufsohle (4) - 3/4 bis 1/1 der Dicke (D) der Grundplatte (3, 3', 3") entspricht, dass der Ringrand (5, 5', 5") zumindest in seinem oberen Abschnitt (5'b) dicht an der Umfangsfläche (6, 6') der Grundplatte (3, 3', 3") anliegt und dass die Grundplatte (3,3', 3")
    im Bereich des Ringrandes (5, 5', 5") einen Durchmesser (D1) besitzt, der mindestens um die doppelte Dicke (d) des Ringrandes (5, 5', 5") kleiner ist als der Innendurchmesser (d2) des Stossrandes (2) des Schiessstockkörpers (1).
    2. Schiessstock nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Laufsohle (4, 4', 4") einen über den Ringrand (5, 5', 5'b, 5") radial nach aussen vorstehenden Abschnitt (9) aufweist, dessen Aussendurchmesser etwas kleiner ist als der des Stossrandes (2). EMI3.2 Umfangsfläche (6') der Grundplatte (3', 3") einen sich nach unten verjüngenden Kegelstumpf bildet und nur der obere Abschnitt (5'b) des Ringrandes (5', 5") der Laufsohle (4', 4") an der Umfangsfläche (6') anliegt.
    EMI3.3 Grundplatte (3) an ihrer oberen Endfläche (3b) einen über ihre Umfangsfläche um die Dicke (d) des Ringrandes (5) vorstehenden Flansch (7) aufweist, der selbst nur eine geringe Höhe (h) von etwa 3 mm besitzt, und dass die obere Stirnfläche (5a) des Ringrandes (5) mit diesem Flansch (7) verklebt ist.
AT285878A 1977-06-14 1978-04-21 Eis- oder asphaltschiessstock AT355970B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19777718717 DE7718717U (de) 1977-06-14 Eis- oder Asphaltschießsiock

Publications (2)

Publication Number Publication Date
ATA285878A ATA285878A (de) 1979-08-15
AT355970B true AT355970B (de) 1980-04-10

Family

ID=6679805

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT285878A AT355970B (de) 1977-06-14 1978-04-21 Eis- oder asphaltschiessstock

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT355970B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT389231B (de) * 1984-08-01 1989-11-10 Brandl Eduard Laufsohlen fuer eisstoecke und verfahren zu ihrer herstellung
AT393628B (de) * 1986-05-28 1991-11-25 Brandl Eduard Eisstockplatte

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT389231B (de) * 1984-08-01 1989-11-10 Brandl Eduard Laufsohlen fuer eisstoecke und verfahren zu ihrer herstellung
AT393628B (de) * 1986-05-28 1991-11-25 Brandl Eduard Eisstockplatte

Also Published As

Publication number Publication date
ATA285878A (de) 1979-08-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE68915427T2 (de) Sohlenaufbau für Schuhwerk.
EP0231797B1 (de) Keramik-Greifelement für Sportschuhe
DE684466C (de) Schrauben- und Muttersicherung
DE1934799A1 (de) Dichtungsscheibe
DE2642349A1 (de) Dichtungsscheibeneinheit
AT355970B (de) Eis- oder asphaltschiessstock
DE2302808C3 (de) Kupplungsscheibe
DE2260994C2 (de) Zierknopf
DE2012627C3 (de) Metall-Gummi-Element als elastische Wellenkupplung
DE1586865A1 (de) Zentrale Verriegelungsvorrichtung fuer zur Aufnahme von Spulen,insbesondere Tonbandspulen,bestimmte kreisfoermige Buechsen
DE2902053C2 (de) Sicherungsscheibe und hiermit versehene Anordnung
DE69203685T2 (de) Schnittstelle-Plättchen für Skibindungen.
DE1210686B (de) Kupplungsscheibe in Kupplungen fuer insbesondere Kraftfahrzeuge
DE2906776C2 (de) Eisstock
DE7718717U (de) Eis- oder Asphaltschießsiock
DE3500517A1 (de) Kupplungsvorrichtung zum beliebigen ankuppeln einer schwungscheibe an eine welle, ausgeruestet mit einer abgriffsvorrichtung zum dauerhaften antreiben einer zur ersten welle konzentrischen zweiten welle
DE3440696C2 (de)
DE2730930C2 (de) Uhr, insbesondere wasserdichte Armbanduhr
EP0288591B1 (de) Armbanduhr
AT393628B (de) Eisstockplatte
DE3528660C2 (de) Anschluß eines Ausrücktellers an die Membranfeder einer Membranfederkupplung
DE8519997U1 (de) Stockkörper für einen Eisstock
DE3226477A1 (de) Aufsatzkranz fuer eine lichtkuppel o.dgl.
DE562337C (de) Knotenpunktverbindung fuer Fachwerke
DD241857A1 (de) Eisstock-koerper

Legal Events

Date Code Title Description
ELJ Ceased due to non-payment of the annual fee