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Die Erfindung bezieht sich auf eine Anlage zum Zusammenbau von Sockeln für Elektrovakuumgeräte wie beispielsweise Leuchtstoffröhren, welche eine der Anzahl der durchzuführenden Arbeitsgänge entsprechende Zahl von kontinuierlich antreibbaren Drehtischen und eine Transporteinrichtung aufweist, wobei die Drehtische jeweils mit einer Anzahl von zur Durchführung eines Arbeitsganges erforderlichen, am Umfang eines Kreises ausgeteilten Werkzeugen bestückt sind und die Transporteinrichtung mit in gleichmässigen Abständen angeordneten, verschiebbaren Tragklemmen zur Aufnahme der Sockel versehen ist.
und wobei die Tragklemmen der Transporteinrichtung und die Werkzeuge der Drehtische Bereiche mit übereinstimmenden Bewegungsbahnen aufweisen, in deren Gebiet feststehende Führungsbahnen zum
Verschieben der Sockel in den jeweiligen Wirkungsbereich der Werkzeuge und zur Betätigung der
Werkzeuge vorgesehen sind.
Bei einer bekannten derartigen Anlage besteht. die Transporteinrichtung aus mit je einem der
Drehtische koaxial angeordneten Karussellen, den sogenannten Arbeitsläufern, und aus zwischen je zwei dieser Arbeitsläufer angeordneten Drehscheiben, den sogenannten Beförderungsläufern. Die Drehtische sowie die Arbeits- und Beförderungsläufer werden von einem gemeinsamen Antrieb synchron angetrieben.
Die Bearbeitung der Sockel erfolgt, während sie sich in den Tragklemmen am Umfang der Arbeitsläufer befinden. Nach erfolgtem Arbeitsgang werden die Sockel aus den Tragklemmen des betreffenden
Arbeitsläufers durch den jeweiligen Beförderungsläufer übernommen, der sie in seinen am Umfang angeordneten Tragklemmen bis zur Übergabe an den nächsten Arbeitsläufer festhält.
Diese Anlagen weisen jedoch eine komplizierte Bauart auf, und zur Ausführung eines Arbeitsganges sind unbedingt zwei Läufer erforderlich, was ebenfalls die Abmessungen der Anlage wesentlich vergrössert. Die mehrfache Übergabe der Sockel von einem Arbeitsläufer an einen Beförderungsläufer und wieder an einen andern Arbeitsläufer usw. verlängert den Arbeitsablauf des Sockelzusammenbaues erheblich, und bei einer solchen mehrfachen Übergabe kann sehr leicht eine Verformung bzw.
Beschädigung von Sockeln verursacht werden. Bei der Übergabe von einem Läufer zum andern erfolgt ausserdem das Abfangen der Sockel abrupt an einer Stelle, wodurch die Orientierung der Sockel geändert werden kann, da das Abfangen sehr schnell verläuft.
Die Erfindung bezweckt die Beseitigung der erwähnten Nachteile.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine solche Anlage zum Zusammenbau von Sockeln für Elektrovakuumgeräte zu entwickeln, bei der infolge Vervollkommnung der Drehtische und der Transporteinrichtung keine Sockelübergabe zwischen den Tragklemmen mehr erforderlich ist, der Arbeitsablauf also sicherer und rationeller erfolgt und die Leistung gegenüber bekannten Anlagen erheblich erhöht ist.
Die gestellte Aufgabe wird mit einer Anlage der eingangs genannten Bauart erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass jeder Drehtisch als Kettenrad ausgebildet ist und die Transporteinrichtung aus einem alle Kettenräder umlaufenden und diese antreibenden, endlosen Kettenförderer besteht, von dessen Gliedern die Tragklemmen abstehen, deren Abstand der Bogenlänge zwischen zwei benachbarten Werkzeugen entspricht.
Eine solche Bauart der Drehtische und der Transporteinrichtung ermöglicht es, die Abmessungen der Anlage wesentlich zu verkleinern und ein mehrfaches Abfangen der Sockel bei ihrer Beförderung von einem Arbeitsgang zum andern zu erübrigen, da in der erfindungsgemässen Anlage die Sockel im Verlauf ihrer Bearbeitung und Beförderung ständig in den Tragklemmen des umlaufenden Kettenförderers sitzen. Ausserdem wird die Leistung der Anlage durch die Ausführung aller Arbeitsgänge im Verlauf von Sockelverschiebungen wesentlich erhöht.
Die Erfindung ist ferner dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich des Kettenförderers ein ebenfalls mit Tragklemmen ausgestatteter, kettenförmiger, die zusammengebauten Sockeln übernehmender, endloser Abnahmeförderer angeordnet ist, dass beide Förderer einen gemeinsamen Antrieb besitzen sowie dass die Bewegungsbahnen beider Förderer in einem Bereich übereinstimmen und in diesem feststehende Führungsbahnen zur Betätigung der Tragklemmen beider Förderer vorgesehen sind.
Dieser kettenförmige Abnahmeförderer ermöglicht es, die Orientierung der Sockel einzuhalten, da die Übergabe eines Sockels von einer Tragklemme zur andern während eines relativ langen Abschnittes gemeinsamer Bewegungsbahn beider Förderer erfolgt.
Es ist von Vorteil, wenn wenigstens eines der Kettenräder mit einem Antrieb kinematisch verbunden ist und als treibendes Kettenrad für den Kettenförderer fungiert. Dadurch kann bei Bewegungsübertragung auf die andern Kettenräder ein Teil der Belastung vom Kettenförderer genommen und gleichmässiger verteilt werden.
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Günstig ist es ferner, wenn die nacheinander vom Kettenförderer umlaufenen Kettenräder gegeneinander versetzt angeordnet sind und die Bewegungsbahn des Kettenförderers mäanderförmig ist.
Durch eine solche Anordnung der Kettenräder und des Förderers kann der Umschlingungswinkel des
Förderers an den Kettenrädern zur Gewährleistung eines zuverlässigen Betriebes der Werkzeuge vergrössert werden. Überdies können die Kettenräder in mehr gedrungener Weise angeordnet und somit die
Abmessungen der ganzen Anlage verringert werden.
Als zweckmässig hat sich erwiesen, wenn jedes Kettenrad aus zwei übereinander angeordneten, voneinander distanzierten und drehfest miteinander verbundenen Zahnscheiben besteht, deren Abstand der Breite der Glieder des Kettenförderers entspricht. Dadurch können Schwingungen des Kettenförderers an den Umschlingungsabschnitten der Kettenräder vermieden werden. Ausserdem können die Tragklemmen während der Umschlingung der Kettenräder zwischen deren Zahnscheiben eintreten, indem die
Tragklemmen in den Raum zwischen der Drehachse des jeweiligen Kettenrades und dem Kettenförderer gelangen, so dass die Abmessungen der Anlage wesentlich verkleinert werden.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass die Zahnscheiben jener Kettenräder, die vom Kettenförderer mit zu ihrer Drehachse weisenden Tragklemmen umschlungen sind, Bohrungen aufweisen, wobei in den Bohrungen der jeweils oberen Zahnscheibe Stössel eingesetzt sind, die mit einem Ende federnd gegen eine der feststehenden Führungsbahnen abgestützt sind und mit ihrem andern Ende in Kontakt mit den Tragklemmen gelangen, und wobei die Bohrungen der jeweils unteren Zahnscheibe eine den Durchtritt der zusammenzubauenden Sockel gewährleistende Weite besitzen.
Im Einklang mit der Erfindung kann die Anlage ferner so ausgebildet werden, dass die Kettenräder zwischen zwei feststehenden, übereinander angeordneten und voneinander distanzierten Platten eingebaut sind sowie dass die Führungsbahnen zum Verschieben der Sockel mit der oberen Platte und die
Führungsbahnen zur Betätigung der Werkzeuge mit der unteren Platte verbunden sind. Die Platten ermöglichen es, die Steifigkeit der Konstruktion der ganzen Anlage zu erhöhen.
Weiters hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn vor dem die Werkzeuge zur Durchführung des ersten Arbeitsganges tragenden Kettenrad im Bereich der Bewegungsbahn des Kettenförderers eine geneigte Rinne zur Zufuhr der Sockel ausmündet und eine das Öffnen der Tragklemmen während ihrer
Beschickung mit Sockeln steuernde Führungsbahn angeordnet ist.
Dadurch können die Tragklemmen des Kettenförderers automatisch mit Sockeln beladen werden.
Die Erfindung erstreckt sich schliesslich auf eine Ausführungsform, bei der eines der Kettenräder mit Werkzeugen zum Überziehen der Kathoden der Sockel mit einer Suspension bestückt ist, von denen jedes einen einen Löffel und einen Rührer enthaltenden Suspensionsbehälter aufweist, wobei der Löffel und der Rührer mit einem in einer Führung verschiebbaren Stössel verbunden sind, der an einem Ende eine Rolle trägt und mit dieser federnd gegen die Oberfläche einer der Führungsbahnen gedrückt ist, wobei diese Führungsbahn ringförmig ausgebildet ist und ihre Oberfläche einen gewellten Abschnitt und einen flachen Abschnitt aufweist.
Die erfindungsgemässe Anlage weist also eine einfache und gedrungene Bauart auf. Weiters treten bei ihr infolge der getroffenen Bauweise keine durch Massenkräfte entstehenden Beanspruchungen auf, die einen schnellen Verschleiss der Mechanismen verursachen würden. Ausserdem ermöglicht die Anlage, die Produktion von Sockeln gegenüber den bekannten Anlagen um ein Mehrfaches zu steigern.
Nachstehend wird die Erfindung an Hand eines in den Zeichnungen veranschaulichten Ausführungsbeispieles der Anlage zum Zusammenbau von Sockeln für Elektrovakuumgeräte näher erläutert. Es zeigen Fig. l einen Arbeitsablaufplan für den Zusammenbau von Sockeln auf der erfindungsgemässen Anlage, Fig. 2 eine dem Arbeitsablaufplan entsprechende Draufsicht der Anlage, Fig. 3 einen Längsschnitt durch eine Verbindung zwischen den Gliedern des Kettenförderers, Fig. 4 einen Längsschnitt durch eine Tragklemme des Kettenförderers, Fig. 5 eine Draufsicht auf diese Tragklemme, Fig. 6 einen Getriebeplan der Anlage, Fig. 7 einen Schnitt entlang der Linie VII-VII der Fig. 2, Fig. 8 einen Schnitt entlang der Linie VIII-VIII der Fig. 2, Fig. 9 einen Längsschnitt durch ein Werkzeug zum Formen der Sockelelektroden, Fig. 10 einen Schnitt entlang der Linie X-X der Fig. 2, Fig.
11 einen Längsschnitt durch ein Werkzeug zum Abplatten der Elektrodenspitzen, Fig. 12 einen Schnitt entlang der Linie XII-XII der Fig. 2, Fig. 13 einen Längsschnitt durch ein Werkzeug zum Umbiegen der Elektrodenspitzen, Fig. 14 einen Schnitt entlang der Linie XIV-XIV der Fig. 2, Fig. 15 einen Längsschnitt durch ein Werkzeug zum Einklemmen der Kathode durch die Elektrodenspitzen, Fig. 16 einen Schnitt entlang der Linie XVI-XVI der Fig. 2, Fig. 17 eine
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mit einem Kegelrad --48-- im Eingriff, das auf einer und derselben Welle --49-- mit einem Stirnrad --50-sitzt, welches mit dem Stirnrad --38-- im Eingriff steht.
Die Förderer --32 und 33-- werden vom Schneckengetriebe --41-- aus über eine Kupplung --51-- und ein Kegelradpaar --52 und 53-- ange-
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angeordnet sind, die im Eingriff mit Kegelrädern --57 bzw. 58-- stehen. Das Kegelrad --57-- ist auf der Welle --59-- des Triebkettenrades des Förderers --32--, das Kegelrad --58-- aber auf der Welle --60-des Triebkettenrades des Förderers --33-- befestigt.
Die Kettenräder --1a bis 6a-- (Fig. 2) sind zwischen zwei Platten --61 und 62-- angeordnet; dabei liegt die Platte --61-- oben, die Platte --62-- (Fig. 7) aber unten und ist auf einem Rahmen --63-montiert. Auf der Platte --62-- ist ein vertikaler Ständer --64-- befestigt, auf dem eine geneigte Rinne - angeordnet ist. Das untere Ende der geneigten Rinne --65-- liegt in der Nähe der Bahn der Tragklemme --9-- des Förderers --7--, wodurch die in der Rinne liegenden Sockel in die geöffneten Tragklemmen einlaufen können.
Zum Öffnen der Tragklemmen --9-- beim Einlauf der Sockel ist eine Führungsbahn --66-- vorgesehen, die auf einer Konsole --67-- in der Laufbahn der Tragklemmen --9--
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Die Rinne-65- (Fig. 7) wird in der Nähe des Kettenrades --la--, das vom Kettenförderer --7-- umfasst ist, oder aber in der Nähe des Kettenförderers --7-- angeordnet, falls an der Anlage kein Kettenrad-la-vorgesehen wird, das in der Hauptsache zur Bildung einer Reserve von mit Sockeln beschickten Tragklemmen --9-- erforderlich ist.
Jedes Kettenrad --la bis 6a-- ist durch zwei Zahnscheiben --69 und 70--, die voneinander in einem
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Kettenräder. Beim Umschlingen der Kettenräder durch den Kettenförderer --7-- greifen die Rollen --15-seiner Gliederachsen in die Lücken zwischen den Zähnen der Scheiben --69 und 70-- (Fig. 7) ein und bewirken hiermit den Lauf der Kettenräder.
Die Scheiben --69 und 70-- des Kettenrades --la-- sind an den Vorsprüngen einer Hohlwelle --71-befestigt, die auf einer vertikalen Achse --72-- sitzt und sich gegen Lager --73-- abstützt. Zwischen der Achse --72-- und Welle --71-- sitzen Lager --74--, die den Freilauf der Welle --71-- gemeinsam mit dem Kettenrad --la-- in bezug auf die an den Platten --61 und 62-- befestigte Achse --72-- sichern.
Die Scheiben --69 und 70-- (Fig. 8) des Kettenrades --2a-- sind an den Vorsprüngen der Hohlwelle - befestigt, die auf einer vertikalen Achse --75-- sitzt und sich gegen Lager --76-- abstützt.
Zwischen der Achse --75-- und Welle --36-- sitzen Lager --77--, die den Freilauf der Welle --36--
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--2a-- inScheibe in einem Abstand voneinander sitzen, der bei der Umschlingung des Kettenrades durch den Kettenförderer --7-- der Bogenlänge zwischen den Mittelpunkten der Tragklemmen --9-- gleich ist. Auf der Platte --62-- ist an der Oberseite eine Führungsbahn --80-- befestigt, die als ein Ring mit variabler Höhe ausgeführt ist, mit dessen Oberfläche die Werkzeuge --79-- zusammenwirken. Bei der Zusammenwirkung der Werkzeuge mit dem höchsten Abschnitt der Führungsbahn werden die Sockelelektroden durch die Werkzeuge beeinflusst, wobei die Tragklemmen --9-- mit den in ihnen angeordneten Sockeln zwecks Zusammenwirkung mit den Werkzeugen in den Wirkungsbereich der letzteren abgesenkt werden.
Dazu ist auf der Platte --61-- oder auf der Achse --75-- eine Führungsbahn --81-- befestigt, die in Gestalt eines Halbringes mit variabler Höhe ausgebildet und im Abschnitt der Umschlingung des Kettenrades --2a-durch den Kettenförderer --7-- angeordnet ist. Mit der Fühungsbahn --81-- wirkt die Rolle --29-- (Fig. 4) jeder Tragklemme --9-- zusammen, wobei eine Verschiebung des Gleitstückes --20-- der Tragklemme --9-- in den Führungen --19-- erfolgt.
Das Werkzeug --79-- enthält ein auf der Scheibe --78-- sitzendes Gehäuse --82-- (Fig. 9), zwei Stempel --83--, zwei Matrizen --84--, einen mit zwei Gleitsteinen --86-- zusammenwirkenden Stössel --85--, zwei mit den Matrizen --84-- gelenkig verbundene Hebel --87--, einen im Gehäuse --82-- sitzenden Stössel
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--88--, von denen jeder durch eines seiner Enden mit der kegelförmigen Oberfläche einer Stange --89--, durch das andere Ende aber mit einer Regelschraube-90-zusammenwirkt.
Die Stange --89-- sitzt in einer Bohrung --91-- des Gehäuses --82-- und weist auf ihrem Freiende eine Rolle --92-- auf, die mit der Oberfläche der Führungsbahn --80-- in Berührung steht. Die Matrizen - werden über den Hebel --87-- durch eine Feder --93-- auseinandergedrückt. Die Stempel --83-sind durch eine Feder --94-- zueinander gepresst. Zwischen dem Gehäuse --82-- und einer Schulter --95--
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durch den Kettenförderer --7-- der Bogenlänge zwischen den Mittelpunkten der Tragklemmen --9-- gleich ist, Werkzeuge --101-- zum Abplatten der Sockelelektrodenspitzen angeordnet sind.
Diese Werkzeuge werden durch eine Führungsbahn --102-- betätigt, die als Ring von variabler Höhe ausgeführt und auf der Oberseite der Platte --62-- befestigt ist.
Auf der Unterseite der Platte --61-- ist eine als Halbring ausgebildete Führungsbahn --103-- befestigt, die die Tragklemmen --9-- in den Wirkungsbereich der Werkzeuge --101-- versetzt.
Da bei Umschlingung des Kettenrades --3a-- durch den Förderer --7-- die Tragklemmen --9-- mit den Sockeln zwischen den Zahnscheiben --69 und 70-- liegen, sind zum vertikalen Versetzen der Tragklemmen --9-- Bohrungen ausgeführt, in denen jeweils Büchsen --104-- mit Stösseln --105-- sitzen.
Das eine Ende jedes Stössels --105-- wirkt mit der Führungsbahn --103-- und das andere mit der Rolle - 29- (Fig. 4) der jeweiligen Tragklemme --9-- zusammen. In der Scheibe-70- (Fig. 10) ist eine Bohrung --106-- vorgesehen, durch die der Sockel beim Absenken der Tragklemme --9-- in den Wirkungsbereich des Werkzeuges --101-- durchtritt. Auf dem Stössel --105-- sitzt eine Druckfeder --107--, die ihn an die Führungsbahn --103-- presst.
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--101-- (Fig. 11)- HO-, der auf einem Hebel --111-- sitzt, welcher am Gehäuse --108-- gelenkig befestigt und über Ohre - 112, 113-mit einer Stange --114-- verbunden ist, die eine mit der Führungsbahn --102-- zusammen- wirkende Rolle --115-- aufweist.
Die Stange --114-- wird durch eine Feder an die Führungsbahn --102-- gepresst.
Die Scheiben-69 und 70-- (Fig. 12) des Kettenrades --4a-- zum Umbiegen der Elektrodenspitzen sind an einer Hohlwelle --116-- befestigt, die auf einer Achse --117-- angeordnet ist und sich gegen Lager --118-- abstützt. Zwischen der Welle --116-- und Achse --117-- sitzen Lager --119--. Die Achse --117-- ist an den Platten --61 und 62-- befestigt. An der Unterseite der Platte --61-- oder an der Achse --117-- ist eine Führungsbahn --120-- befestigt, die als Halbring ausgebildet und zum Absenken der Tragklemmen --9-- mit den Sockeln in den Wirkungsbereich von Werkzeugen --121-- zum Umbiegen der Elektrodenspitzen bestimmt ist. Die Werkzeuge --121-- sind auf einer an der Welle --116-- befestigten Scheibe --122-- angeordnet.
Auf der Oberfläche der Platte --62-- sind zueinander parallele Führungsbahnen --123 und 124-- befestigt, die als konzentrische Ringe von variabler Höhe ausgebildet sind und mit den Werkzeugen --121-- zusammenwirken. Jedes der Werkzeuge enthält ein Gehäuse-125- (Fig. 13), auf dem ein Stempel --126-- mit Zahnrad --127--, ein verzahntes Segmentstück --128--, das mit dem Zahnrad --127-- zusammenwirkt, und eine auf gemeinsamer Achse --130-- mit dem Segmentstück --128-- sitzende Matrize --129-- angebracht sind.
Die Matrize --129-- hat ein spitzes Ende A und ist mit einer Feder --131-- verbunden, die die Matrize vom Stempel --126-- fernhält. Das Segmentstück --128-- ist über ein Öhr --132-- mit einer Stange --133-- verbunden, die in den Führungsbüchsen des Gehäuses - verschoben wird und an ihrem Ende eine auf der Führungsbahn --123-- laufende Rolle --134-- aufweist. Das Segmentstück --128-- ist durch eine Feder --135-- mit dem Gehäuse --125-- verbunden.
Das Heranführen der Matrize --129-- an den Stempel --126-- erfolgt durch eine Stange --136--, bei der das eine Ende mit der Matrize --129-- zusammenwirkt, das andere aber eine Rolle --137-- aufweist, die auf der Führungsbahn --124-- läuft. Um eine Drehung der Stange-136-zu verhindern, ist in der letzteren eine Nut --138-- vorgesehen, in der eine Schraube --139-- sitzt.
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die in Lagern --141-- läuft und sich gegen Lager --142-- abstützt. An der Welle --140-- sind das Zahnrad --39-- und eine Scheibe --143-- befestigt, auf deren Umfang in einem Abstand voneinander,
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welcher bei Umschlingung des Kettenrades --5a-- durch den Förderer --7-- der Bogenlänge zwischen den Mittelpunkten der Tragklemmen --9-- gleich ist, Werkzeuge --144-- zum Einspannen der Elektrodenspitzen nach dem Verlegen der Kathode angeordnet sind.
An der Unterseite der Platte --61-- ist eine Führungsbahn --145-- befestigt, die das Absenken der Tragklemmen --9-- in den Wirkungsbereich der Werkzeuge --144-- gewährleistet, auf der Oberseite der Platte --62-- aber ist eine Führungsbahn --146-befestigt, die die Werkzeuge --144-- betätigt. Da bei Umschlingung des Kettenrades --5a-- durch den Förderer --7-- die Tragklemmen --9-- zwischen den Scheiben --69 und 70-- liegen, erfolgt das Versetzen der Tragklemmen --9-- in den Wirkungsbereich der Werkzeuge --144-- durch Stössel --147--, die ähnlich der Stössel-105- (Fig. 10) mit der Führungsbahn --145-- zusammenwirken, wobei die Scheiben --69 und 70-- (Fig.
14) mit Bohrungen ausgeführt werden, die ähnlich denjenigen in den Scheiben des Kettenrades - -3a-- (Fig. l0) sind.
Das Aufbringen der Kathoden auf die gebogenen Elektrodenspitzen erfolgt in bekannter Weise aus einem auf der Platte --61-- befestigten Vorratsbehälter --148--.
Das Werkzeug --144-- (Fig. 15) enthält ein Gehäuse --149--, in dem sich eine Stange --150-verschiebt. Das eine Ende der Stange --150-- ist mit einem Niederhalter --151-- über eine Rolle --152-verbunden, die in einer Nut --153-- der Stange --150-- sitzt. Am andern Ende der Stange --150-- sitzt eine Rolle--154--, die mit einer Führungsbahn --146-- zusammenwirkt. Dabei wird die Stange --150--
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--155-- anWelle --156-- und Achse --158-- sitzen Lager --159--. Die Achse --158-- ist im U-förmigen Rahmen --160-- der Spannvorrichtung --8-- eingebaut, wobei sich dieser Rahmen gegen die Platte --62-- abstützt und in Führungsnuten --161-- verschiebbar ist.
An der Achse --158-- ist eine Führungsbahn --162-befestigt, die zum Versetzen der Tragklemmen --9-- in den Wirkungsbereich der zur Kathodenoxydierung bestimmten Werkzeuge --163-- vorgesehen ist, von denen jedes das Durchmischen der Suspension und das Überziehen der Kathode mit dieser Suspension verwirklicht. Die Werkzeuge --163-- sitzen auf der Scheibe --164-- in einem Abstand voneinander, der bei Umschlingung des Kettenrades --6a-- durch den Förderer - der Bogenlänge zwischen den Mittelpunkten der Tragklemmen --9-- gleich ist. Die Scheibe --164-ist an der Welle --156-- befestigt.
Auf dem Unterteil des Rahmens --160-- ist eine Führungsbahn --165--, die die Werkzeuge --163-betätigt, befestigt. Die Führungsbahn --165-- ist als Ring ausgeführt, dessen Berührungsfläche mit den Werkzeugen --163-- durch einen gewellten Abschnitt-166- (Fig. 18) und einen flachen Abschnitt --167-gebildet ist, wobei der flache Abschnitt --167-- höher als der gewellte Abschnitt --166-- liegt und mit dem letzteren verbunden ist.
Jedes Werkzeug --163-- enthält einen Suspensionsbehälter --168--, einen zum Überziehen der Kathode mit Suspension bestimmten Löffel --169--, auf dem ein Rührer --170-- sitzt, einen Stössel--171-- mit Rolle --172--, die mit der Oberfläche der Führungsbahn --165-- in Berührung steht. Der Stössel --171-- ist durch eine Konsole --173-- mit dem Löffel --169-- verbunden und sitzt in zwei teleskopisch angeordneten Führungen --174 und 175--. Jeder Stössel --171-- ist mit der Führung --175-- verbunden.
In der Führung --175-- sitzt eine Feder --176--, die diese Führung --175-- in bezug auf die Führung
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des StösselsRolle --172-- auf dem gewellten Abschnitt --166-- der Führungsbahn wird der Löffel --169-- gemeinsam mit dem Rührer --170-- mittels des Stössels --171-- in eine Schwingungsbewegung versetzt. Beim Lauf der Rolle --172-- auf dem flachen Abschnitt --167-- der Führungsbahn tritt der Löffel --169-- aus dem Behälter --168-- aus und überzieht in bekannter Weise die Kathode mit Suspension.
Die Spannvorrichtung --8-- besteht aus einer auf der Platte --62-- starr befestigten und vertikal angeordneten Konsole --177--, einer durch die Bohrung der Konsole --177-- laufenden Schraube --178-und einer in den Rahmen --160-- eingebauten Mutter --179--. Die Schraube --178-- hat einen Bund - ISO-, gegen den eine Feder-181-- stösst, die auf der Schraube sitzt und durch das andere Ende gegen die Konsole --177-- stösst.
Zum Spannen des Kettenförderers --7-- wird die Schraube --178-- in die Mutter --179-- eingeschraubt, dabei wird der U-förmige Rahmen --160-- mit dem Kettenrad --6a-- gemeinsam in den Führungsnuten --161-- der Platte --62-- in Richtung zur Konsole --177-- verschoben. Nun wird die Feder -- zusammengepresst und dient als Dämpfer.
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Der Betrieb der erfindungsgemässen Anlage verläuft auf folgende Weise : Der Elektromotor-35- (Fig. 6) wird eingeschaltet, der über den Keilriementrieb --40--, das
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--41--,Förderers --7-- wirkt der Vorsprung --31-- der Backe --22-- an der Tragklemme --9-- mit der Führungsbahn --66-- zusammen und lenkt diese Backe von der Backe --21-- ab. Dabei wird ein Sockel
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(Fig. 7)Backe --21--, wobei der Sockel eingeklemmt und bei allen Arbeitsgängen bis zur Umladung auf den Förderer --32-- festgehalten wird.
Beim weiteren Lauf des Förderers --7-- und beim Umschlingen des Kettenrades --2a-- (Fig.8) läuft die Rolle-29- (Fig. 4) der Tragklemme --9-- auf der Führungsbahn --81--. Durch die Einwirkung der letzteren senkt sich das Gleitstück --20-- in den Führungen --19-- nieder, d.h. die Tragklemme --9-wird quer zum Glied des Förderers --7-- so versetzt, dass die Elektroden den Sockels in den Wirkungsbereich der Werkzeuge --79-- (Fig. 8) zur Elektrodenformung gelangen.
Die Werkzeuge --79-- verschieben sich gemeinsam mit dem Kettenzahnrad --2a--, Dabei hebt die Rolle-92- (Fig. 9) der Stange --89-- des Werkzeuges --79--, indem die Rolle --92-- entsprechend dem Profil der Führungsbahn --80-- versetzt wird, die Stange --89-- hoch, die die Stössel --88-, welche die Hebel --87-- schwenken, betätigt. Die letzteren verschieben die Matrizen --84-- gegeneinander, wodurch die Matrizen --84-- mit den Sockelelektroden in Berührung kommen, die beim Absenken der Tragklemmen --9-- im Spalt zwischen den Matrizen --84-- sitzen. Bei fortgesetztem Hub verschiebt die Stange --89-- den Stössel --85--, der über die Gleitstücke --86-- die Stempel --23-- auseinander bringt.
Die letzteren biegen bei ihrer Bewegung die Elektrodenspitzen gemäss der Form der Matrize --84-- um,
Beim weiteren Lauf der Rolle --92-- auf der Führungsbahn --80-- senkt sich die Stange --89-nieder, die Matrizen --84-- und Stempel --83-- aber kehren unter Spannwirkung der Federn --94 und 93-- in ihre Ausgangsstellung zurück. Nach der Ausführung der Biegung, d. h. der Formung der Elektrodenspitzen, die bei kontinuierlichem Lauf des Förderers --7-- erfolgt, kehren die Tragklemmen - mit den Sockeln wegen der Profilgestaltung der Führungsbahn --81-- und der Spannwirkung der Feder-30- (Fig. 4) in ihre Ausgangsstellung zurück.
Beim weiteren Lauf des Förderers --7-- (Fig.10) umschlingt dieser das Kettenrad --3a-- und bringt die Tragklemmen --9-- mit den Sockeln in den Raum zwischen den Scheiben --69 und 70--, wobei der Stössel --105-- (Fig.10) auf die Rollen --29-- der Tragklemmen (Fig. 4) einwirkt, die sich unter Einwirkung der Profilgestalt der Führungsbahn --103-- senkt und das Gleitstück-20- (Fig. 4) in den Führungen --19-- verschiebt. Die Tragklemme --9-- (Fig.10) führt, indem sie sich absenkt, einen Teil des Sockels mit den Elektroden durch die Bohrung --106-- der Scheibe --70-- in den Wirkungsbereich der Werkzeuge --101--, wobei die Elektroden zwischen den Hammer-110- (Fig. 11) und den Amboss-109- gelangen.
Die Rolle --115-- der Stange --114-- an diesem Werkzeug --101-- hebt, indem sie sich gemäss der Profilgestalt der Führungsbahn verschiebt, die Stange --114-- hoch, die über die Ihre-113 und 112-- den Hebel --111-- mit dem Hammer --110-- verschiebt, der gegen die Elektroden schlägt und damit ihre Spitzen bis zur erforderlichen Grösse abplattet. Dabei drehen sich die Öhre --113 und 112-- in bezug auf das Öhr --182--, das am Gehäuse gelenkig befestigt ist.
Danach kehrt die Stange gemäss der Profilgestalt der Führungsbahn --102-- in ihre Ausgangsstellung
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den Hammer --110-- vom Amboss --109-- ab,--103-- (Fig. 10) und unter Spannwirkung der Feder --107-- in seine Ausgangsstellung zurück, das Gleitstück --20-- (Fig.4) der Tragklemme --9-- aber steigt infolge Spannwirkung der Feder --30-- hoch und führt den Sockel mit den Elektroden aus der Bohrung --106-- der Scheibe --70-- fort.
Beim weiteren Lauf des Förderers --7-- und auf dem Umschlingungsabschnitt um das Kettenrad --4a-- (Fig. 12) senken sich die Tragklemmen --9-- in der oben beschriebenen Weise wie am Kettenrad - unter Einwirkung der Führungsbahn --120-- nieder, und die Sockelelektroden gelangen in den
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Wirkungsbereich der Werkzeuge --121-- zum Abbiegen der Elektrodenspitzen. Die Werkzeuge --121-laufen in synchroner Weise mit den Tragklemmen am Abschnitt der Umschlingung des Kettenrades --4a-durch den Förderer --7--, wobei die Sockelelektroden im Raum zwischen der Matrize --129-- (Fig.13) des Werkzeuges --121-- und dem Stempel --126-- angeordnet werden.
Hiebei steigt die Rolle --137-- der Stange --136--, indem die erstere auf der Führungsbahn --124-- läuft, infolge Profilwirkung der letzteren hoch und schwenkt über die Stange --136-- die Matrize --129--, die mit ihrem spitzen Ende-A-in der Nähe des Stempels --126-- angeordnet ist und die Sockelelektroden an den Stempel --126-- presst.
Die Rolle --134-- der Stange --133-- senkt sich, indem sie auf der Führungsbahn --123-- läuft, unter Spannwirkung der Feder --135-- nieder und schwenkt über die Stange das verzahnte Segmentstück --128--, Durch Zusammenwirkung des letzteren mit dem Zahnrad --127-- wird der Stempel -- 126-- gedreht. Im Laufe seiner Drehung biegt der Stempel --126--, indem er das spitze Matrizenende abrollt, die Elektrodenspitzen gemäss der Matrizengestalt ab. Danach senkt sich die Stange-136-- gemäss der Profilgestalt der Führungsbahn --124-- unter Spannwirkung der Feder --131-- nieder und die Matrize -- verlässt den Stempel --126--, wobei die gebogene Elektrodenspitzen freigegeben werden.
Unter Einwirkung der die Stange --133-- versetzenden Führungsbahn --123-- dreht sich gleichzeitig das verzahnte Segmentstück --128-- und führt den Stempel --126-- in die Ausgangsstellung zurück.
Die Tragklemmen --9-- (Fig.4) kehren infolge Spannwirkung der Feder --30-- und gemäss der Profilgestalt der Führungsbahn --120-- in ihre Ausgangsstellung zurück.
Beim weiteren Lauf des Förderers --7-- am Umschlingungsabschnitt des Kettenrades --5a-- (Fig.14) gelangen die Tragklemmen --9-- in den Raum zwischen den Scheiben --69 und 70--. Das Absenken der Sockel in den Wirkungsbereich der Werkzeuge --144-- erfolgt durch die Führungsbahn --145-- in derselben Weise wie am Kettenrad --3a-- (Fig.10).
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und Amboss --183-- des Gehäuses --149--. Hiebei werden die Kathoden aus dem Wendelverleger --184-- (Fig. 14) in die Vorratsbehälter --148-- vorbeschickt (deren Bauart wird nicht beschrieben, da sie weitgehend bekannt ist). Aus den Vorratsbehältern --148-- werden die Kathoden in bekannter Weise auf die gebogenen Elektrodenspitzen gelegt.
Gleichzeitig läuft die Rolle --154-- (Fig.15) der Stange --150-auf der Führungsbahn --146--, senkt sich unter Spannwirkung der Feder --155-- und schwenkt über die Stange --150-- den Niederhalter --151--. Letzterer drückt, indem er mit dem Amboss --148-- zusammenwirkt, die Elektrodenspitzen an und presst die Kathode zwischen die Elektrodenspitzen ein.
Danach steigt die Stange-150-- gemäss der Führungsbahn --146-- hoch, betätigt die Klemme --151--
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Lauf des Förderers --7-- an das Kettenrad --6a-- (Fig.16¯, wo sich die Tragklemme --9--, indem sich die Rolle --29-- (Fig. 4) auf der Führungsbahn --162-- (Fig.16) abwälzt, in den Wirkungsbereich der Werkzeuge --163-- zur Kathodenoxydierung absenkt.
Jedes Werkzeug --163-- wirkt, indem es gemeinsam mit dem Kettenrad --6a-- versetzt wird, durch die Rolle --172-- des Stössels --171-- mit der Führungsbahn --165-- zusammen und wird betätigt, d. h. der Stössel --171-- wird unter Spannwirkung der Feder --176--, indem er über wellenförmigen Abschnitt --166-- der Führungsbahn --165-- (Fig.18) läuft, in eine Schwingungsbewegung versetzt und überträgt diese Schwingungen durch die Konsole --173-- auf den Rührer --170-- und den Löffel --169--.
Beim Übergang der Rolle-172-- des Stössels-171-- auf die Oberfläche des abgeplatteten Abschnittes --167-- der Führungsbahn --165-- steigt der Stössel --171-- gemeinsam mit der Führung
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Kathode und benetzt sie. Darauf senkt sich der Stössel --171-- unter Spannwirkung der Feder --176-- ab, wobei der der Profilgestalt der Führungsbahn --165--- folgt. In ähnlicher Weise erfolgt das Auftragen der Suspension auf alle Kathoden, die in den Wirkungsbereich der Werkzeuge --163-- abgesenkt werden.
Gleichzeitig wird die Tragklemme --9--, in dem sie der Profilgestalt der Führungsbahn --162-- folgt, in die Oberstellung gehoben, wobei der Sockel aus dem Oxydierungsbereich entfernt und mit dem Förderer --7-- zur weiteren Bearbeitung zugeführt wird.
Beim weiteren Lauf des Förderers --7-- gelangen die Tragklemmen --9-- mit den Sockeln in die Zone
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Trocknen werden der Zone --B-- zugeführte Warmluft oder in der Zone --B-- montierte Heizkörper bekannter Bauart benutzt. Auf dem parallelen Laufabschnitt der Förderer --7 und 32-- erfolgt das Umladen der Sockel aus den Tragklemmen --9-- in die Tragklemmen-34-des Förderers-32-. Dabei wirken die Tragklemmen --34-- mit der Führungsbahn --185-- (Fig. 2) zusammen, öffnen sich unter Einwirkung der letzteren in bekannter Weise und spannen die Sockel ein, die in den Tragklemmen --9-des Förderers --7-- sitzen.
Die Tragklemme --9-- öffnet sich dabei solange nicht, bis ihre Rolle --28-- (Fig. 3) mit der Führungsbahn-186- (Fig. 2) in Berührung kommt, die die Backe --21-- von der Backe - entfernt. Auf diese Weise laufen die in den Tragklemmen --34-- eingespannten Sockel aus dem Wirkungsbereich des Förderers --7-- aus und werden in ähnlicher Weise dem Förderer --33-- zur weiteren Bearbeitung übergeben.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Anlage zum Zusammenbau von Sockeln für Elektrovakuumgeräte wie beispielsweise Leuchtstoffröhren, welche eine der Anzahl der durchzuführenden Arbeitsgänge entsprechende Zahl von kontinuierlich antreibbaren Drehtischen und eine Transporteinrichtung aufweist, wobei die Drehtische jeweils mit einer Anzahl von zur Durchführung eines Arbeitsganges erforderlichen, am Umfang eines Kreises ausgeteilten Werkzeugen bestückt sind und die Transporteinrichtung mit in gleichmässigen Abständen angeordneten, verschiebbaren Tragklemmen zur Aufnahme der Sockel versehen ist und wobei die Tragklemmen der Transporteinrichtung und die Werkzeuge der Drehtische Bereiche mit übereinstimmenden Bewegungsbahnen aufweisen,
in deren Gebiet feststehende Führungsbahnen zum Verschieben der Sockel in den jeweiligen Wirkungsbereich der Werkzeuge und zur Betätigung der Werkzeuge vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Drehtisch (1 bis 6) als Kettenrad (la bis 6a) ausgebildet ist und die Transporteinrichtung aus einem alle Kettenräder (la bis 6a) umlaufenden und diese antreibenden, endlosen Kettenförderer (7) besteht, von dessen Gliedern (10) die Tragklemmen (9) abstehen, deren
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