AT350331B - Gekapselte brennkraftmaschine zum antrieb von kraftfahrzeugen - Google Patents

Gekapselte brennkraftmaschine zum antrieb von kraftfahrzeugen

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AT350331B
AT350331B AT307777A AT307777A AT350331B AT 350331 B AT350331 B AT 350331B AT 307777 A AT307777 A AT 307777A AT 307777 A AT307777 A AT 307777A AT 350331 B AT350331 B AT 350331B
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ATA307777A (de
Inventor
Eugen Dipl Ing Dr Techn Egger
Original Assignee
Steyr Daimler Puch Ag
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01PCOOLING OF MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; COOLING OF INTERNAL-COMBUSTION ENGINES
    • F01P5/00Pumping cooling-air or liquid coolants
    • F01P5/02Pumping cooling-air; Arrangements of cooling-air pumps, e.g. fans or blowers
    • F01P5/06Guiding or ducting air to, or from, ducted fans

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft eine gekapselte Brennkraftmaschine zum Antrieb von Kraftfahrzeugen, deren
Wasserkühler einen als Axialgebläse ausgebildeten, vor einer stirnseitigen   Luftübertrittsöffnung   in die
Kapsel angeordneten Lüfter aufweist. Es ist bekannt, die Kapsel der Brennkraftmaschine bis zum
Wasserkühler heranzuführen, so dass dieser die stirnseitige Kapselöffnung bildet und der Lüfter innerhalb der Kapsel angeordnet ist (DE-OS 2403254). Dabei muss die gesamte durch den Wasserkühler tretende Luft die Brennkraftmaschinenkapsel durchströmen.

   Da insbesondere bei stärkeren Brennkraftmaschinen grosse
Luftmengen erforderlich sind, anderseits aber die die Brennkraftmaschine umschliessende Kapsel den freien
Strömungsquerschnitt beträchtlich verengt, ergeben sich hohe Leistungsverluste, und es ist auch mit einer gesteigerten Geräuschentwicklung zu rechnen, weil die notwendige grosse Luftmenge nur durch ein entsprechend hohes Druckgefälle erreicht werden kann. 



   Es ist zwar auch schon bekannt, den Wasserkühler und den als Axialgebläse ausgebildeten Lüfter vor der Stirnseite der Brennkraftmaschine anzuordnen und dabei in der Kapselstirnwand eine Luftübertritts- öffnung vorzusehen (DE-OS 2632167). Der Lüfter liegt dabei aber mit ganz geringem Abstand vor der lotrechten Stirnwand der Brennkraftmaschinenkapsel, und die mit einem kurzen, scharfkantigen Kragen versehene   Luftübertrittsoffnung   dieser Stirnwand hat im Vergleich zur Lüfternabe einen so geringen
Innendurchmesser, dass sie bloss den Durchtritt der Lüfterwelle vom Motor her ermöglicht, aber kaum für einen genügenden Lufteintritt in die Kapsel zu dienen vermag.

   Die Brennkraftmaschinenkapsel bleibt daher ohne ausreichende Belüftung, und es ergeben sich auch für das Wasserkühler-Lüfteraggregat ungünstige Verhältnisse, weil die lotrechte Kapselstirnwand wie eine Prallwand wirkt und sich keine strömungsgünstige Luftumlenkung um die Kapsel ergibt. 



   Schliesslich ist es bekannt, die Kühlluft für den Wasserkühler zur Gänze ausserhalb der Kapsel der
Brennkraftmaschine abzuführen und zur Belüftung des Kapselinneren ein eigenes Gebläse mit einem zusätzlichen Luftzuführungskanal vorzusehen (AT-PS Nr. 308475), dessen Eintrittsöffnung in der Regel unterhalb des Wasserkühlers liegt. Hier ergeben sich zwar verhältnismässig günstige Verhältnisse für die Wasserkühlung einerseits und die Kapselbelüftung anderseits, es ist aber der erforderliche technische
Aufwand wegen des zusätzlichen Gebläses mit dem eigenen Luftzuführungskanal beträchtlich erhöht. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Mängel zu beseitigen und eine gekapselte Brennkraftmaschine der eingangs geschilderten Art zu schaffen, bei der einerseits eine gute Schall- dämmung und Belüftung der Brennkraftmaschine, anderseits aber eine Absenkung des Leistungsbedarfs für die Kühlung ohne wesentliche Erhöhung des technischen Aufwandes erreichbar sind. 



   Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, dass die Brennkraftmaschinenkapsel zur stirnseitigen Luftübertrittsöffnung mit gerundetem Übergang sich halsartig verengend vorgezogen ist und dass diese Luftübertrittsöffnung zur ausreichenden Belüftung der Brennkraftmaschinenkapsel einen den Durchmesser der Lüfternabe wesentlich übersteigenden, aber kleiner als der Aussendurchmesser des Lüfters bemessenen Innendurchmesser besitzt. 



   Es wird also die vom radial inneren Teil des Lüfterrades geförderte Kühlluftmenge durch die Luftübertrittsöffnung in die Brennkraftmaschinenkapsel gedrückt und gleichzeitig die vom übrigen Bereich des Lüfterrades geförderte Kühlluftmenge an der Kapselaussenseite abgeführt, wobei sich durch das halsartige Vorziehen der Kapselstirnwand günstige Strömungsverhältnisse ergeben. Obwohl eine ausreichende Belüftung der Brennkraftmaschinenkapsel stattfindet, wird kein zusätzliches Gebläse benötigt und es erfolgt auch keine Erhöhung der Leistungsverluste des Lüfters, weil nur jene relativ geringe Luftmenge in die Brennkraftmaschinenkapsel strömt, die zur Wärmeabfuhr von der Brennkraftmaschine ausreicht und kein hohes Druckgefälle benötigt.

   Die beträchtlich grössere, aussen um die Brennkraftmaschinenkapsel abströmende Kühlluftmenge findet keinen unzulässig hohen Widerstand. 



   Um die Strömungsverluste im Kapselinneren zu verringern, ist die Brennkraftmaschinenkapsel innen mit einer in den die Luftübertrittsöffnung bildenden Hals vorragenden, etwa der Halsform angepassten Luftleitwand versehen. Besonders zweckmässig ist es, wenn der gegebenenfalls aus zwei oder mehreren Blöcken bestehende Wasserkühler in Strömungsrichtung hinter dem Lüfter in einem um die Brennkraftmaschinenkapsel bzw. deren Hals gebildeten, ringförmigen Luftkanal angeordnet ist, dessen grösserer Eintrittsdurchmesser dem Aussendurchmesser des Lüfters entspricht. In diesem Fall tritt in die Brennkraftmaschinenkapsel Frischluft und nicht bereits durch den Wasserkühler vorgewärmte Luft ein. 



  Dazu kommt noch eine Diffusorwirkung im ringförmigen Luftkanal, auf Grund deren Energierückgewinn die Lüfterleistung herabgesetzt werden kann. Ausserdem lässt sich auf diese Weise die Gesamtbaulänge der Brennkraftmaschine mit dem Kühlaggregat verkürzen. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   In den Zeichnungen sind in den Fig. l und 2 zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes im vertikalen Längsschnitt schematisch dargestellt. 



   Unter dem Fussboden --1-- des Fahrerhauses eines Lastkraftwagens ist eine wassergekühlte Brennkraftmaschine --2-- in einer eigenen Kapsel --3-- angeordnet. Gemäss Fig.1 befindet sich hinter dem   Kühlergrill --4-- ein Wasserkühler --5-- mit   einem als Axialgebläse ausgebildeten Lüfter --6--. Die Brennkraftmaschinenkapsel --3-- bildet einen zum   Lüfter --6-- hin   vorgezogenen Hals --7-- mit entsprechend abgerundetem Übergang, wobei die stirnseitige   Luftübertrittsöffnung --8-- des Halses --7--   
 EMI2.1 
 etwa der Halsform angepasste Luftleitwand --9-- vorgesehen.

   Der vom   Lüfter --6-- erzeugte   Luftstrom wird zum grösseren Teil um die Brennkraftmaschinenkapsel --3-- herum abgeführt und dringt zum kleineren Teil durch ie   Luftübertrittsöffnung --8-- in   die Brennkraftmaschinenkapsel --3-- ein, wobei sich jeweils strömungsgünstige Übergänge ergeben. 



   Nach Fig. 2 ist der ringförmige oder in zwei oder mehrere Blöcke aufgeteilte   Kühler-Sa-hinter   dem Lüfter --6-- in einem um die Brennkraftmaschinenkapsel --3-- bzw. deren Hals --7-- gebildeten ringförmigen Kanal --10-- angeordnet, dessen grösserer Eintrittsdurchmesser dem Aussendurchmesser des   Lüfters --6-- entspricht.   Die Lufteintrittsöffnung an der Fahrzeugfront kann mit schallabsorbierenden   Einsätzen --11-- ausgestattet   sein. Es empfiehlt sich auch, bei beiden Ausführungsbeispielen den Hals - und die Luftleitwand --9-- mit schallabsorbierenden Belägen zu versehen.

Claims (1)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E : 1. Gekapselte Brennkraftmaschine zum Antrieb von Kraftfahrzeugen, deren Wasserkühler einen als Axialgebläse ausgebildeten, vor einer stirnseitigen Luftübertrittsöffnung in die Kapsel angeordneten EMI2.2 zur stirnseitigen Luftübertrittsöffnung mit gerundetem Übergang sich halsartig verengend vorgezogen ist und dass diese Luftübertrittsöffnung zur ausreichenden Belüftung der Brennkraftmaschinenkapsel einen den Durchmesser der Lüfternabe (6a) wesentlich übersteigenden, aber kleiner als der Aussendurchmesser des Lüfters (6) bemessenen Innendurchmesser besitzt.
    2. Brennkraftmaschine nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass die Brennkraftmaschinenkapsel (3) innen mit einer in den die Luftübertrittsöffnung (8) bildenden Hals (7) vorragenden, etwa der Halsform angepassten Luftleitwand (9) versehen ist.
    3. Brennkraftmaschine nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass der gegebenenfalls aus zwei oder mehreren Blöcken bestehende Wasserkühler (5a) in Strömungsrichtung hinter dem Lüfter (6) in einem um die Brennkraftmaschinenkapsel (3) bzw. deren Hals (7) gebildeten, ringförmigen Luftkanal (10) angeordnet ist, dessen grössere Eintrittsdurchmesser dem Aussendurchmesser des Lüfters entspricht.
AT307777A 1977-05-02 1977-05-02 Gekapselte brennkraftmaschine zum antrieb von kraftfahrzeugen AT350331B (de)

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AT350331B true AT350331B (de) 1979-05-25

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS61187512A (ja) * 1985-02-08 1986-08-21 アー・フアウ・エル ゲゼルシヤフト フイア フエアブレヌングスクラフトマシーネン ウント メステヒニク エム・ベー・ハー プロフエツサー・ドクター・ドクター・ハー・ツエー・ハンス・リスト カプセルに収納された内燃機関

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS61187512A (ja) * 1985-02-08 1986-08-21 アー・フアウ・エル ゲゼルシヤフト フイア フエアブレヌングスクラフトマシーネン ウント メステヒニク エム・ベー・ハー プロフエツサー・ドクター・ドクター・ハー・ツエー・ハンス・リスト カプセルに収納された内燃機関
AT398607B (de) * 1985-02-08 1995-01-25 Avl Verbrennungskraft Messtech Gekapselte brennkraftmaschine zum antrieb von kraftfahrzeugen

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ATA307777A (de) 1978-10-15

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