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Die Erfindung betrifft eine Mundharmonika, welche derart ausgebildet ist, dass ein Verletzen der Lippen oder Mundwinkel beim Spielen des Instrumentes ausgeschlossen ist. Der Erfindung gemäss ist ein mit einem Mundstück ausgestattetes Gehäuse vorgesehen, in welchem die Harmonika verschiebbar ist.
Das Mundstück, welches auch in umgekehrter Lage aufgesteckt werden kann, hat eine oder mehrere Durchbrechungen von bestimmten Abmessungen, die mit entsprechenden Öffnungen des Gehäuses der Harmonika übereinstimmen und den Zweck haben, zu verhindern.
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wobei die Anzahl der freigegebenen Öffnungen, nach welcher sich die Zahl der gleichzeitig in Schwingung versetzten Zungen richtet, verändert werden kann.
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freizugeben. Ein ähnlicher Schlitz 74 befindet sich an der einen Seite des Mundstückes 11 und ist zweckmässigerweise so angeordnet, dass ein Ende desselben gegen die Mitte des Mundstückes zu liegen kommt.
Das Mundstück 77 ist an der anderen Seite mit mehreren in Abständen voneinander
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gestellt ist, dass es bestimmte Luftkanäle freigibt. Das Mundstück 11 ist längs der FÜhrung 8 derart verschiebbar, dass entweder der Schlitz 14 oder die Öffnungen 16 über den Schlitz 12 des
Gehäuses zu liegen kommen. Befindet sich der Schlitz 14 des Mundstückes über dem Schlitz 7 des Gehäuses, wie in Fig. 1 dargestellt, so kann mit Hilfe der den Schlitzen gegenüberliegenden
Luftkanäle gespielt werden. Dabei ist es möglich, durch Hin-und Herschieben der Harmonika im Gehäuse jeden Luftkanal vor die Schlitze zu bringen.
In solcher Weise kann auf der Harmonika gespielt werden, ohne dass sich der Spieler verletzen kann, da das Mundstück ruhig im Mund verbleibt. Der Schlitz des Gehäuses ist vorteilhaft so lang, dass er die Luftkanäle freigibt, die zur Hervorbringiing der leitenden Stimme und der mit dieser gleichzeitig ertönenden Begleit- stimmen erforderlich sind. Durch Einstellung des Mundstückes längs des Gehäuses kann eine
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Soll eine Begleitung gespielt werden, so wird das Mundstück in der Längsrichtung verschonen oder nötigenfalls umgekehrt aufgesteckt, so dass die Öffnungen 16 über den Schlitz 12 des Gehäuses zu liegen kommen. Hiedurch ist die Zunge, wenn sie gegen das Mundstück gepresst wird, um einzelne Luft !. anäle abzusperren, vor dem Erfasstwerden durch die im Gehäuse hin und her bewegte Harmonika geschützt. Der durchbrochene Teil des Mundstückes 11 ist entsprechend dick, um zu verhindern, dass die Zunge mit den Enden der Zwischenwände 18 in Be- rührung kommt, wenn sich die Öffnungen 12 und 16 übereinander befinden, wodurch das Instrument zum Spielen der Begleitung einer Melodie eingerichtet ist.
Um die Harmonika im Gehäuse leichter verschieben zu können, ist sie vorteilhaft mit einem Griff versehen, der alls einem Stiel 18'bestehen kann, an dessen Ende sich ein Ring 19 befindet, durch welchen der Daumen der rechten Hand des Spielers gesteckt werden kann.
Die obere und untere Wandung des Gehäuses befinden sich in gewissen Abständen von den ihnen gegenüberliegenden Platten 20 der Harmonika, so dass Luftkammern gebildet werden, aus denen die Luft durch Öffnungen 22 austreten kann. Eine'Klemmschraube 22 verhindert das Herausfallen der Harmonika aus dem Gehäuse, wenn sie ausser Gebrauch ist. Das Gehäuse 5 ist vorteilhafterweise nicht länger als die Harmonika, damit es von dieser wenn sie hineingeschoben ist, ganz ausgefüllt ist.
Bei der in den Fig. 6 und 7 dargestellten Ausführungsform weist das Gehäuse J nebst dem Schlitz 72 noch eine Anzahl in Abständen voneinander befindlicher Öffnungen 23 aut. Ausserdem
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Luftkanäle. Nach dieser Ausführungsform eignet sich das Instrument insbesondere für spieler mit kleinen Händen.
Fig. 8 zeigt ein Mundstück 26, welches bloss einen einfachen Schlitz 27 besitzt, der vorteilhaft vom Ende des Mundstückes bis gegen die Mitte desselben reicht. Dieses Mundstück ist verhältnis-
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PATENT-ANSPRÜCHE : I. Mundharmonika mit verschiebbarem Mundstück, dadurch gekennzeichnet, dass dieses längs eines über die Harmonika verschiebbaren Gehäuses verstellbar ist, dessen Wandung an der Mündungsseite der Luftkanäle der Harmonika Durchbrechungen aufweist.