AT345958B - Linsenkoerper fuer gonioskope - Google Patents

Linsenkoerper fuer gonioskope

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AT345958B
AT345958B AT1044873A AT1044873A AT345958B AT 345958 B AT345958 B AT 345958B AT 1044873 A AT1044873 A AT 1044873A AT 1044873 A AT1044873 A AT 1044873A AT 345958 B AT345958 B AT 345958B
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lens body
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gonioscopes
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Krasnov Mikhail Milhailovich
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B3/00Apparatus for testing the eyes; Instruments for examining the eyes
    • A61B3/10Objective types, i.e. instruments for examining the eyes independent of the patients' perceptions or reactions
    • A61B3/117Objective types, i.e. instruments for examining the eyes independent of the patients' perceptions or reactions for examining the anterior chamber or the anterior chamber angle, e.g. gonioscopes
    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B3/00Simple or compound lenses
    • G02B3/02Simple or compound lenses with non-spherical faces
    • G02B3/06Simple or compound lenses with non-spherical faces with cylindrical or toric faces

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf einen Linsenkörper für Gonioskope, welcher aus einem Zylinder besteht, dessen eine Endfläche entsprechend der Krümmung des Auges konkav gewölbt und dessen andere Endfläche von einer geneigt   zu*   seiner Längsachse verlaufenden, konvexen Fläche gebildet ist. 



   Derartige Linsenkörper finden in der Ophtalmologie bei der Diagnose und Therapie im Winkelbereich der Augenvorderkammer Verwendung. Die bekannten Linsenkörper eignen sich jedoch auf Grund ihrer Parameter nur zur visuellen Beobachtung des Winkelbereichs der Augenvorderkammer, nicht aber auch zur Fokussierung von Laserstrahlen in diesem Bereich bei der Lasertherapie. Wohl sind schon Versuche mit 
 EMI1.1 
 den intensiven Laserstrahl bereits nach kurzer Zeit unbrauchbar. 



   Ziel der Erfindung ist ein Linsenkörper, mit dem sowohl visuelle Beobachtungen als auch eine Lasertherapie im Winkelbereich der   Augenvorderkammer durchführbar   sind, wobei als weitere Forderungen minimale Verluste an Laserenergie sowie die Vermeidung von Schäden in den optischen Medien, nämlich im Linsenkörper einerseits und in der Hornhaut anderseits, erfüllt sein sollen. 



   Dieses Ziel wird mit einem Linsenkörper der eingangs umrissenen Art erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass der Krümmungsradius der konvexen Fläche jenem der konkaven, der Krümmung des Auges angepassten Fläche entspricht, beispielsweise 8, 5 mm beträgt, und dass in dem die Schnittkurve zwischen der konvexen Fläche und dem Zylindermantel symmetrisch teilenden Mittelschnitt durch den Linsenkörper die Geraden, welche die Schnittpunkte der als Kreisbögen erscheinenden sphärischen Flächen mit dem rechteckig erscheinenden Zylinder verbinden, einen Winkel von 20 bis   600 miteinander einschliessen.   



   Die Erfindung wird im folgenden an Hand eines in den Zeichnungen veranschaulichten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen Fig. 1 einen erfindungsgemässen Linsenkörper für Gonioskope im Schrägriss, Fig. 2 einen die Geraden --I, II-- enthaltenden Mittelschnitt durch den Linsenkörper gemäss   Fig. 1, Fig. 3   eine Lasertherapieanordnung unter Verwendung des Linsenkörpers gemäss Fig. 1 sowie Fig. 4 einen vergrösserten Ausschnitt der Fig.   3,   welcher den Winkelbereich der   Augenvorderkammer darstellt.   



   Der erfindungsgemässe   Linsenkörper --1-- (Fig. 1,   2) geht aus einem Zylinder hervor, der mit dünnen Linien angedeutet ist und in Fig. 2 als Rechteck erscheint. Die untere Endfläche des Zylinders 
 EMI1.2 
    --2-- dar, welcheKrümmungsradius-Ri-von 8, 5   mm aufweist. Die obere Endfläche des Zylinders ist von einer geneigt zu seiner Längsachse (strichpunktiert gezeichnet) verlaufenden, konvexen Fläche --3-- gebildet, deren   Krümmungsradius-R2--ebenfalls 8, 5   mm beträgt. Schliesslich ist der Zylinder parallel zu seiner Längsachse durch eine   Planfläche --4-- abgeschnitten   (der weggeschnittene Teil ist punktiert dargestellt). 



   Die in Fig. 1 und 2 gezeigten Geraden--I und   II-- liegen   in einem Mittelschnitt, welcher die Schnittkurve zwischen der konvexen Fläche --3-- und dem Zylindermantel symmetrisch teilt. In diesem Mittelschnitt (Fig. 2) erscheinen die sphärischen   Flächen--2, 3--als Kreisbögen ;   die   Geraden --I, II--   verbinden die Schnittpunkte dieser Kreisbögen mit dem als Rechteck erscheinenden Zylinder. Im Einklang 
 EMI1.3 
 
II-einenEnergiedichte zu dosieren. 



   Gemäss der in Fig. 3 dargestellten Anordnung ist der Linsenkörper --1-- mit seiner   Planfläche --4--   an einem   Halter --5-- befestigt.   Dieser weist einen dem Auge --6-- zugekehrten Ansatz --7-- auf, mit dessen Hilfe die zu behandelnde, krankhaft veränderte   Zone-8- (Fig. 4)   des Auges --6-- dem Laserstrahlbündel --9-- zugewendet wird, welches von einem   Laser--10-- (z. B.   Rubinlaser) ausgestrahlt und mittels eines Spiegels --11-- in den   Linsenkörper-l-gerichtet   wird. 



   Fig. 4 zeigt einen Teil des   Auges --6-- gemäss Fig. 3   in vergrössertem Massstab ; es sind der   Winkelbereich --12--,   die Hornhaut --13--, die Regenbogenhaut --14-- und die Augenlinse --15-- zu erkennen. 



   Bei der Verwendung (Fig. 3) wird der Linsenkörper --1-- mit seiner konkaven   Fläche --2-- so   auf die   Hornhaut   --13-- des Auges --6-- aufgesetzt, dass sich beide Oberflächen vollständig berühren. Dabei drückt der Ansatz --7-- des Halters --5-- auf die zu behandelnde   Zone-8- (Fig. 4)   und wendet sie, um einen optimalen Einfallswinkel des vom   Linsenkörper   diese Zone --8-- fokussierten Laserstrahl-   bündels --9-- zu   erhalten. Hierauf erfolgt die Behandlung. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Der erfindungsgemässe Linsenkörper gewährleistet die Zufuhr von Laserenergie in den Winkelbereich der   Augenvorderkammer   mit minimalen Verlusten und scharfer Fokussierung. Dabei wird eine Verletzung der Hornhaut beim Durchgang des Laserstrahlbündels sicher vermieden. Der Linsenkörper ist ferner im praktischen Einsatz bei der Gonioskopie bequem zu handhaben und erfordert von einem Fachmann keine zusätzlichen Fertigkeiten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Linsenkörper für Gonioskope, welcher aus einem Zylinder besteht, dessen eine Endfläche entsprechend der Krümmung des Auges konkav gewölbt und dessen andere Endfläche von einer geneigt zu EMI2.1 net, dass der Krümmungsradius (R2) der konvexen Fläche (3) jenem der konkaven, der Krümmung des Auges angepassten Fläche (2) entspricht, beispielsweise 8, 5 mm beträgt, und dass in dem die Schnittkurve zwischen der konvexen Fläche (3) und dem Zylindermantel symmetrisch teilenden Mittelschnitt durch den Linsenkörper (1) die Geraden (I, II), welche die Schnittpunkt der als Kreisbögen erscheinenden sphärischen Flächen (2,3) mit dem rechteckig erscheinenden Zylinder verbinden, einen Winkel (a) von 20 bis 600 miteinander einschliessen.
AT1044873A 1973-12-13 1973-12-13 Linsenkoerper fuer gonioskope AT345958B (de)

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