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Die Erfindung betrifft eine Halterung für Wechselkennzeichen von Fahrzeugen, mit einem im wesentlichen plattenförmigen Halter zum Befestigen an einem Fahrzeug und einem ebenfalls im wesentlichen plattenförmigen Gegenstück, das am Kennzeichen oder an einem Rahmen desselben zu befestigen und samt dem Kennzeichen wahlweise mit dem Halter in zu diesem paralleler Lage verbindbar oder vom Halter vollständig trennbar ist, wofür einer der genannten Teile an zwei einander gegenüberliegenden Rändern Ankervorsprünge aufweist, die teils formschlüssig und teils unter dem Einfluss mindestens eines Federgliedes mit zugeordneten Ausnehmungen des andern Teiles in Eingriff bringbar bzw.
in Eingriff gehalten sind, wobei eine der Ausnehmungen die Form einer Nut hat, die durch eine um etwa 180 umgebogene Randpartie des einen Teiles gebildet ist, und das Federglied in einer zur Ebene des Gegenstückes parallelen Richtung elastisch nachgiebig ist.
Bei einer bekannten Halterung dieser Art sind die Ankervorsprünge an einem Rand des plattenförmigen Gegenstückes je mit einem Kugelschnapper versehen, wobei in einer Querbohrung des Ankervorsprunges eine Kugel, eine Schraubendruckfeder und eine diese abstützende Regulierschraube angeordnet sind, so dass die Kugel unter dem Einfluss der Feder steht und beim Zusammenfügen des Gegenstückes und des plattenförmigen Halters in eine Rastausnehmung an einem der Ankervorsprünge des Halters einschnappt.
Abgesehen davon, dass diese bekannte Bauart eine verhältnismässig hohe Anzahl von Einzelteilen aufweist und demgemäss relativ teuer zu stehen kommt, ist sie mit einigen nicht unwesentlichen weiteren Nachteilen behaftet :
Es besteht die Gefahr, dass die Regulierschrauben der Kugelschnapper durch den Benutzer der Halterung unzweckmässig eingestellt werden oder sich beim Gebrauch der Halterung selbsttätig lösen, so dass die auf die Kugeln wirkende Spannkraft der Federn zu gering wird und die Möglichkeit einer ungewollten Trennung der beiden Halterteile und der Verlust des Fahrzeugkennzeichens nicht ausgeschlossen sind.
Die Kugelschnapper sind ferner ziemlich anfällig auf Verschmutzung, da in zusammengefügtem Zustand des Halters und des Gegenstückes die Kugeln die Mündungen der zugeordneten Bohrungen nicht abdichten und somit Schmutzpartikel in die Bohrungen eindringen und die Funktionsfähigkeit der Kugelschnapper beeinträchtigen können. Weil schliesslich die die Kugelschnapper tragenden Ankervorsprünge des plattenförmigen Gegenstückes und die mit den zugeordneten Rastausnehmungen versehenen Ankervorsprünge des plattenförmigen Halters sich lotrecht zu den Ebenen dieser plattenförmigen Teile erstrecken und wegen der Ausbildung der Federn als Schraubenfedern eine nicht unterschreitbare Mindesthöhe aufweisen, haben der Halter und das Gegenstück in zusammengefügtem Zustand einen verhältnismässig grossen Abstand voneinander.
Somit weist die ganze Halterung eine entsprechend grosse Dicke auf, wodurch in manchen Anwendungsfällen die gesetzlich vorgeschriebene Beleuchtung des mit dieser Halterung an einem Fahrzeug befestigten Kennzeichens beeinträchtigt wird, da z. B. bei den meisten heutigen Motorfahrzeugen die serienmässig eingebauten Beleuchtungsvorrichtungen nur dann eine einwandfreie Beleuchtung des Kennzeichens gestatten, wenn das Kennzeichen unmittelbar auf der hiefür vorgesehenen Unterlage oder in verhältnismässig geringem Abstand von derselben montiert ist.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht nun darin, eine Halterung der eingangs genannten Art zu schaffen, bei welcher Regulierschrauben zum Einstellen der Spannkraft von Federn entfallen und der Halter und das Gegenstück in zusammengefügtem Zustand einen nur verhältnismässig geringen Abstand voneinander haben.
Diese Aufgabe ist bei einer Halterung der eingangs genannten Art erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass je mindestens ein erster und mindestens ein zweiter der Ankervorsprünge am Gegenstück in der Ebene desselben in entgegengesetzten Richtungen nach aussen abstehend angeordnet sind, dass das Federglied wenigstens annähernd in der Ebene des Gegenstückes verlaufend einerseits am Gegenstück befestigt und anderseits entgegen jener Richtung nachgiebig ist, in welcher der erste Ankervorsprung absteht, dass der Halter an seinem von der nutenförmigen Ausnehmung abgewendeten Rand eine nach der gleichen Seite wie die um etwa 1800 umgebogene Randpartie abgewinkelte Randpartie aufweist, die mit wenigstens einer Durchbrechung zur Aufnahme des genannten ersten Ankervorsprunges versehen ist und einen Anschlag zur Zusammenarbeit mit dem Federglied bildet,
dass der genannte erste Ankervorsprung des Gegenstückes in die zugeordnete Durchbrechung der abgewinkelten Randpartie entgegen dem Einfluss des Federgliedes einführbar ist, dass der Abstand zwischen der Wurzel des genannten ersten Ankervorsprunges und dem äussersten Ende des in entgegengesetzter Richtung abstehenden zweiten Ankervorsprunges geringer ist als der Abstand zwischen der abgewinkelten Randpartie und der Mündung der
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nutenförmigen Ausnehmung, und dass das Gegenstück bei in die Durchbrechung der abgewinkelten Randpartie des Halters eingeführtem ersten Ankervorsprung unter dem Einfluss des Federgliedes in bezug auf den Halter in Richtung gegen dessen nutenförmige Ausnehmung verschiebbar ist, wodurch der zweite Ankervorsprung mit der nutenförmigen Ausnehmung in Eingriff bringbar bzw. gehalten ist.
Durch diese Ausbildung der Halterung ist ermöglicht, die Dicke derselben in zusammenmontiertem Zustand im wesentlichen auf die Summe der Materialstärken des plattenförmigen Halters und des plattenförmigen Gegenstückes zu beschränken, so dass das mittels der Halterung an einem Fahrzeug befestigte Kennzeichen nur verhältnismässig wenig von der Karosserie absteht und somit durch die serienmässig vorgesehene Beleuchtungsvorrichtung einwandfrei beleuchtbar ist. Ferner gestattet diese Ausbildung eine gleichbleibend sichere Verbindung des Halters und des Gegenstückes mit Hilfe des Federgliedes, da keine individuell einstellbare Regulierschraube vorhanden ist.
In vorteilhafter Weiterbildung der erfindungsgemässen Halterung kann das Federglied durch einen elastisch biegsamen Arm des Gegenstückes gebildet sein, wodurch sich nicht nur der Vorteil grosser Einfachheit sondern zusätzlich eine hohe Unempfindlichkeit des Federgliedes gegen Verschmutzung ergibt.
Es leuchtet ein, dass bei dieser relativ offenen Bauweise die Wirkung des Federgliedes kaum eine Beeinträchtigung durch Staub, Schmutz, Wasser, Schnee und Eis erleidet, wogegen im Falle der oben erwähnten bekannten Halterung die Gefahr besteht, dass durch Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit in die die Schraubenfedern enthaltenden Bohrungen eine Blockierung der Federn oder Kugeln verursacht wird.
Zweckmässig kann dem elastisch biegsamen Arm des Gegenstückes eine Metallfeder beigeordnet sein, die mit ihrem einen Ende gegen die freie Endpartie des Armes abgestützt und mit ihrem andern Ende im Gegenstück befestigt ist. Dabei kann die Metallfeder zweckmässig U-förmig ausgebildet sein und mit ihrem einen Schenkel parallel zur freien Endpartie des elastisch biegsamen Armes verlaufend ein an letzterem vorhandenes Führungsauge durchsetzen. Das Gegenstück kann zweckmässig mit einem Anschlag versehen sein, gegen den bei vom Halter getrenntem Gegenstück die mit dem biegsamen Arm zusammenarbeitende Endpartie der Metallfeder abgestützt ist.
Die Beiordnung einer Metallfeder zu dem elastisch biegsamen Arm wäre an sich nicht unbedingt erforderlich, da die Federwirkung infolge der eigenen Elastizität des Armes für die Sicherung des Gegenstückes am Halter genügt, bringt jedoch eine zusätzliche Sicherheit für den Fall, dass bei extremen Umwelteinflüssen, insbesondere Temperaturen, die eigene Elastizität des federnd biegsamen Armes eine Einbusse erleiden sollte, so dass also eine doppelte Sicherheit gegen ein unbeabsichtigtes Lösen des Gegenstückes und des mit diesem verbundenen Kennzeichens vom Halter gewährleistet ist.
Aus Symmetriegründen und zur weiteren Steigerung der Sicherheit der Verbindung zwischen Halter und Gegenstück kann in zweckmässiger weiterer Ausgestaltung der Halterung das Gegenstück zwei erste Ankervorsprünge und zwei elastisch nachgiebige Arme aufweisen, deren freie Enden einander zugekehrt sind und sich je im Nachbarbereich eines der genannten Ankervorsprünge befinden, wobei-wie oben erwähnt-jedem der elastisch nachgiebigen Arme eine Metallfeder beigeordnet sein kann.
Wenn einerseits der Halter und anderseits das Gegenstück samt den Ankervorsprüngen und dem elastisch nachgiebigen Arm bzw. den elastisch nachgiebigen Armen je aus einem einzigen Kunststoff teil bestehen, ergibt sich eine besonders einfache und preiswerte Ausführungsart der Halterung, da dann insgesamt lediglich zwei Kunststoffteile und gegebenenfalls eine oder zwei Metallfeder erforderlich sind.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist nachstehend an Hand der Zeichnungen näher erläutert.
Fig. 1 ist eine perspektivische Darstellung eines einzelnen Halters ; Fig. 2 zeigt eine Frontansicht eines Gegenstückes, das lösbar und auswechselbar am Halter nach Fig. 1 anbringbar ist ; Fig. 3 stellt den Halter und das daran montierte Gegenstück im Querschnitt nach den Linien III-III in den Fig. 1 und 2 dar.
Der in Fig. 1 dargestellte Halter--A--weist die Form einer Platte-l-mit zwei Bohrungen --2-zur Aufnahme von Befestigungsschrauben und mit zwei nach der gleichen Richtung hin umgebogenen Rändern --3 und 4-- an parallel zueinander verlaufenden Längskanten auf. Der in Gebrauchslage obere Rand --3-- der Platte --1-- ist U-förmig zurückgebogen und begrenzt einen nutenartigen Raum --3a--.
Der andere Rand --4-- ist rechtwinkelig abgekantet und weist zwei rechteckförmige Durchbrechungen - auf. Zweckmässig ist der Halter--A--aus Blech gebildet. Mit Hilfe von zwei durch die Bohrungen - geführten Schrauben wird der Halter an derjenigen Stelle eines Fahrzeuges befestigt, wo ein Kontrollschild angebracht werden muss, z. B. an der Vorderseite bzw. am Heck eines Motorfahrzeuges. Im
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montierten Zustand des Halters --A-- sind die umgebogenen Ränder --3 und 4-- der Platte --1-- vom Fahrzeug abgewendet.
Das in Fig. 2 gezeigte Gegenstück --B-- zum Halter --A-- weist einen etwa plattenförmigen Körper - auf, der mit zwei Bohrungen --7-- zum Hindurchführen von Befestigungsschrauben versehen ist, mit deren Hilfe ein Fahrzeugkontrollschild oder dessen Halterahmen am Gegenstück --B-- montierbar ist.
An der in Gebrauchslage oberen Kante des Körpers --6-- sind zwei unbewegliche Ankervorsprünge --8-- vorhanden, die dazu bestimmt sind, in Eingriff mit dem nutenartigen Raum --3a-- des Randes --3-- des Halters-A--gebracht zu werden. An der in Gebrauchslage unteren Kante weist der Körper--6-- zwei ebenfalls unbewegliche Ankervorsprünge --9-- auf, die dazu bestimmt sind, in Eingriff mit den Durchbrechungen --5-- im unteren Rand --4-- des Halters --A-- gebracht zu werden. Die oberen bzw. unteren Ankervorsprünge --8 bzw. 9-- springen nach entgegengesetzten Richtungen vor.
Die nach unten vorspringenden Ankervorsprünge --9-- sind in die Durchbuechunen --5-- so tief einführbar, dass die nach oben vorspringenden Ankervorsprünge --8-- in Einführstellung vor, d. h. unterhalb des nutenartigen Raumes --3a-- gebracht werden können. Zudem haben die nach unten vorspringenden Ankervor- sprünge --9-- eine solche Länge, dass sie in Eingriff mit den Durchbrechungen --5-- bleiben, wenn der Körper --6-- in bezug auf den Halter --A-- nach oben geschoben und die oberen Ankervorsprünge --8-- in Eingriff mit dem nutenartigen Raum --3a-- gebracht werden.
Die Querschnittsform der nach unten vorspringenden Ankervorsprünge --9-- und die Form und Grösse der Durchbrechungen --5-- sind aufeinander derart abgestimmt, dass sie in Zusammenarbeit das Gegenstück Halter-A-gegen Verschiebung in Richtung parallel zu den umgebogenen Rändern --3 und 4-- der Platte --1-- zu sichern vermögen, wenn die Ankervorsprünge --9-- in die Durchbrechungen --5-- eingesetzt sind.
Am Körper --6-- sind zwei elastisch biegsame Arme --10-- ausgebildet, deren Endpartien einander zugewendet sind und je in der Nachbarschaft eines der nach unten vorspringenden Ankervorsprünge - enden. Die freie Endpartie jedes Armes --10-- federt in der Einführrichtung der Ankervorsprünge --9-, d. h. in vertikaler Richtung, wenn das Gegenstück --B-- sich in Gebrauchslage befindet. Jedem Arm --10-- ist eine U-förmig gebogene Drahtfeder --11-- beigeordnet, die teils in eine nutenförmige Vertiefung --12-- im Körper --6-- eingelegt ist.
Der eine Schenkel der Drahtfeder --11-- verläuft parallel zur freien Endpartie des betreffenden Armes --10-- und durchsetzt ein am Arm --10-- vorhandenes Führungsauge --13--. Der andere Schenkel der Drahtfeder --11-- ist in einem Steg --14-- des Körpers - verankert. Die Drahtfedern --11-- sind dazu bestimmt, die Federwirkung der Arme --10-- zu unterstützen. Zu diesem Zweck haben die Drahtfedern --11-- das Bestreben, die freien Endpartien der Arme --11-- in Richtung gegen die freien Enden der nach unten vorspringenden Ankervorsprünge --9-zu drängen.
Am Körper --6-- sind jedoch Anschläge --15-- vorhanden, welche den Federweg der freien Enden der Drahtfedern --11-- begrenzen, so dass die freien Enden der Drahtfedern --11-- unter
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ist, wobei die Arme --10-- ihre im wesentlichen entspannte Ruhelage einnehmen. Der Körper --6-- samt den Ankervorsprüngen --8 und 9-- sowie den Armen --10-- ist vorzugsweise aus einem einzigen Kunststoffstück gebildet, das vorzugsweise im Spritzgussverfahren hergestellt wird. Die Drahtfedern - 11-- bestehen vorzugsweise aus Federstahl.
Die Gebrauchs- und Wirkungsweise des beschriebenen Halters --A-- und Gegenstückes --B-- ist wie folgt :
Wie bereits erwähnt, wird der Halter --A-- an einem Fahrzeug derart befestigt, dass die umgebogenen Ränder --3 und 4-- vom Fahrzeug abgewendet sind und waagrecht verlaufen, wobei der U-förmig zurückgebogene Rand --3-- zweckmässig oben angeordnet wird. Zwei Befestigungsschrauben mit Senkköpfen werden durch die Bohrungen Platte --1-- hindurchgeführt. Ein Fahrzeugkontrollschild oder ein Rahmen für dasselbe wird am Gegenstück --B-- auf der in Fig. 2 sichtbaren Vorderseite mit Hilfe von zwei Schrauben montiert, die durch die Bohrungen --7-- des Körpers --6-- hindurchgeführt werden. Das Gegenstück --B-- befindet sich dann auf der Rückseite des Kontrollschildes.
Um nach diesen Vorbereitungen das Kontrollschild am Fahrzeug anzubringen, wird lediglich das Gegenstück --B-- in den Halter --A-- eingesetzt. Hiebei werden zuerst die zwei nach unten vorspringenden Ankervorsprünge --9-- des Gegenstückes --B-- von oben in die Durchbrechungen --5-- im unteren Rand --4-- des Halters --A-eingeführt, bis die freien Enden der Arme --10-- mit dem genannten Rand --4-- zur Anlage kommen.
Durch einen Druck von oben auf das Kontrollschild und damit auf den Körper --6-- werden nachher die
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Ankervorsprünge --9-- entgegen dem Einfluss der federnden Arme --10-- und der zugeordneten Drahtfedern --11-- weiter in die Durchbrechungen --5-- des Randes --4-- eingeschoben, bis die nach oben vorspringenden Ankervorsprünge--8-- unter dem oberen Rand --3-- des Halters --A-- hindurch in Einführstellung vor, d. h. unterhalb dem nutenartigen Raum --32-- zu liegen kommen, wobei der Körper - des Gegenstückes-B-- flach gegen die Platte-l--des Halters-A-anliegt.
Beim nachfolgenden Loslassen des Kontrollschildes wird der Körper --6-- unter dem Einfluss der federnden Arme --10-- und der zugeordneten Drahtfedern --11-- in bezug auf den Halter --A-- nach oben verschoben, wodurch die nach oben vorspringenden Ankervorsprünge --8-- selbsttätig in Eingriff mit dem nutenartigen Raum - hinter dem Rand --3-- des --3-- des Halters --A-- gelangen, wie in Fig. 3 veranschaulicht ist. Damit ist das Kontrollschild sicher mit dem Fahrzeug verbunden und nach hinten, vorne, seitlich und in der Höhe richtig positioniert.
Zum Abnehmen des Kontrollschildes vom Fahrzeug wird zunächst durch einen Druck von oben der Körper --6-- des Gegenstückes --B-- entgegen dem Einfluss der federnden Arme --10-- und der Drahtfedern --11-- in bezug auf den Halter --A-- so weit nach unten verschoben, dass die nach oben vorspringenden Ankervorsprünge --8-- des Körpers --6-- ausser Eingriff mit dem Rand --3-- des Halters - gebracht werden können. Hierauf bewegt man das Kontrollschild samt dem Gegenstück --B-- oben etwas vom Fahrzeug und damit vom Halter --A-- weg, damit die Ankervorsprünge --8-- ausserhalb des Randes --3-- zu liegen kommen.
Anschliessend lässt sich das Kontrollschild nach oben abheben, wobei die nach unten vorspringenden Ankervorsprünge --9-- ausser Eingriff mit den Durchbrechungen --5-- des Randes --4-- des Halters --A-- gelangen.
Eine Befestigungsgarnitur für ein Fahrzeug-Wechselkontrollschild weist zu einem Gegenstück --B-- wenigstens zwei Halter --B-- auf, die an zwei verschiedenen Fahrzeugen montiert werden. So ist es dann möglich, das Kontrollschild samt dem daran montierten Gegenstück --B-- wahlweise am einen oder am andern Fahrzeug anzubringen oder vom einen an das andere Fahrzeug zu wechseln, was ohne Zuhilfenahme von Werkzeugen mühelos und rasch durchgeführt werden kann, wie oben erläutert wurde.
Die beschriebene Befestigungsgarnitur bietet eine Reihe von Vorteilen : Sowohl der Halter-A--als auch das Gegenstück --B-- ist verhältnismässig einfach ausgebildet und mit relativ geringen Kosten herstellbar. Im zusammengesetzten Zustand benötigen der Halter und das Gegenstück nur verhältnismässig wenig Platz in der Tiefe, so dass das Kontrollschild in geringem Abstand von der Befestigungsfläche am Fahrzeug anbringbar ist und die Beleuchtung des Kontrollschildes am Heck des Fahrzeuges nicht beeinträchtigt wird. Die Handhabung der Befestigungsgarnitur, insbesondere das Anbringen und Abnehmen des mit einem Kontrollschild versehenen Gegenstückes--B--am Halter-A--ist einfach und mühelos.
Ein unbeabsichtigtes Lösen des Gegenstückes --B-- vom Halter --A-- ist praktisch ausgeschlossen, da die nach oben vorspringenden Ankervorsprünge --8-- unter dem Einfluss der zwei federnden Arme --10-- und der zwei zugeordneten Drahtfedern --11-- einwandfrei in Eingriff mit dem Rand --3-des Halters --A-- gehalten werden. Die Sicherheit ist besonders gross, da alle vier federnden Glieder --10 und 11-- versagen müssten, bevor das Gegenstück mit dem Kontrollschild abfallen könnte.
Die Befestigungsgarnitur ist praktisch unanfällig gegen Verschmutzung, d. h. die Funktionstüchtigkeit der Garnitur kann durch Verschmutzung kaum beeinträchtigt werden, weil die beweglichen Teile nicht in Passitzen laufen, die Drahtfedern --11-- zwischen dem Körper --6-- und dem daran befestigten Kontrollschild geschützt sind, in die Vertiefung --12-- eingedrungener Schmutz nach unten herausfallen kann und Verunreinigungen in den Durchbrechungen --5-- einfach mittels der zugeordneten Ankervorsprünge --9-- nach unten ausgestossen werden.
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