AT34262B - Brennofen zur Herstellung von Drahtglas. - Google Patents
Brennofen zur Herstellung von Drahtglas.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 EMI1.2 <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 eingeführt. Während des Durchganges dieser Pfannenreihe durch den vorderen Teil des Ofens werden die Glaslagen allmählich angeheizt, um sie für die erhöhte Hitze, welcher sie im mittleren Teil oder Arbeitskammer des Ofens unterworfen werden, vorzubereiten. Wenn eine Pfanne durch die Arbeitskammer hindurchgeht, schmilzt die von den Zügen 6 kommende Hitze das Glas so viel, dass ein inniger Zusammenhang der Glasscheiben mit dem eingelegten Drahtgeflecht hergestellt wird. Während die Pfannen aus der Arbeitskammer des Ofens herausgehen, werden die Oberflächen des Glases durch hiezu geeignete Vorrichtungen gerollt und gestreckt. Zu diesem Zwecke sind in den Seitenwandungen der Heizkammer eine Reihe von parallelen Schaften oder Wellen gelagert, welche Walzen tragen, die auf das Glas wirken und die erhitzten Platten rollen und strecken und dadurch zur Verbindung der Scheiben mit dem dazwischen befindlichen Drahtgeflecht sowie der Scheiben miteinander beitragen. Dadurch, dass die Scheiben nicht vollständig geschmolzen werden, sondern nur so weit erhitzt werden als erforderlich ist, dass die Scheinen sich miteinander und mit dem Drahtgeflecht vereinigen, geht der den Scheiben erteilte Glanz nicht verloren und ist ein nachherige Schleifen und Polieren des Drahtglases entbehrlich. Die Pfannen gelangen dann in den hinteren Teil des Ofens und werden dort einer allmählich ahnehmenden Hitze unterworfen, bis sie an dem hinteren Ende des Ofens abgekühlt heraustreten, aus den Pfannen herausgenommen werden und diese an die Vorderseite des Ofens zur Neufüllung zurückgebracht werden. Bei der bisherigen Herstellung von Drahtglas hatte das geschmolzene Glas mit der darin eingebetteten Lage von Drahtgeflecht nach dem Abkühlen einen kostspieligen Schleif-und Polierprozess durchzumachen. Ein wichtiges Kennzeichen der vorliegenden Erfindung ist, dass dieses Schleifen und Polieren vermieden wird, aus dem Grunde, dass Scheiben von gewöhnlichem Glas angewandt werden, die schon bei ihrer Herstellung poliert werden. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Brennofen zur Herstellung von Drahtglas, dadurch gekennzeichnet. dass derselbe eine mittlere Heizkammer mit einander gegenüberliegenden senkrechten Zügen, die mit der Heiz- matenalzufuhrleitung verbunden sind, besitzt und dass in den Seitenwänden der Heizkammer Öffnungen zum Einbringen der Streckvorrichtungen derartig angeordnet sind, dass die Öffnungen der einen Seite gegenüber jenen der anderen Seite versetzt sind.
Claims (1)
- 2. Brennofen zur Herstellung von Drahtglas nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass m den Seitenwänden der Heizkammer eine Anzahl von parallelen Schäften gelagert ist. die Walzen zum Strecken des Glases und zur Herstellung einer vollständig flachen Glas- ohertinche tragen.: t Brennofen zur Herstellung von Drahtglas nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch ge- kennzeichnet, dass an den inneren Seiten der Ofenseitenwände Geleise angeordnet sind, auf welchen zur Aufnahme der Glas-und Drahtgeflechtlagen dienende Pfannen, die durch eine An- zahl von mit Rollen versehenen Schäften getragen werden, gleiten, wenn diese Pfannen durch 'lgnete Vorrichtungen durch den Ofen hindurchbewegt werden.
Applications Claiming Priority (2)
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| AT34262T | 1907-02-11 | ||
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| AT34262B true AT34262B (de) | 1908-09-10 |
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| AT34262D AT34262B (de) | 1907-02-11 | 1907-02-11 | Brennofen zur Herstellung von Drahtglas. |
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1907
- 1907-02-11 AT AT34262D patent/AT34262B/de active
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