<Desc/Clms Page number 1>
EMI1.1
Bekannte Dachträger bestehen aus einer Platte oder einem Rahmen, der mittels mehrerer Bügel an den Dachregenleisten des Kraftfahrzeuges befestigbar ist. Diese Dachträger sind insoferne nachteilig, als sie nur an einigen wenigen Punkten vom Dach des Fahrzeuges getragen sind, weswegen ihrer Belastbarkeit enge Grenzen gesetzt sind. Weiters besteht die Gefahr, dass diese Dachträger durch den auftretenden Winddruck vom Dach des Fahrzeuges abgehoben werden. Dies insbesondere deshalb, weil zwischen dem Fahrzeugdach und der die Lasten aufnehmenden Fläche ein Zwischenraum besteht, durch den die Fahrtluft strömen kann. Weitere Nachteile sind, dass Fahrzeuge mit diesen Dachträgern Waschstrassen nicht benutzen können, dass die Dachträger während der Fahrt Windgeräusche erzeugen und dass deren Leergewicht ziemlich gross ist.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, diese den bekannten Dachträgern anhaftenden Nachteile zu vermeiden. Dies wird erfindungsgemäss dadurch erzielt, dass der Dachträger eine aus einem schmiegsamen Material gebildete, zu einem etwa quaderförmigen, den Ausmassen des Dachträgers entsprechenden Körper aufblasbare Hülle umfasst, deren Unterseite auf dem Dach des Kraftfahrzeuges sich dessen Form anpassend aufliegt und deren Oberseite zur Halterung des Rahmens bzw. der Platte dient oder selbst die Aufnahmefläche bildet.
Vorzugsweise sind die aufblasbare Hülle und die an deren Oberseite befindliche Platte aus dem gleichen Material einstückig gefertigt. Nach einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist weiters die Hülle in eine Mehrzahl voneinander getrennter Kammern unterteilt.
Ein solcher Dachträger verteilt die auf ihm liegende Last gleichmässig über die Dachfläche, wodurch die aufnehmbare Last grösser gewählt werden kann. Da weiters zwischen dem Dach und dem Dachträger kein Zwischenraum vorhanden ist, besteht keine Gefahr eines Abhebens und werden Windgeräusche weitestgehend vermieden. Schliesslich ist auch das Leergewicht eines solchen Dachträgers wesentlich geringer.
Der Gegenstand der Erfindung ist nachstehend an Hand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen : Fig. 1 einen an einem Autodach montierten erfindungsgemässen Dachträger in axionometrischer Darstellung, Fig. 2 einen Schnitt durch diesen Dachträger quer zur Fahrzeugachse, Fig. 3 die schematische Draufsicht auf einen derartigen Dachträger, die Fig. 4a bis 4e diverse Ansichten eines bei einem erfindungsgemässen Dachträger verwendeten Befestigungselementes und die Fig. 5 ein Befestigungselement mit einer eingehakten Befestigungsschnur.
Wie aus den Zeichnungen ersichtlich ist, besteht ein erfindungsgemässer Dachträger-l-aus einer Platte-2-, die seitlich mittels Bügel --3-- oder Laschen mit den Dachregenleisten --10-- eines Kraft-
EMI1.2
wodurch sie unter Abstützung gegen das Fahrzeugdach die Platte --2-- trägt. Die Bügel --3-- nehmen dabei den Gegenzug auf.
Durch diese Ausbildung wird gewährleistet, dass die auf die Platte --2-- aufgelegten Lasten ihr Gewicht gleichmässig auf das Dach des Kraftfahrzeuges übertragen. Weiters kann unter die Platte--2-keine Luft einströmen, die diese abheben könnte, und werden Windgeräusche vermieden. Dadurch, dass die Lasten gleichmässig auf das gesamte Dach übertragen werden, ist die Belastbarkeit eines solchen Dachträgers wesentlich grösser als diejenigen bekannter Dachträger.
Da die Hülle an ihrer an das Fahrzeugdach anliegenden Seite diesem entsprechend konkav ausgebildet ist, wird die satte Auflage am Fahrzeugdach gewährleistet. Zweckmässigerweise ist die Hülle --4-- in eine Mehrzahl voneinander vollständig getrennter Kammern unterteilt.
Um an der Platte --2-- Lasten befestigen zu können, kann diese mit einer Vielzahl von Schlitzen - ausgebildet sein, in die Halteelemente --13-- einsetzbar sind. Diese Halteelemente --13-- können an ihrer Unterseite mit einer länglichen Platte --14-- versehen sein, die durch einen der Schlitze --12-hindurchgeführt werden kann, wobei die Verriegelung des Halteelementes --13-- mit der Platte --2-durch dessen Verdrehen erfolgt. An ihrem oberen Ende ist das Halteelement --13-- als Haken oder Öse - ausgebildet.
<Desc/Clms Page number 2>
Die Platte --2-- braucht nicht gesondert von der Hülle --4-- gefertigt zu sein, sondern kann mit dieser auch einstückig sein, kann also die Oberseite der Hülle --4-- bilden. Die Hülle --4-- kann aus Gummi, einem Kunststoff oder einem luftdichten Gewebe gefertigt sein. Die Bügel --3-- können mit der Platte --2-- starr oder unter Zwischenschaltung einer Feder, die die Platte --2-- gegen das Fahrzeugdach zu pressen sucht, verbunden sein.
Bei einem derartigen Dachträger bestehen grosse Variationsmöglichkeiten. So kann die belastbare Fläche durch Ausklappteile vergrössert werden und sind Wände und Gitter aufsteckbar. Weiters ist dadurch das Fahrzeugdach begehbar und kann es zur Aufnahme von diversen Konstruktionen, wie Gerüsten und Leitern, dienen.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Dachträger für Kraftfahrzeuge, der einen Rahmen oder eine Platte bzw. Fläche zur Aufnahme von Lasten, z. B. Koffern, Paketen u. dgl. aufweist und auf dem Dach befestigbar, z. B. mittels Bügel mit den Dachregenleisten verbindbar ist, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass er eine aus einem schmiegsamen Material gebildete, zu einem etwa quaderförmigen, den Ausmassen des Dachträgers entsprechenden Körper aufblasbare Hülle (4) umfasst, deren Unterseite auf dem Dach des Kraftfahrzeuges sich dessen Form anpassend aufliegt und deren Oberseite zur Halterung des Rahmens bzw. der Platte (2) dient oder selbt die Aufnahmefläche bildet.
EMI2.1