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Gegenstand der Erfindung ist ein Mehrkomponentenfaden, der für Ton-in-Ton-Färbungen oder für Überfärbungen mit dispergierten Farbstoffen geeignet ist. Der erfindungsgemässe Faden enthält wenigstens eine Schicht aus einem thermoplastischen Film, die auf wenigstens einer Seite eine stark reflektierende Metallabscheidung trägt, welche wieder mit einer dünnen Schicht aus einem Kunstharz überzogen ist.
Die Erfindung betrifft allgemein Textilmaterialien, insbesondere Mehrkomponentenfäden, die hergestellt werden, indem man Materialien, die farbfrohe und unterschiedliche Wirkungen einschliesslich hoher Reflektivität ergeben, laminiert oder indem man beschichtete Textilgarne, die hoch reflektiv sind, die aber durch übliche Färbeverfahren nicht gefärbt werden, laminiert.
Metallisierte Fäden werden seit langem verwendet, um besondere Modewirkungen in Kleidung und in Materialien, die in der Polsterindustrie usw. verwendet werden, zu erzielen. Diese Fäden repräsentieren nur einen geringen Teil der Gesamtmaterialien (dieser Ausdruck umfasst Gewebe, Gewirke und soll im allgemeinsten Sinn verstanden werden) und ihr einziger Zweck besteht in der dekorativen und modischen Wirkung und dient keinen andern funktionellen Wirkungen.
Solche Fäden werden heute hauptsächlich aus Polyäthylenterephthalat-Filmen hergestellt, die mit Metall-
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Material vor Abrieb, Anlaufen und vor chemischer Einwirkung bei Feuchtverfahren, denen die Materialien im Laufe des Färbens und Verarbeitens unterworfen werden, zu schützen und um ähnliche Wirkungen bei den fertigen Gegenstanden, die der Abnutzung, dem Waschen oder Reinigen unterworfen werden, zu verhindern.
Nichtlaminierte metallisierte Fäden wie jene, die in der USA-Patentschrift Nr. 2,974, 055 beschrieben sind, ergeben Garne, die leichter, geschmeidiger und weniger steif sind die dementsprechend mehr Meter, bezogen auf die Gewichtseinheit, Garn geben und daher die dekorative und modische Wirkung wirtschaftlicher ergeben, insbesondere für Kleidungsmaterialien mit leichtem Gewicht.
Gefärbte Metallgarne wurden hergestellt, indem man den Klebstoff für die Laminierung pigmentierte oder färbte, indem man den transparenten, plastischen Film färbte oder das Beschichtungsmaterial färbte. Stark reflektierende Metallgarne, die all die wünschenswerten Eigenschaften von Textilgarnen besitzen und die gegenüber allen Färbeverfahren, die man üblicherweise bei gewebten und gewirkten Materialien verwendet, beständig sind und die nach Bedarf gefärbt oder reserviert bzw. erhalten bzw. belegt bleiben, standen bis jetzt nie zur Verfügung.
Alle bekannten überzogenen Metallgarne wurden entweder durch ausgewählte Farbstoffe gefärbt oder sie wurden gemäss den Verfahren, die zur Färbung der gewirkten oder gewebten Materialien, die diese enthielten, erforderlich waren, gefärbt. Die bekannten laminierten Metallgarne haben gegenüber allen Färbeverfahren nicht eine vollständige chemische Widerstandsfähigkeit, insbesondere bei hohen Temperaturen oder in Anwesenheit von Trägerstoffen. Diese Verfahren sind zur Herstellung von Hochqualitätsfärbungen der PolyesterLaminate am besten geeignet.
Diese Eigenschaften der bekannten Metallgarne haben die Verfahren, die zum Färben der Fabrikate, worin sie enthalten waren, nützlich waren, eingeschränkt und dies hat Kompromisse mit sich gebracht, bezogen auf die Schattierungen und Schattierungsbereiche, die zur Verfügung standen, oder es waren zusätzliche Verfahrensschritte erforderlich, um diese Nachteile zu überwinden. Die gefärbten Garne
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brückungen, Delaminierung oder ein teilweiser Verlust des Überzugs oder Entmetallisierung.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die oben erwähnten Erfordernisse zu erfüllen und die Nachteile in den derzeitigen laminierten oder beschichteten metallisierten Fäden zu überwinden. Gegenstand der Erfindung ist somit ein Mehrkomponentenfaden, enthaltend wenigstens eine Schicht aus einem thermoplastisehen Film, die auf wenigstens einer Seite eine stark reflektierende Metallabscheidung trägt, welche wieder mit einer dünnen Schicht aus einem Kunstharz überzogen ist, der im wesentlichen dadurch gekennzeichnet ist, dass dieser Überzug aus einem Copolymeren, enthaltend mindestens ungefähr 75% Äthylen und ein oder mehrere Monomere, wie Acrylsäure, Methacrylsäure und/oder Alkylester von Acryl-oder Methacrylsäure mit 1 bis 3 C-Atomen in der Alkylgruppe, besteht.
Aus der deutschen Offenlegungsschrift 1435475 ist zwar ein prismatisch wirkendes Garn bekannt, bei dem auf einer Folienbahn ein Harzüberzug mit ungleichmässiger Dicke angebracht ist, wodurch die prismatischen Eigenschaften erreicht werden. Zwischen dem Überzug und dem Basisband kann eine Metallschicht oder Metallfolie eingefügt sein. Abgesehen von der unterschiedlichen Struktur dieser Oberflächenschicht besteht sie auch aus einem andern Material, als die erfindungsgemässe Copolymerschicht. Ein wesentlicher Unterschied gegenüber den bekannten prismatisch wirkenden Garnen liegt jedoch in der überraschenden NichtEärbbarkeit des erfindungsgemäss verwendeten Überzugsmaterials ; alle bekannten Mehrkomponentenfäden lassen sich nämlich anfärben, auch die aus der deutschen Offenlegungsschicht 1510591 bekannten Produkte.
In dieser Literaturstelle findet sich nirgends ein Hinweis, wie ein metallisierter Faden gegen Farbaufnahme oder Ablösung des Metallüberzuges geschützt werden kann, wenn das Grundgewebe, dem dieser Faden zugemischt ist, einem Färbungsverfahren unterzogen wird.
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Aus Fig. 4 ist ersichtlich, dass der beschichtete Faden einen Kunststoff --2-- mit einer metallischen Beschichtung --3-- auf beiden Seiten enthält. Jede der beiden Metallschichten ist mit einem klaren, nichtfärbbaren Überzug aus Äthylenmischpolymerisat-4 :- bedeckt.
Die Herstellung der metallisierten Kunststoffbahnen, die für diese metallisierten Fäden verwendet wer- den, geschieht gemäss Verfahren, die gut bekannt sind. Kunststoffilme oder plastische Filme werden mit Metall in Hochvakuumkammern durch thermische Verdampfung oder Kathodenzerstäubung plattiert. Je nach Be- darf werden eine oder beide Seiten metallisiert. Aluminium, Zinn, Silber, Gold, Kupfer und/oder bestimmte
Legierungen können verwendet werden. Eine dünne, klebende, hochreflektierende Metallplattierung wird gemäss diesem Verfahren auf die Filme aufgebracht ; Verfahren, die alle gut bekannt sind. Als Filme kann man
Cellophan oder thermoplastische Materialien verwenden. Am üblichsten werden Celluloseacetat- oder Poly- äthylenterephthalat-Filme verwendet.
Filme, die so breit sind wie 102 cm mit ausgewähltem Gewicht und die 6, 3, 12, 7 oder 25, 4 jan dick sind, werden verwendet. Die Metallplattierung wird dann mit einem dünnen Überzug aus Äthylenmischpolymerisat, das mindestens ungefähr 75% und vorzugsweise ungefähr 85% Äthylen zusammen mit einem Comonomeren. wie Acrylsäure, Methacrylsäure und/oder niedrigen Alkylacrylat-oder - methacrylatestern enthält, überzogen. Die Mischpolymerisate umfassen Terpolymerisate. Diese Mischpoly- merisate werden gemäss Verfahren hergestellt, die dem Fachmann geläufig sind. Der bevorzugte Bereich an Comonomeren beträgt von 2 bis 15%, bezogen auf die Gesamtmenge, und das bevorzugte Comonomere ist Acrylsäure.
Diese Äthylen-Copolymeren können als Film aufgebracht werden, indem man einen Film auf die metallisierte Bahn kalandriert. Dies ergibt jedoch relativ dicke, steife Fäden, die nicht erwünscht sind. Um flexible Überzüge oder dünne, klebende Schichten zu erhalten, wird das Äthylen-Copolymere als Dispersion aufgebracht. Diese Dispersionen werden hergestellt, indem man das ausgewählte Äthylen-Copolymere in einem heissen chlorierten Kohlenwasserstoff löst und dann die Lösung beispielsweise in Methyläthylketon, das eine geringe Menge eines stabilisierenden Harzlatex enthält, dispergiert. Polyvinylchlorid-PolyvinylacetatMischpolymerlatices, Nitrilkautschuk und/oder Silikonlatex sind als Dispersionsstabilisatoren wertvoll.
Epoxy- und Isocyanatharze sind ebenfalls wirksam. Diese stabilisierenden Harze sind in Mengen von ungefähr 0, 05 bis 1, 5 Gew.-% vorhanden. Der einzige Zweck dieser Stabilisatoren besteht darin, eine Dispersion des Polyäthylen-Mischpolymerisats herzustellen, die in dispergiertem Zustand bleibt, bis sie durch die Be-
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KunststoffilmZu der Harz-und Stabilisatordispersion kann man bekannte und übliche Modifizierungsmittel und Zusatzstoffe zugeben, um die charakteristischen Eigenschaften des Mischpolymerisates erhalten zu können. Die Dispersion wird als eine dünne Schicht angewendet, da dünne Überzüge die Beständigkeit gegenüber Zerstö- rung des Fadens erhöhen.
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riieren. Ein Überzugsgewicht von ungefähr 0,3 g/m2 ist für Äthylen-Copolymeren, die 2 bis 15% Acrylsäure enthalten, bevorzugt. Gute kontinuierliche Überzüge erfordern ein ausgewähltes Molekulargewicht des Äthylen-Copolymeren. Copolymere mit Schmelzindices unter 20 sind bevorzugt.
Es ist erforderlich, dass die aufgebrachte Dispersion des Äthylen-Copolymeren bei Temperaturen über 80 C getrocknet wird, damit man kontinuierliche, transparente Beschichtungen erhält.
Nachdem die metallisierten Filme mit der. Äthylen-Copolymeren Dispersion beschichtet und getrocknet sind und/oder laminiert sind, erhält man metallisierte Fäden, wenn man die Filme schneidet. Solche Fäden besitzen Breiten von 0,0026 bis 0,6 cm. Typischerweise besitzt ein Garn mit einer Weite von 0,0057 cm, der durch Aufschneiden eines metallisierten und beschichteten 12,7 u Polyäthylenterephthalat-Films hergestellt wurde, eine Zugfestigkeit von ungefähr 82 g, eine Dehnung von 104%, eine Streckgrenze von 49 g und ergibt 150 000 m Faden/kg. Der laminierte Faden hat dagegen eine Zugfestigkeit von 90 bis 100 g, eine Dehnbarkeit von 100% und eine Streckgrenze von 50 g.
Gewebe oder Gewirke, die diese metallisierten Fäden enthalten, können gemäss allen üblichen Färbeverfahren, die bekannt sind, gefärbt werden. Diese umfassen Säurefärbung, direktes Färben, basisches Färben und Dispersionsfärben, abhängig von der Art des Farbstoffs, der ausgewählt wird. Diese Auswahl wird im allgemeinen durch die Fäden bestimmt, die die Hauptmenge des Gewebes bzw. des Gewirkes ausmachen. Man kann ein direktes Färben für ein Gewebe oder Gewirke verwenden, das hauptsächlich aus Baumwolle oder Viskosereyon mit metallisierten Fäden besteht. Die Säurefärbung wird für Wolle oder Nylon, das basische Färben für Acrylverbindungen und die Dispersionsfärbung für Acetatreyon oder Polyester verwendet.
Träger- bzw. Carrier- und Hochtemperaturfärbung mit Dispersionsfarbstoffen kann gewünscht werden, insbesondere für Materialien, die Polyesterfasern enthalten. Bei diesen Bedingungen zeigt das erfindungsgemässe beschich- tete Mehrkomponentenfaden eine überraschende Verbesserung in seinen Reservierungseigenschaften, verglichen mit irgendeinem bekannten beschichteten oder laminierten Metallgarn.
Unter diesen Bedingungen werden die Kunststoffilme, aus denen laminierte Garne hergestellt wurden, oder die Beschichtungen, diefür die bekannten beschichteten Garne verwendet wurden, unweigerlich gefärbt, während der erfindungsgemässe Faden
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Mehrkomponentenfadens werden besonders deutlich, wenn dieser Faden in Stückwaren enthalten ist,mit Mittel-und Dunkeltönen gefärbt sind. Alle bekannten metallisierten Garne werden bei diesen Bedingungen tiefgefärbt, während die erfindungsgemässen Fäden dies nicht werden.
'Wie oben angegeben, ist der erfindungsgemässe laminierte Faden gegenüber Dispersionsfarbstoffen bzw. dispergierten Farbstoffen, wieAcetatfarbstoffen empfänglich, wobei es seine Beständigkeit gegenüber Abbau, der durch Chemikalien, Temperatur und Drucke, wie sie während des Färbens verwendet werdenbzw. auf- treten, bedingt ist, beibehält.
Die laminierten Garne werden mit einer Anzahl von verschiedenen Arten von Farbstoffen entweder in I Ton-in-Ton oder gemäss Überfärbungsverfahren durch Verwendung von Hochtemperatur-oder Niedrigtem- peraturverfahren gefärbt. Dispersionsfarbstoffe sind bei der Erfindung besonders geeignet, und wenn die er- findungsgemässen laminierten Fäden mit andern Fäden, beispielsweise Baumwolle oder Reyon, verwoben wer- den, kann manüberfärbeverfahren verwenden. Das bedeutet, dass das gewebte oder gewirkte Material zuerst mit Farben gefärbt wird, die von den laminierten Fäden aufgenommen werden, und dann wirdes mit einer ge- eigneten Lösung, wie Natriumhydrogensulfit geklärt bzw. behandelt und anschliessend werden Farbstoffe ange- wendet, die mit den andern Fäden in dem Material reagieren oder von diesen gebunden werden.
Diese Tech- niken und Färbeverfahren und die besonderen Farbstoffe variieren mit der beabsichtigten Verwendung und den gewünschten Eigenschaften des fertigen Gewebes bzw. Gewirkes. Die erfindungsgemässen Fäden sind aber für alle diese Verfahren geeignet.
Zur Anwendung der Farbstoffe können im allgemeinen die verfügbaren Verfahren als Niedrigtemperatur- verfahren und als Hochdrucktemperaturverfahren bezeichnet werden. In jedem dieser Verfahren wird der metallisierte Faden der potentiell schädlichen Wirkung der Farblösung ausgesetzt. Es wurde gefunden, dass die erfindungsgemässe Copolymerschicht bei all diesen Verfahren beständig ist und besonders geeignet ist, um bei üblicherweise unangenehmen Färbeverfahren verwendet zu werden.
Mit den laminierten Garnen kann man einen beachtlichen Bereich an Tönungen erzielen, wenn man ver- schiedene Farbstoffe verwendet, wohingegen die beschichteten Garne vollständig reserviert bleiben. Im
Falle von Farbstoffen, die in Anwesenheit von wesentlichen Mengen Carriern (Niedrigtemperaturfärbungen) verwendet werden, müssen die Polyester durch die Carrier quellen und die Carrier sollen die erfindungsge- mässe Copolymerschicht nicht wesentlich angreifen.
Das oben beschriebene Färbungsverfahren dient als Untersuchungsverfahren für die Wirksamkeit der erfindungsgemässen Fäden, da die meisten Metallgarne die Färbeverfahren nicht durchstehen, ohne eine be- stimmte Verschlechterung in den Eigenschaften oder dem Aussehen zu erleiden. Die erfindungsgemässen Fäden können ebenfalls gemäss dem Standard-Kochtest untersucht werden. Diese Testverfahren werden in den Bei- spielen verwendet und sollen im folgenden kurz erläutert werden.
Bei demHochtemperaturfärbeversuch werden Temperaturen von ungefähr 120 bis 125 C verwendet oder, wenn hoher Druck angewandt wird, kann eine Temperatur von ungefähr 140 C verwendet werden. Ein Farb- stoff in Mengen von ungefähr 5 bis 10% und ein Flüssigkeitsverhältnis von 1 : 200 werden verwendet. Die
Farbstoffmischung kann kleinere Teile (weniger als 0,05 g/l) eines bekannten Carriers, wie einer Diphenyl- emulsion enthalten und der pH-Wert der Färbelösung ist auf 5 bis 7 mit 30%iger Essigsäure eingestellt.
Farbstoff-% und Flüssigkeitsverhältnis sind bekannteAusdrücke auf dem Textilgebiet. % bezeichnet das Verhältnis Farbstoff/Material (Gewebe oder Gewirke) und das Flüssigkeitsverhältnis oder Flottenverhältnis be- zeichnet das Verhältnis Material/Flotte bzw. Flüssigkeit.
Technische Verfahren verwenden im allgemeinen zwischen 0, 1 und 5% Farbstoff und Flüssigkeitsverhältnisse von ungefähr 1 : 40. Das Garn wird bei der angegebenen Temperatur während 1 bis 2 h gekocht.
Bei demNiedrigtemperatur-Färbeversuch werden ähnliche Bedingungen mit einer Temperatur von 1000C und ungefähr 10% Farbstoff und einem Flüssigkeitsverhältnis von 1 : 500 verwendet, wobei die Flotte ungefähr 3 bis 4 g/l Carrier enthält und einen prj-Wert von 6 bis 6,5 besitzt. Das Garn wird während 1 h gekocht.
Zum Carrier-Färben von Polyestergarnen wird eine Vielzahl von chemischen Arten von Carriern verwendet. Diese können umfassen Diphenyl, Methylnaphthalin, Methylsalicylat, o-Phenylphenol, Butylbenzoat und Trichlorbenzol. Die geeignete Auswahl des Carriers ist erforderlich bei Carrier-Färbung von Polyestermaterialien, die die erfindungsgemässen metallisierten Fäden enthalten. o-Phenylphenol (insbesondere als Natriumsalz), aromatische Ester und aromatische Ätherarten sind nützlich. Die erfindungsgemässen Fäden werden in all diesen Systemen ausreichend reserviert.
Der Standard-Seifenkochversuch umfasst das Eintauchen eines Garns in wässerigen Lösungen, die ungefähr 5 g Seife (LUX)/1 (PH ungefähr 9) enthalten, bei 1000C während 2 h. Dieser Versuch gibt ein Anzeichen für die Alkali-Beständigkeit des Garns.
Um die Wirksamkeit eines bestimmten Garns beiBestehung der obigen Versuche anzuzeigen, werden die chemische Zersetzung, die Brückenbildung, die Entlaminierung oder das Abschälen der Beschichtung und die Entmetallisierung bestimmt und in den Beispielen gemäss der folgenden Skala bzw. Bewertung angegeben.
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<tb>
<tb>
Chemischer <SEP> Angriff <SEP> Abschälen <SEP> der <SEP> Beschichtung <SEP> Entmetallisierung
<tb> oder <SEP> Brückenbildung
<tb> und <SEP> Entlaminierung
<tb> 0 <SEP> = <SEP> unbeschädigt <SEP> 0 <SEP> = <SEP> unbeschädigt <SEP> 0 <SEP> = <SEP> unbeschädigt
<tb> 1 <SEP> = <SEP> sehr <SEP> leichte <SEP> Be- <SEP> 1 <SEP> = <SEP> leichte <SEP> Brückenbildung <SEP> 1 <SEP> = <SEP> 0-3% <SEP> entame- <SEP>
<tb> schädigung <SEP> tallisiert
<tb> 2 <SEP> = <SEP> leichte <SEP> Beschädigung <SEP> 2 <SEP> = <SEP> mässige <SEP> Brückenbildung <SEP> 2 <SEP> = <SEP> 3-10% <SEP> entmeoder <SEP> sehr <SEP> geringe <SEP> tallisiert
<tb> Entlaminierung
<tb> 3 <SEP> = <SEP> mässige <SEP> Beschädigung <SEP> 3 <SEP> = <SEP> leichte <SEP> Entlaminierung <SEP> 3 <SEP> = <SEP> 10-30% <SEP> entmetallisiert
<tb> 4 <SEP> = <SEP> starke <SEP> Beschädigung <SEP> 4 <SEP> = <SEP> starke <SEP>
Brückenbildung <SEP> 4 <SEP> = <SEP> 30-60% <SEP> entmeoder <SEP> mässige <SEP> Ent- <SEP> tallisiert <SEP>
<tb> laminierung
<tb> 5 <SEP> = <SEP> besonders <SEP> starke <SEP> 5 <SEP> = <SEP> sehr <SEP> starke <SEP> Brücken- <SEP> 5 <SEP> = <SEP> 60% <SEP> entmeBeschädigung <SEP> bildung <SEP> und <SEP> Ent- <SEP> tallisiert <SEP>
<tb> laminierung
<tb>
Ein typisches Ergebnis kann beispielsweise als 1/2/1 angegeben werden. Dieses gibt einen sehr geringen chemischen Angriff, ein sehr geringes Abschälen des Überzugs und eine 0- bis 3%ige Entmetallisierung an.
Die folgenden Beispiele erläutern die Erfindung, ohne sie jedoch zu beschränken.
Beispiel l : Äthylen, Acrylsäure und ein Lösungsmittel wurden kontinuierlich mit Geschwindigkeiten von 4, 55, 0,0045 und 1, 22 kg/h in durch einen gerührten 2 1 Autoklaven geleitet, der bei einer Temperatur von 140 bis 1500C und einem Druck von 1450 at betrieben wurde. Azo-bis-isobutyronitril-Initiator wurde ebenfalls kontinuierlich mit einer Geschwindigkeit eingeführt, die äquivalent zu ungefähr 0, 36 kg pro 454 kg an Polymerprodukt war. Die Verweilzeit in dem Autoklaven betrug ungefähr 15 min. Die Reaktionsmischung wurde aus dem Autoklaven kontinuierlich entnommen und von den nichtpolymerisierten Monomeren und dem
Lösungsmittel bei vermindertem Druck bei erhöhter Temperatur abgestreift.
Nachdem das Verfahren einen stationären Zustand erreicht hatte, betrug die Umwandlung der Monomeren zu dem Copolymeren 12, 4%. Das
Copolymere hatte einen Schmelzindex von 40 und enthielt ungefähr 92% Äthylen und 8% Acrylsäure.
Auf ähnliche Weise können andere Äthyleneopolymere durch geeignete Auswahl der Comonomeren hergestellt werden. Die Einstellung der Temperatur und/oder der Katalysatorzusammensetzung kann verwendet werden, um den Schmelzindex der erhaltenen Copolymeren zu regulieren.
Der Schmelzindex wird gemäss dem ASTM-Testverfahren D-1238-52T (ASTM Standards 1955, Teil 6, S. 292 bis 295) bestimmt. Bei einer gegebenen Zusammensetzung ist der Schmelzindex ein anerkanntes Mass zur Bestimmung des Molekulargewichts.
Beispiel 2 : 15 g eines Äthylen-Acrylsäure-Copolymeren, das 8% Acrylsäure enthielt und einen Schmelzindex von 5,0 besass, wurden in 300 g siedendem Perchloräthylen gelöst. Diese heisse Lösung wurde in 200 g Methyläthylketon, das 0,75 g eines Poly- (vinylchlorid-Acetat)-latex (VAGH) enthielt, unter Rühren gegeben. Die entstehende Dispersion hatte eine Temperatur von ungefähr 700C. Die Dispersion wurde auf Zimmertemperatur gekühlt und in den Behälter einer Kupfertiefdruck-Druckpresse gegeben.
Metallisierte Fäden wurden hergestellt, indem man einen 12,7 P. starken, klaren PolyäthylenterephthalatFilm mit einer hochreflektierenden Abscheidung aus Aluminium auf beiden Seiten mit einer Schicht dieser Dispersion beschichtete und den Film durch einen Ofen bei80 bis 900C leitete, um das Lösungsmittel zu verdampfen, und die Beschichtung auf der andern Seite des Polyäthylenterephthalat-Films wiederholt. Auf jeder Seite des metallisierten Polyäthylenterephthalat-Films wurde eine klare, transparente Beschichtung aus Äthy- len-Acrylsäurepolymeren, ungefähr 0, 3 g/m2, abgeschieden. Der Film wurde dann über eine Rotationsschneidvorrichtung geleitet und in Fäden mit einer Breite von 0,0026 bis 0,6 cm geschnitten.
Eine Probe dieses metallisierten Fadens mit einer Breite von 0, 0057 cm hatte die folgenden Eigenschaften :
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<tb>
<tb> Farbe <SEP> silber
<tb> Festigkeit <SEP> bzw. <SEP> Stärke <SEP> 82 <SEP> g
<tb> Dehnung <SEP> bis <SEP> zum <SEP> Bruch <SEP> 109%
<tb> Streckgrenze <SEP> 49 <SEP> g
<tb> Ausbeute <SEP> 150 <SEP> 000 <SEP> m/kg <SEP>
<tb>
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Die Fäden wurden zu Massenware verstrickt oder verwirkt und gemäss den oben angegebenen Färbeverfahren untersucht.
Man erhielt folgende Versuchsergebnisse :
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<tb>
<tb> Standardkochversuch <SEP> schlecht
<tb> Carrier-Färbeversuch <SEP> gut <SEP> (1/1/0)
<tb> H. <SEP> T. <SEP> -Färbung <SEP> gut <SEP> (1/1/1)
<tb> Säurefärbeversuch <SEP> gut <SEP> (2/1/0)
<tb> Basenfärbung <SEP> gut <SEP> (1/1/0)
<tb> Aufnahme <SEP> des <SEP> Farbstoffs <SEP> vernachlässigbar <SEP> bei <SEP> all
<tb> diesen <SEP> Färbeversuchen
<tb> Beständigkeit <SEP> gegenüber
<tb> Aceton <SEP> gut
<tb> Beständigkeit <SEP> bei <SEP> chemischer <SEP> Reinigung <SEP> gut
<tb>
Beispiel 3 :
Metallfadenproben wurden auf ähnliche Weise hergestellt, indem man mit den in der folgebende Tabelle I angegebenen Äthylen-Copolymerzusammensetzungen beschichtete. In der Tabelle sind ebenfalls die Eigenschaften der erhaltenen Fäden aufgeführt.
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Tabelle I
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<tb>
<tb> Probe <SEP> Copolymerzusammensetzung <SEP> Schmelzindex <SEP> Versuchsergebnisse <SEP> der <SEP> Fäden
<tb> Nr.
<tb>
Dispersions- <SEP> saurer <SEP> basischer
<tb> farbstoff <SEP> Farbstoff <SEP> Farbstoff
<tb> Träger <SEP> HT
<tb> 1 <SEP> 98 <SEP> % <SEP> Äthylen <SEP> 2 <SEP> % <SEP> Acrylsäure <SEP> 5,0 <SEP> 1/1/0 <SEP> 1/1/1 <SEP> 0/0/0 <SEP> 1/1/0
<tb> 2 <SEP> 95,5% <SEP> Äthylen <SEP> 4,5% <SEP> Acrylsäure <SEP> 5,3 <SEP> 1/1/0 <SEP> 1/1/0 <SEP> 0/0/0 <SEP> 1/0/0
<tb> 3 <SEP> 92 <SEP> % <SEP> Äthylen <SEP> 8 <SEP> % <SEP> Acrylsäure <SEP> 5,0 <SEP> 1/1/0 <SEP> 1/1/0 <SEP> 1/0/0 <SEP> 1/1/0
<tb> 4 <SEP> 83,2% <SEP> Äthylen <SEP> 16,8% <SEP> Acrylsäure <SEP> 6,11 <SEP> 2/3/0 <SEP> 3/3/3 <SEP> 2/0/0 <SEP> 3/2/0
<tb> 5 <SEP> 80 <SEP> % <SEP> Äthylen <SEP> 20 <SEP> % <SEP> Acrylsäure <SEP> 5,0 <SEP> nicht <SEP> bedruckbar <SEP> bzw.
<SEP> befärbbar
<tb> 6 <SEP> 88,2% <SEP> Äthylen <SEP> 11,8% <SEP> Methacrylsäure <SEP> - <SEP> 1/2/1 <SEP>
<tb> 7 <SEP> 81,2% <SEP> Äthylen <SEP> 9, <SEP> 8% <SEP> Acrylsäure
<tb> 9,0% <SEP> Äthylacrylat <SEP> 1/0/1
<tb> 8 <SEP> 71,3% <SEP> Äthylen <SEP> 9,5% <SEP> Acrylsäure
<tb> 19,2% <SEP> Isobutylacrylat <SEP> nicht <SEP> bedruckbar <SEP> bzw. <SEP> befärbbar
<tb>
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Beispiel 4 : Um die Färbbarkeit der Mischpolymerisate, die zur Beschichtung des metallisierten Films verwendet werden, zu prüfen, wurden Granulate bzw.
Körnchen der verschiedenen Mischpolymerenzusammensetzungen dem Versuch der Carrier-Färbung mit Dispersionsfarbstoffen unterworfen, wobei man die folgenden Ergebnisse erhielt :
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<tb>
<tb> Acrylsäure <SEP> Schmelzindex <SEP> Aufnahme <SEP> des <SEP> Farbstoffs <SEP> Zusammenkleben
<tb> Gehalt <SEP> % <SEP> der <SEP> Korn <SEP> oben <SEP>
<tb> 2,0 <SEP> 5,0 <SEP> gering <SEP> nein
<tb> 4,5 <SEP> 5,3 <SEP> beachtlich <SEP> nein
<tb> 7,5 <SEP> 11,3 <SEP> beachtlich <SEP> nein
<tb> 8, <SEP> 0-beachtlich <SEP> nein
<tb> 11,6 <SEP> 4,8 <SEP> beachtlich <SEP> gering
<tb> 16,8 <SEP> 6, <SEP> 11 <SEP> beachtlich <SEP> ja
<tb> 20,4 <SEP> 21,6 <SEP> mässig <SEP> ja
<tb> 26,8 <SEP> 18,0 <SEP> beachtlich <SEP> ja
<tb> 29,9 <SEP> 5,3 <SEP> beachtlich <SEP> nein
<tb>
Diese Ergebnisse zeigen,
dass die Mischpolymerisate gegenüber den Dispersionsfarbstoffen eine gewisse
Affinität aufweisen, und sie betonen die Notwendigkeit von dünnen Beschichtungen für die Metallgarne, die reserviert bleiben sollen.
Streift man den Polyäthylen-Acrylsäure-Überzug und die Aluminiumabscheidung von dem Polyäthylen- terephthalat-Grundfilm nach Durchführung der Carrier-Färbung mit Dispersionsfarbstoffen ab, so zeigt sich, dass das Polyäthylenterephthalat unter diesen Bedingungen verfärbt wurde, dass aber die Farbe nicht ersichtlich ist, da das reflektierende Aluminium verhindert, dass das gefärbte Substrat dem Licht ausgesetzt ist.
Die Färbung der beschichteten erfindungsgemässen Mehrkomponentenfäden ist im wesentlichen auf die
Farbe der Metallabscheidung beschränkt.
Während sehr helle Tönungen durch Zugabe ausgewählter Pigmente zu der Dispersion des Polyäthylen- copolymeren vor der Beschichtung möglich sind, sind pigmentierte Überzüge für gleichmässig helle oder Mit- teltönungen unpraktisch wegen der extrem dünnen Beschichtungen.
Beispiel 5 : 15 Teile Copolymerisat von Beispiel 1 werden in 300 Teilen Perchloräthylen (Temperatur
100 bis 1200C) unter Rühren gelöst. Zu Beginn flotiert das Polymere auf dem Perchloräthylen und bildet ein dickes Gel. Dies muss durch kontinuierliches Rühren gebrochen werden, bis das Copolymere gelöst ist.
5 Teile einer-15% igen Lösung eines Nitrilkautschuklatex (Hycar 1022) in Toluol werden in 200 Teilen Methyläthylketon gelöst.
Das heisse Perchloräthylen, das gelöstes Copolymeres enthält, wird in die verdünnte Nitrilkautschuk-Lö- sung in Methyläthylketon bei Zimmertemperatur gegeben. Man rührt mit hoher Geschwindigkeit, bis man eine gute Dispersion erhält. Die Dispersion wird auf Zimmertemperatur gekühlt und in den Behälter einer Rota- tionstiefdruck-Druckpresse gegeben.
Beispiel 6 : (A) Metallisierte Fäden wurden hergestellt, indem man einen 6, 3 ju starken 102 cm breiten, klaren Poly- äthylenterephthalat-Film, der eine Dampfabscheidung aus Aluminium auf einer Seite enthielt, mit einer Lösung, die gemäss Beispiel 5 hergestellt war, beschichtete. Die Zusammensetzung wurde auf die metallisierte Seite von einem Film durchRotationstiefdrucken in einer Dicke von ungefähr 1, 0 g/m2 aufgebracht. Der beschichtete Film wurde mit einer Geschwindigkeit von zirka 77, 5 m/min durch einen Luftofen geleitet, der erwärmte Luft mit ungefähr 80 bis 90 C enthielt.
Der Film wurde dann durch Walzen geleitet, die bei 1700C gehalten wurden, und ein zweiter ähnlicher Film aus Polyäthylenterephthalat wurde in Kontakt mit der be- schichteten Oberfläche des ersten Films gebracht. Nachdem man das Laminat durch die Laminierungswalzen, die bei einem Spaltdruck von ungefähr 0, 045 kg/2,54 cm Filmbreite betrieben wurden, geleitet hatte, wurden die Filme in Kontakt mit einerRotationsschneidvorrichtung gebracht, die eine Reihe von Messern enthielt und wobei man Filamente mit Breiten von 0,017 bis 0,63 cm erhielt.
Das Verfahren von Beispiel 6 (A) wurde mit den folgenden Modifizierungen wiederholt : (B) es wurde VMCH an Stelle von Hycar 1022 verwendet ; (C) es wurde VAGH an Stelle von Hycar 1022 verwendet ; (D) es wurde VYHN an Stelle von Hycar 1022 verwendet ; (E) es wurden 0% Stabilisator verwendet ; (F) es wurden 0,08% Hycar 1022 verwendet und der Überzug wurde in einer Dicke von 0,3 g/m2 aufgebracht ;
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(G) es wurden 1, 5% Hycar 1022 verwendet und der Überzug wurde in einer Dicke von 1, 2 g/m2 aufgebracht ; (H) es wurden 4 1/2% Acrylsäure als Comonomeres verwendet ; (I) es wurden 26, 8% Acrylsäure als Comonomeres verwendet ; (J) es wurden 11, 8% Methacrylsäure als Comonomeres verwendet ;
(K) es wurden 9 1/2% Acrylsäure und 19, 2% Isobutylacrylat als Comonomeres verwendet, und (L) es wurden 9, 8% Acrylsäure und 9,0% Äthylacrylat als Comonomeres verwendet.
Beispiel 7: Proben der oben in Beispiel 6 (A) bis (D) hergestellten Fäden wurdengemäss Niedrigtem- peraturverfahren, wie sie oben beschrieben wurden, gefärbt, indem man sie in einer Carrier-Lösung eines Farbstoffs bei 98 bis 1000C während 1 h eintauchte. Nach dem Färben werden die Fäden 1/2 h in einer alkalischen Lösung bei 1000C (5 g LUX/l) gekocht. Die Ergebnisse des Färbeversuchs sind die folgenden :
6 (A) 2/1/1 (B) 2/1/1 (C) 2/1/1 (D) 2/1/1
Die Funktion des Carriers besteht darin, die Diffusion des Farbstoffs in den Polyester zu beschleunigen.
Der Träger quillt jedoch den Polyester nicht nur an, sondern diffundiert ebenfalls in die Copolymerschicht und daher ist das Niedrigtemperatur-Färben kritischer als das Hochtemperatur-Färben. Geeignete Dispersionsfarbstoffe sind solche, die im Handel unter den Namen "Setacyl" und "Gycouluce" erhältlich sind. In den folgenden Beispielen besteht die einzige Modifikation bei dem basischen Niedrigtemperatur-Färbeverfahren in der Verwendung des besonderen Carriers bzw. Trägers.
A) Das oben beschriebene Verfahren wird durchgeführt mit einem Carrier, der das Natriumsalz von o-Phenylphenol enthält.
B) Der verwendete Carrier ist ein aromatischer Ester, der im Handel als "Remol PCN"bekanntist.
C) Der Carrier ist ein aromatischer Äther "Pananil A".
D) Der Carrier ist ein aromatischer Äther, im Handel bekannt als"Pananil AN".
E) Als Carrier verwendet man Diphenylemulsionen, die im Handel erhältlich sind.
F) Man verwendet als Carrier eine chlorierte aromatische Verbindung, die im Handel erhältlich ist.
In den obigen Beispielen 7 A) bis D) erhielt man annehmbar gefärbte Fäden, wohingegen man bei den Beispielen 7 E) und 7 F) unannehmbare Fäden erhielt. Die Ergebnisse sind im folgenden tabellarisch angegeben :
7A 2/1/1
7B 0/1/2
7C 1/0/1
7D 1/0/2
7E vollständige Entlaminierung
7F vollständige Entlaminierung
Hiebei verwendete man die oben beschriebene Bewertungsskala.
EMI9.1
die die folgenden Eigenschaften besassen :
6A 1/0/1
6B 1/0/0
6C 1/0/1
6D 1/0/1
6H 1/0/1
61 2/3/2
6J 1/2/1
6K nicht zufriedenstellend
6L 1/0/1
Beispiel 9: Ein Hochtemperatur-Hochdruck-Färbeversuch wurde durchgeführt, wobei die oben in den Beispielen 6E-G erhaltenen Fäden mit einer Flüssigkeit bzw.
Flotte behandelt wurden, die dispergierte Farbstoffe in Mengen von 5 bis 10% in einem 1-200-Verhältnis enthielten, mit 0, 025 g/l Carrier (Tumasol D), bei einem pH-Wert von 5 bis 5, 5, während 2 h bei 120 bis 1250C in einem Druckkocher. Die entstehendengefärb-
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EMI10.1