AT335896B - Kalkschachtofen - Google Patents

Kalkschachtofen

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    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B1/00Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces
    • F27B1/08Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces heated otherwise than by solid fuel mixed with charge
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B2/00Lime, magnesia or dolomite
    • C04B2/10Preheating, burning calcining or cooling
    • C04B2/12Preheating, burning calcining or cooling in shaft or vertical furnaces
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf einen Kalkschachtofen mit untereinander angeordneter Vorwärm-, Brennund Kühlzone und mit sternförmig angeordneten Brennern. 



   Bei einem solchen Ofen ist bereits bekanntgeworden, zwischen Brenn- und Vorwärmzone einen Abzug für einen Teil der Heissgase anzuordnen, die einem Wärmeaustauscher zur Vorwärmung der Verbrennungsluft zugeführt werden. Eine bekannte Ausführung   (franz. Patentschrift Nr. 1. 411. 508)   betrifft einen Ofen, bei welchem der Ofenschacht durch einen Einsatz in zwei übereinanderliegende Teile unterteilt wird, wobei der Einsatz gleichzeitig als Haltering für den Brenner dient und zusätzlich Mittel zur Dosierung des Aufgabegutes aufweist. 



  Die heissen Gase werden durch zwei separate Leitungen abgeführt, wobei die eine Leitung von unten nach oben durch einen Wärmeaustauscher führt und anschliessend im Bereich der Einfüllöffnung wieder in den Ofen mündet. Die andere Leitung führt vom unteren Teil des Ofens aussen herum in den oberen Schachtteil und dient zur Vorwärmung der Verbrennungsluft. 



   Gegenüber dieser Ausführung wird ein Ofen eingangs beschriebener Art vorgeschlagen, bei welchem für den Abzug der Heissgase ein sich durch die gesamte Vorwärmzone erstreckendes, im Bereich der Brennzone mündendes, zentrales Tauchrohr und eine Leitung zur Zuführung der durch den Wärmeaustauscher geführten Heissgase in die Brennkammern vorgesehen ist. 



   Es ist zwar aus der   brit. Patentschrift Nr. 986, 849   ein Schachtofen mit zentralem, mehrteiligem Tauchrohr bekanntgeworden, welcher Ofen aber von der vorgeschlagenen Lösung erheblich abweicht. Der Schachtofen ist durch satteldachartige Rippen so unterteilt, dass dadurch die Schüttung im Ofen unterbrochen wird, so dass zwei Brennzonen mit übereinander vorgesehenen und sternförmig angeordneten Brennkammern gebildet werden. Nur ein kleiner Anteil des in den Brennkammern verbrannten Brennstoffes wird vom unteren Brennkammerring aus in das Gut eingeblasen und soll vorzugsweise nach unten streichend als stark saures heisses Reaktionsgas mit vorgewärmter Kühlluft gemischt abgesaugt werden. 



   Beim   erfindungsgemässe   vorgeschlagenen Ofen wird ein wesentlich gleichmässigerer Brand erzielt, wodurch die Wärmenutzung verbessert und die Wärmeverbrauchszahlen gesenkt werden. 



   In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele eines Kalkschachtofens dargestellt, u. zw. zeigen : Fig. l einen bekannten Kalkschachtofen und Fig. 2 die schematische Darstellung eines   erfindungsgemässen   Ofens im Vertikalschnitt. 



   Der aus Fig. 1 ersichtliche herkömmliche Ofen weist einen   Ofenkörper--l--auf,   welcher oben mit einer ringförmigen   Aufgabestelle--2--für   Kalkstein ausgerüstet ist, wobei ein zentrales   Abzugsrohr--3--zum   Abzug der gekühlten sauren Heizgase dient. Das Abzugsrohr --3-- mündet im Bereich der Aufgabestelle   --2-- in   den   Ofenkörper --1--.   Ungefähr in der Mitte des   Ofens--l--sind   sternförmig angeordnete Brenner--4--vorhanden, welche eine zentrale   Gasleitung--5--und   diese umgebende Luftleitungen - besitzen.

   Der Boden --7-- des Ofens --1-- ist konisch verjüngt ausgebildet, weist Öffnungen   --8-- für   Kühlluft auf und ist mit einer zentralen   Austragsöffnung-9--versehen.   Im Ofen sind drei Zonen vorhanden, u. zw. eine   Vorwärmzone--A--,   welche das obere Drittel des Ofenkörpers umfasst, die anschliessende   Brennzone--B--,   welche sich etwas unterhalb der Brenner erstreckt und die darunterliegende   Kühlzone--C--.   Diese sauren Heizgase ziehen durch das   Rohr--3--ab.   Die an der Charge vorgewärmte Luft steigt in die Brennzonen auf und unterstützt den Verbrennungsvorgang, der zur Entsäuerung des Kalksteins durch Umwandlung von CaCO3 zu CaO +   cO2   gebraucht wird,

   wobei die Temperatur der abziehenden kohlensäurehaltigen Brenngase über   900 C   liegen muss. Die Brenngase steigen in der aufgegebenen Kalksteincharge hoch und wärmen sie vor. Die Umwandlung des Kalksteins zu Branntkalk erfolgt in der   Brennzone--B--,   während sich in der Kühlzone Branntkalk befindet, welcher durch die öffnung--9-kontinuierlich ausgetragen wird. Gegenüber dieser bekannten Einrichtung weist der vorgeschlagene 
 EMI1.1 
 --10-- mit Aufgabestelle --11--, Abzugsrohr --12-- sowie Brenner --13--,--23-- angeschlossen ist. 



   Ferner weist der   Kalkschachtofen--10--im   Bereich des   Brenners--13--einen   unten und oben zum Schachtinneren hin offenen Doppelmantel auf, welcher aus einer inneren rohrförmigen Wand--25--besteht, die die Brennzone--B'--begrenzt und mit Flammendurchtritsöffnungen --26-- ausgerüster ist. Ferner kann der Doppelmantel kanalartig unterteilt sein, um eine gleichmässigere Führung des Gas-Luftgemisches zu erreichen. 

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 EMI2.1 


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