AT33539B - Schleppkahn. - Google Patents

Schleppkahn.

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AT33539B
AT33539B AT33539DA AT33539B AT 33539 B AT33539 B AT 33539B AT 33539D A AT33539D A AT 33539DA AT 33539 B AT33539 B AT 33539B
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AT
Austria
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barge
propellers
ship
propeller
winch
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English (en)
Inventor
Lucien Leonce Pichery
Original Assignee
Lucien Leonce Pichery
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Description


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  Schleppkahn. 



    Die Erfindung bezieht sich auf einen Flussschleppkahn mit durch Adhäsion arbeitenden Propellern, welche bei der Fahrt gegen den Strom keinen erwähnenswerten Rücklauf zulassen und   
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 gebiet bestimmt, u. zw. vorzugsweise für Flüsse mit schwacher   Stromstärke,   ist auch   bei tiefer     gehenden     Gewässern   und selbst bis zu Tiefen von 10 m und mehr anwendbar. 



   Fig. 1 zeigt eine Ausführungsform des Schleppkahnes in Ansicht, während
Fig. 2 eine Draufsicht darstellt. 



   Fig. 3 ist eine Rückansicht der Fig. 1 von rechts gesehen in grösserem Massstabe. 



   Fig. 4 ist ein   Längsschnitt   des Propellers nach Fig. 1 und 3 in   vergrössertem     Massstabe.   



   Fig. 5 zeigt eine Draufsicht dieser Darstellung teilweise im Schnitt. 



   Fig. 6 ist ein Schnitt nach Linie   8-8   durch die Darstellung nach Fig. 5. 



   Die Fig. 7 und 8 lassen die Ankerbremse in Seitenansicht und in Draufsicht erkennen, während Fig. 9 eine Einzeldarstellung des   Servomotors   für die Steuerruder und die   Hellem-     vorrichtung im   Längsschnitt zeigt. 



     Fig. 10   ist ein Schnitt nach Linie   12-1   dieser Darstellung. 



   In   der Darstellung   nach Fig. 1 und   2   bezeichnet a den Rumpf des Schleppkahnes, in dem zur Erzeugung der elektrischen Kraft eine Zentralstelle eingerichtet   wird, deren Maschine mit   Hilfe einer Dampfturbine, Kolbendampfmaschine oder eines Explosionsmotors (Petroleum-oder Gasmotor usw.) angetrieben wird. Unter gewissen Verhältnissen, u. zw. insbesondere bei der Fahrt auf   Kanälen   könnte   man   diese Zentralstation an Land unterbringen, indem man das   Gefälle   des Wassers von Schleuse zu Schleuse benutzt und die elektrische Energie dem   Schleppkahn     von aussen zuführt.   
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 welle i1 und der Schnecke sind als Drucklager ausgebildet.

   Die Räder d können entweder zu   beiden Seiten des   Motors angeordnet sein, wie aus Fig. 5 zu erkennen ist, oder nur an einer Seite. 
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 haben. Jeder Propeller ist am Ende eines kräftigen Auslegerbalkens j befestigt. Dieser kann vorteilhaft im ganzen oder nur teilweise aus einem verstärkten Stück Holz bestehen (Fig. 6). dessen oberes Ende mit Gleitrollen i1 oder einem Schlitten versehen ist, welche mit geringerer 
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 welcher der Propeller gerade arbeitet. Diese sehr trockene Luft hat den Zweck, Spuren von Feuchtigkeit im Inneren des Gehäuses auszutrocknen und das Eindringen von Wasser,   Schlamm     1der Rand durch   die   Wellen lager i6 möglichst   zu verhindern. 



   Es ist klar, dass anstatt am tiefsten Ende des Auslegerbalkens j der Elektromotor   auch 11111   obersten Ende desselben untergebracht werden kann, um seine Bewegung auf die   Räder d,   mit   Kilfe einer Kette   zu übertragen. Die Adhäsionsräder d können nach Durchmesser, Breite und Form ebenso wie nach Art der Unebenheiten an ihrem Umfange sehr verschieden ausgeführt werden, je nach der Schnelligkeit, mit der sie umlaufen sollen, der Zugkraft, die sie auszuül)   haben, der   Materialien uud der Gesteinsart, aus welcher das Flussbett besteht. Sie   können   an den angedeuteten   taler an   jeder anderen passenden Stelle am Schiff angeordnet werden, je nach der erforderlichen Arbeit, die sie zu verrichten haben und der Geschwindigkeit des Flusses. 



   In Fig. 1 ist in ausgezogenen bzw. strichpunktierten Linien ein Propeller dargestellt, während er an verschiedenen Stellen, u. zw. an einer solchen von geringerer und einer von grösserer Tiefe arbeitet. Diese Stellungen sollen Tiefen von etwa 5 und 10 m entsprechen, wobei sie in beiden 
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   ssiner Winde m verbunden   (Fig. 1), welche das Ausgleichen des   Propellergewichtes gestattet.   Diese Winde, welche an sich bekannter Art sein kann, gestattet dem Propeller,   den rneben-     tieiten   des Flussbettes zu folgen   unter   Beibehaltung gleicher Stosskraft. Die erwähnte Windf dient zugleich zum Aufziehen und Einholen der Fortbewegungsvorrichtung.

   Alle Propeller werden von zwei   elektrisnhen Hchalthebeln n, die   in der Kabine n   untergebracht stnd, bedient.   Jedem Motor entspricht ein Amperemeter, damit   man   sich jederzeit von der durch die Propeller verbrauchten Kraft überzeugen kann. Ein Hauptstromunterbrecher gibt die Möglichkeit. gegebenenfalls alle Propeller gleichzeitig auszuschalten. 



   Man kann, wenn man die Geschwindigkeit eines jeden Motors   zweckmässig   regelt, sich derselben auch als einer Art Steuerung bedienen, indem man beispielsweise die Propeller der einen Seite mit bezug auf diejenige der anderen beschleunigt oder verzögert.   Lässt man dieselben voll-     kommen   stillstehen, so dienen sie als Anker und legen den Schlepper an der Stelle fest. 



     Kür   die   Rückwärtsbewegung,   die selten zur Anwendung kommt, bedient mall sieh eines einzigen Propellers und holt die anderen an Bord. Man befestigt hiebei mit Hilfe   einer   Kette den Schlittenj1desBalkensjdesinTätigkeitbleibendenPropellersundkannalsdannmanövrieren. indem sich die Zugkraft in diesem Falle durch Vermittlung des besagten Auslegerbalkens auf das Schiff iiberträgt. 



   Es ist leicht zu erkennen, dass diese Fortbewegungsweise grosse Geschwindigkeiten zu er- 
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 wie die Schaufelräder oder die Schiffsschrauben. 



   Das Manövrieren des Schiffes geschieht auf die einfachste Weise durch Ingangsetzen und 
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 in Verbindung bringt mit der äusseren Atmosphäre und    < in Verbindung mit   der Druckluftkammer oder dem Dampfraum. Die Druckluft oder der Dampf gelangen dann durch die Mündung ul auf die äussere Seite der Kolben 83,   s4,   gleichzeitig während der Druck, welcher vorher auf der inneren Kolbenseite herrschte, durch die Leitung u entweicht, so dass die Kolben gegeneinander bewegt werden, bis sie sich berühren. Die Steuerruder p, pi stellen sich unter der Wirkung der an den Kolben s3, s4 befestigten Zahnstangen, alsdann senkrecht zum Kiel des Bootes und bieten hiedurch der Vorwärtsbewegung einen Widerstand, der um so grösser ist, je grösser die Geschwindigkeit des Schiffes selbst in diesem Augenblick war.

   Diese Steuerruder bilden auf diese Weise zwei kräftige Bremsen, welche überdies durch eine andere Vorrichtung vervollständigt werden, die ein noch schnelleres Anhalten des Schiffes gestattet und von einem fortschreitenden Bremsanker (Fig. 7 und 8) gebildet wird. 



   Dieser Anker besteht in einer Art Auslegerbalken   v,   dessen Länge der Tiefe des Flusses, auf welchem das Boot schleppen soll, angepasst ist. Dieser Balken ist mit einem Ende v1 gelenkig unter dem Schiff befestigt und geht am anderen Ende in eine Gabel v2 über, durch welche eine Achse v3 hindurchgehet, die sich mit geringer Reibung in der Gabel drehen kann und auf der eine Rolle   tu   verkeilt ist, gegen deren Peripherie ein bei   1fJ   drehbarer, mit Bremsschuhen versehener 
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 ausgeführt werden. Wenn das Schiff die Fahrt beginnt, hebt man mit Hilfe der Winde   V7   und der Kette   v6 die Anker x   hoch, damit sie beim   Vorwärtsfahren   keinen Widerstand bieten.

   Um sich   ihrer zu bedienen, lässt   man den Auslegerbalken mit Hilfe der Winde auf den Grund des Wassers nieder, die Arme der Anker berühren den Boden und scharren sich trotz des Widerstandes durch die leichte Bremsung der Rolle v4 in den Grund ein. Dabei veranlasst das Gewicht der ganzen Vorrichtung ein Gleiten des Bootshakens   11'auf   der Rolle. Dieser erste Widerstand   veranlasst ein   Verlangsamen der Geschwindigkeit des Schiffes. Gibt man nun den Ankern mehr Kette, so werden dieselben noch tiefer in das Flussbett eindringen und der   Hakes fizz   wird den Grund berühren, wo er versuchen wird, sich fest zu haken. 



   Bei dieser Bewegung legt er sich mit seiner Gleitfläche auf die Rolle   1.'4     mit einer Kraft,   welche im Verhältnis steht zu seiner eigenen Eingrabung und dem   Widerstands   des Bodens, ohne dass jedoch die Bremsung plötzlich und schroff zur Wirkung kommt, indem die Kraft   des Bremsens   
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   Ueordnet sein.   



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Schleppkahn   mit einem oder mehreren Propellern, welche sich auf das Flussbett   stützend   und sich dort anklammernd bewegt werden, um ohne erwähnenswerten   Rückgang die Fort-   bewegung des Schleppkahnes, an dem sie befestigt sind. sowie der anhängenden Schiffe zu veranlassen. gekennzeichnet dadurch, dass die Propeller (d) durch Elektromotore (i, i1) in Umlauf 
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Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 4> EMI4.1 Auslegerarmes gelagerten Ankern (x), welche mit dem Ausleger am Boot drehbar befestigt, eine Bremsscheibe (v4) zwischen sich tragen, auf welche ein Hemmschuh in Gestalt eines Hakens zur Wirkung kommt, der gleichzeitig durch eine Kette (V6) und eine Winde (v2) das Aufwinden bzw. Ablassen der Ankorbremse vermittelt.
AT33539D 1907-04-06 1907-04-06 Schleppkahn. AT33539B (de)

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AT33539B true AT33539B (de) 1908-07-10

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