AT330U1 - Behaelter zur aufnahme von reststoffen - Google Patents

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AT330U1
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Steiner Freizeitmoebel Gmbh
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  Die Erfindung betrifft einen Behälter, insbesondere aus Kunststoff, zur Aufnahme von Reststoffen und/oder Einsatzteile, wie er im Oberbegriff des Anspruches 1 beschrieben ist. 



  Es sind bereits verschiedene Ausbildungen von Behältern, insbesondere von Behältern zur Aufnahme von Reststoffen, wie Hausmüll, Papier etc., bekannt, in denen nicht nur Reststoffe eingebracht werden können, sondern auch verschiedene Einsät-   ze, in   denen die Reststoffe nach Sorten getrennt gelagert werden können. Dabei ist jedoch der Platzbedarf für derartige Einheiten im Verhältnis zur Menge der aufgenommenen bzw. gelagerten Reststoffe unverhältnismässig gross, und eine Zentrierung von Einsatzteilen, welche in diese Behälter eingebracht sind, nur dadurch zu erreichen, dass die Einsatzteile den Innenraum eines Behälters vollständig einnehmen. 



  Der Erfindung liegt nunmehr die Aufgabe zugrunde, einen Behälter zu schaffen, dessen Platzbedarf im Verhältnis zur Menge der aufgenommenen Reststoffe minimiert wird, und wo Einsatzteile zentriert bzw. positioniert gehaltert werden können. 



   Diese Aufgabe der Erfindung wird durch die im Kennzeichenteil des Anspruches 1 beschriebenen Merkmale gelöst. Der überraschende Vorteil dabei ist, dass durch die 
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 durch die zylindrische und/oder kegelstumpfförmige Gestaltung des Mantels das Verhältnis der Aussenabmessung bzw. der Oberfläche eines Behälters zu seinem Volumen optimiert wird, und dass durch die spezielle Ausbildung der Randleiste und der Zentrierleiste ein Positionieren eines einzelnen Einsatzteiles, welcher nicht den gesamten Rauminhalt des Behälters einnimmt, ermöglicht wird. 



  Von Vorteil ist dabei eine Ausbildung nach Anspruch 2, wodurch eine Steifigkeit des Mantels besonders in einem vom Bodenelement am weitesten entfernten Be- 

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 reich erhöht und eine Oberfläche zur Zentrierung oder Anordnung von Beschriftungen geschaffen wird. 



  Vorteilhaft ist aber auch eine Weiterbildung nach Anspruch 3, wodurch der Einsatzteil an seiner Aussenseite zentriert werden kann, und gleichzeitig der Verformungswiderstand bzw. die Biegesteifigkeit von Wandteilen erhöht wird. 



  Möglich ist auch eine Ausbildung nach Anspruch 4, wodurch beim Einsatz von Einsatzteilen, welche nicht den gesamten Rauminhalt des Behälters ausfüllen, eine Positionierung in Richtung des Innenraumes und damit ein Sichern gegen unbeabsichtigtes Verschieben bzw. Umkippen der Einsatzteile durchgeführt wird. 



  Eine vorteilhafte Weiterbildung beschreibt Anspruch 5, weil dadurch selbst beim Einsatz von Einsatzteilen, welche den gesamten Kreisquerschnitt des Behälters einnehmen, auch in einem unter den Einsatzteilen befindlichen Bereich des Behälters verschiedene Reststoffe gelagert werden können. 



  Es sind jedoch Ausbildungen wie in den Ansprüchen 6 und 7 beschrieben vorteilhaft, wodurch die Einsatzteile voneinander und der Behälter von einer Aufstandsfläche distanziert gehaltert werden kann, und gleichzeitig die Steifigkeit des Behälters bzw. der Einsatzteile erhöht wird. 



  Weiters sind Ausbildungen nach den Ansprüchen 8 und 9 vorteilhaft, wodurch auch Reststoffe mit grösserem Volumen, wie insbesondere Verpackungsmaterialien, sowohl im Behälter als auch in den Einsatzteilen vollständig aufgenommen werden können. 



  Von Vorteil ist dabei eine Ausbildung nach Anspruch 10, wodurch die Herstellung des Behälters und der Einsatzteile erleichtert wird, und dabei ein möglichst geringes Leergewicht dieser Teile erreicht wird. 



  Bevorzugte Varianten sind in den Ansprüchen 11 und 12 beschrieben, weil dadurch die Handhabung bzw. Transportmöglichkeit des Behälters verbessert wird. 



  Weitere bevorzugte Ausbildungen sind in den Ansprüchen 13,14 und 15 beschrie- ben, wodurch ein Deckel angeordnet werden kann und somit eine Geruchsbelästi- gung der Umwelt vermieden wird. Durch die schwenkbare Ausgestaltung des Behäl- 

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 ters ist ein Beschicken desselben leichter durchzuführen. Auch lässt sich bei dieser Ausgestaltung der Deckel leicht entfernen, wie dies etwa beim Reinigen des Behälters von Vorteil ist. 



  Möglich sind aber auch Ausbildungen nach den Ansprüchen 16,17 und 18, wodurch einerseits die Steifigkeit des Deckels vergrössert wird und bei minimalem Materialeinsatz eine Abdichtung des Behälters optimiert wird. 



  Desweiteren ist eine Variante nach Anspruch 19 günstig, wodurch bei geringem Materialeinsatz die Biegesteifigkeit der Deckellagerung vergrössert wird. 



  Als Vorteilhaft hat sich eine Ausbildung nach Anspruch 20 herausgestellt, wodurch der Deckel keine willkürliche Schwenkbewegung, beispielsweise um 1800, durchführen kann, und in einer Lage gehalten wird, in der ein selbständiges Zurückschwenken vermieden wird. 



  Weitere Varianten sind in den Ansprüchen 21,22 und 23 beschrieben, wo durch den Einsatz zusätzlicher Versteifungselemente die Biegesteifigkeit der einzelnen Bauteile erhöht wird und bei minimalem Materialeinsatz gleichzeitig eine weitere Abdichtung des Innenraumes gegenüber der Umwelt wirkungsvoll erreicht wird. 



   Bei einer Variante nach Anspruch 24 ist der Vorteil darin zu sehen, dass weitere
Kombinationsmöglichkeiten verschiedener Einsatzteile geschaffen werden, und so beispielsweise eine Mülltrennung den individuellen Bedürfnissen angepasst werden kann. 



   Eine günstige Ausbildung ist im Anspruch 25 beschrieben, wodurch eine einfache lösbare Lagerung des Deckels am Behälter ohne wesentliche Erhöhung der Ferti- gungskosten erzielt wird. 



   Möglich sind aber auch Weiterbildungen nach den Ansprüchen 26,27 und 28, wo- durch der"Deckel vom Benützer gegebenenfalls in einfacher Weise entfernt werden kann, und trotzdem im montierten Zustand gegen selbständige Loslösung vom Be- hälter gesichert ist. 



   Schliesslich ist noch eine Weiterbildung nach Anspruch 29 von Vorteil, wodurch der
Benützer die einzubringenden Reststoffe in einfacher Weise den einzelnen Einsatz- 

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 In den gemeinsam beschriebenen Fig. 1 und 2 ist ein Behälter 1 gezeigt, welcher aus einem zylindrisch und bzw. oder kegelstumpfförmig in Richtung einer Aufstandsfläche 2 verjüngt ausgebildeten Mantel 3 und einem parallel zur Aufstandsfläche 2 verlaufenden Bodenelement 4, welches mit dem Mantel 3 verbunden, beispielsweise angeformt oder verschweisst ist, besteht. Das Bodenelement 4 besitzt eine kreisförmige Fläche und wird durch einen parallel zur Aufstandsfläche 2 verlaufenden Bodenradius 5 begrenzt, der seinen Ursprung in einer im rechten Winkel zur Aufstandsfläche 2 verlaufenden Mittelachse 6 des Behälters 1 hat.

   Ein Übergangsbereich 7 des Bodenelemente 4 und des Mantels 3 ist aus Fertigungsgründen vorzugsweise mit einem Übergangsradius 8 versehen. Es sind jedoch auch scharfkantige oder mit einer Fase versehene Kantenausbildungen im Übergangsbereich 7 möglich. 



  Das Bodenelement 4 besitzt weiters eine der Aufstandsfläche 2 zugewandte Bodenseite 9, an die eine kreisringförmig in einem Radius 10 um die Mittelachse 6 verlaufende Bodenleiste 11 anschliesst, welche die Bodenseite 9 um einen Abstand 12 von der Aufstandsfläche 2 distanziert. Der Radius 10 ist kleiner oder gleich dem Bodenradius 5. Die Bodenleiste 11 weist beispielsweise einen rechteckigen Querschnitt 
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 Teilbereich der Bodenseite 9 können beispielsweise Versteifungsrippen mit beliebiger Lage angeordnet sein, die eine gleiche oder kleinere Höhe wie der Abstand 12 aufweisen. 



  Eine dem Bodenelement 4 entgegengesetzt angeordnete konzentrisch um die Mittelachse 6 verlaufende Stirnseite 13 umgrenzt eine Aufnahmeöffnung 14 des Behälters 1, in die sowohl mindestens ein Einsatzteil 15 als auch verschiedene Reststoffe, wie z. B. Hausmüll eingebracht werden können. Die Stirnseite 13 weist eine an dieser angeordnete, wie   z. B.   mit dem Mantel aus einem Stück geformte oder verschweisste Randleiste 16 auf, die eine von der Aufstandsfläche 2 parallel zur Mittelachse 6 verlaufende Behälterhöhe 17 begrenzt. Die Randleiste 16 befindet sich bei dieser Behälterausführung an einer Aussenfläche 18 des Mantels 3, welche einem durch den Mantel 3 und dem Bodenelement 4 umgrenzten Innenraum 19 des Behälters 1 abgewandt ist.

   Die Randleiste 16 ist beispielsweise in etwa im rechten Winkel an die Aussenfläche 18 angeordnet und verläuft mit einem rechteckigen Querschnitt konzentrisch um die Mittelachse 6. Dabei weist sie eine von der Aussenfläche 18 entgegengesetzt zum Innenraum 19 gerichtete Breite 20 und eine Höhe 21 auf, welche von einer parallel zur Aufstandsfläche 2 dieser abgewandt angeordneten Oberfläche 22 der Randleiste 16 in Richtung der Aufstandsfläche 2 in etwa im rechten Winkel zur Breite 20 gemessen wird. Die Oberseite 22 bildet dabei mit der Stirnseite 13 vorzugsweise eine Ebene. Ein Übergangsbereich zwischen der Aussenfläche 18 und der Randleiste 16 ist bevorzugt mit einem Radius versehen. 



  Eine Stirnseite 23 der Randleiste 16, die der Aussenfläche 18 abgewandt konzentrisch in einem Leistenradius 24 um die Mittelachse 6 verläuft, begrenzt die Breite 20. Der Mantel 3 besitzt eine Wandstärke 25, die in einem von der Stirnseite 13 zum Bodenelement 4 verlaufenden Bereich ein gleiches oder veränderndes Mass aufweist. Die Oberseite 22, insbesondere die Stirnseite 13, und eine dem Innenraum 19 zugewandte Innenfläche 26 des Mantels 3 bilden einen konzentrisch um die Mittelachse 6 verlaufenden Eckbereich aus, der sowohl scharfkantig als auch mit einem Radius oder einer Fase versehen sein kann.

   Die Einsatzteile 15 bestehen aus einem kreisbogenförmigen, konzentrisch um eine vorzugsweise durch die Mittelachse 6 gebildete Längsmittelachse 27 verlaufenden Wandteil 28, der der Innenfläche 26 zugewandt ist und beispielsweise zwei radial zur Mittelachse 6 verlaufende Seitenwände 29, die gemeinsam einen Einsatzraum 30 des Einsatzteils 15 umgren- zen. Dieser wird in Richtung des Bodenelemente 4 durch einen Einsatzboden 31 begrenzt, welcher mit dem Wandteil 28 bzw. den Seitenwänden 29 verbunden, insbesondere mit diesen aus einem Stück gefertigt oder mit diesen verschweisst ist. 

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  Die Übergänge zwischen dem Wandteil 28 und den Seitenwände 29 einerseits sowie diesen und dem Einsatzboden 31 können sowohl scharfkantig als auch mit einem Radius oder einer Fase ausgebildet sein. Dem Einsatzboden 31 entgegengesetzt ist eine den Wandteil 28 und die Seitenwände 29 begrenzende Stirnseitenkante 32 ausgebildet, die ebenfalls mit einer Rundung, einer Fase oder einer scharfen Kante ausgebildet sein kann. Diese wird weiters durch eine, an einer der Innenfläche 26 des Behälters 1 zugewandten Aussenseite 33 des Wandteils 28 angeordneten Zentrierleiste 34 und an Aussenseiten 35 der Seitenwände 29 angeordneten Distanzstegen 36 umgrenzt.

   Die Zentrierleiste 34 und die Distanzstege 36 sind beispielsweise mit dem Wandteil 28 bzw. den Seitenwänden 29, in etwa rechtwinkelig an diese, parallel zur Aufstandsfläche 2 verlaufend, angeformt, insbesondere aus einem Stück gefertigt bzw. mit diesen verschweisst gestaltet. 



  Die Seitenwände 29 verlaufen beispielsweise in einem Winkel zur Aufstandsfläche 2 bzw. zum Bodenelement 4, wobei der Wandteil 28 sowohl im rechten Winkel zur Aufstandsfläche 2 bzw. zum Bodenelement 4 als auch von der die Einwurföffnung des Einsatzteils 15 begrenzenden Stirnseitenkante 32 in Richtung des Einsatzbodens 31 zur Mittelachse 6 geneigt verlaufend ausgestaltet sein kann. Ein Wandradius 37 begrenzt den Wandteil 28 an dessen dem Einsatzraum 30 zugewandten Seite und hat seinen Ursprung in der Längsmittelachse 27. Ein maximaler von der Längsmittel- achse 27 die Aussenseite 33 begrenzender Einsatzradius 38 ist von der Innenfläche
26 um eine Spaltbreite 39 distanziert. Die Zentrierleiste 34 überragt die Aussenseite
33,   z.

   B.   im rechten Winkel dem Einsatzraum 30 entgegengesetzt, um eine Leisten- breite 40 und die als Aufsatzfläche 41 dienende Oberseite 22 um eine Dicke 42. An die parallel zur Aufstandsfläche 2 verlaufende Aufsatzfläche 41 ist im rechten Win- kel zu dieser in Richtung der Aufstandsfläche 2 verlaufend ein Zentriersteg 43 ange- ordnet, insbesondere angeformt, sodass sich ein hakenförmiger Querschnitt der Zen- trierleiste 34 ergibt. Die Distanzstege 36 besitzen einen bevorzugt rechteckigen
Querschnitt und überragen die Seitenwände 29 z. B. rechtwinkelig dem Einsatzraum
30 entgegengesetzt um eine Stegbreite 44, sodass die Einsatzteile 15, insbesondere deren Seitenwände 29 um einen Abstand 45 voneinander distanziert sind.

   Dieser verändert, bei konisch angeführten Wandteil 28 und/oder Steinwände 29, sein Mass und vergrössert sich insbesondere im Verlauf von der Stirnseitenkante 32 in Rich- tung Einsatzboden 31. Eine der Aussenseite 33 zugewandte innere Stirnfläche 46 des Zentriersteges 43 verläuft konzentrisch in einem inneren Zentrierradius 47 um die Längsmittelachse 27, wobei dieser um einen Zentrierspalt 48 grösser als der Lei- stenradius 24 ist, sodass ein gewisses Spiel zwischen dem Zentriersteg 43 und der 
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 ge 36 bilden einen die Zentrierleiste 34 begrenzenden Segmentwinkel 49 aus. 



  An einer dem Einsatzboden 31 abgewandten Oberfläche 50 der Zentrierleiste 34 sind Schriftfelder 51 zur Anbringung von Schriftzeichen, welche der Kennzeichnung der einzuwerfenden Reststoffe, wie   z.   B."Kunststoff","Biologisch"oder"Papier" dienen, angeordnet, insbesondere eingeprägt. Eine durch Aufsatzfläche 41 und dem Bodenelement 4 zugewandten Seite des Einsatzbodens 31 begrenzte Einsatzhöhe 52 des Einsatzteiles 15, welche parallel zur Mittelachse 6 verläuft, ist kleiner oder gleich einer Behältertiefe 53, welche begrenzt wird durch die Oberseite 22 und der dem Einsatzteil 15 zugewandten Seite des Bodenelementes 4.

   Weiters ist zu ersehen, dass der Segmentwinkel 49 beispielsweise   900 bzw. 1800 betragen   kann. 
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 nem konzentrisch um die Mittelachse 6 verlaufenden, beispielsweise einen Uförmigen Querschnitt aufweisenden Ringteil 55, welcher einen geschlossenen, beispielsweise in entgegengesetzter Richtung zur Aufnahmeöffnung 14 konkav verlaufenden Deckteil 56 aussen umgrenzt. Der U-förmige Ringteil 55 besitzt einen konzentrisch um einen inneren Ringradius 57 um die Mittelachse 6 verlaufenden Innenschenkel 58, welcher von der Oberseite 50 in entgegengesetzter Richtung zur Aufnahmeöffnung 14 eine innere Schenkelhöhe 59 aufweist und parallel zur Mittelachse 6 ausgebildet ist. Ein Aussenschenkel 60 des Ringteiles 55 verläuft in einem äusseren Ringradius 61, der grösser ist als der innere Ringradius 57, konzentrisch um die Mittelachse 6. 



  Ein vorzugsweise parallel zur Oberseite 50 verlaufender, ebener Ringsteg 62 verbindet den Innenschenkel 58 mit dem Aussenschenkel 60. Eine von einer der Oberseite 50 zugewandten Innenseite 63 des Ringsteges 62 in Richtung der Aufstandsfläche 2 gemessene Aussenschenkelhöhe 64 ist bevorzugt grösser als die Schenkelhöhe (59) und überragt die Zentrierleiste 34 bzw. die Randleiste 16, da der innere Zentrierra- 
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 der äussere Ringradius 61. Am Aussenschenkel 60 ist überdies ein an diesen in entgegengesetzter Richtung zur Mittelachse 6 angeordneter Griffsteg 66, der die dem Innenraum 19 abgewandte Seite des Aussenschenkels 60 um eine Griffbreite 67 über- 
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 Behälter 1 erreicht, wodurch eine Geruchsbelästigung der Umwelt vermieden wird.

   Der innere Ringradius 57 ist dabei so gewählt, dass der Innenschenkel 58 im Bereich der Leistenbreite 40 auf der Zentrierleiste 34 oder der Randleiste 16 aufsteht. Der 

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 Deckteil 56 bzw. ein durch diesen und die Mittelachse 6 gebildeter Schnittpunkt 68 ist um eine Deckhöhe 69 von der Ebene der Oberseite 50 in entgegengesetzter Richtung zur Aufnahmeöffnung 14 beabstandet, wobei die Deckhöhe 69 beispielsweise grösser ist als die Innenschenkelhöhe 59 zuzüglich einer parallel zu dieser gemessenen Ringstegdicke 70. Selbstverständlich ist es auch möglich, dass der Deckteil 56 nicht konkav, sondern eben ausgebildet ist, und mit dem Ringsteg 62 beispielsweise eine Ebene ausbildet.

   In einer durch die Mittelachse 6 verlaufenden parallel zur Aufstandsfläche 2 befindlichen Symmetrieebene können am Mantel 3 vor- 
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 ein Tragelement aufweisen, angeordnet sein. Das Tragelement kann dabei   z. B.   als Drahtbügel ausgeführt sein. Es ist jedoch selbstverständlich möglich, dieses auch aus Kunststoff zu fertigen. Auch kann er jede beliebige Form aufweisen. Der Ringteil 55 und der Deckteil 56 sind bevorzugt aus einem Stück gefertigt. Sie können jedoch auch durch Schweissen, Kleben oder durch lösbare Verbindungselemente mit- 
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 zum Einwerfen von Reststoffen aufweisen und als Ebene parallel zur Aufstandsfläche 2 verlaufende Platte, welche ebenfalls durch den Ringteil 55 begrenzt wird, aufgebaut sein. Auch ist denkbar, dass jeder der Einsatzteile 15 einen eigenen Deckel 54 besitzt. 



  Der Deckel 54 weist gemeinsam mit dem Mantel 3 eine Lagervorrichtung 73 auf, wodurch der Deckel 54 von einer in etwa parallel zur Aufstandsfläche 2 befindliche Decklage in eine in etwa im rechten Winkel zu dieser befindliche Öffnungslage, in der der Deckel 54 in Fig. 3 strichliert dargestellt ist, verschwenkt werden kann. Die Lagervorrichtung 73 ist dabei beispielsweise um   1800 zum Griffsteg   66 versetzt angeordnet und besteht aus einem am Mantel 3 angeordneten Schwenklager 74 und einem am Deckel 54 angeordneten Gegenlager 75. Dieses ist am Aussenschenkel60 des Ringteiles 55 und an einem parallel zur Aufstandsfläche 2 in dem Innenraum 19 entgegengesetzter Richtung verlaufenden Verbindungssteg 76 mit dem Deckel 54 verbunden und weist zwei Gegenlagerstege 77 auf, welche den Verbindungssteg 76 in Richtung zur Aufstandsfläche 2 überragen.

   Die Gegenlagerstege 77 sind über Lageranordnungen 78 mit dem Schwenklager 74 verbunden, wobei eine Lagerachse 79 der Lageranordnungen 78 parallel zur Aufstandsfläche 2 und im rechten Winkel zu den Gegenlagerstegen 77 verläuft. Durch die Lagerachse 79 verläuft eine parallel zur Aufstandsfläche 2 liegende Horizontalebene 80, welche von den Gegenlagerste- gen 77 in Richtung der Aufstandsfläche 2 um einen Abstand 81 überragt wird. 



   Dieser begrenzt einen Teilbereich der Gegenlagerstege 77, welcher mit einer Run- 

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 dung 82 versehen ist. Das Schwenklager 74 besteht aus zwei parallel zueinander angeordnete Schwenklagerstege 83, welche dem Mantel 3 in entgegengesetzter Richtung zum Innenraum 19 überragen und an diesen beispielsweise angeformt sind. Die im rechten Winkel zur Aufstandsfläche 2 verlaufenden Schwenklagerstege 83 weisen die Lageranordnung 78 auf, welche in einer Distanz 84 in etwa im rechten Winkel zum Mantel diesen in entgegengesetzter Richtung zum Innenraum 19 überragend angeordnet sind. Der Verbindungssteg 76 ist mit vorzugsweise zwei Versteifungsstegen mit dem Ringteil 55 und dem Deckteil 56 verbunden, wodurch eine Versteifung des Gegenlagers 75 stattfindet.

   Wird nun der Deckel 54 geschwenkt, so bewegt sich die Rundung 82 konzentrisch um die Lagerachse 79 in Richtung des Mantels 3. In aufgeklappter Stellung bildet die Rundung 82 einen Anschlag 85 aus, da der Abstand 81 gleich ist der Distanz 84, wodurch die Rundung 82 bei aufgeklappter Stellung des Deckels 54 am Mantel 3, wie in der strichlierten Darstellung ersichtlich, anliegt. 



  Wie nun besser in Fig. 4 ersichtlich, ist die Lagervorrichtung 73 symmetrisch um eine im rechten Winkel zur Aufstandsfläche 2 und in der Mittelachse 6 verlaufende Symmetrieebene 86 angeordnet. Die Gegenlagerstege 77 befinden sich dabei innerhalb eines durch die Schwenklagerstege 83 umgrenzten Bereiches und werden jeweils durch einen von der Symmetrieebene 86 gemessenen gleichen Abstand 87 begrenzt. Die Schwenklagerstege 83 können jedoch auch, wie in strichlierten Linien dargestellt, so angeordnet sein, dass sie innerhalb eines, durch die Gegenlagerstege 77 umgrenzten Bereichs angeordnet sind. Die Schwenklagerstege 83 sind um eine gleiche Distanz 88 von der Symmetrieebene 86 entfernt und weisen eine Stegbreite
89, welche im rechten Winkel zur Symmetrieebene 86 gemessen wird, auf.

   Die Summe der Abstände 87 ist um ein geringes Mass kleiner als die Summe der Distanzen
88, wodurch ein gewisses Spiel bei der Verschwenkung erreicht wird. 



  Wie weiters ersichtlich, überragen die Lagerböcke 71 den Mantel 3 um eine Tiefe
90 in entgegengesetzter Richtung zum Innenraum 19 und sind symmetrisch zu einer im rechten Winkel zur Aufstandsfläche 2 durch die Mittelachse 6 verlaufenden Sym- metrieebene 91 angeordnet. Dabei weisen sie eine im rechten Winkel zu dieser ge-   messene ; Lagerbockbreite   92 auf. Die Lagerböcke 71 können mit dem Mantel 3 aus einem Stück geformt sein. Es ist jedoch auch möglich, diese mittels Schweissen, Kle- ben oder lösbare Verbindungseinrichtungen am Mantel 3 anzuordnen. Das Gegenla- ger 75 und das Schwenklager 74 können ebenfalls einstückig mit dem Deckel 54 verbunden sein, wobei auch ein Befestigen mittels lösbarer oder unlösbarer Verbin- dungen vorstellbar ist. 

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  In der Fig. 5 ist eine andere Ausbildung der Randleiste 16 und Zentrierleiste 34 gezeigt. Dabei kann die Zentrierleiste 34 so ausgebildet sein, dass im Anschluss an die Leistenbreite 40 der parallel zur Aufstandsfläche 2 verlaufenden Zentrierleiste 34 zwei Zentrierstege 93 konzentrisch um den inneren Zentrierradius 47 um die Mittelachse 6 verlaufen, wobei ein Zentriersteg 93 die Aufsatzfläche 41 in Richtung der Aufstandsfläche 2 und der zweite Zentriersteg 93 die Oberseite 50 in entgegengesetzter Richtung zur Aufstandsfläche 2 überragt. Die Zentrierstege 93 sind dabei beispielsweise im rechten Winkel zur Aufsatzfläche 41 bzw. zur Oberseite 50 angeordnet. Dabei ist der äussere Ringradius 61 des Ringteiles 55 zuzüglich einer Wandstärke 94 des Aussenschenkels 60 kleiner ausgeführt als der innere Zentrierradius 47. 



  Die Randleiste 16 weist einen rechteckigen Querschnitt auf, wobei die Breite 20 zuzüglich der Wandstärke 25 geringer ist als die Leistenbreite 40. Dadurch wird sowohl die Randleiste 16 als auch der Ringteil 55 des Deckels 54 konzentrisch um die Mittelachse 6 verlaufend aussen umfasst. Weiters wird die Höhe 21 der Randleiste 16 vom Zentriersteg 93 in Richtung der Aufstandsfläche 2 überragt. Am Innenschenkel 58 des Ringteiles 55 kann ein Dichtungselement 95 angeordnet sein, welches an der Oberseite 50 den Ringteil 55 gegenüber dem Einsatzteil 15 oder dem Behälter 1 abdichtet.

   Durch diese Ausbildung wird sowohl durch das Dichtungselement 95 als auch durch die spezielle Ausbildung der Zentrierleiste 34 mit den Zentrierstegen 93 eine wirkungsvolle Abdichtung des Innenraums 19 gegenüber der Umwelt erreicht und können somit geruchsbelästigende Reststoffe vom Behälter 1 bzw. den Einsatzteilen 15 aufgenommen werden. 



  Wie nun weiters in Fig. 6 ersichtlich, ist es jedoch auch möglich, dass die Zentrierleiste 34 einen rechteckigen Querschnitt aufweist und durch einen inneren Zentrierradius 47 konzentrisch zur Mittelachse 6 begrenzt wird. An die parallel zur Aufstandsfläche 2 verlaufende und einen rechteckigen Querschnitt auf weisende Randleiste 16 ist beispielsweise im rechten Winkel zu dieser der Aufstandsfläche 2 entgegenge- setzt der Zentriersteg 93 angeordnet, wobei der Leistenradius 24 durch eine der Mittelachse 6 zugewandten Fläche des Zentriersteges 93 begrenzt wird. Dieser ist grösser ausgebildet als der innere Zentrierradius 47, wodurch die Randleiste 16 die
Zentrierleiste 34 aussen konzentrisch um die Mittelachse 6 umfasst.

   Der Innenschen- kel 58 des Ringteiles 55 steht dabei wiederum im rechten Winkel zur Oberseite 50, wobei der   Aussenschenkel   60 in einem äusseren Ringradius 61 verläuft, welcher grö- sser ist, als der Leistenradius 24 zuzüglich der Wandstärke 94 des Zentriersteges 93. 
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 schliesst. Auch bei dieser Variante ist es möglich, dass der Innenschenkel 58 und/oder der Aussenschenkel 60 ein Dichtungselement 95 aufweist. 



  Selbstverständlich ist es auch vorstellbar, dass auch die Zentrierleiste 34 nur einen Zentriersteg 93 aufweist, welcher in entgegengesetzter Richtung zur Aufstandsfläche 2 ausgebildet ist. 



  In den gemeinsam beschriebenen Fig. 7,8, 9 und 10 sind schematisch verschiedene Variationsmöglichkeiten von Einsatzteilen 15, welche in Behältern 1 angeordnet sind, gezeigt. Dabei können in einem Behälter 1 beispielsweise vier Einsatzteile 15 angeordnet sein, welche jeweils einen Segmentwinkel 49 umfassen, der 90  beträgt. 



  Eine weitere Möglichkeit ist die Anwendung von zwei Einsatzteilen 15, wobei die Einsatzteile einen Segmentwinkel 49 von 90  und 270  aufweisen können. 



  Bei einer weiteren Ausführungsform sind in einem Behälter 1 beispielsweise drei Einsatzteile 15 angeordnet, welche jeweils einen Segmentwinkel 49 von   120  auf-   weisen. Bei einer weiteren Variante sind im Behälter 1 zwei Einsatzteile 15 eingebracht, wobei ein Einsatzteil 15 einen Segmentwinkel 49 von   120  und   der zweite Einsatzteil 15 einen Segmentwinkel 49 von   2400 umfasst.   Selbstverständlich ist es möglich, dass die Behälter 1 eine geringere Anzahl von Einsatzteilen 15 aufnehmen, sodass auch ein Teil des Innenraums 19 des Behälters 1 mit Reststoffen beschickt werden kann. 



  In der Fig. 11 ist eine weitere schematische Ausbildungsmöglichkeit eines Behälters
1 mit in diesem angeordneten Einsatzteilen 15 gezeigt, wobei in einem Zentrumsbereich 96, welcher im Bereich der Mittelachse 6 im Behälter 1 befindlich ist, ein Einsatzteil 97 angeordnet ist und dadurch die Seitenwände 29 nicht bis in einen Bereich der Mittelachse 6 verlaufen, sondern durch einen inneren Wandteil 98, welcher konzentrisch um die Mittelachse 6 verläuft, begrenzt werden. 



  Wie nun genauer in Fig. 12 ersichtlich, verläuft der innere Wandteil 98 des Einsatzteils 15 in einem inneren Wandradius 99 konzentrisch um die Mittelachse 6. Dabei kann der'innere Wandteil 98 sowohl parallel zur Mittelachse 6, wie in strichlierten
Linien dargestellt, als auch geneigt zu dieser verlaufen. Der innere Wandteil 98 überragt dabei die Oberseite 50 in entgegengesetzter Richtung zum Innenraum 19 um eine Höhe 100, wodurch die Einsatzteile 15, sollte die Summe der Segmentwin- kel 49 360  ergeben, mit den inneren Wandteilen 98 eine ringförmige Erhöhung bil- den. Im Zentrumsbereich 96 kann nun ein Einsatzteil 97 eingebracht werden. Dieser 

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 besitzt eine Zentrierleiste 101, welche konzentrisch um die Mittelachse 6 verlaufend an ein Mantelstück 102 des Einsatzteiles 97 angeordnet ist.

   Das Mantelstück 102 kann dabei zylindrisch und/oder kegelstumpfförmig ausgebildet sein und in Richtung der Aufstandsfläche 2 verjüngend oder erweiternd verlaufen. Die Zentrierleiste 101 weist einen parallel zur Aufstandsfläche 2 verlaufenden Horizontalschenkel 103 und einen im rechten Winkel an diese angeordneten in Richtung der Aufstandsfläche 2 ragenden konzentrisch um die Mittelachse 6 verlaufenden Zentriersteg 93 auf. 



  Ein Abstand 104, welcher gebildet wird aus einer dem Mantelstück 102 zugewandten Seite des Zentriersteges 93 und einer Aussenseite des Mantelstückes 102 ist grö- sser oder gleich einer Wandstärke 105 des die Oberseite 50 überragenden Teilbereiches des inneren Wandteils 98. 



  Die Oberseite 50 und der Einsatzboden 31 des Einsatzteils 97 begrenzen eine parallel zur Mittelachse 6 verlaufende Einsatztiefe 106, welche bevorzugt geringer ist als die Einsatzhöhe 52 der Einsatzteile 15. Bei der Zentrierleistenausbildung des Einsatzteiles 97 können auch sämtliche beschriebenen Ausbildungen zum Einsatz kommen. Die Zentrierleisten 34 der Einsatzteile 15 sind, wie bereits beschrieben, am Wandteil 28 angeordnet und besitzen ebenfalls einen in Richtung der Aufstandsfläche 2 ragenden Zentriersteg 93. Die Randleiste 16 des Behälters 1 ist bei dieser Ausführung parallel zur Aufstandsfläche 2 verlaufend dem Mantel 3 in Richtung des Innenraumes 19 überragend an diesem angeordnet. 



  Weiters weist der Mantel 3 einen Zylinderteil 107 und einen Konusteil 108 auf, der durch das Bodenelement 4 in Richtung der Aufstandsfläche 2 begrenzt wird. Der innere Wandteil 98 kann auch, wie strichliert dargestellt, parallel zur Mittelachse 6, verlaufen, wobei ein Abstand zur Mittelachse 6 in Richtung der Aufstandsfläche 2 gleich bleibt. Der Wandteil 28 der Einsatzteile 15 kann konisch verlaufen, wobei ein Abstand zur Mittelachse 6 in Richtung der Aufstandsfläche 2 kleiner wird. Auch ist es möglich, dass die Einsatzteile 15 so wie der Behälter 1 einen Zylinderteil 107 und einen Konusteil 108 aufweisen. Dasselbe gilt auch für den Einsatzteil 97. Die
Zentrierleiste 101 kann am Mantelstück 102 des Einsatzteiles 97 an dieses angeformt sein.

   Es ist jedoch auch möglich, eine unlösbare Verbindung durch bei- 
 EMI13.1 
 zapfen 109, welche diese in entgegengesetzter Richtung zur Symmetrieebene 86 um eine Zapfenbreite 110 überragen und in deren Zentrum die Lagerachse 79 verläuft. 

 <Desc/Clms Page number 14> 

 Die Lagerzapfen 109 durchragen jeweils in den Schwenklagerstegen 83 angeordnete Lagerbohrungen 111. 
 EMI14.1 
 und der Symmetrieebene 86 zugewandt und durchragen die Lagerbohrungen 111, welche in den Gegenlagerstegen 77 des Deckels 54 angeordnet sind, in der Lagerachse 79. 



  In den gemeinsam beschriebenen Fig. 15 und 16 ist schliesslich eine andere Variante der Lagervorrichtung 73 gezeigt. Dabei ist am Verbindungssteg 76 das Gegenlager 75 mit den Gegenlagerstegen 77 in Richtung der Aufstandsfläche 2 angeordnet. In den Gegenlagerstegen 77 ist ein Längsschlitz 112 angeordnet, welcher von einer dem Behälter 1 abgewandten Stirnseite 113 in Richtung der Lagerbohrung 111 verläuft. Eine Schlitzbreite 114 des Längsschlitzes 112 ist geringer als ein Durchmesser 115 der Lagerbohrung 111. In den Schwenklagerstegen 83 sitzt ein mit diesen verbundener Lagerbolzen 116 in der parallel zur Aufstandsfläche 2 verlaufenden Lagerachse 79. Soll nun der Deckel 54 mit dem Behälter 1 verbunden werden, so wird die Stirnseite 113, insbesondere der Längsschlitz 112, zum Lagerbolzen 116 geführt und dieser in den Längsschlitz 112 eingeführt.

   Da nun der Lagerbolzen 116 einen Bolzendurchmesser 117 aufweist, welcher grösser ist als die Schlitzbreite 114, wird der Längsschlitz 112 beim Einführen aufgefedert und bei Erreichen der Lagerbohrung 111 kehrt dieser in seine ursprüngliche Lage zurück, wodurch der Deckel 54, insbesondere die Gegenlagerstege 77 an den Schwenklagerstegen 83, insbesondere den Lagerbolzen 116 verbunden sind. 



  Abschliessend ist festzuhalten, dass sämtliche beschriebene Varianten von Behälter   1 ;   Einsatzteilen 15,   97 ;   Randleisten   16 ;   Zentrierleisten 34, 101 ; Lagervorrichtungen 73 und Lageranordnungen 78 miteinander kombiniert werden können. Weiters können auch die Einsatzteile 15,97 Lagerböcke 71 zur Anbringung von Tragmitteln aufweisen.

Claims (29)

  1. EMI15.1 EMI15.2 und/oder mindestens eines zur Aufnahme von Reststoffen oder einer Sorte derselben dienenden Einsatzteiles in einen Innenraum, welcher durch einen zylindrischen und/oder kegelstumpfförmigen Mantel seitlich und durch ein an diesen angeordnetes Bodenelement unten umgrenzt ist, mit einer kreisförmigen Aufnahmeöffnung, welche durch eine umlaufende Stirnseite des Mantels umgrenzt wird, an der eine konzentrisch, zu dieser verlaufende Randleiste angeordnet, insbesondere angeformt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsatzteil (15) als Hohlprofil mit einem kreissegmentförmigen bzw.
    kreisringförmigen Querschnitt ausgebildet ist, welcher durch zumindest einen konzentrisch zum Mantel (3) und/oder einer Längsmittelachse (27) des Einsatzteiles (15) verlaufenden, kreisbogenförmigen Wandteil (28) und zumindest einer radial zur Längsmittelachse (27) verlaufenden Seitenwand (29) umgrenzt ist und dass an einer Stirnseitenkante (32) des Wandteils (28) eine konzentrisch zur Längsmittelachse (27) verlaufende Zentrierleiste (34) vorhanden ist, die sich zumindest über einen Teil des Wandteils (28) erstreckt.
  2. 2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Randleiste (16) an einer Aussenfläche (18) des Mantels (3), insbesondere im Bereich einer Auf- nahmeöffnung (14) angeordnet, beispielsweise angeformt ist und einen rechteckigen Querschnitt aufweist, dessen Breite (20) bevorzugt grösser ist als eine im rechten Winkel zu dieser befindliche Höhe (21).
  3. 3. Behälter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zen- trierleiste (34) an einer Aussenseite (33) des Einsatzteils (15) am Wandteil (28) an- geordnet, insbesondere angeformt ist und einen rechteckigen Leistenquerschnitt auf- weist, dessen Leistenbreite (40) parallel und zumindest gleich gross der Breite (20) der Randleiste (16) zuzüglich einer Wandstärke (25) des Mantels (3) ist.
  4. 4. Behälter nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge- kennzeichnet, dass an die Zentrierleiste (34) im Anschluss an die Leistenbreite (40) ein, im rechten Winkel an die Zentrierleiste (34) dem Bodenelement (4) zu-und/ oder abgewandter Zentriersteg (43,93) angeordnet, insbesondere angeformt ist. <Desc/Clms Page number 16>
  5. 5. Behälter nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine im rechten Winkel zur Aufstandsfläche (2) gemessene Einsatzhöhe (52), welche begrenzt wird durch eine dem Bodenelement (4) zugewandte Unterseite eines den Einsatzteil (15) begrenzenden Einsatzbodens (31), und einer der Aufstandsfläche (2) zugewandten Unterseite der Zentrierleiste (34) kleiner oder gleich ist einer Behältertiefe (53), welche gebildet wird durch eine dem Einsatzbo- EMI16.1 ste (34) eine Aufsatzfläche (41) bildet.
  6. 6. Behälter nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass an zumindest einer Seitenwand (29) des Einsatzteils (15) ein Distanzsteg (36) angeordnet, insbesondere angeformt ist, welcher einen bevorzugt rechteckigen Querschnitt aufweist und die Seitenwand (29) an deren Aussenseite (33) überragt.
  7. 7. Behälter nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis. 6, dadurch gekennzeichnet, dass am Bodenelement (4) eine in Richtung der Aufstandsfläche (2) ragende ringförmige Bodenleiste (11) angeordnet ist, die konzentrisch in einem Radius (10) um die Mittelachse (6) verläuft, welcher kleiner oder gleich ist einem konzentrisch um die Mittelachse (6) verlaufenden Bodenradius (5) des Bodenelements (4).
  8. 8. Behälter nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (1) einen Rauminhalt von 25 l aufweist.
  9. 9. Behälter nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Einsatzteile (15) einen Rauminhalt von 12 l bzw. 61 aufweisen und dass ein den Wandteil (28) begrenzender Segmentwinkel (49) bevorzugt 1800 bzw. 900 beträgt.
  10. 10.'\ Behälter nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (1) und die Einsatzteile (15) aus Kunststoff gefertigt sind.
  11. 11. Behälter nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch ge- kennzeichnet, dass am Mantel (3) Lagerböcke (71) zur Aufnahme von Tragmitteln <Desc/Clms Page number 17> angeordnet sind, welche einander entgegengesetzt bzw. um 1800 zueinander versetzt sind und jeweils mindestens eine Bohrung zur Aufnahme einer Achse des Tragmittels besitzen.
  12. 12. Behälter nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerböcke (71) in einer fluchtenden Achse verlaufende und parallel zur Aufstandsfläche (2) liegende Zapfen zur Anbringung eines Tragmittels aufweisen.
  13. 13. Behälter nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Mantel (3) vorzugsweise im Bereich unterhalb der Randleiste (16), ein Schwenklager (74) zur Aufnahme eines Deckels (54) angeordnet ist.
  14. 14. Behälter nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwenklager (74) aus zwei Schwenklagerstegen (83) gebildet ist, welche symmetrisch zu einer Symmetrieebene (86) den Behälter (1) überra- gen und die Schwenklagerstege (83) in einer im rechten Winkel zur Symmetrieebe- ne (86) und parallel zur Aufstandsfläche (2) verlaufenden Lagerachse (79) jeweils eine Lagerbohrung (111) besitzen, und von der Symmetrieebene (86) durch eine Di- stanz (84) beabstandet sind.
  15. 15. Behälter nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 14, dadurch ge- kennzeichnet, dass am Deckel (54) ein in Richtung der Aufstandsfläche (2) ragendes Gegenlager (75) angeordnet ist, welche aus zwei symmetrisch zur Symmetrieebene (86) und um Abstände (81) zur Symmetrieebene (86) angeordnete Gegenlagerstege (77) aufgebaut ist, und an deren, der Symmetrieebene (86) abgewandten Flächen be- vorzugt zylindrisch ausgebildete Lagerzapfen (109) aufweisen, welche die Lagerboh- rungen (111) durchragen.
  16. 16. Behälter nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 15, dadurch ge- kennzeichnet, dass der Deckel (54) aus einem konzentrisch um die Mittelachse (6) verlaufenden Ringteil (55), welcher das Gegenlager (75) aufnimmt, und einem Deckteil (56) besteht, der in einer der Aufstandsfläche (2) entgegengesetzten Rich- tung kugelförmig bombiert ist.
  17. 17. Behälter nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 16, dadurch ge- EMI17.1 <Desc/Clms Page number 18> achse (6) näherliegender, kreisförmig um diese und rechtwinkelig zur Aufstandsfläche (2) verlaufender Innenschenkel (58) auf der Zentrierleiste (34) aufliegt und ein parallel zum Innenschenkel (58) verlaufender Aussenschenkel (60) die Zentrierleiste (34) bzw. die darunter befindliche Randleiste (16) in Richtung der Aufstandsfläche (2) überragt.
  18. 18. Behälter nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass am Ringteil (55) ein 180 zum Schwenklager (74) versetzter Griffsteg (66), der den Aussenschenkel (60) rechtwinkelig überragt und parallel zur Aufstandsfläche (2) verläuft, angeordnet ist.
  19. 19. Behälter nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckteil (56) und das Gegenlager (75) mit gemeinsamen Versteifungsrippen versehen sind.
  20. 20. Behälter nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegenlagerstege (77) eine Horizontalebene (80) durch die Lagerachse (79) in Richtung der Aufstandsfläche (2) überragen, und an ihrem der Aufstandsfläche (2) am nächsten liegenden Endbereich eine Rundung (82) aufweisen, wobei diese bei aufgeklappter Stellung des Deckels (54) mit dem Mantel (3) einen Anschlag (85) ausbildet.
  21. 21. Behälter nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Zentrierleiste (34) als waagrecht liegendes T-förmiges Profil ausgebildet ist, wobei ein in Richtung der Aufstandsfläche (2) ragender Zentriersteg (43,93) die Aufsatzfläche (41) überragt und ein entgegengesetzt gerichteter Zentriersteg (43,93) eine Aussenzentrierung für den Aussenschenkel (60) des Ringteils (55) ausbildet.
  22. 22. Behälter nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass der Innenschenkel (58) und/oder der Aussenschenkel (60) an seiner Berührungsfläche mit der Zentrierleiste (34) ein Dichtungselement (95), wie bei- spielsweise einen O-Ring, aufweist.
  23. 23. Behälter nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 22, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Randleiste (16) einen angeformten, in entgegengesetzter Richtung zur Aufstandsfläche (2) ragenden, kreisförmig umlaufenden Zentriersteg <Desc/Clms Page number 19> (93) aufweist, welcher eine Aussenzentrierung für die Zentrierleiste (34) ausbildet.
  24. 24. Behälter nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8 und 10 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Einsatzteile (15) einen durch die Seitenwände (29) bzw. die Distanzstege (36) begrenzten Segmentwinkel von 600, 1200, 2400 aufweisen.
  25. 25. Behälter nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 13 und 15 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenklagerstege (83) in der Lagerachse (79) einander zugewandte, zylindrisch ausgebildete Lagerzapfen (109) aufweisen, welche die Gegenlagerstege (77) in, in diesen angeordneten Lagerbohrungen (111) durchragen.
  26. 26. Behälter nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 13 und 15 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenklagerstege (83) in der Lagerachse (79) einen, diese verbindenden und in diesen fest angeordneten zylindrischen Lagerbolzen (116) aufweisen, auf welchen die Gegenlagerstege (77) über einen, in diesen angeordneten Längsschlitz (112) angeordnet sind.
  27. 27. Behälter nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 15 bis 24 und 26, dadurch gekennzeichnet, dass eine Schlitzbreite (114) des Längsschlitzes (112) geringer ist als ein Bolzendurchmesser (117) des Lagerbolzens (116).
  28. 28. Behälter nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 27, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (54) über einen, im Bereich des Bodenelements (4) schwenkbar gelagerten Fusshebel und über, durch diesen betätigte Zug-und/oder Druckstange, verschwenkbar angelenkt ist.
  29. 29. Behälter nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 28, dadurch gekennzeichnet, dass an der Aufsatzfläche (41) der Randleiste (16) oder der Obersei- te (50) der Zentrierleiste (34) mindestens ein Schriftfeld (51) zur Anbringung von Bild-und/oder Schriftzeichen angeordnet ist.
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