AT329499B - Einrichtung zum abschluss glatter bohrungen - Google Patents

Einrichtung zum abschluss glatter bohrungen

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AT329499B
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conical
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sealing ring
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Horst Weitgasser
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Weinberger Eisenwerk
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L55/00Devices or appurtenances for use in, or in connection with, pipes or pipe systems
    • F16L55/10Means for stopping flow in pipes or hoses
    • F16L55/12Means for stopping flow in pipes or hoses by introducing into the pipe a member expandable in situ
    • F16L55/128Means for stopping flow in pipes or hoses by introducing into the pipe a member expandable in situ introduced axially into the pipe or hose
    • F16L55/136Means for stopping flow in pipes or hoses by introducing into the pipe a member expandable in situ introduced axially into the pipe or hose the closure device being a plug fixed by radially expanding or deforming a split ring, hooks or the like
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F67/00Details of ironing machines provided for in groups D06F61/00, D06F63/00, or D06F65/00
    • D06F67/02Rollers; Heating arrangements therefor

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Kalanderwalzen, welche durch Dampf oder Wasser beheizt oder mit Wasser gekühlt werden, weisen entlang ihres Mantels achsparallele Bohrungen für den Durchtritt des Dampfes oder Wassers auf. Diese Bohrungen werden durchgehend hergestellt und müssen an ihren Enden abgeschlossen werden. Der einfachste Abschluss wäre ein
Schraubpfropfen, jedoch handelt es sich bei Kalanderwalzen um Hartgussteile, in welche Gewinde nur mit grössten Schwierigkeiten eingeschnitten werden können. Es werden daher bei Kalanderwalzen Pfropfen verwendet, welche mit glatten Wandungen der Bohrungen zusammenwirken.

   Es ist bekannt, die beiden an den beiden Enden eine Bohrung eingesetzten Pfropfen durch eine Zugstange miteinander zu verbinden, wobei die
Bohrungen an den Enden auf grösseren Durchmesser ausgedreht sind, so dass die Pfropfen durch die Zugstange gegen die durch die Ausdrehungen gebildeten Schultern verspannt werden können. Eine solche Ausführungsform ist aufwendig und die langen Zugstangen erhöhen das Gewicht der Walzen in unnötiger Weise. Es wurde weiters bereits vorgeschlagen, in Abstand von den Enden der Bohrungen Ringnuten einzudrehen und in diese Ringnuten geteilte Ringe einzusetzen, gegen welche die Verspannung des Pfropfens erfolgt, wobei wieder die Pfropfen gegen eine durch eine Ausdrehung des Bohrungsendes gebildete Schulter abgestützt werden. Auch eine solche
Ausbildung ist aufwendig und die Eindrehung der Ringnuten bereitet Schwierigkeiten. 



   Die Erfindung macht von einem Gewindepfropfen Gebrauch, der einen sich zur Mündung der Bohrung hin verjüngenden konischen Teil und eine an das verjüngte Ende desselben unter Zwischenschaltung eines den konischen Teil umgebenden innen konischen und aussen zylindrischen Dichtungsringes anschliessende Scheibe aufweist, welche mit dem konischen Teil durch Gewindebolzen und Mutter verspannbar ist. Ein solcher Pfropfen ist aus der   österr. Patentschrift Nr. 131818,   jedoch nicht für Kalanderwalzen, bekanntgeworden. Bei diesem Pfropfen, welcher zum Abschluss von Rohrmündungen dient, weist die Scheibe einen grösseren Durchmesser als der lichte Durchmesser des Rohres auf und stützt sich gegen die Stirnfläche des Rohres ab, um den Pfropfen axial in seiner Stellung festzulegen.

   Dies würde bei Kalanderwalzen bedingen, dass ein Teil des Pfropfens aus der
Stirnfläche der Walze vorsteht. 



   Eine andere Bauart eines Verschlusses für Öffnungen mittels Hülse und Schraubstöpsel ist aus der deutschen Patentschrift Nr. 130397 bekannt. Dieser Verschluss ist nicht in zylindrischen Bohrungen festlegbar, sondern nur dann verwendbar, wenn die zu verschliessende Bohrung einen auf kleineren Durchmesser abgesetzten konischen Endabschnitt aufweist. 



   Die Erfindung zielt nun darauf ab, eine Einrichtung zum Abschluss der von Dampf, Wasser oder einem sonstigen Heiz- oder Kühlmedium durchströmten Bohrungen in Kalanderwalzen zu schaffen, wobei ein Pfropfen verwendet wird, der einen sich zur Mündung der Bohrung hin verjüngenden konischen Teil und eine an das verjüngte Ende desselben unter Zwischenschaltung eines den konischen Teil umgehenden innen konischen und aussen zylindrischen Dichtungsringes anschliessende Scheibe aufweist, welche mit dem konischen Teil durch Gewindebolzen und Mutter verspannbar ist. 



   Die Erfindung besteht darin, dass die Bohrung einen ungefähr in der Länge des Pfropfens auf grösseren Durchmesser ausgedrehten, den Pfropfen aufnehmenden Abschnitt aufweist und der Durchmesser der Scheibe kleiner ist als der Durchmesser des auf grösseren Durchmesser ausgedrehten Abschnittes und dass der Dichtungsring aus weichem Metall bzw. Buntmetall, insbesondere Kupfer, besteht. Bei dieser Abschlusseinrichtung ragt kein Teil des Pfropfens aus der Stirnfläche der Kalanderwalze vor, so dass ein Verfangen von Teilen an der rotierenden Walze vermieden ist. Der Pfropfen wird in sich selbst verspannt, wobei der Dichtungsring sich aufweitet und den Pfropfen einerseits in der Bohrung hält und anderseits den dichten Abschluss bewirkt.

   Eine solche Ausbildung ist für den Abschluss der Bohrungen in Kalanderwalzen sehr gut geeignet, da dort der Pfropfen bei Dampfbeheizung hohen Drücken und hohen Temperaturen ausgesetzt ist. Die Verwendung eines aus Kupfer bestehenden Dichtungsringes ermöglicht die Aufnahme sehr hoher Drücke und es hat sich gezeigt, dass auch bei Anwendung von Drücken von mehreren hundert Atmosphären der Sitz des Pfropfens gesichert ist. Dies ist gerade bei Kalanderwalzen von besonderer Wichtigkeit, da ein sich unter dem Dampfdruck lösender Pfropfen nach Art eines Geschosses fortgeschleudert würde und dadurch eine Gefährdung der Umgebung wäre. 



   In den Zeichnungen ist die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispieles dargestellt. Fig. 1 zeigt den   erfindungsgemässen   Pfropfen in einer Bohrung einer Kalanderwalze. Fig. 2 zeigt gesondert den konischen Teil des Pfropfens. 



   Der   Pfropfen --1-- besteht   aus einem konischen   Teil-2--,   welcher einen Gewindebolzen-3-   aufweist. -4-- ist   eine gelochte Ringscheibe, welche durch eine auf den Gewindebolzen--3-aufgeschraubte   Mutter --5- gegen   den konischen   Teil --2- verspannt wird. --6-- ist   ein Kupferring, welcher aussen zylindrisch und innen konisch ausgebildet ist.

   Der Innenkonus des   Kupferringes--6--ist   gleich dem Aussenkonus des   Teiles-2-.   Durch Verspannen der gelochten   Scheibe --4-- gegen   den Teil-2- 
 EMI1.1 
 Der   Wandungsteil -7-- der Bohrung --8-- ist   auf etwas grösseren Durchmesser ausgedreht, so dass eine   Schulter --9-- entsteht,   welche die Einstecktiefe des   P & opfens-l-begrenzt.   Der Konus des Teiles --2- und der Innenkonus des   Kupferringes--6--weisen   einen   Steigungswinkela   von ungefähr   7  auf   (Fig. 2).

   Am Ende des   Gewindebolzens --3-- ist   eine   Schraubenziehernut-10-vorgesehen,   so dass der Teil   --2-- während   des Aufschraubens der Mutter--5--gegen Verdrehung gesichert werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Einrichtung zum Abschluss der von Dampf, Wasser oder einem sonstigen Heiz- oder Kühlmedium durchströmten Bohrungen in Kalanderwalzen, unter Verwendung eines Pfropfens, der einen sich zur Mündung der Bohrung hin verjüngenden konischen Teil und eine an das verjüngte Ende desselben unter Zwischenschaltung eines den konischen Teil umgebenden innen konischen und aussen zylindrischen Dichtungsringes anschliessende Scheibe aufweist, welche mit dem konischen Teil durch Gewindebolzen und Mutter verspannbar ist, EMI2.1 auf grösseren Durchmesser ausgedrehten, den Pfropfen (2,4, 6) aufnehmenden Abschnitt (7) aufweist und der Durchmesser der Scheibe (4) kleiner ist als der Durchmesser des auf grösseren Durchmesser ausgedrehten Abschnittes (7) und dass der Dichtungsring aus weichem Metall bzw. Buntmetall, insbesondere Kupfer, besteht.
AT631672A 1972-07-21 1972-07-21 Einrichtung zum abschluss glatter bohrungen AT329499B (de)

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