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Die Erfindung betrifft eine Maschine zur Formung und Umhüllung von Einzelstücken aus einem plastischen, in kontinuierlichem Strang zugeführten Material, beispielsweise für Bonbons od. dgl., wobei zum
Abtrennen der Einzelstücke vom Strang ein in gleichen Zeitabständen betätigtes Messer und zur Aufnahme der abgetrennten Stücke ein eine intermittierende Drehbewegung in nur einer Richtung. ausführendes Taschenrad vorgesehen ist, das die abgetrennten Stücke zu einem Einwickelrad weiterbefördert.
Bekannte Vorrichtungen für derartige Zwecke sind in der Weise ausgebildet, dass der kontinuierlich zugeführte Strang des plastischen, zu verarbeitenden Materials durch eine Einrichtung laufen gelassen wird, welche mittels geeigneter Maschinenteile diesen kontinuierlichen Strang in Einzelteile zerschneidet. Hiemit in
Wechselbewegung stehen weitere Einrichtungen, womit diese Einzelteile in rascher Folge weiteren Einrichtungen zugeführt werden, die in intermittierender Arbeitsweise diese Teile in vorbestimmter Weise umhüllen bzw. einwickeln, wobei je nach der gewünschten Form der Umhüllung verschiedene Faltorgane Verwendung finden können.
Am Ausgang dieser Umhüllungs-oder Einwickeleinrichtungen werden die einzelnen umhüllten Produkte dann aus der Maschine abgeführt, um entweder lose aufgeschüttet gesammelt oder einer andern
Verpackungsmaschine zugeführt zu werden, wo sie dann zusammengestellt, geordnet und verpackt werden.
Zu diesen Vorrichtungen ist eine aus der deutschen Patentschrift Nr. 934556 bekannte Strang-, Förder-,
Form- und Abschneide-Vorrichtung für plastische Massenstränge, vorzugsweise Bonbonmassenstränge, zu rechnen, die ein Zug- und ein Formwalzenpaar, einen anschliessenden Strangführungskanal, ein in dessen Mündungsebene angeordnetes, den Strangvorschubbereich in gleichen Zeitabständen durchschlagendes Messen und eine mit einer mit absatzweise vor die Kanalmündung geschalteten Aufnehmertaschen für die abgeschnittenen Strangstücke ausgestatteten, vorzugsweise als Taschenrad ausgebildeten Abnahmevorrichtung als Teil der angeschlossenen
Verpackungsmaschine sowie einen die Strangbahn normalen gewünschten Massenstrangquerschnitt gerade von aussen innerhalb der Strangführung-Kanalstrecke berührenden ausweichbaren Strangstärkentaster aufweist,
der durch sein Ausweichen den Strangvorschub stillsetzt. Es wird damit eine Sicherheitsanordnung geschaffen, die die Maschine stillsetzt, wenn es dem vorderen Ende des Massenstranges nicht gelingt, radial in die Aufnehmertasche einzudringen.
Ferner ist aus der österr. Patentschrift Nr. 84627 für sich allein eine Vorrichtung zum Einhüllen von Gegenständen parallelelepipedischer Form bekannt, bei welcher mittels eines Falters zur Bildung einer Verschlussklappe notwendige Seitenlappen mit einem gemeinsamen, in der Mittelebene des Gegenstandes liegenden Zipfel vorgefaltet werden, wonach die Seitenlappen durch Vorbeiführen an Lenkflächen umgelegt werden, die zwei gekrümmte Lenkflächen aufweist, welche voneinander durch einen im Querschnitt zur Mittelebene geneigten Spalt getrennt sind, wobei der Falter so angeordnet ist, dass er den Zipfel veranlasst, in den Spalt einzutreten und wobei die eine von den gekrümmten Lenkflächen zuerst zur Wirkung kommt, indem sie sich alsbald der Bahnebene der vorbeigeführten Gegenstandsseite nähert und beginnt,
den einen Seitenlappen an die Gegenstandsfläche anzulegen, wonach der andere Seitenlappen von der zweiten in ihrem Verlauf von der genannten Bahnebene weiter entfernten Lenkfläche über den genannten Seitenlappen allmählich angelegt wird, wobei eine durch die erstgenannte Lenkfläche und die angrenzende Spaltwandung gebildete Kante derart ausgebildet ist, dass sie den erstgenannten Seitenlappen an einer Stelle einknickt, die annähernd in der Mittelebene liegt.
Aus der franz. Patentschrift Nr. 1. 348. 419 ist weiters eine Maschine zur Verpackung von bereits fertig geformten Produkten (Seifenstücken) von im wesentlichen parallelelepipedischer Form bekannt, die nach einem gemischt kontinuierlich-intermittierenden-alternierenden Zyklus arbeitet. Die einzelnen Produkte werden in einer Phase in aufeinanderfolgenden Schritten zu einer entsprechenden Spindel angeliefert, die aus zwei gegenüberliegenden Teilen einer grösseren Anzahl von Spindeln besteht, die in steter Bewegung längs der Verpackungslinie geführt werden.
Die zwei Teile jeder der genannten Spindeln sind ausser der oben erwähnten steten Bewegung längs der Verpackungslinie ausgestattet mit einer zwischen ihnen alternierenden Bewegung der Annäherung und Entfernung zwecks Greifens und Loslassens des Produktes und der Drehung und des steten Weiterrollens um die Achse, wodurch die obgenannte alternierende Bewegung zwecks seitlicher Einwicklung des Produktes bewirkt wird. Die einzelnen Elemente des Materials für die Verpackung werden hingegen jeder der genannten Spindeln durch ein Zuführungssystem intermittierender Folge zugeführt, oder schrittweise durch Anordnung einer photoelektrischen Zelle, die dieses Material das jeweilige zu verpackende Produkt genau treffen lässt.
Solche Vorrichtungen erreichen Arbeitsgeschwindigkeiten, die praktisch kaum noch zu übertreffen sind, indem beispielsweise maximale Arbeitsgeschwindigkeiten von etwa 500 Einwicklungsvorgängen/min erzielt werden. Diese maximale Geschwindigkeit der bekannten Maschinen wird hauptsächlich dadurch begrenzt, dass bestimmte Maschinenbestandteile gewisse Eigenarten und charakteristische Arbeitsstrukturen aufweisen, beispielsweise die Wechselbewegung der Zuführungsorgane mit andern Maschinenelementen, die eine weitere Steigerung der Arbeitsgeschwindigkeit nicht zulassen, obgleich normalerweise die einzelnen Einrichtungen für sich allein schneller arbeiten könnten.
Um diese Beschränkungen zu umgehen und die Arbeitsgeschwindigkeitsgrenzen durch Erzielung einer
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höheren Einwickelzahl pro Zeiteinheit zu überschreiten, hat man vorgeschlagen, einfach eine Mehrzahl einzelner Arbeitseinheiten vorzusehen, die mit Fächerrad und Einwickelelementen ausgestattet sind, welche radial gespeist werden. Bei diesen Maschinen sind mehrere Fächerräder auf einer einzigen Achse angeordnet und werden durch ein entsprechendes Antriebssystem angetrieben, welches seinerseits von einer einzigen Energiequelle gespeist wird.
Mit diesen Maschinen, die mindestens ein doppeltes Fächerrad mit entsprechenden Einwickelelementen aufweisen, könnte an sich die Produktionsgeschwindigkeit erhöht werden, doch liegt es auf der Hand, dass aus dynamischen Gründen dieses niemals im Verhältnis zur Zahl der eingesetzten Arbeitseinheiten geschehen kann, d. h. also niemals bei zwei Rädern verdoppelt, bei drei Rädern verdreifacht werden kann. Die wechselweise arbeitenden Einrichtungen müssen demzufolge auch erhöht werden und damit würde die Einheitsgeschwindigkeit und somit die Gesamtgeschwindigkeit herabgesetzt werden.
Eine Verdoppelung dieser beweglichen Elemente, die von einer einzigen Kraftquelle angetrieben werden, kann somit nicht das Doppelte einer Arbeitsgeschwindigkeit ergeben, da diese zusätzlichen Elemente entsprechend grösser und stabiler bemessen werden müssten, was die in Bewegung befindlichen Massen erheblich erhöhen würde.
Hinzu kommt ferner, dass bei diesen Maschinen mit mehreren Verarbeitungsrädern auch das Problem der gleichzeitigen Zuführung der zu verarbeitenden Werkstücke auftritt, ohne Rücksicht darauf, dass diese Werkstücke unter Umständen auch noch von einem kontinuierlich zugeführten Strang abgetrennt werden müssen. Aus alledem ergibt sich, dass bei derartigen Maschinen eine erhöhte Produktionsgeschwindigkeit pro Zeiteinheit niemals durch eine erhöhte Anzahl an Verarbeitungsrädern erzielt werden kann.
Ziel der Erfindung ist nun die Vermeidung der vorstehend erwähnten Nachteile und die Schaffung einer Maschine mit einer erhöhten Arbeitsgeschwindigkeit zur Formung und Umhüllung von Einzelstücken aus einem plastischen, in kontinuierlichem Strang zugeführten Material, beispielsweise für Bonbons od. dgl., welche nur eine einzige Verarbeitungsstelle aufweist und gleichzeitig eine universelle Einsatzmöglichkeit für verschiedene Umhüllungsformen gewahrt wird.
Dies wird bei der eingangs näher bezeichneten Maschine erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass das Taschenrad mit vier gleichmässig verteilten Taschen versehen ist und pro Arbeitsspiel eine Drehung von 900 ausführt, dass das in an sich bekannter Weise mit sechs jeweils aus einer ortsfesten und einer beweglichen Backe bestehenden Zangen versehene Einwickelrad ebenfalls eine intermittierende Drehbewegung in nur einer Richtung von 60 pro Arbeitsspiel ausführt, und dass die intermittierenden Bewegungen sowohl des Taschenrades als auch des Einwickelrades über Schrittschaltgetriebe vom gleichen kontinuierlich rotierenden Antriebsorgan abgeleitet sind, wobei ein Arbeitsspiel der Maschine einer halben Umdrehung dieses Antriebsorganes entspricht und wobei das Taschenrad jeweils während einer Vierteldrehung des Antriebsorganes in Ruhe bzw.
in Bewegung und das Einwickelrad jeweils während einer Sechsteldrehung des Antriebsorganes in Ruhe bzw. in Bewegung ist.
Die erfindungsgemäss erzielbaren Vorteile beruhen somit darauf, die höhere Arbeitsgeschwindigkeit bei einer Maschine des eingangs erwähnten Typs nicht durch Erhöhung von Verarbeitungsstellen zu erzielen, sondern die Arbeitszeiten der einzelnen Teile zu verkürzen und besser als bisher aufeinander abzustimmen und die bewegten Massen merklich herabzusetzen, so dass erhöhte Bewegungsgeschwindigkeiten möglich werden. Es werden auf diese Weise unnötige Totzeiten ausgeschaltet und jedes bewegliche Arbeitsorgan führt nur solche Bewegungs- und Stillstandszeiten aus, die gerade ausreichen, um den diesem Organ zugedachten Arbeitsgang auszuführen. Dadurch ist mit der erfindungsgemässen Maschine etwa die doppelte Arbeitsgeschwindigkeit im Vergleich zu bisher bekannten Maschinen dieser Art erzielbar.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Anordnung so getroffen, dass die Beschickung der Taschen des Taschenrades mit dem Materialstrang senkrecht zur Rotationsebene dieses Rades erfolgt. Eine weitere besonders zweckmässige Ausgestaltung der erfindungsgemässen Maschine ist dadurch gekennzeichnet, dass die Beförderungsbahn der Einzelstücke vom Taschenrad zum Einwickelrad in der Rotationsebene des Taschenrades, die mit der Rotationsebene des Einwickelrades zusammenfällt, angeordnet ist und dass auch der Ausstoss der fertig eingepackten Einzelstücke in dieser Ebene erfolgt, wobei die von den Einzelstücken in dieser Ebene innerhalb der Maschine beschriebene Bahn im wesentlichen aus geradlinigen oder kreisbogenförmigen Stücken zusammengesetzt ist.
Die erfindungsgemässe Maschine wird nachfolgend an Hand eines Ausführungsbeispieles unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen : Fig. l eine Gesamtansicht der Maschine von vorne, die Fig. 2 bis 5 verschiedene Ausschnitte, wobei Teile weggelassen und bzw. oder im Schnitt wiedergegeben sind, um die wesentlichen Teile hervorzuheben, Fig. 6 ein Schema, gemäss welchem die in den Fig. 2 bis 5 dargestellten Vorrichtungsteile angeordnet sind, Fig. 7 die Einwickeleinrichtung für Bonbons mit einer spitzzipfeligen Hüllenform, Fig. 8 einen Maschinenteil in vergrösserter Darstellung, Fig. 9 das Diagramm der Phasenzeiten eines Arbeitsspieles der beweglichen Maschinenteile und Fig. 10 die Anordnung der Wellen der Antriebszahnräder.
Hienach ist die Maschine mit einem feststehenden Gehäuse --1-- ausgestattet und enthält einen Elektromotor--2--, welcher die zentrale Antriebsquelle darstellt (Fig. 4).
Auf der Motorwelle --2-- sitzt eine Scheibe--3--, die über einen Keilriemen --4-- eine Scheibe - antreibt. Auf der Welle --6-- dieser Scheibe --5-- sitzt ein Zahnrad --7-- und eine rautenförmige Nocke-8-, die mit einem Paar Rollen --9-- ausgestattet ist. Diese Laufrollen-9greifen nacheinander in Radialnuten eines Malteserkreuzes--10--ein.
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Das Zahnrad--7--treibt über die Zahnräder--11 und 12- (Fig. 4 und 5) ein Zahnrad--13--an, welches auf einer Welle --14-- sitzt sowie ein Zahnrad-15-, welches auf einer Welle --16-- sitzt.
Die Zahnräder-11, 12,13 und 15-haben gegenüber dem Zahnrad --7-- eine halbe übersetzung, d. h. sie weisen nur die Hälfte der Zähne des Zahnrades --7-- auf.
Auf diese Weise führen bei jeder Umdrehung der Welle-6-und des Zahnrades --7-- die Zahnräder - -11, 12,13 und 15-und deren Wellen-14 und 16--jeweils zwei Umdrehungen aus.
Ein Arbeitsspiel der Maschine wickelt sich somit während einer vollständigen Umdrehung dieser Wellen-14 und 16--um 3600 ab, wie dies beispielsweise im Diagramm der Fig. 9 angegeben ist.
Die rautenförmige Nocke-8--, welche mit der Welle --6-- gleichmässig umläuft, nimmt in intermittierender Umdrehung in an sich bekannter Weise das Malteserkreuz --10-- mit, dessen Achse
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somit(Fig. l und 4), so dass auch dieses Rad durch die gleiche intermittierende Drehbewegung der Welle--17-- weiterbewegt wird. Dieses Rad--18--ist in dem dargestellten Beispiel nach den Fig. l, 4 und 7 mit sechs radial angeordneten Zangen--19--versehen, welche jede ihrerseits aus einer ortsfesten Backe --19a-- und
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Auf der Welle --21-- sitzen ferner eine rautenförmige Nocke --24-- und ein Zahnrad--25--, die drehfest mit dieser Welle --21-- verbunden sind.
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Taschen oder Radialfächern--32--aufgesetzt, wobei jede dieser Taschen ein einzuwickelndes Einzelstück, im vorliegenden Fall ein Bonbon, aufnehmen kann.
Auf der Welle --30-- ist ferner eine Nocke--33--aufgesetzt, die bei jeder Umdrehung eine Schere --34-- betätigt, die von einem kontinuierlich zugeführten Materialstrang einen einem Bonbon entsprechenden Abschnitt abtrennt, wie nachstehend noch beschrieben wird. Diese Schere arbeitet in unmittelbarer Nähe des Taschenrades--31--und wirkt in einer zur Radachse senkrechten Ebene. Sie besteht aus zwei Schenkeln --34a--, die auf einem gemeinsamen Zapfen --34b-- angelenkt sind und an einem Ende Schneidprofile --34c-- aufweisen.
An den beiden Schenkeln --34a-- sind zwei Klinken oder Rollen--34d--angebracht, die an der Nocke-33-auf der Welle --30-- anliegen. Zwischen den beiden Schenkeln --34a-- ist eine Feder--34e--eingesetzt, welche die Schenkel auseinanderzudrücken sucht, so dass die Rollen --34d--
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diesen erfolgt die Zuführung und der Vorschub des kontinuierlichen Stranges plastischen Materials, wobei auch entlang dessen Längsausdehnung die fortschreitende Formung und Gestaltung des kontinuierlichen Stranges erfolgt, und dieser einen den herzustellenden Bonbons entsprechenden Querschnitt aufweist.
In einer ersten Station der Taschen --32-- des Taschenrades --31-- befindet sich jede Tasche --32-- in einer Ebene mit dem Kanalausgang-35--. Nach der Darstellung in den Fig. 1 und 2 entspricht
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--32-- derjenigen,- -18--, welche in den Fig. l und 2 eine Stellung bezeichnet, welche um 900 entgegen dem Uhrzeigersinn verschoben ist.
Das Einwickelrad --18-- hält in einer ersten Station in der Weise an, dass es gegenüber den Taschen des Rades --31-- ausgerichtet ist, während bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel die zweite Station des Einwickelrades eine diametral gegenüberliegende Stellung ist.
Der Zuführungskanal --35-- erstreckt sich bis zu einer Mündung in Höhe der ersten Station der Taschen - -32--, so dass die Bonbons von diesem Zuführungskanal unmittelbar in die Taschen eingeführt werden können. Vor der Mündung des Kanals bildet dieser eine Biegung --36-- (Fig.1) mit einem grösseren Querschnitt, welcher als Ausgleich oder Speicherraum dient.
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Der plastische Materialstrang wird fortschreitend zugeführt und seitlich und unten durch die parallelen Wände des Kanals und seines Bodens geformt, wobei über dem Kanal Glättungsscheiben --37, 38 und 39-angeordnet sind. Der Vorschub des kontinuierlichen Stranges aus plastischen Material innerhalb des Kanals erfolgt mittels Rollenpaaren--40 und 41,42, und 43,44 und 45--.
Der Vorschub des Stranges längs des Kanals --35-- erfolgt mit gleichmässiger Bewegung bis zur Krümmung--36--. Von den Rollen--44, 45-- ab erfolgt der Vorschub dagegen intermittierend. Aus diesem Grunde drehen sich die Rollenpaare--40 und 41,42 und 43-- gleichmässig, während die Rollenpaare - 44 und 45--eine intermittierende Drehbewegung ausführen. Diesen Rollenpaaren wird ihre Bewegung wie folgt übertragen :
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(Fig. 2--51-- greift in das Zahnrad --53-- ein, welches fest auf einer vertikalen Welle --54-- sitzt, die an ihrem oberen Ende die Mitnehmerscheibe --40-- trägt.
In gleicher Weise greift das Zahnrad --52-- in ein Zahnrad --55-- auf einer Welle --56-- ein, die ihrerseits an ihrem oberen Ende die Gegenrolle-41-trägt. Am
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In analoger Weise trägt die Welle --50-- zwei Zahnräder --57 und 58-mit Schrägverzahnung. Das Zahnrad --57-- steht hiebei in Eingriff mit dem Zahnrad --59-- und bewirkt eine Drehbewegung der Welle
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des Zahnrades-61-mit,Gegenrolle --43-- und die Glättungsscheibe --38--. Auf diese Weise ist eine gleichmässige Drehbewegung der Rollenpaare-40 und 41,42 und 43-sowie der Glättungsscheiben --37 und 38-- gewährleistet.
Die Welle --23-- besteht aus zwei untereinander durch eine Klauenkupplung (Fig. 3) verbundenen Abschnitten, welche mittels der beiden Kupplungshälften--63 und 64--mechanisch untereinander verbunden sind. Auf diese Weise ist der Maschinenteil mit dem Zuführungskanal --35-- zur Einspeisung des kontinuierlichen Stranges sowie zu dessen Formung und mit den entsprechenden Antriebselementen in einem Gehäuse --65-- zusammengefasst, welches auf einer Vertikalachse-66-am Gehäuse-l-der Maschine angelenkt ist und aus dieser Betriebsstellung gemäss Fig. l und 3 verschwenkt werden kann, so dass die Organe der Maschine zur Wartung, Reinigung usw. zugänglich sind.
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--67-- aufgesetzt,Zahnrad --75-- sitzt auf einer Welle-76--, die zu der vorhergehenden Welle --73-- quer angeordnet ist.
Durch die Wirkung dieser kinematischen Verbindung wird die Welle-76-in intermittierende Drehbewegung versetzt.
Auf der genannten Welle --76-- sitzen ferner drehfest zwei schrägverzahnte Räder --77 und 78--.
Hievon bewirkt das Zahnrad --77-- die intermittierende Drehbewegung der Vertikalwelle --79-- durch Eingriff mit dem Zahnrad-80-, welches fest auf dieser Welle sitzt. Oberhalb der Welle --79-- ist eine intermittierende Mitnehmerscheibe --45-- befestigt und über dieser die Glättungsscheibe --39--.
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diese Mitnehmerrolle --44-- gegensinnig zu der andern Rolle-45--.
Mit der intermittierenden Drehbewegung verursachen die achsparallel in gleicher Ebene angeordneten Räder --18 und 31--, d. h. das Einwickelrad --18-- und das Taschenrad --31--, die in der beschriebenen Ausführungsform jeweils sechs Zangen --19-- und vier Taschen --32-- in gleichmässiger Verteilung aufweisen, dass bei jedem Stillstand jeweils eine Tasche--32--des Rades--31--in gleicher Ebene mit einer
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durch eine Führung-83-verbunden, wie es in den Fig. l, 2 und 7 zu erkennen ist. Diese Führung-83- wird gebildet aus zwei parallelen, übereinander angeordneten Flächen, welche durch einen Vertikalschlitz --84-- unterbrochen sind.
Durch diesen Vertikalschlitz --84-- erfolgt quer zu der Beförderungsrichtung des zu verarbeitenden Materials die Zuführung aufeinanderfolgender Abschnitte --85-- (Fig.7) des Einwickelmaterials, z. B. von Spulen, die in den Zeichnungen nicht dargestellt sind. Diese Spulen werden von entsprechenden Trägerwellen-86-- (Fig. 1) getragen. Diese Abschnitte des Einwickelmaterials werden
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intermittierend in Abstimmung mit dem Vorschub der nachfolgenden Bonbons durch an sich bekannte
Vorrichtungen zugeführt, wie sie in Fig. l schematisch dargestellt und mit --87-- bezeichnet sind, wobei diese
Abschnitte des Einwickelmaterials die Führung von oben nach unten durchkreuzen.
Die durch die Schere --34-- abgetrennten Bonbonabschnitte werden in die Taschen --32-- des
Taschenrades --31-- eingeführt, wenn dieses auf der ersten Station haltmacht. Nach Weiterdrehung des
Rades werden diese Bonbons beim Eintreffen an der zweiten Station mittels eines Schiebers --88-- in die
Führung --83-- eingeschoben. Wie in Fig. 2 zu erkennen ist, sitzt dieser Schieber --88-- an einer Schubstange-89--, die von einer Pleuelstange --90-- in hin- und hergehende Bewegung versetzt wird.
Diese Pleuelstange --90-- sitzt mit ihrem Kopf --90a-- in der Führung --91--, wo sie mit einer Rolle --92-- geführt wird. Am andern Ende --90b-- ist die Pleuelstange --90-- an einer Kurbelscheibe --93-- angelenkt, welche fest auf der Welle --94-- sitzt und hievon in Umdrehung versetzt wird. Auf dieser Welle --94-- sitzt ferner ein Zahnrad-95--, welches in Eingriff steht mit einem Zahnrad-96--. Dieses
Zahnrad --96-- sitzt auf der gleichmässig drehenden Welle--23--, wobei dieses Zahnrad eine doppelte Anzahl von Zähnen aufweist als das Zahnrad--95--.
Wie bereits erwähnt, sind die Backen --19b-- der Zangen --19-- des Rades --18-- bei --19c-auf der Radnabe angelenkt und werden abwechselnd geschwenkt. Sie müssen während der Weiterdrehung des Rades --18-- stillstehen, so dass sie zusammen mit den festen Backen --19a-- die Bonbons halten. Von diesen Backen-19a--müssen sich die beweglichen Backen-19b-jedoch abspreizen, um die Zangen zu öffnen, wenn sich die Zangen an ihrer ersten und zweiten Station befinden, wobei einerseits die Bonbons eingeführt und anderseits aus den Zangen wieder entnommen werden.
Wie in Fig. 5 zu erkennen ist, ist hiezu jeder Drehzapfen --19c-- der beweglichen Backen-19b-an seinem andern Ende mit einem Arm --97-- versehen, welcher an seinem freien Ende eine Rolle-98trägt. Diese Rolle --98-- liegt an einem Nockenprofil--99--an, welches auf einem Ende einer zylinderförmigen Muffe --100-- aufgezogen ist. Am Ende dieser Muffe sitzt in drehfester Verbindung ein radialer Arm oder eine Lasche-101--, woran das Ende einer Pleuelstange --102-- angelenkt ist. Das andere Ende dieser Pleuelstange--102a--sitzt auf einem Exzenter--103--, welcher seinerseits auf der Welle --14-- sitzt.
Diese Welle--14--dreht ferner einen weiteren, in Fig. 5 nicht dargestellten Exzenter, welcher das eine Ende --104a-- einer Pleuelstange --104-- trägt. Diese Pleuelstange --104-- ist an ihrem andern Ende an einer Lasche--105--angelenkt, die mit dem Wellenende--106--innerhalb der erwähnten Muffe --100-- ein Stück bildet. Am entgegengesetzten Ende, welches aus der Muffe--100--herausragt, trägt die Welle --106-- einen radialen Arm-107-mit einem Plättchen-108-an seinem freien Ende. Die Bewegungsanordnung ist hiebei so getroffen, dass dieses Plättchen während der ersten Station des Rades --18-- mit den Zangenenden --19-- zusammentrifft.
Eine kinematische Kupplung gestattet hiebei, dass das Plättchen--108--eine Schwenkbewegung ausführt.
Die radiale Einstellung des Plättchens --108-- kann verändert werden, beispielsweise durch eine Schraube--109--, die in einem Längsschlitz --110-- passend festgelegt werden kann.
Auf der Welle --14-- sitzt weiterhin ein ebenfalls in der Fig. 5 nicht dargestellter, dritter Exzenter, welcher eine weitere Pleuelstange--111--in wechselweise Schwenkbewegungen versetzt. Der Fuss--lila-- dieser Pleuelstange wird hiebei von diesem Exzenter getragen. Diese Pleuelstange treibt über eine Lasche
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dieser Welle sitzt ein Gabelelement-114-- (Fig. 1, 5 und 7), welches dadurch ebenfalls in gleichen Rhythmus schwingt. Diese Gabel --114-- ist längs der Durchgangszone der von den Zangen gehaltenen Bonbons zwischen der ersten und der zweiten Station angeordnet und auf dieser Durchgangszone so aufgesetzt, dass sie auf jene Teile der Einwickelhülle einwirkt, die quer von den Zangen abstehen.
Mit --115-- (Fig. 1, 4 und 7) ist ein zylindrisches Profil bezeichnet, welches sich im Bereich zwischen der ersten und der zweiten Station entlang der Rotationsbahn der Zangen erstreckt. Mit --116-- (Fig. 1 und 7) ist ein feststehendes Faltelement bezeichnet, welches aus zwei parallel angeordneten Plättchen besteht, die beiderseits der Durchgangszone der Zangen liegen.
Vor den Backen-19a und 19b-der Zange--19-liegt auf gleicher Ebene mit der zweiten Station eine in horizontaler Richtung angeordnete Führung --117-- (Fig.1, 7 und 8), welche aus zwei übereinanderliegenden und parallel zueinander angeordneten Flächen besteht. Hiebei verläuft die untere Fläche --117a-- eben und horizontal, während auf der oberen Fläche--117b--ein vertikaler Schlitz--118-angeordnet ist. Dieser vertikale Schlitz --118-- verläuft schräg zur mittleren Vertikalebene der Zangen.
Ausgehend von einer horizontalen Lage am maximalen Vertikalabstand zur Fläche --117a--, nimmt dieser Schlitz nach und nach eine abfallende Lage an und nähert sich der Fläche --117a--, je weiter er sich von den Zangen entfernt, bis die beiden Flächen so weit voneinander entfernt sind, wie es etwa der Stärke der Bonbons entspricht. Diese Anordnung bezweckt, die hochgestellten Zipfel der Einwickelhülle der Bonbons dazu zu bringen, dass sie sich gegen den Bonbonkörper umlegen.
In der dargestellten Ausführungsform ist nur ein Schlitz - -118-- vorgesehen, so dass nur ein Zipfel gegen das Bonbon von diesem Profil umgelegt wird, welches im Grunde eine schraubenförmige Ausbildung hat.
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Bewegung der Schubstange --120-- durch eine Pleuelstange --121-- erteilt wird. Das Ende --121a-dieser Pleuelstange-121-trägt eine Rolle-122--, womit sie in einer geradlinigen Horizontalführung - 123-läuft.
Das andere Ende --121b-- der Pleuelstange ist an einer Kurbelscheibe--124--angelenkt, die auf der Welle --16-- sitzt und gleichmässig umlaufend angetrieben wird.
Auf diese Weise schiebt der Abzieher --119-- längs der Führung --117-- die von jeder Zange entnommenen Bonbons weiter, die in der zweiten Station ankommen. Anschliessend zieht dieser Abzieher sich zurück, bevor die nachfolgende Zange an der Station angelangt ist.
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sich parallel zu der Bildung der Einwickelhülle und läuft um die beiden Kettenräder--129 und 130-- (Fig. l, 5 und 7).
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bewegender Einwickelhülle gegen den Bonbonkörper umzulegen.
Die Kette-128-läuft gleichmässig und kontinuierlich ohne intermittierende Bewegungen. Hiezu ist auf dem vorderen Teil der Welle-16- (Fig. 5) ein Zahnrad --131-- aufgesetzt, welches über das freilaufende Zahnrad --132-- die Bewegung einem Zahnrad --133-- auf der Achse-134-überträgt.
Auf dieser Achse --134-- sitzt auch ein Kegelrad--135--, welches mit einem Kegelrad--136-- auf dem Achsenende-137-in Eingriff steht. Diese Achse-137-überträgt durch die Achse-138und die Kardangelenke--139 und 140-- die Bewegung auf die Achse--141--, auf welcher ein Kegelrad --142-- aufgesetzt ist. Dieses Kegelrad --142-- steht in Eingriff mit einem Kegelrad --143-- auf der Achse--144--des Kettenrades--130--.
Auch die hin- und hergehende Bewegung des Schiebers--126--erfolgt von dieser Welle --16--, auf
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--147-- auchPleuelstange--149--trägt das Ende einer Schubstange--153--, an dessen andern Ende der erwähnte Schieber--126--sitzt.
Es ist manchmal erforderlich, die in den aufeinanderfolgenden Fächern --127-- herangebrachten und von der Kette --128-- beförderten Bonbons in ihrer Umhüllung mindestens teilweise zu versiegeln. Falls hiefür beispielsweise eine Einwickelhülle aus paraffiniertem oder mit Kunststoff beschichtetem Papier verwendet wird, genügt eine Thermoschweissung an den Stellen, wo auf den Bonbons die Zipfel umgebogen sind. Hiezu durchlaufen die Bonbons eine Strecke unter einer wärmeleitenden Platte-154- (Fig. l), die mit beliebigen Mitteln aufgeheizt wird, beispielsweise durch elektrische Widerstandsheizung, so dass die Einwickelhüllen auf ihrer der Platte zugewandten Seite thermisch verschweisst werden. Da auch die Bonbons durch diesen Vorgang erwärmt werden, ist es notwendig, die zur Verschweissung erwärmte Zone wieder abzukühlen.
Hiezu ist längs der
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die Bonbons durch Konvektion gekühlt, wenn sie unter diesem Aggregat--155--durchlaufen.
Die Arbeitsweise der erfindungsgemässen Maschine wird nunmehr an Hand des Diagramms der Fig. 9 näher beschrieben, in welchem die Phasenzeiten der Bewegungsorgane während eines Arbeitsspieles der Maschine, d. h. einer Umdrehung der Wellen-14 und 16--, angegeben sind. In diesem Diagramm zeigen die Züge der dick ausgezogenen Linien, die mit der dünnen Grundlinie jeweils übereinstimmen oder parallel verlaufen, für die Organe --72-- (Malteserkreuz), --31-- (Taschenrad), --88-- (Schieber), --18-- (Einwickelrad), --114-- (Faltgabel), --119-- (Abzieher) und--126-- (zweiter Schieber) die Zeiten in Graden des Maschinenspiels an, bei dem die entsprechenden Organe stillstehen. Die geneigten Striche geben dem gegenüber in Graden die Zeiten an, an denen sich diese Organe in Bewegung befinden.
Für das Scherenelement --34-gibt der dicke Linienzug, welcher mit der dünnen Grundlinie übereinstimmt, die Zeit an, innerhalb welcher sich die Schneidprofile--34c--in offener Stellung befinden, so voneinander getrennt sind, während die schrägen Striche die Schliess- bzw. Öffnungszeiten dieser Schere angeben.
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mit beweglicher Zange-19b-geben die dick ausgezogenen Linienzüge, die mit der entsprechenden dünnen
Grundlinie übereinstimmen bzw. mit dieser parallelliegen, die Zeiten der geschlossenen Zange bzw. der offenen
Zange an, während die geneigten Striche die Schliess- bzw. die Öffnungszeiten darstellen.
In dem Diagramm sind die graphischen Angaben für das Schliessen und öffnen der beweglichen Zangen --19b-- separat gemacht, denn, wie später. noch beschrieben wird, erfolgen Schliessen und öffnen der Zangen nach einer gewissen Spielanzahl, indem beispielsweise im dargestellten Ausführungsbeispiel zwischen dem Schliess- bzw. Öffnungsvorgang zwei Spiele der geschlossenen Zange liegen.
Aus dem Diagramm ergibt sich ohne weiteres, dass bei einer vollständigen Umdrehung von 3600 der Wellen --14 und 16-- eine Förderungs- und Stillstandszeit des kontinuierlichen Stranges plastischen Materials um jeweils 1800 erfolgt, so dass während des Stillstandes die Schere--34--die Möglichkeit hat, ihre Öffnunges- und Schliessbewegung für das Abschneiden der Bonbons vom kontinuierlichen Strang durchzuführen.
Wesentlich in dem Diagramm sind die Angaben über die Bewegungs- und Stillstandszeiten des Taschenrades --31-- und des Einwickelrades--18--, um für das Rad--31--die Bedingungen einer vorteilhaften Einführung des kontinuierlichen Stranges zum Abschneiden der Bonbons zu erfüllen bzw. die vorteilhafte Ausführung der hin- und hergehenden Bewegung des Schiebers--88--und für das Rad--18--die Bedingung der Beförderung der Bonbons zwischen seinen Zangen bzw. zur Ausführung der Einwickeloperationen wie noch näher erläutert wird.
Für jedes Arbeitsspiel der Maschine ist nämlich festzustellen, dass das Rad --31-- eine 1800-Bewegungszeit (von 0 bis 300 und von 210 bis 3600) und eine 1800-Stillstandszeit hat, während die Bewegungs- und Stillstandszeiten für jeden Schritt des Rades-18-120 bzw. 2400 betragen.
Die graphischen Linien für die andern, im Diagramm angegebenen Maschinenteile beziehen sich in gleicher Weise auf die Funktionen dieser Teile.
- In Fig. 10 ist nochmals die sich auch schon aus den Fig. 1 bis 5 ergebende parallele Anordnung der bereits erwähnten Wellen der Antriebsräder mit besonderer Deutlichkeit dargestellt.
Die praktische Betriebsweise der Maschine wird nachfolgend wie folgt erläutert :
Der kontinuierliche Strang plastischen Materials wird in den Kanal --35-- eingeführt, wo durch die Wirkung der Rollenpaare-40 und 41,42 und 43-der Strang gleichmässig weiter befördert wird. Gleichzeitig erteilen die Glättungsschieber --37 und 38-sowie der Boden und die Vertikalwände des Kanals-35dem Strang einen Querschnitt, der demjenigen der herzustellenden Bonbons gleichkommt. Der kontinuierliche Strang wird dann ab der Biegung --36-- mit grösserem Querschnitt intermittierend von den Rollenpaaren --44 und 45--erfasst, während die Scheibe --39-- die Glättungsoperation vollendet.
Durch zweckmässige und zusammenhängende Wahl der Drehzahlen der sich'gleichmässig bewegenden Mitnehmerrollen und der Fördergeschwindigkeit des Stranges mittels der Rollen mit intermittierenden Drehbewegung ergibt sich ein um einen Mittelwert schwankender Wert, welcher mit der kontinuierlichen Vorschubgeschwindigkeit des Stranges übereinstimmt. Die Biegung --36-- mit grösserem Querschnitt bildet hiebei eine Art Vorratsraum oder Ausgleichskammer für die Einlagerung vor der intermittierenden Drehbewegung der Rollen--44 und 45--,
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--34-- das Abschneiden der aufeinanderfolgenden Bonbons--C--vom Strang besorgen.
Die Masse, welche hinter dem bereits abgeschnittenen Abschnitt ansteht, drückt die Bonbons in die Tasche --32--, welche sich in der ersten Station des Rades --31-- befindet.
Nach Einführung des abgetrennten Abschnittes in die Tasche --32-- dreht sich das Radium 900 entgegen dem Uhrzeigersinn, wonach das Bonbon-C--zu der zweiten Station kommt. In dieser zweiten Station befindet sich das Bonbon in Höhe der Einmündung der Führung--83--. Gleichzeitig gelangt durch diese Bewegung naturgemäss eine weitere Tasche--32--an den Ausgang des Zuführungskanals --35--, so dass ein weiteres Bonbon aufgenommen wird.
Das Bonbon wird durch den Schieberarm--38--in die Führung --83-- eingeschoben und läuft längs derselben weiter.
Während das Bonbon weiterläuft (Fig. 7), kreuzt seine Bahn einen Abschnitt--85--des Einwickelmaterials, beispielsweise aus paraffiniertem oder plastifiziertem Papier, welcher vorher über der Führung --83-- in die Rille --84-- zugeführt wurde. Das Bonbon schiebt bei Weiterförderung diesen Materialabschnitt vor sich her, welcher somit in die Rille der Führung--83--gedrückt wird. Hiebei faltet sich dieser Materialabschnitt U-förmig mit verschieden langen Schenkeln, wobei die Ränder --85a und 85b-- (Fig. 7) durch die Begrenzungsflächen der Führung --83-- hinter der genannten Rille--84--nach hinten umgebogen werden. Das Bonbon gelangt schliesslich an die Stelle, wo in der ersten Station des Rades --18-ein Bonbon von den Zangen --19-- aufgenommen wird.
In dieser Lage befindet sich die Backe-19b-von der Backe--19a--abgespreizt, so dass die Einführung des Bonbons leicht erfolgen kann. Sodann schliesst sich wieder die Backe-19b-, welche bekanntlich von der Nocke --99-- gesteuert wird, und hält das Bonbon fest.
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Hierauf beginnt sich das Rad--18--zu drehen, wodurch der obere, breitere Rand--85a--der Einwickelhülle, welcher vom Bonbon absteht, gefaltet und durch die Eintrittskante des Profils--115--gegen die Aussenseite des Bonbonkörpers --C-- umgebogen wird. Auf diese Weise nimmt die Einwickelhülle zunächst eine prismatische Röhrenform an.
Das zylindrische Profil welches tangential zur Bahn der Bonbon-Seite verläuft, hält diese Kante gegen die Aussenseite umgebogen.
Die Beförderung der Bonbons von der ersten zur zweiten Station erfolgt unter Weiterfalzung der Umhüllung. Hiebei wirkt eine Gabel --114-- auf das Hüllenmaterial ein, welche beim Vorbeilaufen des Bonbons durch den Steuer-Exzenter der Pleuelstange --111-- (Fig.5) angetrieben wird. Diese Gabel-114- schwingt hiebei und ergreift die eine Fläche-85c-der prismatischen Einwickelhülle auf der einen und der andern Seite des Bonbons und biegt diese Endzonen gegen die zur Radebene parallelliegenden Bonbonseiten um.
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der Einwickelhülle in zum Vorschub entgegengesetzter Richtung umbiegen.
Es entsteht somit eine Einwickelhülle die zwei umgebogene Bereiche-85d, 85e-aufweist, die nach oben abstehen und an der einen und andern Seite des Bonbons parallel zueinander und senkrecht zum Bonbon-Körper angeordnet sind.
Das Einwickelrad-18--gelangt schliesslich in die zweite Station, wo die Platte-19b-sich durch
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einführt, längs welcher sich das Bonbon dann auf der ebenen Fläche-117a-weiter bewegt. Beim Eintritt des Bonbon in die Führung-117-wird durch die Kante der Fläche-117b-die Endkante des Zipfels --85a-- auf den Bonbon-Körper umgebogen, so dass damit der Zipfel--85b--überlappt wird, welcher
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"Spitzen",Fläche--117b--mündet, eine der zwei Spitzen--85g--der Einwickelhülle allmählich gegen den Bonbon-Körper umgebogen wird.
Das Bonbon gelangt schliesslich auf die Fläche-125-, von wo aus der Schieber --126-- das Bonbon in eines der Fächer --127-- schiebt, die mit gleichmässiger Bewegung fortlaufend auf der gleichen Höhe mit
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Es erfolgt schliesslich die Thermoverschweissung des oberen Teiles der Einwickelhülle mittels der Platte --154-- und eine darauffolgende Abkühlung der thermoverschweissten Zone beim Durchlauf unterhalb des Kühlaggregates --155--. Am Ende des Kettenförderers verlassen die Bonbons die Maschine.
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