AT328360B - Behalter fur flussigkeiten oder schuttguter - Google Patents

Behalter fur flussigkeiten oder schuttguter

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AT328360B
AT328360B AT387670A AT387670A AT328360B AT 328360 B AT328360 B AT 328360B AT 387670 A AT387670 A AT 387670A AT 387670 A AT387670 A AT 387670A AT 328360 B AT328360 B AT 328360B
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D88/00Large containers
    • B65D88/54Large containers characterised by means facilitating filling or emptying
    • B65D88/58Large containers characterised by means facilitating filling or emptying by displacement of walls
    • B65D88/60Large containers characterised by means facilitating filling or emptying by displacement of walls of internal walls
    • B65D88/62Large containers characterised by means facilitating filling or emptying by displacement of walls of internal walls the walls being deformable

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description


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   Die Erfindung betrifft einen Behälter für Flüssigkeiten oder Schüttgüter, der ein starres Gehäuse, eine
Entlüftungsleitung für das Gehäuseinnere und einen in diesen einführbaren, aufblasbaren Sack umfasst, der mit einer Entlüftungsleitung für das Sackinnere, einer Ableitung für das Füllgut und einer Verschlussplatte zu einer baulichen Einheit verbunden ist. 



   Es ist bereits bekannt, einen starren Behälter für schüttbare Güter mit einer zusammenfaltbaren inneren anliegenden Hülle auszustatten, bei dem zur Vermeidung von Luftlöchern ein zweites Spundloch und eine
Entlüftungsleitung vorgesehen sind, wobei vorgeschlagen ist, beispielsweise ein Fass innen mit einer Plastikhülle auszukleiden, indem die Luft zwischen der Plastikhülle und dem Fass abgesaugt wird. 



   Solche Verbundbehälter sind vorteilhaft, wenn das eingeschlossene Material gegen die umgebende
Atmosphäre isoliert werden soll, unabhängig davon, ob der Mantel an sich undurchlässig ist oder nicht ; sie werden auch benutzt, um die Notwendigkeit des Reinigens der Innenseiten eines Behälters zu umgehen und auch, um eine gegenüber dem eingeschlossenen Material inerte Trennwand mit einem allenfalls veränderbaren
Volumen zu schaffen, um   z. B.   während des Entleerens des Behälters eine Berührung des umgebenden Gases mit dem Material im Behälter zu begrenzen oder zu vermeiden, wenn dieser nur teilweise gefüllt ist, oder um einen
Ausgleich bei Veränderung des Materialvolumens durch Temperaturunterschiede zu ermöglichen. 



   Ferner sind Behälter mit einem starren Tank und einer Plastikauskleidung bekannt, bei denen Luft unter
Druck in den Raum zwischen Tank und Auskleidung gepresst, dadurch die Auskleidung zusammengepresst und deren Inhalt durch dieselbe Öffnung nach aussen gepresst wird, durch die der Behälter gefüllt wurde. Allerdings wird der Plastikeinsatz vor dem Füllen nicht mittels eines Gases aufgeblasen. Auch ist ein Verfahren zum
Einführen einer Plastikauskleidung in einen Behälter durch eine Öffnung bekanntgeworden, bei dem die
Auskleidung innerhalb des Behälters aufgeblasen und in diesem Zustand gehalten wird, bis durch die gleiche Öffnung ein Gut eingeführt wird. Für das Ablassen der Luft aus dem Raum zwischen der Auskleidung und dem
Behälter ist eine zweite Öffnung vorgesehen.

   Schliesslich wurde schon vorgeschlagen die Behälterzuleitung und die Verschlussplatte des Behälters zu einer baulichen Einheit zu verbinden. 



   Ein Nachteil der bekannten Verbundbehälter bestand in der Gefahr des Zerreissens des flexiblen Sackes, wenn dieser durch das eingefüllte Material ausgedehnt, und dabei in Falten gegen das Gehäuse gepresst wird. Für die dadurch im Gehäuse nicht glatt anliegenden und demnach nicht unterstützten Sackteile besteht dann die Gefahr des Dehnens und des Reissens. Auch konnte bei bekannten Behältern nicht verhindert werden, dass Luft oder ein anderes umgebendes Gas mit dem Material im Sack in nachteiliger Weise in Berührung kommt. Häufig konnte auch nicht verhindert werden, dass das aus dem Sack verdrängte Gas oft die Einbringungsgeschwindigkeit des Materials begrenzte und ausserdem das Material, insbesondere wenn es pulverförmig war, mit sich riss. 



   Endlich fehlten bei den bekannten Verbundbehältern Vorrichtungen zum Einbringen von Heiz- und Kühlvorrichtungen, Rührern, Injektorrohren, Thermometern od. dgl., in den Sack, oder diese Einrichtungen waren schwierig zu handhaben. 



   Durch die Erfindung werden nicht nur die erwähnten Nachteile vermieden, sondern es wird auch in vorteilhafter Weise ermöglicht, den den Behälter auskleidenden flexiblen Sack vom Behälterboden aus zu füllen und zu entleeren, ohne ihn zu beschädigen. Auch kann der Sack ohne Schwierigkeiten mit körnigen Feststoffen gefüllt und entleert werden. Ausserdem soll auch die Möglichkeit geboten werden, das im Sack befindliche Material zu rühren und/oder seine Temperatur zu regulieren. Auch soll eine Entnahme des Materials aus dem Sack unter gleichzeitigem Ersatz durch ein anderes durchgeführt werden können. 



   Hiezu ist erfindungsgemäss vorgesehen, dass die Entlüftungsleitung für das Innere des Sackes ebenso wie die Ableitung für das Entleeren des Füllgutes bis zu einem der Enden des schlauchförmigen Sackes geführt sind, wobei die Entlüftungsleitung auch als Zuleitung für ein Gas zum Aufblasen des Sackes und die Ableitung auch als Zuleitung für das Füllgut vorgesehen un ; an den Leitungen im Bereich ihrer bodenseitigen und der verschlussplattenseitigen Enden plattenförmige Führungen für den Sack angeordnet sind. Nach einem weiteren Kennzeichen der Erfindung ist die Leitung zum Zu- und Abführen des Füllgutes in der Leitung zum Zu- und Abführen des Aufblasegases angeordnet. Ferner ist vorgesehen, dass die Leitung zum Zu- und Abführen des Aufblasegases quer zu ihrer Achse Öffnungen in unterschiedlichen Höhenbereichen aufweist. 



   Die Erfindung wird anschliessend mit Bezug auf die Zeichnungen beispielsweise beschrieben. Darin stellt   Fig. 1   eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer Ausführungsform des Behälters dar ; Fig. 2 ist eine teilweise Draufsicht auf diesen Behälter ; Fig. 3 zeigt im verkleinerten Massstab den Behälter beim Entleeren des Materials ; Fig. 4 ist eine Seitenansicht eines Zusatzrohres zum Bewegen des Materials ; Fig. 5 gibt eine ausschnittsweise Seitenansicht einer Röhrenanordnung wieder, die einen Kreislauf des Materials ermöglicht ; Fig. 6 ist eine Seitenansicht des Sackes und der Leitungen gemäss einer zweiten Ausführungsform im Schnitt entlang der Linie 
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 Seitenansicht des Sackes gemäss einer dritten Ausführungsform ;

   Fig. 9 stellt einen schematischen Grundriss des Sackes in zusammengefallenem Zustand dar und zeigt strichliert eine teilweise Expansion gemäss einer vierten Ausführungsform, wobei auch der Umriss des starren Mantels gezeigt ist ; die Fig. 10 und 11 sind Seitenansichten der vierten Ausführungsform, wobei die Füllungsstellung einerseits und die Entleerungsstellung anderseits gezeigt sind ; Fig. 12 gibt eine Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform im Schnitt wieder, wobei die Leitungen am 

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 Boden des Mantels in diesen eintreten und endlich stellt Fig. 13 eine Seitenansicht des Einsatzes nach Fig. 12 im Ausschnitt und im vergrösserten Massstab dar. 



   Wie man in den   Fig. 1   und 2 ersieht, weist der auf einem Sockel --18-- stehende Behälter ein starres Gehäuse --15-- uaf, das beispielsweise gasundurchlässig ist und aus einer zylindrischen Seitenwand aus plattenförmigem Metall und einer oberen und einer unteren Abdeckung-16, 17- gebildet ist. Die obere   Abdeckung --16-- besitzt   eine mittige Öffnung --19--, auf deren Rand eine   Verschlussplatte-20-   abdichtend aufsetzbar ist. Die obere   Abdeckung --16-- kann   bei der   öffnung --19-- einen   nach oben stehenden abgerundeten   Kragen --21-- aufweisen,   der mit einem   Wulst --22-- der   Verschlussplatte dichtend zusammenwirkt und eine Auflagekante für Halterungen,   z.

   B.   ein zusammenziehbares Spannband   - 23-bildet.    



   Bei einer Öffnung ist an die   platte --20-- eine   senkrechte Leitung --24-- angeschweisst, deren unteres 
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 --25, 26-- trägt.mindestens eine Öffnung am unteren Ende und mindestens eine in der Nähe des obren Endes angeordnet ist. Oberhalb der   Führung-26-ist   ein flexibler Sack-28--, dessen obere Kante eine Öffnung bildet, mit der   Leitung--24--abdichtend   verbunden,   z. B.   durch ein Spannband--29--. Das obere Ende der Leitung --24-- ist an eine Abzweigung bzw. an ein T-Stück --30-- angeschlossen, das an seinem oberen Ende eine   platte --31-- mit   zwei Öffnungen besitzt.

   Eine dieser Öffnungen ist mit einem   Nippel --32-- versehen,   welcher ein Innen- oder ein Aussengewinde zum Anbringen eines Verschlusses aufweist ; die andere Öffnung trägt eine weitere Leitung   (Tauchrohr)-33--,   die sich fast bis zum unteren Ende der   Leitung--24--erstreckt   und mittels ihrer untersten Öffnung--27--am Boden des   Sackes --28-- mit   dessen Innenraum in 
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Rohrsystem in Verbindung steht, das ein Entlüftungsventil --36-- und ein zweites Ventil--37--aufweist, an welches eine Leitung angeschlossen werden kann.

   Der   Sack --28-- kann   zum Zusammenfallen gebracht werden und liegt dann innerhalb der Grenzen der Führungen --25 und 26-- ; diese haben ihrerseits eine
Ausdehnung, die kleiner ist, als jene der Öffnung --19--, so dass alle Teile unterhalb der Verschlussplatte --20-- als bauliche Einheit durch diese Öffnung eingesetzt werden können. 



   Die Platte --20-- weist Öffnungen auf, an welche jeweils ein   Ventil --38-- und   ein Entlüfterventil --39- angeschlossen sind. Diese stehen mit dem Raum innerhalb des   Gehäuses--15--und ausserhalb   des   Sackes --28-- in   Verbindung. 



   Zum Zusammenbau des Behälters wird die Leitung --24-- mit zusammengefallenem nahe an dem Rohr befindlichen Sack--28--durch die Öffung --19-- eingeführt und die   Platte--20--mittels   des   Spannbandes -23-- an   der oberen Abdeckung (Reifen) befestigt. Die Leitungen-24 und   33-dienen   der Zu- und Ableitung von   Gas-und Füllmaterial,   wobei die letztere als   Tauchrohr --33-- direkt   mit dem unteren Teil des Sackinneren in Verbindung steht und die erstere eine Entlüftungsleitung --24-- ist, die für sich mit dem Oberteil des Sackinneren in Verbindung steht.

   Wenn der Sack expandiert werden soll, werden das Ventil -   geöffnet,   der   Nippel--32--und   das   Ventil--34--geschlossen   und das Ventil --37-- zur Leitung --24-- an eine Aufblasgaszufuhr angeschlossen und geöffnet, wobei ein Strom Aufblasegas unter Überdruck eingeleitet wird ; (als eine Alternative kann das   Ventil --37-- geschlossen   werden und das Gas durch das Ventil --34-- oder den Nippel --32-- eingeleitet werden). Das Aufblasegas expandiert den Sack in die in den Zeichnungen dargestellte Lage, wobei der Sack in Berührung mit dem Gehäuse steht. Das Sicherheitsventil --36-- begrenzt den Aufblasdruck und dient somit als Sicherung für das Gehäuse.

   Der grösste Teil der Luft, die ursprünglich innerhalb des Gehäuses vorhanden war, entweicht durch das offene Ventil --38--, welches erforderlichenfalls anschliessend geschlossen werden kann, um den Wiedereintritt von Luft und das Durchhängen des oberen Endes des Sackes um einen wesentlichen Abstand von der gezeigten Lage zu verhindern. Das   Ventil --39-- ist   als Sicherheitsventil ausgebildet und öffnet in Abhängigkeit von dem Druckunterschied zwischen der Atmosphäre und dem Druck im Zwischenraum die Leitung. 



   Die   Führung-25-hält   den Boden des Sackes in der Nähe der unteren   Abdeckung --17-- und   beseitigt die Gefahr der Beschädigung des Sackbodens durch das Ende der Leitung--24--, u. zw. sowohl während des Einsetzens als auch im eingesetzten Zustand. Weiterhin ist die Führung auch während des Entleerens wertvoll. Die Führung --26-- bewirkt, dass das obere Ende des Sackes sich bereitwillig entfaltet und die gezeigte radiale Lage einnimmt. Die   Führungen--25, 26--sind   plattenförmig ausgebildet ; sie können aber auch stabförmig vorgesehen sein. Vorteilhafterweise kann die   Leitung--33--zum Zu-und   Abführen des Füllgutes, in der   Leitung--24--zum Zu-und   Abführen des Aufblasegases angeordnet sein. 



   Das   Ventil --34-- ist   an eine Zufuhr für das einzufüllende fliessfähige Material angeschlossen und das Ventil --37-- ist gegenüber der angrenzenden Atmosphäre geöffnet, oder, wenn das Aufblasgas aufgefangen werden soll, mit einem entsprechenden Behälter verbunden. Das fliessfähige Material wird sodann bei Normaldruck oder erhöhtem Druck durch das Tauchrohr --33-- in den expandierten Sack hineingepresst und das Aufblasegas nach oben verdrängt, wobei wenig oder keine Mischung mit dem Material eintritt.

   Das 

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 verdrängte Gas fliesst durch die   Öffnungen-27-,   die   Leitung --24-- und   das   Ventil --37-- ab.   Wenn die Füllung beendet ist, werden die   Ventile--37   und 34--geschlossen und von der Materialzufuhr und dem
Vorratsbehälter getrennt ; der Behälter ist lager- oder versandbereit. 



   Wenn es wünschenswert ist, eine Berührung des fliessfähigen Materials mit Luft. zu verhindern, kann der zusammengefallene Sack ursprünglich ein Gas enthalten, das inert oder für das Material nicht schädlich ist, wobei dieses Gas mit dem Aufblasegas identisch sein oder mit diesem verträglich sein kann ; es sind dann die Ventile   - 34   und 37-sowie der   Nippel-32-ursprünglich   geschlossen. In ähnlicher Weise kann ein derartiges Gas als Aufblasegas Verwendung finden. Beispiele sind : Stickstoff, Helium, CO2, NH3, Methan, Luft u. dgl., wobei die Wahl von der Natur des   fliessfähigen   Materials abhängig sein wird. Nachdem der Sack mit dem fliessfähigen
Material beschickt worden ist, bleibt normalerweise eine kleine Menge des Aufblasegases im Sack zurück. 



   Während des Versandes oder während der Lagerung kann die thermische Ausdehnung des Sackinhaltes und des
Mantels zu kleinen Bewegungen des Oberteiles des Sackes führen, wobei das Gasvolumen oberhalb des Sackes verändert wird. 



   Zum Entleeren des Materials aus dem Sack wird ein Gas wie z. B. Luft durch das   Ventil--38--,   das mit einer entsprechenden Gaszufuhr verbunden ist, unter Überdruck eingeleitet. Während das   Ventil --37-- und   der   Nippel--32--geschlossen   bleiben, wird das   Ventil--34--an   einen Behälter (Auffangbehälter) angeschlossen und geöffnet. Das in das Gehäuse unter Druck eintretende Gas bringt den Sack zum
Zusammenfallen und drückt das Material durch das Tauchrohr--33--hinaus. Das Sicherheitsventil--39-- schützt den Mantel gegen übermässigen Gasdruck vom   Ventil --38-- her.   Diese Art der Entleerung eignet sich besonders für flüssiges Material. 



   Nach einer andern Vorgangsweise wird das   Ventil-38-geöffnet,   um den Eintritt von Aussenluft zu gestatten und der an das   Ventil--34--angeschlossene   Auffangbehälter wird evakuiert bzw. wird eine
Saugpumpe mit dem   Ventil --34- verbunden,   und das Material wird durch das   Tauchrohr--33--   abgesaugt. 



   Wenn das Material nicht frei fliessend ist, kann ein Belüften oder Fluidisieren des Materials oft zum
Erreichen dieser Eigenschaft verwendet werden. Hiezu kann mittels des zusätzlichen Rohres--40-- (Fig. 4) vorteilhaft Belüftungsgas zum unteren Teil des Inhaltes vom Sack und Gehäuse zugeführt werden, wobei das zusätzliche Rohr--40--innerhalb des   Rohres --24-- durch   Einschrauben der   Aussenmutter--41--ins  
Innere des   Nippels--32--befestigt   und das in einem Winkel angeordnete offene   Auslassende--42--   gegenüber einer der   Bodenöffnungen--27--angeordnet   wird. Das Belüftungsgas wird durch eine nicht dargestellte Leitung, welche an die Gewindekupplung--43--angeschlossen ist, zugeführt. Das Belüftungsgas wird zusammen mit dem Material entleert. 



     Erfindungsgemäss   dient die   Leitung--24--auch   als Zuleitung für ein Gas zum Aufblasen des Sackes   - 28-und   die   Ableitung --33-- auch   als Zuleitung für das Füllgut. Da die   Führung-25-den   mittigen Abschnitt des Sackes nach unten drückt und vom Einlass des   Tauchrohres --33-- weghält,   kann im wesentlichen das ganze Material in die unterste   öffnung --27-- eintreten   und durch das Tauchrohr-33nach oben abfliessen. Lediglich die in dem schmalen Zwischenraum zwischen der Oberseite der Führung   --25-- und   dem unteren Ende des   Tauchrohres--33--befindliche   Menge wird nicht entleert. 



   Das   Tauchrohr --33-- kann   auch als Messeinrichtung dienen, wenn es innerhalb der Platte-31senkrecht verstellbar vorgesehen ist und die Pumpe gegebenenfalls am unteren Ende des Tauchrohres angebracht wird. Es kann dann so viel Material abgezogen werden, dass jeweils das Niveau des Materials innerhalb des Sackes gerade unterhalb des unteren Endes des Tauchrohres--33--ist. 



   Während des Lagerns oder des Versandes kann die den   Nippel --32-- verschliessende   Kappe abgenommen werden und eine Konditionierungsvorrichtung --154-- wie z.B. ein Rührer, eine Heiz- oder eine Kühlvorrichtung in die   Leitung --24-- eingesetzt   werden. Infolge der   Löcher-27-wird   ein Teil des Materials diese Leitung füllen. Beispielsweise wird ein Propeller, der eine senkrechte Bewegung durch die Leitung --24-- bewirkt, einen Kreislauf durch den ausserhalb des Rohres liegenden Teil des Sackes verursachen. In gleicher Weise wird eine   Heiz- oder Kühlvorrichtung   einen thermischen Kreislauf bewirken. 



   Ein Kreislauf des Materials oder eine Behandlung kann auch durch Durchperlenlassen eines Gases durch das Material erreicht werden. Hiezu kann durch das Rohr--40--ein Gas in den ausserhalb der Leitung--24-liegenden Teil des Sackes eingeleitet werden. Das eingeleitete Gas entweicht durch das Ventil--37--, welches leicht geöffnet werden und mit einem Auffangegefäss verbunden werden kann oder, wenn das Gas Luft ist und/oder nur kleine Mengen verwendet werden, durch das Sicherheitsventil--36--. 



   Ein äusserer Kreislauf des eingeschlossenen Materials kann auch dadurch hergestellt werden, dass mittels des   Tauchrohres --33-- Material   abgezogen und durch das   Ventil-37-wieder zurückgepumpt   wird, wobei, wenn dies wünschenswert sein sollte, vorher eine Behandlung zur Änderung seiner Temperatur erfolgen kann. Eine beispielsweise Vorrichtung zu diesen Zwecken wird in Fig. 5 gezeigt, wobei dort eine Kupplung-44zum Anschluss an das   Ventil --34-- und   eine   Pumpe--45--und   eine   Kupplung--46-zum   Anschluss an das   Ventil --37-- vorgesehen   sind. Ein   Behandlungsgefäss--47--kann   in diesem Kreislauf angeordnet sein,   z.

   B.   eine Vorrichtung, durch welche ein Kühlmittel oder ein Heizmedium entlang der   Linie --48-- geführt   wird. 

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   In den Fig. 6 und 7 wurde das Gehäuse weggelassen und es sind lediglich die mit der Verschlussplatte zu einer baulichen Einheit verbundenen Teile gezeigt. Die Vorrichtung umfasst eine   Verschlussplatte-120-mit   einem   Wulst --122-- zur   abdichtenden Verbindung mit der oberen Abdeckung eines Gehäuses, wie dies im vorstehenden für das   Gehäuse --15-- beschrieben   wurde. Die Platte weist eine kreisförmige Öffnung auf, in welche ein topfartiger Bauteil --150-- dicht eingeschweisst ist, an dessen Aussenseite der flexible Sack   -   128-- mittels eines   Spannbandes --129-- abdichtend   befestigt ist.

   Die Grundfläche des topfartigen Bauteiles trägt, jeweils abdichtend befestigt, die folgenden Bauteile : einen   Stutzen --133a--,   an welchen ein 
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    --133-- angeschraubt-     angeschraubt   ist, die sich bis zum Boden des Sackes erstreckt und   Öffnungen --127-- in   verschiedenen Höhen aufweist, weiterhin einen   Kupplungsnippel-135-und   gegebenenfalls einen Entlüftungsnippel --136--. Die Leitungen --124 und 133-haben an ihren unteren Enden Führungen, damit sie am Sack glatt anliegen. Die   platte --120-- weist   weiterhin einen Entlüftungsnippel --138-- auf. 



  Die Nippel-135, 136 und 138-sind jeweils zur Aufnahme von Verschlüssen mit einem Gewinde versehen. 



   Mit einem Stutzen --133a-- der Leitung --133-- ist ein   Rohr --151-- verbunden,   welches an eine Pumpe-152--, die ein zweites   Rohr --153-- aufweist,   angeschlossen ist. Gewöhnlich wird die Pumpe so betrieben, dass sie Flüssigkeit aus dem Inneren des Sackes abführt, wobei dann die Rohre--151, 153-- Saugbzw. Abgaberohre sind. Es kann jedoch auch eine umsteuerbare Pumpe oder eine Pumpe, deren Fliessrichtung umgekehrt ist, verwendet werden. In die Leitung --124-- kann man eine Behandlungsvorrichtung jeder Art einsetzen. Zur Erläuterung wird ein handbetriebener Rührer gezeigt, dessen   Rührteil-154--eng   in das Innere des Rohres eingepasst ist, sich zwischen den Öffnungen--127--befindet und mittels einer Stange--155-mit dem   Handgriff --156-- verbunden   ist.

   Durch Betätigen des Rührteiles fliesst das Material jeweils durch die   Löcher-127-und   es wird ein Zirkulieren des Materials im Sack erreicht. 



   Gemäss andern Anwendungen kann, wie das bei den Ventilen-38 und 39-beschrieben wurde, der   Nippel --138-- gegenüber   der Atmosphäre offengelassen werden oder mit einem Ventil und einem Sicherheitsventil verbunden werden. Der   Nippel --138-- kann   jedoch auch während des Versandes oder der Lagerung mit einer Kappe verschlossen werden. 



   Das beschriebene Ausführungsbeispiel ist zum Lagern und zum Versand vorgesehen, wobei hiefür die Pumpe und gewöhnlich auch der Agitator entfernt werden. Diese Bauteile werden nur während des Beschickens oder Entleerens oder bei Konditionieren des Materials verwendet. Um den Behälter zusammenzubauen, werden 
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 Dieser Nippel kann dann geschlossen werden und das   fliessfähige   Material wird durch den Nippel --133a-- und das Rohr--133--auf den Grund des Sackes eingebracht, während das verdrängte Aufblasegas durch den   Entlüfternippel--135--entweicht.   Es kann eine Schwerkraftfüllung oder ein Füllen durch eine Pumpe angewendet werden. Sodann werden die oberen Enden der Stutzen und der Nippel im topfförmigen Bauteil geschlossen. Vorzugsweise wird ein Sicherheitsventil an dem Nippel --136-- angeschlossen.

   Sodann ist der Behälter fertig zum Lagern oder zum Versand. 



   Es kann jede Vorrichtung zum Behandeln des Materials, wie   z. B.   der   Rührer-154-,   angeschlossen werden. Weiterhin kann ein Kreislauf, wie dies in Fig. 5 mit Bezug auf die erste Ausführungsform beschrieben wurde, dadurch erreicht werden, dass man das   Entleerungsrohr --153-- an   den   Nippel-135-anschliesst   oder es kann auch das   Rohr --40-- in Fig. 4   in die   Leitung --124-- eingesetzt   werden, um ein Gas zu injizieren, welches durch den   Nippel-135-abgeführt   wird. 



   Der Behälter kann unter Anwendung irgendeiner der genannten Vorgangsweisen, wie dies im Vorgehenden 
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 Material abzusaugen. 



   Die Fig. 8 zeigt eine dritte Ausführungsform, wobei die Leitungen als ein stopfenartiger   Einsatz-220-   vorgesehen sind, der in eine Öffnung in der oberen Abdeckung des Gehäuses einschraubbar ist. Dieser Einsatz weist mindestens zwei Bohrungen-224 und   233a-auf,   wobei in die letztere das obere Ende eines   Tauchrohres --233-- eingeschraubt   ist. Dieses Rohr trägt an seinem unteren Ende eine   Führung-225-   und hat an seinem unteren Ende ein seitliches   Loch-233b-.   Beide Bohrungen können durch mit Gewinde versehenen   Kappen-257   und 257-verschlossen werden.

   Der flexible   Sack --228-- ist   um das untere Ende des   Einsatzes --220-- herum   durch ein abdichtband --229-- abdichtend befestigt, welches einen Aussendurchmesser aufweist, der kleiner ist als das äussere   Gewinde --220a--,   so dass der gegen das Rohr   -   zusammengefallene Sack in eine, mit einem Innengewinde versehene Öffnung in der oberen Abdeckung eines Mantels, der   z. B.   so konstruiert ist, wie dies in den   Fig. 1   oder 6 mit Ausnahme dieser mit 

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 einem Gewinde versehenen Öffnungen gezeigt ist, eingesetzt werden kann. Diese Ausführungsweise ist jedoch im besonderen für die Ausführungsformen gemäss den Fig. 9, 10 und 11 bestimmt und wird nachfolgend noch genauer beschrieben.

   Es soll jedoch festgehalten werden, dass der Sack gemäss Fig. 8 durch jede der beiden Bohrungen, vorzugsweise durch die Bohrung--224--, aufgeblasen werden kann und durch das Rohr 
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 Durch die   Bohrung --224-- kann   eine Behandlungsvorrichtung zum Eintauchen in das fliessfähige Material eingeführt werden. 



   In den Fig. 9 bis 11 weist der zusammengesetzte Behälter ein zylindrisches   Gehäuse-215-auf,   das eine obere und eine untere Abdeckung--216 und 217--beinhaltet, wobei die erste eine mit einem Innengewinde versehene Öffnung aufweist, die in der Nähe einer Seite zur Aufnahme des Einsatzes--220-angeordnet ist. Diese Abdeckung ist weiterhin mit einer, mit einem Innengewinde versehenen Entlüftungsöffnung ausgestattet, welche gewöhnlich durch einen   Einsatz --238-- verschlossen   wird und vorteilhaft der Öffnung für den   Einsatz --220-- diametral   gegenüber angeordnet ist, was jedoch nicht zwingend vorgesehen sein muss. 



  Um den Behälter zusammenzubauen, wird der Sack--228--zuerst, wie dies in ausgezogenen Linien in Fig. 9 
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 werden kann (die in Fig. 9 gezeigte Faltweise kann auch für die früheren Ausführungsformen angewendet werden, bei der ersten Ausführungsform wird es jedoch bevorzugt, dass der zusammengefallene Sack symmetrisch um die Leitung--24--liegt). 
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 durch Schwerkraft oder unter Druck gefüllt. Dann werden die   Einsätze--257   und   258--wieder   eingeschraubt und der Behälter kann gelagert oder versendet werden. Wenn an Stelle des   Einsatzes--238--nicht   ein Sicherheitsventil oder irgendeine andere Sicherheitsvorrichtung eingeschraubt wird, können diese Vorrichtungen in irgendeine der Leitungen für die Einsätze eingesetzt werden. 



   Der Behälter kann in der, in   Fig. 11   gezeigten, gedrehten Lage, bei der der Einsatz--220--unten ist, entleert werden. Bei dieser Variante wird der Inhalt durch Schwerkraft durch irgendeine der Leitungen entleert, wobei die   Leitung --224-- mindestens   gegen Ende dieses Vorganges benutzt wird, um den letzten Teil des Inhaltes abfliessen zu lassen. Wie in   Fig. 11   gezeigt, wird während des Entleerungsvorganges der Einsatz   --238-- oder   der Bauteil, der stattdessen eingesetzt worden war, entfernt, um ein Zusammenfallen des Sackes zu ermöglichen. 



   Die Fig. 12 und 13 zeigen eine Ausführungsform, bei der das Gehäuse --415-- in der Nähe seiner unteren   Abdeckung--417--auf   der Seite eine Öffnung aufweist, durch welche der Sack--428--in zusammengefallenem Zustand eingesetzt wird, wobei der Sack über eine Führung in Form einer Stange   --425--   gewickelt ist. Die obere   Abdeckung--416--weist   eine mit einer   Verschlussplatte--462--   versehen Öffnung auf, die das obere Ende abdichtet. Die   platte --462-- weist   eine mit einem Innengewinde versehene Entlüftungsöffnung auf, die mit einem   Einsatz --438-- verschlossen   werden kann.

   In die untere Öffnung ist ein Einsatz --420-- eingeführt, der einen   Schraubenflansch--463--und   zwei parallele 
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 Befestigung von Schläuchen dar, die einerseits zu einer Aufblasgaszufuhr und anderseits zu einer Zufuhr für fliessfähiges Material oder einem Auffanggefäss dafür führen. Der Sack beinhaltet eine Leitung in Form eines flexiblen   Rohres--424--,   das genügend Eigensteifigkeit aufweist, um offen zu bleiben, und welches an einem Ende mittels einer Schnur oder eines Kopfstückes --464-- an einem Teil des Sackes befestigt ist, der sich, wenn der Sack expandiert ist, nahe an seiner obersten Stelle befindet. Dies wird während der Herstellung des Sackes vorgesehen. Das andere Ende dieses Rohres ist in das innere Ende der Leitung --424a-- eingepasst.

   Das innere Ende der   Leitung--433a--ist   mit einem Ende einer Leitung--433--verbunden, welche sich in einer geringen Länge horizontal erstreckt und nach unten zu offen ist. Die   Führung-425-wird   starr von der   Leitung --433-- getragen   oder ist direkt am   Einsatz --420-- befestigt.   



   Wenn der Behälter nach den Fig. 12 und 13 zusammengesetzt werden soll wird der zusammengefallene Sack zusammen mit dem   Einsatz --420-- am   unteren Ende des Gehäuses eingeführt und der Einsatz mit seinem 
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 vorgesehen werden. 



   Selbstverständlich ist es möglich, den zusammengefallenen Sack durch eine andere öffnung in den Mantel einzuführen, als die durch welche sich die Leitungen erstrecken. Beispielsweise kann der Sack beim letzten Ausführungsbeispiel durch die Öffnung an der Oberseite des Mantels eingebracht werden, welche weiterhin zur Kontrolle der Lage des Sackes verwendet werden kann. 



   Unter den Bereich der Erfindung fallen selbstverständlich auch Ausführungsformen, bei denen der flexible Sack bereits in der Fabrik in das starre Gehäuse eingesetzt und entweder dort oder am Füllort aufgeblasen wird, oder auch solche, bei denen der Sack und die Leitungen, die mit diesem verbunden sind, ausserhalb des Gehäuses von der Fabrik versandt werden. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Behälter für Flüssigkeiten oder Schüttgüter, der ein starres Gehäuse, eine Entlüftungsleitung für das Gehäuseinnere und einen in diesen einführbaren, aufblasbaren Sack umfasst, der mit einer Entlüftungsleitung für das Sackinnere, einer Ableitung für das Füllgut und einer Verschlussplatte zu einer baulichen Einheit verbunden 
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 wie die Ableitung (33) für das Entleeren des Füllgutes bis zu einem der Enden des schlauchförmigen Sackes (28) geführt sind, wobei die Entlüftungsleitung (24) auch als Zuleitung für ein Gas zum Aufblasen des Sackes (28) und die Ableitung (33) auch als Zuleitung für das Füllgut vorgesehen und an den Leitungen (24,33) im Bereich ihrer bodenseitigen und der verschlussplattenseitigen Enden plattenförmige Führungen (25,26) für den Sack (28) angeordnet sind. 
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Claims (1)

  1. zum Zu- und Abführen des Aufblasegases quer zu ihrer Achse Öffnungen (27) in unterschiedlichen Höhenbereichen aufweist. EMI6.4 an sich bekannter Weise gasdicht ausgebildet ist und in einer Leitung, die in den Zwischenraum zwischen dem Gehäuse (15) und dem Sack (28) mündet, ein Ventil (39), vorzugsweise ein Sicherheitsventil angeordnet ist, welche in Abhängigkeit von dem Druckunterschied zwischen der Atmosphäre und dem Druck im Zwischenraum die Leitung öffnet (Fig. 1). EMI6.5 (34,37) für Umwälzeinrichtungen aufweisen, mittels welcher ein Teil des Füllgutes laufend absaugbar und nach einer Behandlung ausserhalb des Behälters diesem wieder zuführbar ist (Fig. 5). EMI6.6
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