AT327617B - Sohle fur dampfschacht eines erdwarmekraftwerkes - Google Patents

Sohle fur dampfschacht eines erdwarmekraftwerkes

Info

Publication number
AT327617B
AT327617B AT95674*#A AT95674A AT327617B AT 327617 B AT327617 B AT 327617B AT 95674 A AT95674 A AT 95674A AT 327617 B AT327617 B AT 327617B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
sole
ring
segments
shaft
power plant
Prior art date
Application number
AT95674*#A
Other languages
English (en)
Other versions
ATA95674A (de
Original Assignee
Tatzer Wilhelm
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Tatzer Wilhelm filed Critical Tatzer Wilhelm
Priority to AT95674*#A priority Critical patent/AT327617B/de
Publication of ATA95674A publication Critical patent/ATA95674A/de
Application granted granted Critical
Publication of AT327617B publication Critical patent/AT327617B/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03GSPRING, WEIGHT, INERTIA OR LIKE MOTORS; MECHANICAL-POWER PRODUCING DEVICES OR MECHANISMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR OR USING ENERGY SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03G4/00Devices for producing mechanical power from geothermal energy
    • F03G4/074Safety arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Sustainable Energy (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Underground Structures, Protecting, Testing And Restoring Foundations (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezweckt die Schaffung eines wirtschaftlich und technisch möglichst günstigen unteren
Abschlusses für den Dampfschacht eines Erdwärmekraftwerkes. 



   Die Erfindung bezieht sich auf das österreichische Patent   Nr.     243026, "Dampfschacht   für ein
Erdwärmekraftwerk". 



   Die Schachtwand besteht aus Ringen, die aus Segmenten zusammengesetzt sind und von unten an den zuletzt gesetzten Ring angefügt werden. Die Verbindung der Ringe kann durch schachtaxiale Bolzen erfolgen, die durch radiale Bolzen aufgefangen werden. Die Anzahl der Segmente eines Ringes hängt von dem Durchmesser des Schachtes und vom zulässigen Gewicht eines Segmentes ab. Durch die gegenseitige Verdrehung der Ringe um eine halbe Segmentseite kann die Festigkeit der Schachtauskleidung erhöht werden. In den Segmenten der Ringe sind schachtaxiale Bohrungen, die sich von Ring zu Ring decken und beim Niederbringen des Schachtes zum
Absaugen des durch Fräser gelösten und zerkleinerten Aushubes dienen. Im fertigen Dampfschacht wird durch diese Bohrungen die Dampfflüssigkeit zugeführt, während der Dampf durch das grosse Schachtloch innerhalb der
Ringe hochsteigt.

   Die Segmente sind durch Nut und Feder in ihren schachtradial verlaufenden
Verbindungsebenen gegen gegenseitiges Verlagern gesichert. Eine Ausnahme bildet das Schlusssegment, das parallele Verbindungsebenen hat, und die beiden Nachbarsegmente, die mit je einer dazu parallelen und einer schachtradialen Verbindungsebene versehen sind. 



   Der Vorteil dieser Art der Dampfgewinnung besteht darin, dass sie mit verschieden tiefen Bohrungen an jedem Punkt der Erde erfolgen kann. 



   Die Erdwärme wird bis jetzt nur dort ausgenutzt, wo entweder Heissdampf aus vulkanischem Boden ausströmt, der gefasst und Turbinen, der städtischen Heizung oder Grashäusern zugeführt, oder dort, wo Wasser in die Nähe unterirdischer Lavamassen geführt wird und das erhitzte Wasser oder der Dampf dann die gewünschte Verwendung findet. Da die Erdwärme an allen Stellen der Erde im Abstand von 33 m um ungefähr je einem Grad zunimmt, kann überall aus der Erde Dampf gewonnen werden, wenn man tief genug bohrt. 



   Die an den letzten Ring der Schachtauskleidung angefügt Sohle besteht aus einem Ring, der ebensoviele
Segmente hat wie der darüberliegende Schachtring und aus einem zentralen Kern. Ring und Kern sind an ihrer
Oberfläche, die dem Schachtloch zugewandt ist, torusartig gekrümmt, um den aus den Bohrungen in den
Ringsegmenten ausströmenden Dampf möglichst reibungslos in das Schachtloch nach oben zu führen. 



   Zur besseren Leitung des aus den Bohrungen ausströmenden Dampfes dient eine Leitwulst auf der
Wölbung der Sohlesegmente, die vom äussersten Punkt der einen Bohrung bis zur nächsten reicht und nach unten zu spitz ausläuft. 



   Wie bei den Segmenten der Schachtringe haben die Sohlesegmente, bis auf drei, schachtradiale
Verbindungsebenen mit Nut und Feder gegen gegenseitige Verschiebungen. Das letzte Segment, das eingeschoben werden muss, hat zwei parallele Verbindungsebenen, in denen durch Spiralfedern je eine Feder in einer Nut gehalten wird. Nach dem Einschieben des Schlusssegmentes in den Sohlering werden die stabartigen Federn von entsprechender Stärke durch Keile in die Nuten der benachbarten Segmente gepresst. Die an das Schlusssegment anschliessenden Segmente haben je eine schachtradiale und eine zum Schlusssegment parallele Verbindungsebene. 



   Die feste Verbindung des Sohleringes mit dem letzten Schachtring erfolgt wie bei den Schachtringen durch eingekerbte, schachtaxiale Bolzen, die durch radiale Bolzen aufgefangen werden. In das zentrale Loch des
Sohleringes wird der Sohlekern eingesetzt oder eingeschraubt. Der Sohlekern hat eine schachtaxiale Bohrung, die unter dem Sohlering mit mehreren schräg nach aussen verlaufenden Bohrungen mündet. Diese Bohrungen dienen zum Ausfüllen des Leerraumes unter der Sohle durch ein flüssiges, rasch erstarrendes Material. 



   Die Zeichnungen stellen eine beispielsweise Ausführung der Erfindung dar. Es zeigen   Fig. 1   einen Axialschnitt durch das Ende der Schachtauskleidung, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie A-B in Fig. l und Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie C-D in Fig. 1. 



   In   Fig. l stellt--l--das   Ende der Schachtauskleidung und--4--den Sohlering   sowie--5--den   Sohlekern dar. Der Sohlering--4--besteht aus ebensovielen Segmenten wie der   Schachtring--2--und   ist mit ihm durch Bolzen verbunden. Die Bohrungen -7-- in den   Segmenten --3-- münden mit   ihrem äussersten Punkt an der Aussenkante der torusartigen   Sohlerundung--8--.   Zwischen je zwei Bohrungen --7-- sind auf der   Sohlerundung--8--Leitwülste--11--angebracht,   die nach unten auf der Rundung   --8-- spitz   auslaufen.

   Der Sohlekern hat eine axiale Bohrung--6--, die unter dem Boden des Sohleringes   --4- mit   mehreren schräg nach aussen gerichteten   Bohrungen --6a-- in   den   Leerraum-10-münden.   



   Fig. 2 zeigt einen Schachtring--2--, der ein Teil der Schachtwand--l--ist und aus Segmenten   --3-- besteht.   Die   Segmente--3--sind   bis auf drei durch radiale Verbindungsebenen begrenzt und mit   Bohrungen --7-- für   die Dampfflüssigkeit versehen. 



   Die Schachtwand--l--als Gesamtheit der   Schachtringe --2-- schliesst   das   Schachtloch--9--ein.   



  Das   Schlusssegment --3b-- hat   parallele Verbinaungsebenen, in welchen sich in Nuten durch Spiralfedern gehaltene Leisten befinden, die nach dem Einschieben des   Schlusssegmentes --3b-- in   den Schachtring   2durch   Keile zur Hälfte in die Nuten der benachbarten   Segmente --3a-- gepresst   werden. Die beiden   Segmente --3a-- haben   je eine zu den Verbindungsebenen des   Schlusssegmentes-3b-parallele   und eine radiale Verbindungsebene. Die   Schachtringe--2--sowie   die   Segmente--3,   3a,   3b--sind   identisch mit den in der österr. Patentschrift Nr. 243026 beschriebenen Ringen und Segmenten. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Fig. 3 ist eine Draufsicht auf den   Sohlering --4-- mit   den gleichartigen   Segmenten --4a--,   den beiden   Nachbarsegmenten--4b--und   dem   Schlusssegment --4c--,   das parallele Verbindungsebenen hat, in welchen sich in Nuten eine durch Spiralfedern gehaltene Leiste befindet, die nach dem Einschieben des Schlusssegmentes 
 EMI2.1 
 -4c-- in die bereitsNachbarsegmente --4b-- des Schlusssegmentes --4c-- je eine radiale und je eine zu den Verbindungsflächen des   Schlusssegmentes--4c--parallele Verbindungsfläche.   



   Der   Sohlekern--5--kann   in das zentrale Loch des   Sohleringes--4--eingesetzt   oder eingeschraubt werden. Die axiale Bohrung--6--des Sohlekernes--5--verzweigt sich an ihrem unteren Ende in mehrere nach aussen unter den Boden des   Sohleringes-4--gerichtete Bohrungen--6a--,   durch die flüssiges und leicht erstarrendes Material in den   Leerraum--10--unter   der Sohle --4-- gepresst werden kann. 



   Der Vorteil dieser Sohle für den Dampfschacht eines Erdwärmekraftwerkes besteht einmal darin, dass der aus den Bohrungen --7-- der Segmente --2-- ausströmende Dampf möglichst verlustlos um 1800 in das Schachtloch umgelenkt werden kann, zum andern darin, dass durch die Sohle eine Verunreinigung des Dampfes durch die Aufnahme von Gesteinsteilchen vermieden wird. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
 EMI2.2 
 aus einem äusseren Ring (4), der aus Segmenten (4a, 4b, 4c) zusammengestellt ist, und einem zentralen Kern (5) besteht.

Claims (1)

  1. 2. Sohle des Dampfschachtes eines Erdwärmekraftwerkes nach Anspruch 1, dadurch gekenn- zeichnet, dass der äussere Sohlering (4) aus ebensovielen Segmenten besteht wie die Schachtringe (2). EMI2.3 eingeschraubt wird.
    4. Sohle des Dampfschachtes eines Erdwärmekraftwerkes nach den Ansprüchen 1 bis 3, EMI2.4 unter dem Boden des Sohleringes (4) mehrere radiale Bohrungen (6a) in den darunterliegenden Hohlraum (10) führen.
    5. Sohle des Dampfschachtes eines Erdwärmekraftwerkes nach den Ansprüchen 1 bis 4, EMI2.5
AT95674*#A 1974-02-07 1974-02-07 Sohle fur dampfschacht eines erdwarmekraftwerkes AT327617B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT95674*#A AT327617B (de) 1974-02-07 1974-02-07 Sohle fur dampfschacht eines erdwarmekraftwerkes

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT95674*#A AT327617B (de) 1974-02-07 1974-02-07 Sohle fur dampfschacht eines erdwarmekraftwerkes

Publications (2)

Publication Number Publication Date
ATA95674A ATA95674A (de) 1975-04-15
AT327617B true AT327617B (de) 1976-02-10

Family

ID=3503682

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT95674*#A AT327617B (de) 1974-02-07 1974-02-07 Sohle fur dampfschacht eines erdwarmekraftwerkes

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT327617B (de)

Also Published As

Publication number Publication date
ATA95674A (de) 1975-04-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP1327111A1 (de) Verfahren und anlage zum austausch von erdenergie zwischen erdkörper und einem energietauscher, insbesondere zur stromerzeugung
DE102013111543A1 (de) Energiespeicher
DE2935832A1 (de) Verfahren zur erdwaermegewinnung und vorrichtung zur durchfuehrung dieses verfahrens
AT327617B (de) Sohle fur dampfschacht eines erdwarmekraftwerkes
DE4113215C2 (de) Wasserdurchlässiges vegetatives Deckwerk
DE3935433C2 (de)
DE2165827A1 (de) Rohrverbindung fuer gross-bohrrohre
AT327618B (de) Schutzhaube fur den dampfschacht eines erdwarmekraftwerkes
DE2130765C2 (de) Vorrichtung und Verfahren zum Herstellen des VerpreBkörpers eines Verpreßankers
DE3129219A1 (de) Anordnung von erdsonden, sowie erdsonde
DE627275C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Abteufen von Schaechten
DE3021558A1 (de) Verfahren zum verrohren von mit fluessigkeit gefuellten bohrloechern o.dgl. unter verwendung von einzelnen rohrschuessen
DE202015008636U1 (de) Kraftübertragungsmodul für Wind-Offshore Strukturen sowie Gründungstruktur
DE8008592U1 (de) Vorrichtung zum entzug von erdwaerme
AT49977B (de) Bohrkrone für Schrotbohrung.
DE2259055C2 (de) Sinkstück zur Befestigung der Sohle und Ufer von Gewässern
AT223137B (de) Horizontaler Brunnenschacht und Verfahren zu seiner Herstellung
DE1426734A1 (de) Fluessigmetall-beheizter Dampferzeuger oder UEberhitzer
DE2362138A1 (de) Verfahren zur energiegewinnung durch kombinierte ausnutzung der potentiellen energie des meerwassers und der erdwaerme
DE638480C (de) Trockener Gasbehaelter mit gewelltem, elastischem Mantel
DE20211718U1 (de) Vorrichtung zur Energiegewinnung aus dem Meer
AT18675B (de) Einsatz für Schleudertrommeln.
AT316914B (de) Bauelement zum Herstellen von Pflanzkübeln
DE2525909C3 (de) Kläranlage
DD274461A1 (de) Filterrohr fuer infiltrations- und entnahmebrunnen

Legal Events

Date Code Title Description
ELJ Ceased due to non-payment of the annual fee
UEP Publication of translation of european patent specification