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Die Erfindung bezieht sich auf eine Antriebseinrichtung für bandförmigen, perforierten Informationsträger in einem Aufnahme- oder Wiedergabegerät, im besonderen auf einen Schmalfilmprojektor, mit einem kontinuierlichen und einem ein Greiferwerk aufweisenden intermittierenden Antrieb für den Film, die gleichzeitig antreibbar sind und von denen das Greiferwerk eine Steuereinrichtung für den Eingriff des Greifers in die Bandperforation aufweist, und mit einer Einrichtung zum Anpassen der Transportgeschwindigkeiten der beiden Antriebe bei Änderung der Transportgeschwindigkeit des Greiferwerkes, wobei der kontinuierliche Antrieb mit dem Greiferwerk über eine Kupplung, vorzugsweise eine Rutschkupplung, in Antriebsverbindung steht und eine von der Steuereinrichtung betätigbare Stillsetzeinrichtung für den kontinuierlichen Antrieb vorgesehen ist, nach Patent Nr. 320432.
Im Stammpatent wurde eine Einrichtung beschrieben, durch die eine Anpassung der beiden Antriebe ermöglicht wird, ohne dass grosse Massen bewegt werden müssen, was bei häufigem Geschwindigkeitswechsel von besonderer Wichtigkeit ist. Die im Stammpatent beschriebenen Einrichtungen kommen jedoch ohne ein gewisses Mindestmass an massenbehafteten Teilen nicht aus. Hier soll Abhilfe geschaffen werden, und dies geschieht erfindungsgemäss dadurch, dass in an sich bekannter Weise die Steuereinrichtung des Greifers einen elektromotorischen Wandler aufweist, der über einen Impulsgeber, vorzugsweise ein Magnetband, mit Hilfe von elektrischen Impulsen steuerbar ist, und dass die Kupplung für den kontinuierlichen Antrieb eine elektromagnetische Kupplung, zweckmässig eine Magnetpulverkupplung, ist, der die elektrischen Impulse ebenfalls zuführbar sind.
Auf diese Weise werden mechanische Massen praktisch überhaupt ausgeschaltet, so dass auch ein häufiger Geschwindigkeitswechsel kein Problem mehr darstellt.
Einzelheiten der Erfindung ergeben sich an Hand der nachfolgenden Beschreibung von in den Zeichnungen schematisch dargestellten Ausführungsbeispielen. Die drei Figuren der Zeichnungen sind dabei im Anschluss an die sieben Figuren des Stammpatentes als Fig. 8 bis 10 numeriert, wobei die Fig. 8 zur Gegenüberstellung ein Ausführungsbeispiel zeigt, wie es nach dem Stammpatent möglich ist, wogegen die Fig. 9 und 10 erfindungsgemässe Ausführungsformen veranschaulichen.
In den Zeichnungen werden für Teile gleicher Funktion dieselben Bezugszeichen wie in den Zeichnungen des Stammpatentes verwendet. Auf diese Erfindung wird deshalb ausdrücklich hingewiesen. Im übrigen ähnelt der Aufbau des Greiferwerkes gemäss Fig. 8 dem eines bekannten Greiferwerkes, das jedoch im Sinne des
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vorgesehen ist. Am andern Ende des Stössels --33-- liegt dann der Greifer--11--auf, der also über den Stössel --33-- von einer der Hubkurven --10a, 10b 10c-- seine Eingriffshubbewegung erhält, wogegen sein Transporthub von einer Transporthubnocke -36-- auf der Welle--8--gesteuert wird. Auf der Welle --8-- ist im übrigen auch eine Umlaufblende--37--befestigt.
Auf der Welle --8-- sitzt eine Schnecke--38--, die ein Schneckenrad--39--treibt. Das Schneckenrad --39-- ist über eine Hohlwelle --40-- mit einer Scheibe--41--verbunden, die über eine Tellerfeder --42-- reibungsschlüssig ein Zahnrad--43--treibt, das auf einer in der Hohlwelle--40-gelagerten Achse--43a--sitzt. Über das Zahnrad --43-- erfolgt dann der Antrieb auf ein weiteres Zahnrad --44-- auf der Welle --4-- der Trommel --1-- für den kontinuierlichen Antrieb des Films. Diese Trommel--l--ist im dargestellten Ausführungsbeispiel zahnlos und treibt den Film --2-- reibungsschlüssig.
An der Projektorwandung --35- ist eine Achse --45-- vorgesehen, auf der der Hebel --15-gelagert ist. Dieser Hebel ist einenends mit dem Stössel--33--verbunden, wogegen sein anderes Ende die Nase - -16- aufweist, mit der der Hebel --15--, gesteuert durch die Hubnocke--9--und den Stössel --33--, in Abhängigkeit von der jeweiligen Hubkurve --10a, lOb bzw. 10c--periodisch zwischen die Zähne des Zahnrades--43--einrastet und es so blockiert, so dass der Antrieb der Trommel--l--synchron mit der Transportgeschwindigkeit des Greifers --11-- gehalten wird.
Im Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 9 fallen all jene mechanischen Teile, wie der Hebel--15--, dessen Nase --16-- mit der Verzahnung des Rades--43--zusammenwirkt, weg, so dass ein praktisch
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der Eingriffshub des Greifers praktisch automatisch durch die Steuerung über das Galvanometer--46--ergibt. Indirekt stellt somit auch das Galvanometer--46--eine Steuereinrichtung für den Eingriff des Greifers in die Bandperforation des Films --2-- dar.
Zwecks Antrieb des Greifers --11-- erhält das Galvanometer--46--Impulse über einen Impulsgeber
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--4-- geteilt,Magnetpulverkupplung --48-- weist in üblicher Weise den mit der zweigeteilten Welle --4-- verbundenen, sich drehenden Teil--49--auf, der das Magnetpulver enthält. Rund um den Drehteil --49-- ist ein Wicklungsteil --50-- als Stator gelegt, durch den die Magnetpulverkupplung in an sich bekannter Weise gesteuert wird. Derartige Magnetkupplungen gehören zum Stand der Technik und brauchen deshalb im einzelnen nicht beschrieben zu werden.
Da der Impulsgeber --47-- gleichzeitig seine Impulse sowohl dem Galvanometer --46-- als auch der Magnetkupplung --48-- zuführt, wird gleichzeitig einerseits durch jeden Impuls der Greifer--11--im Sinne einer Eingriffs- und Transportbewegung bewegt und die Kupplung --48-- im selben Augenblick eingekuppelt.
Die Übertragung ist dabei leicht auch über grössere räumliche Entfernungen möglich, so dass Übertragungsgetriebe entfallen können. Zusätzlich erfolgt die Steuerung praktisch trägheitslos.
An Hand der Fig. 10 ist eine Ausführung veranschaulicht, bei der wieder entsprechend Fig. 8 der Greifer
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gehört zum Stande der Technik.
Erfindungsgemäss wird nun der Magnet --51-- beispielsweise über ein Magnettongerät--52--oder einen andern Impulsgeber synchron mit dem kontinuierlichen Antrieb gesteuert. Am Tonband--53--des Magnettongerätes befindet sich ausser einer Tonspur, deren Toninformation einem Lautsprecher--54-zugeführt wird, auch eine Steuerspur, die die Impulse für den Magneten-51--enthält. Diese Impulse werden also über eine Leitung--55--nicht nur dem Magneten--51--, sondern auch der Magnetkupplung--48-- zugeführt. Der Unterschied gegenüber der Konstruktion nach Fig. 9 liegt darin, dass ja der elektromotorische
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