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Die Erfindung betrifft eine Geschirrspülmaschine mit einer Wasserenthärtungseinrichtung, welche ein zwischen einem Salzbehälter und einem Ionenaustauscher angeordnetes Rückschlagventil mit rohrförmigem Gehäuse und einem Schlauchstutzen enthält, welches einen horizontalen, ringförmigen Ventilsitz mit einer Kugel hat.
Eine Wasserenthärtungseinrichtung bekannter Art für Geschirrspülmaschinen enthält eine aus einem Ionenaustauscher und einem Salzbehälter gebildete Baueinheit mit einem gemeinsamen Gehäuse, in welchem zwischen Ionenaustauscher und Salzbehälter ein Rückschlagventil mit horizontalem Ventilsitz, einer Kugel und einem Schlauchstutzen eingesetzt ist. Bei dieser Ausführungsform ist jedoch das Ventil zwecks Entfernen von Verunreinigungen nur durch Abnehmen einer grossformatigen Gehäusewand mit mehreren Schlauchstutzen zugänglich.
Ausserdem ist eine Anordnung bekannt, bei welcher zwischen Ionenaustauscher und Salzbehälter der Wasserenthärtungseinrichtung ein Rückschlagventil mit rohrförmigem Gehäuse eingesetzt ist, welches eine horizontal angeordnete Ventilmembran aufnimmt und durch eine überwurfmutter verschlossen ist, welche mit einem über der Ventilmembran angebrachten, ringförmigen Ventilsitz und einem dem Salzbehälter zugeordneten Schlauchstutzen versehen ist. Am rohrförmigen Gehäuse ist unter dem Rückschlagventil ein einem Ionenaustauscher zugeordneter erster Schlauchstutzen sowie ein zweiter Schlauchstutzen angeformt, durch welchen dem Ionenaustauscher über den ersten Stutzen Frischwasser zuführbar ist. Dieses Rückschlagventil arbeitet zwar weitgehend lageunabhängig, schliesst jedoch bei geringem Druck des zufliessenden Frischwassers nicht zuverlässig.
Ausserdem kann sich die Schneide des Ventilsitzes in die Ventilmembran eindrücken, wodurch das Ventil undicht wird. Da dieses Rückschlagventil in Ruhestellung offen ist, besteht die Möglichkeit, dass Salzlösung in die dem Ionenaustauscher und dem Frischwasserzufluss zugeordneten Leitungen hineindiffundiert.
Bei einer andern bekannten Wasserenthärtungseinrichtung ist das Gehäuse des Ionenaustauschers durch einen Deckel mit je einem Stutzen zur Zufuhr von Salzlösung und von Frischwasser verschlossen. Innerhalb dieses Schlauchstutzens ist über der Austauschermasse des Ionenaustauschers ein Rückschlagventil mit einer Kugel und einem Ventilsitz eingesetzt. Bei dieser Anordnung kann jedoch durch die Lage des Rückschlagventils nach jedem Zufluss von Salzlösung aus an der Ventilkugel und dem Ventilsitz haftenden Lösungsresten die Flüssigkeit verdunsten sowie Salz auskristallisieren, wodurch im Rückschlagventil auch wieder Undichtheiten entstehen.
Bei einer andern Wasserenthärtungseinrichtung mit einem Ionenaustauscherbehälter sind an demselben je ein Schlauchstutzen zur Frischwasserzufuhr und zur Zufuhr von Salzlösung angeformt. Dieser zweite Schlauchstutzen ist mit einem Rückschlagventil mit einem geführten, halbkugelförmigen Ventilkörper ausgerüstet, und eine im Schlauchstutzen eingesetzte Buchse hat einen der Oberfläche dieses Ventilkörpers angepassten ringförmigen Ventilsitz, welcher jedoch schlecht abdichtet und eine grosse Angriffsfläche für die Ablagerung von Verschmutzungen bietet. Ausserdem ist das Rückschlagventil für Reinigungszwecke schlecht erreichbar, weil zuerst ein Schlauch vom Stutzen abgezogen werden muss, bevor die Buchse und der Ventilkörper entnommen werden können.
Schliesslich ist ein aus einem schraubenförmig gewendelten Rohr gebildeter Ionenaustauscher für den Einsatz in Wasserenthärtungsanlagen bekannt, dessen beide Enden je einen Schlauchstutzen mit einem Bund tragen, an welchem eine auf das jeweilige Rohrende aufgeschraubte überwurfmutter angreift und den Bund unter Zwischenlage einer Dichtung gegen die Stirnfläche des Rohrendes presst.
Es soll nun eine Wasserenthärtungseinrichtung der eingangs beschriebenen Bauart für Geschirrspülmaschinen geschaffen werden, bei welcher-unter Vermeidung der oben angegebenen Nachteile-das Rückschlagventil zwecks Kontrolle auf Verschmutzung sowie zum eventuellen Wechseln der Dichtelemente möglichst leicht demontiert werden kann.
Nach der Erfindung wird dies bei solchen Wasserenthärtungseinrichtungen für Geschirrspülmaschinen in einfacher und befriedigender Weise dadurch erreicht, dass sich das Gehäuse des Rückschlagventils im wesentlichen horizontal erstreckt und in seinem dem Ionenaustauscher zugeordneten Bereich zu einem hohlzylindrischen Körper mit kreissegmentförmigem Querschnitt verjüngt ist, auf dessen zur Achse des Ventilgehäuses paralleler Flachseite eine zur Gehäuseachse senkrechte Gewindebuchse sitzt, welche eine öffnung im Zylinderabschnitt des Ventilgehäuses umgibt und eine den Ventilsitz bildende Scheibe aus elastischem Werkstoff sowie die Ventilkugel aufnimmt.
Bei dieser Anordnung wird beim Auseinandernehmen des Rückschlagventils der Buchse ein etwaiges Herausfallen der Ventilkugel und der Scheibe verhindert ; ausserdem wird beim Zusammenbau des Rückschlagventils die den Ventilsitz bildende Scheibe durch die Buchse zentriert.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform dieser Wasserenthärteeinrichtung ist die den Ventilsitz bildende Scheibe seitengleich ausgebildet. Durch diese Formgebung der Scheibe wird die Montage des Rückschlagventils erleichtert und bei verformtem oder beschädigtem ringförmigem Ventilsitz durch einfaches Wenden der Scheibe die Ventilfunktion wieder hergestellt.
In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel einer Geschirrspülmaschine mit einer erfindungsgemäss aufgebauten Wasserenthärtungseinrichtung in Fig. l schematisch veranschaulicht ; weiters zeigen Fig. 2 einen Teil des Salzbehälters mit Rückschlagventil im vertikalen Mittelschnitt und Fig. 3 den Anschlussstutzen des
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Salzbehälters sowie des Rohrstutzens des Ventilgehäuses im Querschnitt III-III in Fig. 2.
Die in Fig. l dargestellte Geschirrspülmaschine --10-- ist mit einer Wasserenthärtungseinrichtung ausgerüstet, welcher durch eine Leitung --11-- Frischwasser zugeführt wird (Fig. l), die sich innerhalb der Geschirrspülmaschine --10-- in zwei Leitungszweige-12 und 13-mit je einem Ventil--14 bzw. 15-gabelt. Der Leitungszweig --12-- führt zu einem Ionenaustauscher--16--, in dem das zufliessende Wasser enthärtet und über eine Leitung --17-- in den Spülbehälter --18-- der Geschirrspülmaschine --10--
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--19-- verbunden,- 27--des Rohransatzes--23-ein und bewirkt dadurch eine verdrehsichere Befestigung des Rückschlagventils--20-- (Fig.3).
Der Rohransatz --23-- des Ventilgehäuses --22-- trägt einen radial verlaufenden Bund-28-, der sich unter Zwischenlage eines Dichtungsringes --29-- gegen die Stirnfläche-30-des Anschlussstutzens
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welche eine öffnung --35-- in dieser Flachseite --33-- umgibt und eine auf derselben liegende Scheibe --36-- aus elastischem Werkstoff aufnimmt. Ein in der Scheibenmitte angebrachter, kreisförmiger Durchbruch --37-- ist auf beiden Seiten dieser Scheibe --36-- von einem ringförmigen Wulst umgeben, welcher den Ventilsitz-38-für eine Kugel --39-- bildet. Durch die seitengleiche Ausgestaltung der Scheibe-36wird die Montage des Ventils --20-- vereinfacht.
In der Gewindebuchse --34-- sitzt ein die Kugel --39-- umgebender rohrförmiger Körper --40--, der am Aussenumfang seines aus der Gewindebuchse --34-- herausragenden Abschnittes --41-- einen umlaufenden Bund --42-- trägt. Eine am Bund --42-- angreifende, mit der Gewindebuchse-34-
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mutter --43-- presstVentilsitzscheibe--36--. Die andere aus der Gewindebuchse--34--herausragende Stirnfläche--45-- trägt einen Schlauchstutzen --46-- für die Leitung--21--zum Ionenaustauscher--16--. Die lichte Weite des Schlauchstutzens--46--ist kleiner als der Durchmesser der Kugel --39--. Der die Stirnfläche --45-mit dem Schlauchstutzen --46-- verbindende Abschnitt --47-- des rohrförmigen Körpers-40-weist
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--39--zuverhindern.
Der Salzbehälter-19--, das Siebrohr-25--, die Überwurfmutter --31--, das Ventilgehäuse - mit hohlzylindrischem Körper --32-- und Gewindebuchse --34--, der rohrförmige Körper - und die Überwurfmutter --43-- sind aus einem gegenüber Salzlösungen beständigen Kunststoff hergestellt. Der Dichtungsring --29-- und die Ventilsitzscheibe --36-- bestehen aus einem salzlösungsbeständigen Gummi, während für die Kugel --39-- ein nichtrostender Stahl verwendet wird.
In ihrer Ruhelage und bei Zufluss von Frischwasser durch die Letiung --12-- zum Ionenaustauscher - 16-liegt die Kugel --39-- auf ihrem Ventilsitz --38-- auf und verhindert das Eindringen von Wasser in den Salzbehälter--19--. Wird dagegen dem Salzbehälter --19-- Frischwasser durch die Leitung --13-zugeführt, so hebt bei einem durch die konstruktiven Verhältnisse des Ventilsitzes --38-- und der Kugel - vorbestimmten Druck die Kugel --39-- vom Ventilsitz --38-- ab und gibt den Abfluss von Salzlösung aus dem Salzbehälter --19-- durch das Rückschlagventil --20-- sowie durch die Leitungen - 21 und 12-- zum Ionenaustauscher --16-- frei.
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