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Die Erfindung bezieht sich auf eine Schalteinrichtung, insbesondere mit einem Gehäuse und mit mindestens einer Schalttaste, durch die eine mit einem elektrischen Kontaktstreifen verbundene, zu beiden Seiten der Kontaktstelle von Kontakt- und Gegenkontaktstreifen in zwei Einspanneinrichtungen fixierte Membran gegen den Gegenkontaktstreifen drückbar ist, vorzugsweise mit einer Mehrzahl von mit der Membran zusammenwirkenden Tasten. Derartige Schalteinrichtungen sind in letzter Zeit für zahlreiche Anwendungsfälle, vorzugsweise jedoch für Taschenrechner u. dgl. bekanntgeworden. Ihr Vorzug liegt hauptsächlich in den geringen Abmessungen. Der Aufbau derartiger Schalteinrichtungen ist beispielsweise im Jänner-Heft 1973 der Zeitschrift JAPAN ELECTRONIC INDUSTRY auf den S. 82, 83 beschrieben dargestellt.
Die Schalttaste drückt beim Betätigen auf die Membran und verformt diese elastisch. Nachteilig ist jedoch, dass man in bezug auf die Membran auf die Verwendung elastischen Materials beschränkt ist, wobei dennoch wegen der verhältnismässig starken Verformung eine lange Gebrauchsdauer der Schalteinrichtung nicht gesichert ist. Verliert nämlich die Membran ihre Elastizität, so kann es leicht vorkommen, dass die Kontaktbahnen auch bei nicht betätigter Taste miteinander in Berührung bleiben. Dies gilt auch für jene Konstruktionen, die mit einer sogenannten Elektret-Folie arbeiten.
Durch die Erfindung sollen diese Nachteile ausgeschaltet werden, und dies gelingt dadurch, dass zumindest eine der Einspanneinrichtungen durch die Taste zum Zwecke des Durchwölbens der Membran an die andere Einspanneinrichtung annäherbar ist. Auf diese Weise wird eine Beanspruchung der Elastizität der Membran überhaupt vermieden, so dass die Lebensdauer der Schalteinrichtung erhöht wird.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich an Hand der nachfolgenden Beschreibung von in den Fig. 1 bis 4 der Zeichnungen schematisch dargestellten Ausführungsbeispielen.
Der Schalter gemäss Fig. 1 weist ein von Seitenwandungen --1, 2-- gebildetes Gehäuse auf, das durch eine Grundplatte--3--abgeschlossen ist. Die Wandung--l--trägt eine Kontaktbahn-4--, die durch eine nicht dargestellte Öffnung in der Grundplatte --3-- mit einer Lötfahne --5-- verbunden ist. Die
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hindurchandern Pol bereits zum Schalten genügen.
Während also das eine Ende der Membran --6-- ortsfest mit der Grundplatte --3-- verbunden ist, steckt das andere Ende der Membran in einem Schlitz einer Schalttaste--8--und ist dort formschlüssig befestigt. Die Schalttaste --8-- ist in Richtung der Ebene der Membran --6-- bewegbar, so dass die
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1Seitenwandungen --1,2-- verlaufenden Wandungsteil --10--, der in einer Öffnung einen Stift--11-- trägt.
Mit der Taste--8--ist eine Steuernocke--12--verbunden, die beim Niederdrücken der Taste --8-- entgegen der Feder--9--den Stift--11--nach links verschiebt, so dass das Ausknicken der
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Konstruktion baulich verhältnismässig einfach, es mag diese Art der Konstruktion aber aus mancherlei Gründen unerwünscht oder unmöglich erscheinen. Eine Konstruktion, bei der die Tasten normal zur Ebene der Membran betätigt werden, zeigt Fig. 3. Diese Konstruktion weist den besonderen Vorteil auf, sehr platzsparend zu sein.
Dabei weisen Teile gleicher Funktion die gleichen Bezugszeichen wie in den Fig. 1 und 2 auf. Es ist ersichtlich, dass der Grundplatte --3-- gegenüber auch eine Deckplatte--18-vorgesehen ist. Die Kontaktbahnen --4a, 4b--sind in diesem Fall an der Grundplatte--3--ausgebildet, wo sie erhabene Leiterkörper bilden.
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Die Tasten--8a bis 8c--weisen jeweils einen Schaft-19a bzw. 19c-auf, der durch Öffnungen in der Deckplatte --18-- geführt ist. An dieser Deckplatte --18-- stützen sich auch die Federn--9--ab. Am unteren Ende jedes Schaftes--19a bzw. 19c--ist ein Gelenk vorgesehen. Dieses Gelenk ist das Kniegelenk eines Kniehebelsystems, bestehend aus Kniehebeln--20, 21-. Jeder Kniehebel weist an seinem andern Ende
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durch Betätigen der Taste --8a-- im Sinne des Pfeiles--29--der jeweilige Membranlappen--15-- gespannt wird, wobei er gegen die erhabene Kontaktbahn --4a-- gepresst wird.
Dadurch, dass die Kontaktbahn - erhaben auf der Grundplatte--3--sitzt, ist eine gewisse minimale Durchwölbung des Lappens --5-- der Membran --6-- gesichert, so dass beim Loslassen der Taste-8a-und bei Entlastung des Lappens--15--sich derselbe mit Sicherheit nach oben wölbt. Diese Stellung ist an Hand der Taste--8c-veranschaulicht.
Es ist aus Fig. 3 ersichtlich, dass bei dieser Konstruktion leicht mehrere Reihen von Tasten nebeneinander angeordnet sein können. Selbstverständlich ist es dabei auch möglich, jeweils die eine der beiden Einspanneinrichtungen--23--etwa an der Grundplatte--3--zu fixieren, so dass nur eine der Einspanneinrichtungen--23--die parallel zur Grundplatte--3--bzw. zur Ebene der Membran--6-- verlaufende Bewegung ausführen kann.
In diesem Fall ist jedoch zu beachten, dass der Gelenkpunkt--30--am Ende des Schaftes--19--auswandern würde, weshalb für eine entsprechende Bewegungsmöglichkeit dieses
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Anordnung einer ortsfesten Einspanneinrichtung und einer der gegenüber beweglichen Einspanneinrichtung bringt gewisse Vorteile, die nachstehend an Hand eines Vergleiches der Fig. 2 und 4 noch erläutert werden sollen.
Fig. 4 zeigt die Membran--6--mit einer Mehrzahl von Lappen--15a, 15b, 15c--, wobei die Verbindungsstege-14a, 14b-zwischen den einzelnen Lappen bzw. dem Membranrahmen etwa in der Mitte jedes Lappens angeordnet sind. Dies hängt damit zusammen, dass bei Verwendung zweier beweglicher
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gestalten. Gerade dies kann aber gegebenenfalls zu Schwierigkeiten bei der Zuleitung führen, weshalb es gegebenenfalls vorteilhafter ist, eine Einspanneinrichtung ortsfest zu verankern, die andere dagegen beweglich auszubilden.
In diesem Falle erhält man für jede Tastenreihe einen Membranstreifen mit einer Lappenausbildung entsprechend der Fig. 2, wobei dann die Breite der Verbindungsstege --14-- nicht mehr so kritisch ist, sondern im Gegenteil der Verbindungssteg --14-- praktisch in jeder gewünschten Breite ausgebildet werden kann. Die Zuleitung zu den einzelnen Kontaktbahnen wird dadurch erleichtert.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Schalteinrichtung, insbesondere mit einem Gehäuse und mit mindestens einer Schalttaste, durch die eine mit einem elektrischen Kontaktstreifen verbundene, zu beiden Seiten der Kontaktstelle von Kontakt- und Gegenkontaktstreifen in zwei Einspanneinrichtungen fixierte Membran gegen den Gegenkontaktstreifen drückbar ist, vorzugsweise mit einer Mehrzahl von mit der Membran zusammenwirkenden Tasten, dadurch ge- k e n n z e i c h n e t, dass zumindest eine der Einspanneinrichtungen (8 ; 23) durch die Taste (8,8a, 8b, 8c) zum
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