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wegen nicht dargestellt). Das Gitter besteht gemäss der dargestellten Ausführungsform aus einer Anzahl längslaufender Führungsleisten 2 oder dgl., zwischen denen quer verlaufende Latten 3 oder dgl. angebracht sind. Diese Latten können im Querschnitt zweckmässig eine der in Fig. 6 (siehe auch Fig. 10) dargestellten Formen haben. Unter dem aus den Führungsleisten 2 und den Querlatten. 3 gebildeten Gitter befindet sich ein zweckmässig heb-und senkbarer Boden 4. Die Mittel zum Senken und Heben des Bodens können von irgend einer geeigneten Art sein und sind auf den Zeichnungen nicht dargestellt.
Für gewöhnlich wird der Boden 4 mittels Federn gegen die untere Seite des Gitters gedrückt gehalten, so dass die über dem Gitter sich bewegenden und in die verschiedenen Fächer gelangenden Münzen vom Boden getragen werden. Am unteren Rande des Gitters ist ausserhalb des Behälters 1 eine Rinne 5 angeordnet, die von der scharfen Kante 6 an der Mitte des Gitters nach beiden Seiten lehnt und mit ihren beiden Zweigen um je eine der vorderen Ecken des Behälters 1 sich krümmt, um in zwei Öffnungen 7 in je einer Seitenwand des Münzenbehälters zu enden. Die Münzen, welche sich über den bereits gefüllten Fächern des Gitters bewegt haben und in die Rinne 5 gelangt sind, setzen in der letzteren ihren Weg fort und fallen durch eine der Öffnungen 7 von neuem in den Behälter 1.
An der an den oberen Rand des Gitters sich erstreckenden hinteren Wand 8 (Fig. 1 und 2) des Behälters 1 befindet sich ein Kolben 9, der mittels eines Motors oder in sonst geeigneter Weise in auf-und abwärtsgehende Bewegung versetzt werden kann. Fig. I zeigt den Kolben in dessen unterer und Fig. 2 denselben in dessen oberer Lage. Der Kolben 9, der quer über den Münzenbehälter 1 von dessen einer sich bis zu der anderen Seitenwand erstreckt, hat unten Führung gegen eine vom unteren
Rande der geneigten Wand 10 senkrecht nach unten gehenden Wand 11 und kann übrigens in Rinnen oder dgl. an den beiden Seitenwänden des Behälters geführt werden. Das obere
Ende des Kolbens 9 ist zur hinteren Wand 8 des Behälters hin geneigt.
Wenn der Kolben sich in der in Fig. 1 gezeigten unteren Lage befindet, gleitet ein Teil der Münzen im Behälter auf das obere Ende des Kolbens hinab, worauf sie bei der Aufwärtsbewegung des Kolbens mit- folgen, um, wenn der Kolben sich in der in Fig. 2 gezeigten oberen Lage befindet, von der oberen Endfläche 12 des Kolbens auf eine hinter dem Gitter befindliche Sammelebene 13 Iili. ab- zugleiten.
Um die vom Kolben mitgeführten Münzen zu hindern, bei der Bewegung des Kolbens nach unten in den Münzenbehälter 1 wieder hinunterzufallen, ist am oberen Teile des Münzen- behälters zwischen dem unteren Rande der Sammelebene J und dem oberen Rande des Gitters eine Klappe 14 angeordnet, die von einer Feder (nicht dargestellt) für gewöhnlich in der in
Fig. I gezeigten geschlossenen Lage gehalten wird, dagegen am Ende des aufwärtsgehenden
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punktierten Linien dargestellte Lage entleert, wobei die Münzen zufolge der Schwerkraft auf eine geneigte Ebene 75 hinabgleiten, von welcher sie in einen Behälter (nicht dargestellt) für die gezählten Münzen gelangen.
Wenn man vom Zählen einer gewissen Münzsorte zum Zählen einer anderen Münzsorte überzugehen wünscht, braucht man nur das Gitter gegen ein der neuen Münzsorte entsprechendes (ritter zu vertauschen. Zwecks Regelung der Menge der zugeführten Münzen je nach der zu wählenden Münzsorte kann man in der einen oder anderen Weise die Grösse der münzen- zuführenden Kolbenflche verändern, z.
B., wie gemäss Fig. 4, durch Aufsetzen eines passenden Endstückes 16 oder, wie gemäss Fig. 5, durch Drehen einer am oberen Teile des Kolbens befindlichen Klappe 17 oder dgl. bis der vordere Teil 18 des Kolbens und der winkelförmig gebogene Teil 19 der Klappe 17 zusammen eine münzenzuführende Fläche von passender
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formen beschränkt, sondern kann in mannigfacher Weise abgeändert werden, ohne vom Grund- gedanken der Erfindung abzuweichen.
Es ist selbstverständlich, dass das beschriebene Gitter oder Fachwerk entweder allein als Zählbrett für Münzen 11. dgl. verwendet oder als zählender
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des Kolbens und des Gitters in verschiedene Teile kann man natürlich, wenn erwünscht, den Apparat zum gleichzeitigen Zählen verschiedener Münzsorten verwenden. Es ist natürlich nicht notwendig, sich eines Fachwerke zu bedienen, da die Latten 3 sehr wohl durch Stifte oder andere Anschläge von passender Form ersetzt werden können.
Die Hauptsache ist, dass die fraglichen Anschläge derart geformt sind, dass die Münzen von je einem Anschlag aufgefangen werden, während die nicht aufgefangenen Münzen gezwungen werden, eine Erhöhung des Anschlages. von grösserer Höhe als der Münzendicke zu besteigen und dadurch über bereits aufgefangene Münzen hinabzugleiten. Die Anschläge können fest oder verstellbar und die Führungsleisten durchlaufend oder unterbrochen sein. Im Bedarfsfalle können die Führungsleisten auch durch Stifte oder dgl. ersetzt werden.