AT323609B - Vorrichtung zur exakten trefferauswertung von schiesscheiben od. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zur exakten trefferauswertung von schiesscheiben od. dgl.

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AT323609B
AT323609B AT771873A AT771873A AT323609B AT 323609 B AT323609 B AT 323609B AT 771873 A AT771873 A AT 771873A AT 771873 A AT771873 A AT 771873A AT 323609 B AT323609 B AT 323609B
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AT
Austria
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shot hole
tester
target
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shooting
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Application number
AT771873A
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Pammer Leopold
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41JTARGETS; TARGET RANGES; BULLET CATCHERS
    • F41J5/00Target indicating systems; Target-hit or score detecting systems
    • F41J5/14Apparatus for signalling hits or scores to the shooter, e.g. manually operated, or for communication between target and shooter; Apparatus for recording hits or scores

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description


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   Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur exakten Trefferauswertung von Schiessscheiben od. dgl. mit einem in das Schussloch einführbaren   Schusslochprüfer,   der aus einem Griffteil und einem Einführungsteil besteht, wobei der Einführungsteil wenigstens einen dem jeweiligen Geschosskaliber entsprechenden kreiszylindrischen Abschnitt aufweist. 



   Für die genaue Trefferbeurteilung ist es notwendig, die Lage des Schussloches bzw. dessen Randes auf der Scheibe klar erkennbar zu machen, damit der Wert eines Treffers eindeutig bestimmt werden kann. Dazu dienen sogenannte Schusslochprüfer, Messkörper, die in das Schussloch einzuführen sind. Bisher sind nun die Schusslochprüfer im wesentlichen kegelig ausgebildet und besitzen eine vorspringende Messkante mit einem dem Geschosskaliber entsprechenden Durchmesser. Sie werden, an einer Feder hängend, so weit in das Schussloch eingeführt, bis die Messkante gerade in der Scheibenebene liegt und das Schussloch passend ausfüllt, womit die Lage des Schussloches auf der Scheibe gut erkennbar gemacht werden soll.

   Der Nachteil dieser bekannten Schusslochprüfer liegt nun in der nicht exakt definierbaren Anwendung, denn es ist praktisch unmöglich, den an der Feder hängenden Schusslochprüfer händisch immer in die genau gleiche Messlage zu bringen, so dass es bei jeder Messung zu Fehlergebnissen kommen kann, die beispielsweise von einer Schräglage des Messlochprüfers im Schussloch oder von einer unrichtigen Höhenlage der Messkante bezüglich der Scheibenebene abhängen. 



   Es gibt auch schon Schusslochprüfer mit einem dem   Geschosskaliber   entsprechenden kreiszylindrischen Abschnitt und einer daran anschliessenden, durchsichtigen Auflagerplatte, auf der ein Hilfskreis mit einem Durchmesser, der wenig mehr als ein ungerades Vielfaches des Geschosskalibers beträgt, vorgesehen ist. Die Trefferauswertung soll also dadurch erleichtert werden, dass hier das Messen einer optischen Vergrösserung der Einschussöffnung gleichkommt. Auch bei diesem Schusslochprüfer besteht aber trotz Zentrierung durch den kreiszylindrischen Abschnitt keine exakte Lagefixierung zwischen Prüfer und Scheibe, da der Schusslochprüfer einfach so weit in das Schussloch eingeführt wird, bis die Auflagerplatte auf der frei gehaltenen Schiessscheibe aufliegt, und daher Ungenauigkeiten beispielsweise durch eine Wellung der Scheibe usw. auftreten können. 



  Ausserdem ist hier für eine genaue Trefferauswertung Voraussetzung, dass die Ringe auf der Scheibe wirklich genau konzentrisch und mit exaktem gegenseitigen Abstand aufgedruckt sind, was aber aus Herstellungsgründen nicht immer zutrifft. 



   Der Erfindung liegt demnach die Aufgabe zugrunde, diese Mängel zu beseitigen und eine Vorrichtung der eingangs geschilderten Art zu schaffen, die eine wirklich genaue Trefferauswertung gestattet und Fehlergebnisse weitgehendst ausschaltet. 



   Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, dass sich der kreiszylindrische Abschnitt im wesentlichen über die gesamte Länge des Einführungsteiles erstreckt und dass eine Grundplatte zur Auflage der auszuwertenden Schiessscheibe od. dgl. mit einem mittigen Führungsstück für den Schusslochprüfer vorgesehen ist, das eine zur Grundplattenoberfläche normale, eine Ansenkung aufweisende Bohrung besitzt, in die der Schusslochprüfer mit seinem Einführungsteil passend einsteckbar ist, wobei die Abschlusskante des Einführungsteiles in der Schiessscheibenebene zu liegen kommt. Um mit der erfindungsgemässen Vorrichtung eine Schiessscheibe auszuwerten, braucht diese lediglich auf die Grundplatte aufgelegt zu werden, wo sie mit einfachen Klammern, elastischen Bändern u. dgl. gehalten wird.

   Hierauf wird der Schusslochprüfer, am Griffteil gehalten, durch das Schussloch in die Bohrung des Führungsstückes eingesetzt. Die Lage des Schusslochprüfers ist somit eindeutig fixiert und er kann auch durch eine Bewegung bzw. Neigung der Grundplatte nicht mehr verrückt oder verschoben werden. Da auch die Einstecktiefe des Prüfereinführungsteiles durch die Tiefe bzw. Form der Führungsstückbohrung genau bestimmt ist und die Abschlusskante des Einführungsteiles dadurch immer exakt in der Schiessscheibenebene zu liegen kommt, ist eine wirklich eindeutige und praktisch fehlerfreie Trefferauswertung der Schiessscheibe od. dgl. möglich. Bedingt durch die gute Führung bzw.

   Festlegung des Schusslochprüfers in der Grundplatte kann die Vorrichtung auch mit einer aufgelegten Schiessscheibe und eingeführtem Schusslochprüfer herumgereicht und die auszuwertende Scheibe von mehreren Personen begutachtet werden, wobei es nicht, wie bisher, notwendig ist, dass jede auswertende Person den Schusslochprüfer selbst jedesmal neu einführen und bedienen muss. Selbstverständlich liegt es auch im Rahmen der Erfindung, wenn die Grundplatte mit dem Führungsstück einstückig ausgebildet ist und sich die Ansenkung und die Bohrung für den Schusslochprüfer direkt in der Grundplatte befinden. Die Ansenkung ist übrigens deshalb erforderlich, um den durch den Schuss nach hinten ausgebogenen Schusslochrändern Platz zu schaffen und eine Ungenauigkeit der Trefferbestimmung durch Aufdrücken dieser Lochränder auf die Auflage zu vermeiden. 



   Um die Lage des Schussloches auf der Scheibe besser erkennen zu können, geht erfindungsgemäss der Einführungsteil des Schusslochprüfers mit einem kegeligen Ansatz in den Griffteil über. Dieser kegelige Ansatz erleichtert dem Auge das genaue Erkennen der Abschlusskante des Einführungsteiles und damit der genauen Position des Schussloches. 



   In den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt,   u. zw.   zeigen Fig. l einen Querschnitt durch eine erfindungsgemässe Vorrichtung, Fig. 2 ein vergrössertes Detail und Fig. 3 eine Draufsicht. 



   Die erfindungsgemässe Vorrichtung zur Trefferauswertung von Schiessscheiben od. dgl. besteht aus einer   Grundplatte --1--,   die bodenseitig einen rutschfesten   Belag--2-- aufweist.   Mittig in der Grundplatte 

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   --l-- ist   ein   Führungsstück--3--eingesetzt,   das eine zur Grundplattenoberfläche normale Bohrung--4-mit einer gegen die Grundplattenoberfläche offenen Ansenkung--5--besitzt. Die Grundplatte--l--dient zur Auflage der auszuwertenden   Schiessscheiben--6--,   die mit ihrem Schussloch --7-- über die Ansenkung --5-- gelegt werden und in dieser Lage von nicht dargestellten Gummibändern od. dgl. gehalten sind.

   Zur Trefferauswertung wird nun der   Schusslochprüfer--8--,   der aus einem zylindrischen Einführungsteil--9-und zu seiner Handhabung aus einem   Griffteil--10--besteht,   durch das   Schussloch--7--in   die Bohrung   --4- eingesetzt,   wobei nötigenfalls die Schiessscheibe etwas verschoben werden muss, um das Schussloch genau über die   Bohrung--4--des Führungsstückes--3--zu   bringen. Der Einführungsteil --9-- des Schusslochprüfers --8-- weist einen dem Geschosskaliber entsprechenden Durchmesser auf und sitzt passend derart in der Bohrung--4--, dass seine Abschlusskante in der Schiessscheibenebene liegt und das Schussloch in Draufsicht vom Einführungsteil voll ausgefüllt ist.

   Blickt man nun von oben auf die Schiessscheibe, dann kann man die genaue Lage des Schussloches gut erkennen, da der Schusslochprüfer das Schussloch exakt definiert (Fig. 3). Zur Erleichterung der Auswertung und um zu erkennen, ob auch wirklich das Schussloch senkrecht von oben betrachtet wird, geht der Einführungsteil --9-- des Schusslochprüfers mit einem kegeligen Ansatz --11-- in den Griffteil --10-- über. Bei der Beurteilung des Treffers müssen dann Griffteil und Einführungsteil zwei konzentrische Kreise bilden, wobei der grössere Kreis des Einführungsteiles mit dem Schusslochumfang ident ist. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Vorrichtung zur exakten Trefferauswertung von Schiessscheiben od. dgl. mit einem in das Schussloch einführbaren Schusslochprüfer, der aus einem Griffteil und einem Einführungsteil besteht, wobei der Einführungsteil wenigstens einen dem jeweiligen Geschosskaliber entsprechenden kreiszylindrischen Abschnitt 
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 die gesamte Länge des Einführungsteiles (9) erstreckt und dass eine Grundplatte   (1)   zur Auflage der auszuwertenden Schiessscheibe (6) od. dgl. mit einem mittigen Führungsstück (3) für den Schusslochprüfer vorgesehen ist, das eine zur Grundplattenoberfläche normale, eine Ansenkung (5) aufweisende Bohrung (4) besitzt, in die der Schusslochprüfer mit seinem Einführungsteil passend einsteckbar ist, wobei die Abschlusskante des Einführungsteiles in der Schiessscheibenebene zu liegen kommt. 
 EMI2.2 


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