AT32344B - Verfahren zur ununterbrochenen Rektifikation alkoholischer und ähnlicher Flüssigkeiten. - Google Patents

Verfahren zur ununterbrochenen Rektifikation alkoholischer und ähnlicher Flüssigkeiten.

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AT32344B
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  • Distillation Of Fermentation Liquor, Processing Of Alcohols, Vinegar And Beer (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


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 <Desc/Clms Page number 2> 

 b) durch Rohr 22 die alkoholischen Flüssigkeiten, die in festgesetztem Verhältnis, durch Präzisionshahn 21, unten aus Kolonne C abgezogen werden. Diese   Flüssigkeiten   enthalten die verschiedenen Nachlaufprodukte, die durch die   Aufkochung   der Maische (oder des Phlegmas) in Kolonne E abgesondert worden waren. 



   Unter diesen Umständen werden durch ein bekanntes Verfahren alle Nachlaufprodukte, in den alkoholischen Flüssigkeiten einiger gewisser Böden, die man aus Erfahrung kennt, konzentriert. Von dort zieht man dieselben in dem Masse, wie   sie sich @nsammeln, mittelst Präzisions-   
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   Diese Produkte begeben sich durch die Rohre 18 und 20 in den Kühler H und von dort zu deren bezüglichen   Probiergefässen   F   und/.   



   Der auf diese Art von den Nachlaufprodukten befreite Äthylalkohol kommt aus dem Kondensator D in Dampfform heraus und begibt sich nach Belieben entweder in Kolonne E (Rohre    10-12)   oder in Kolonne C (Rohre   -).   



   Diese   Abänderung   in der Art und Weise den Rücklauf zu reinigen und die alkoholischen Flüssigkeiten, die die Nachlaufprodukte enthalten, zu reinigen, stellt eine Vervollkommnung dar, die, vom praktischen Gesichtspunkte aus angesehen, von grosser Wichtigkeit ist, denn sie erlaubt, 
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   Diese Vervollkommnung erlaubt auch, die   Nachlaufprodukte   in   einem   Zustande grosser Konzentration abzusondern, d. h. aufgelöst in einem möglichst kleinen Volumen   Äthylalkohol   auszuscheiden. In der Stamm-Patentschrift Nr. 19464 wurde angegeben, dass, um die flüchtigen Säuren (hauptsächlich S O2 und 112 S) aufzusaugen, eine schwache Lösung geeigneter chemischer Reagenzien verwendet wird, die man den unreinen alkoholischen   Flüssigkeiten,   die sich in die kleine Destillationskolonne N begeben, beimischte.

   Es wurde nun erkannt, dass es vorzuziehen ist, die chemischen Reagenzien und andere geeignete Körper auf die alkoholischen Dämpfe, die von 
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 der   Kondensation   eines kleinen Teils alkoholischer Dämpfe, die die Gefässe X, XI durchziehen, herstammen und die einen kleinen Teil chemischer Reagenzien aufgelöst haben, begeben sich durch Röhren 23, 24, 22 in die kleine   Hilfsrektifikationskolonne   N, P. 



     Durch die soeben beschriebene Abänderung   erzielt man eine bessere Aufsaugung der 
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 in den alkoholischen Dämpfen vorhanden sein können. 



     Diese Vervollkommnung wird praktisch derart   ausgeführt, dass man unter Röhrengruppen d...d.... in welchen Wasser fliesst, gelochte Platten p, p anbringt, welche die in 
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Die Spuren von Aldehyden, die in    del1 alkoholischen Dihnpfen,   die durch Rohr   401   aus der Rektifikationskolonne R austreten, enthalten sind, worden durch ein dem für die Trennung der Vorlaufprodukte soeben beschriebenen ähnliches Verfahren abgesondert. Diese Spuren von 
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 Präzisionshähne 441 abgezogen und durch Rohr 46 in den Kondensator      B befördert, um durch Probiergefäss   K   zugleich mit den Vorlaufprodukten der Kolonne C abgesondert zu werden.

   Die alkoholische Flüssigkeit, die sich unten im   Kondensator     AI,   BI ansammelt, ist von jeder Spur   Aldehyd gänzlich befreit und   da dieselbe sich in siedendem Zustande, d. h. einer Temperatur nahe an   80"C (viel höher   als der Siedepunkt der Aldehyde) befindet, so können sich letztere unmöglich in   dieser alkoholischen Flüssigkeit   kondensieren und dieselbe verunreinigen. 



   Eine solche Flüssigkeit stellt einen rektifizierten Alkohol von einer Stärke von   96'5-970   Tralles dar von höchster Qualität, was chemische Reinheit, Geschmack und Geruch anbelangt, d. h. einen echten Weinsprit. Ein Teil dieser kochenden Flüssigkeit, genau bemessen durch   Hahn 52,   begibt sich durch Rohr 51 in den Kühler    V und dann aus   diesem durch Rohr   51t zum  
Probiergefäss T des rektifizierten Alkohols. 



   Was den anderen Teil siedender   alkoholischer Flüssigkeit   anbelangt, so fliesst er durch
Rohr 49 und liefert die zur Arbeit der Rektifikationskolonne R nötige alkoholische Flüssigkeit. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   I.   Eine Ausgestaltung des Verfahrens zur ununterbrochenen Rektifikation alkoholischer und ähnlicher Flüssigkeiten gemäss Stamm-Patent Nr. 19464, dadurch gekennzeichnet, dass der
Rücklauf der   Rektifikationskolonne   R zugleich mit der Maische (oder Phlegma) durch fraktionierte
Destillation in der Kolonne (E) gereinigt wird, während die durch die Hähne   8,   7, 6 und   (21)   aus dem untersten Teil der   Kolonnen round   C abgezogenen verschiedenen alkoholischen Flüssig- keiten in einer kleinen Rektifikationskolonne (N, P) rektifiziert werden.

Claims (1)

  1. 2. Eine Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass die aus den Kolonnen J ? und M kommenden alkoholischen Dämpfe in Gefässen X, XI durch ab.
    , saugende Einwirkung geeigneter chemischer Reagenzien von flüchtigen Säuren befreit werden.
    3. Eine weitere Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Konzentration der Vorlaufprodukte die latente Wärme einer geringen Menge dampf- förmigen Äthylalkohols aus Kolonne C ausgenützt wird, indem man dieselbe in den Kondensator A eintreten lässt, und die kondensierte Flüssigkeit auf einigen Platten p, p einer fraktionierten Destillation unterwirft, bei welcher die Vorlaufprodukte in den Kühler B geleitet werden, aus welchem sie in bestimmten Abstufungen abgezogen werden. EMI3.2
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