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Sieb zum Reinigen von Flüssigkeiten, insbesondere von Milch.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Sieb zum Reinigen von Flüssigkeiten, insbesondere von Milch, bei welchem am Mante ! des eigentlichen Siebtrichters, sowie an dem Mantel des Einsatzes Rippen. Erhöhungen und Vertiefungen,-Wellungen usw. angeordnet sind, die gegeneinander versetzt sind und zwischen denen das Seihtuch eingespannt ist, so dass es im wesentlichen von oben nach unten verlaufende Falten der verschiedensten Form bildet.
Auf diese Weise lässt sich innerhalb eines einzigen Filterraumes eine grosse, wirksame
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J ! ei bekannten derartigen Einrichtungen hat man das Seihtuch zwischen konzentrische, versetzte Scheidewände am Einsatz und am Trichter eingespannt, um mehrere Filterräume zu bilden, durch welche die zu filtrierende Flüssigkeit nacheinander hindurchfliessen muss.
Heim Ertindungsgegenstande ist nur ein Filterraum vorhanden, so dass die Filtration infolgedessen viel schneller und besser erfolgen kann, als dies der Fall ist, wenn die Dussigkeit nacheinander durch mehrere Abteilungen hindurchtreten muss.
Als besonders zweckmässig hat sich für das einzuspannende Tuch die Form einer
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ring, welcher in den Trichter gesetzt wird.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, besitzt der äussere Trichter o die übliche Gestalt. An dem kegelförmigen Teil b sind Drähte c angelötet, deren Form ohne weiteres aus der Fig. 1 zu entnehmen ist. Im oberen Teil dieses Trichters a behndet sich der Spannring d, an welchem Drähte e angelötet sind. Zwischen den Drähte e und den drähten c befindet sich das Filtertuch f, welches entweder aus Barchent oder Flanell bestehen kann.
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Gestalt angenommen. Sie stellt sich dar als Mantelfläche eines Kegels, dessen Grundfläche die Form eines Sternes besitzt.
Es ist natürlich selbstverständlich, dass der Öffnungsgrad der durch die Drähte bestimmten Kegel beliebig gewählt werden kann, wodurch je nach Bedarf die Oberfläche für den Durchtritt der Flüssigkeit vergrössert werden kann. Wird nun die Flüssigkeit durchgesiebt, so bleiben die grösseren Unreinigkeiten in dem oberen Sieb hängen, während die feineren Teile durch das Seihtuch zurückgehalten werden.
Es ist natürlich selbstverständlich, dass der Seiher nicht nur für Milch, sondern für jede beliebige Flüssigkeit verwendet werden kann. Auch kann der Seiher ohne den Spannring verwendet werden, da das Tuch ohne den Spannring wegen des Flüssigkeitsdruckes eine sternförmige Gestalt annimmt.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Sieb zum Reinigen von Flüssigkeiten, insbesondere von Milch, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Mantel des Siebtrichters (a) nach innen vorspringende Rippen oder Erhöhungen (c) und an dem Siebeinsatz (d) gegen diese. versetzte Rippen oder Er-
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