AT320252B - Rahmenstock zum Einsetzen in eine Wandöffnung - Google Patents

Rahmenstock zum Einsetzen in eine Wandöffnung

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AT320252B
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AT151071A
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Erich Warmuth
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B1/00Border constructions of openings in walls, floors, or ceilings; Frames to be rigidly mounted in such openings
    • E06B1/04Frames for doors, windows, or the like to be fixed in openings
    • E06B1/52Frames specially adapted for doors
    • E06B1/524Mullions; Transoms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Door And Window Frames Mounted To Openings (AREA)

Description


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   Die Erfindung bezieht sich auf einen Rahmenstock zum Einsetzen in eine Wandöffnung, insbesondere für Türen und Fenster mit Oberlichte, wobei der Rahmenstock aus vertikalen Pfosten mit wenigstens einem diese verbindenden Querbalken besteht und an den Aussenseiten mit einer Falzverkleidung versehen ist. 



   Bei der Herstellung von Bauwerken geht man bekanntlich immer mehr dazu über,   Tür- und   Fensterstöcke erst nach dem Verputzen der Wände und oft sogar erst nach Fertigstellung des Fussbodens und der Malerei in die vorbereiteten Wandöffnungen einzusetzen, so dass eine Beschädigung und Verschmutzung derselben während der Bauarbeiten vermieden wird. Für diesen Zweck sind bereits Rahmenstöcke bekannt, die mehrteilig ausgebildet sind, an der Baustelle zusammengesetzt und mit Hilfe von Schrauben, Klemmvorrichtungen oder Klammern in der Wandöffnung befestigt werden. Durch diese Befestigungsmittel können Bautoleranzen in den Abmessungen der Wandöffnungen ausgeglichen   v.'erden.   Solche Rahmenstöcke sind jedoch aufwendig, müssen zumindest teilweise aus Metallprofilen bestehen und sind daher entsprechend teuer.

   Bei Verwendung von herkömmlichen Rahmenstöcken aus Holz besteht zwar die Möglichkeit, diese an der Baustelle in die zugehörige Wandöffnung einzupassen. Dies erfordert jedoch sorgfältig und verhältnismässig langwierige Handwerksarbeit an der Baustelle, da Teile des Rahmenstockes abgesägt oder abgehobelt werden müssen, wobei überdies eine Verschmutzung der sonst weitgehend fertigen Baustelle unvermeidlich ist. 



   Die Erfindung bezweckt nun die Schaffung eines Rahmenstockes, der trotz einfachen Aufbaues ohne nachträgliche Bearbeitung rasch und einfach in eine fertige Wandöffnung passend eingesetzt werden kann. Zu diesem Zweck sind   erfindungsgemäss   die Pfosten quer zu ihrer Längsrichtung im Bereich eines der Querbalken, vorzugsweise unmittelbar über diesem, durch Trennfugen geteilt, die durch die Falzverkleidung abdeckbar sind, und sind in die Trennfugen Keile eingetrieben, wodurch der Rahmenstock in der Wandöffnung festgespannt ist. 



  Diese geteilte Ausführung des Rahmenstockes bietet die Möglichkeit, den unteren Teil des Rahmenstockes in einer genormten, dem zugehörigen Türblatt oder dem Fensterflügel genau entsprechenden Grösse vorzufertigen und ohne Nacharbeit einfach in die Wandöffnung einzusetzen. Die vorhandenen Bautoleranzen werden allein durch den oberen Teil des Rahmenstockes ausgeglichen,   u. zw.   durch vertikales Auseinanderspreizen des Rahmenstockes an den Trennfugen. 



   Beispielsweise wird im Falle eines Türstockes dieser mit den unteren Pfostenenden auf dem Fussboden aufgesetzt und allenfalls in Vertiefungen des fertigen Fussbodens oder mit Hilfe von an den Pfosten bereits vorgesehenen Steinzapfen im Fussboden zusätzlich verankert. Sodann wird der obere Teil des Rahmenstockes auf den bereits eingesetzten unteren Teil aufgesetzt und der Rahmenstock an den Trennfugen auseinandergespreizt, bis der obere Querbalken an der Wandöffnung ansteht. Anschliessend wird die Falzverkleidung montiert, welche die Verankerung des Rahmenstockes in der Wandöffnung vervollständigt sowie die Trennfugen in den Pfosten und allfällige seitliche Fugen zwischen dem Rahmenstock und der Wandöffnung abdeckt. 



   Von besonderem Vorteil ist die   erfindungsgemässe   geteilte Ausführung des Rahmenstockes bei Türen, die bis zur Decke durchgehen und über dem Türblatt eine feste Verglasung oder Verschalung aufweisen. Die für das Türblatt vorgesehene Höhe des unteren Teiles des Rahmenstockes bleibt dabei auch bei grösseren Einbautoleranzen unverändert, so dass eine nachträgliche Bearbeitung des Türblattes an der Baustelle   wegfällt.   



  Die sich durch den Einbau ergebenden Höhendifferenzen im Bereich der Oberlichte können bei der Verglasung oder Verschalung unschwer ausgeglichen werden, da die Glas- oder Verschalungsplatten gewöhnlich mit Hilfe von Leisten befestigt werden, die eine entsprechende Höhe aufweisen und die Bautoleranzen ausgleichen. 



   Um noch weiter die Montage des Rahmenstockes zu erleichtern, können ferner in Längsrichtung der Pfosten relativ zueinander verschiebbare Führungen zwischen den durch die Trennfugen getrennten Teilen vorgesehen sein, beispielsweise an dem einen Teil befestigte Zapfen, die in Büchsen oder Bohrungen des andern Teiles gleiten. Es ist aber auch möglich, die Trennfugen unter Bildung eines vertikalen Teilstückes abgesetzt auszuführen, wobei dieses vertikale Teilstück als Führung dient. Eine andere Möglichkeit besteht darin, seitlich der Pfosten im Bereich der Trennfugen vertikale Führungsflächen vorzusehen, die sich über die Trennfugen erstrecken und diese somit nach aussen abdecken. Vorzugsweise werden diese Führungsflächen von Querbalken oder auf diesen befestigten Leisten gebildet. 



   Weitere Einzelheiten der Erfindung sind der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles zu entnehmen, das in den Zeichnungen dargestellt ist. In diesen zeigt Fig. l einen erfindungsgemässen Rahmenstock für Türen in Ansicht, der in eine Wandöffnung eingesetzt ist, die Fig. 2 und 3 zeigen ein vergrössertes Detail in zwei verschiedenen Ansichten und in den Fig. 4 und 5 sind Teilschnitte nach der Linie IV-IV bzw. V-V der Fig. l dargestellt. 



   Der in   Fig. 1   gezeigte   Rahmenstock--l--besteht   aus zwei vertikalen   Pfosten-2-,   die durch zwei   Querbalken --3-- miteinander   verbunden sind. Der   Rahmenstock-l-ist   in eine   Öffnung --4-- einer     Wand --5-- eingesetzt,   in der er bis zur Decke durchgeht. Der obere   Querbalken --3-- ist   an der Decke mit Hilfe einer   Dübelschraube--6--verankert.   An den unteren Enden der   Pfosten--2--befinden   sich   Steinzapfen--7--,   die in Bohrungen des   Fussbodens --8-- eingreifen.

   In   den Pfosten--2--und in den   Querbalken --3 - können   Längsnuten zur Befestigung einer Falzverkleidung vorgesehen sein, die in Fig. l nicht dargestellt ist. Unmittelbar oberhalb des unteren   Querbalkens--3--sind   die beiden   Pfosten-2--   durch durchgehende   Trennfugen --9-- voneinander   getrennt. 

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   In den Fig. 2 und 3 sind die durch die   Trennfugen--9--gebildeten   Teile der Pfosten--2 mit   2'und   2"--bezeichnet. Die Trennfugen --9-- befinden sich unmittelbar oberhalb des unteren Querbalkens--3-im Bereich von   Leisten-10   und 11--, die am Querbalken--3--bzw. an den Oberteilen --2'-- der   pfosten --2-- befestigt   sind und zur Aufnahme einer Verglasung dienen. Die Leiste --10-- bildet an ihrer Stirnseite eine vertikale   Führungsfläche-12--,   an der jeweils der Oberteil --2'-- über die Leiste--11-relativ zum   Unterteil--2"-desselben Pfostens--2--geführt   ist.

   In die   Trennfugen--9--sind   gemäss Fig. 3 Keile --13-- eingetrieben, welche die beiden   Teile--2'und 2"--jedes Pfostens--2--in   vertikaler Richtung auseinanderspreizen. Wie aus   Fig. 1   zu erkennen ist, kann somit der untere Teil des Rahmenstockes   - l--in   der Werkstätte in genormter Grösse fertig hergestellt werden und unabhängig von Bautoleranzen in die   Wandöffnung --4-- eingesetzt   werden. Der obere Teil des Rahmenstockes --1--, der den Bautoleranzen entsprechend abgelängt sein kann, wird auf den unteren Teil aufgesetzt. Sodann werden in die Trennfugen --9-- die Keile --13-- eingetrieben, wodurch der   Rahmenstock--l--in   der Wandöffnung --4-endgültig festgespannt wird.

   Die Dübelschraube --6-- dient lediglich zur zusätzlichen Verankerung des   Rahmenstockes-l-in   der richtigen Lage. 



   Die Fig. 4 und 5 zeigen Schnitte durch den fertig montierten   Rahmenstock--l--mit   aufgesetzter 
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 Federn-16--, welche in Längsnuten der Pfosten--2--und der Querbalken --3-- eingreifen und verleimt sein können, am   Rahmenstock--l--befestigt   und legt sich an die   Wand--5--an.   Dadurch wird der   Rahmenstock-l-an   seiner Aussenseite zur Gänze abgedeckt, so dass sowohl die Trennfugen --9-- als 
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 befestigt. In Fig. 4 ist ferner zu erkennen, dass zwischen den Leisten--10 und 11--, die jeweils paarweise im Abstand voneinander auf dem Querbalken--3--bzw. auf dem   Pfosten--2--befestigt   sind, eine Glasplatte   - -18-- eingespannt   ist. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Rahmenstock zum Einsetzen in eine Wandöffnung, insbesondere für Türen und Fenster mit Oberlichte, wobei der Rahmenstock aus vertikalen Pfosten mit wenigstens zwei diese verbindenden Querbalken besteht und 
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 Pfosten (2) quer zu ihrer Längsrichtung im Bereich eines der Querbalken (3), vorzugsweise unmittelbar über diesem, durch Trennfugen (9) geteilt ist, die durch die Falzverkleidung (14) abdeckbar sind, und dass in die Trennfugen (9) Keile (13) eingetrieben sind, wodurch der Rahmenstock   (1)   in der Wandöffnung (4) festgespannt ist. 
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Claims (1)

  1. (2) im Bereich der Trennfugen (9) durch einen Querbalken (3) oder auf diesem befestigte Leisten (10) gebildete vertikale Führungsflächen (12) vorgesehen sind, die sich über die Trennfugen erstrecken.
AT151071A 1971-02-22 1971-02-22 Rahmenstock zum Einsetzen in eine Wandöffnung AT320252B (de)

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