AT319116B - Einrichtung zum Evakuieren einer mit Dampf erfüllten Kammer - Google Patents

Einrichtung zum Evakuieren einer mit Dampf erfüllten Kammer

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AT319116B
AT319116B AT332373A AT332373A AT319116B AT 319116 B AT319116 B AT 319116B AT 332373 A AT332373 A AT 332373A AT 332373 A AT332373 A AT 332373A AT 319116 B AT319116 B AT 319116B
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AT
Austria
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shut
steam
chamber
pump
evacuating
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AT332373A
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Schiff & Stern Ges M B H
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24BMANUFACTURE OR PREPARATION OF TOBACCO FOR SMOKING OR CHEWING; TOBACCO; SNUFF
    • A24B3/00Preparing tobacco in the factory
    • A24B3/02Humidifying packed raw tobacco

Landscapes

  • Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Evakuieren einer mit Dampf erfüllten Kammer,   z. B.   für Tabakbefeuchtungsanlagen, mit einer über einen Kondensator ansaugenden Vakuumpumpe, insbesondere
Flüssigkeitsringpumpe. 



   Rohtabak, insbesondere in Ballenform bedarf vor seiner Verarbeitung einer Befeuchtung, die in Kammern der genannten Art durchgeführt werden kann. Aber auch   z. B.   für Desinfektions-od. ähnl. Anlagen sind solche
Kammern brauchbar. 



   Bei bekannten Kammern wird über den gesamten Bereich mittels der Flüssigkeitsringpumpe evakuiert, was den Nachteil mit sich bringt, dass in den Bereichen eines bereits verhältnismässig weit abgesenkten Druckes die weitere Evakuierung nur sehr langsam vor sich geht. Es ist auch schon bekannt, zur Evakuierung
Dampfstrahlpumpen einzusetzen, wodurch jedoch der Kondensator zusätzlich belastet wird, weil er nicht nur den Dampf aus der Kammer sondern auch den Treibdampf der Strahlpumpe kondensieren muss. 



   Die Erfindung hat es sich zum Ziel gesetzt, die Nachteile der bekannten Einrichtungen zu vermeiden, was dadurch erreicht wird, dass die an den insbesondere als Einspritzkondensator ausgebildeten Kondensator angeschlossene Ansaugleitung der Vakuumpumpe zwei parallele Zweige aufweist, deren einer eine
Luftstrahlpumpe enthält, wobei beide Zweige mit Absperrorganen versehen sind, die in Abhängigkeit vom Unterdruck in der Kammer wechselweise betätigbar sind. Durch die erfindungsgemässe Anordnung ist es möglich, bis zu einem vorgegebenen Unterdruck, der insbesondere auch von der Temperatur in der Kammer abhängig ist und   z. B.   etwa 40 Torr betragen kann, unter Umgehung der Luftstrahlpumpe nur mit der Flüssigkeitsringpumpe abzusaugen, ab diesem Druck die Umgehungsleitung zu schliessen und die die Luftstrahlpumpe enthaltende Leitung zu öffnen.

   Damit wird die Luftstrahlpumpe zugeschaltet und es sind daher beide Pumpen in Reihe geschaltet. Die Zeit bis zum Erreichen des vorgegebenen Enddruckes beträgt nur mehr einen Bruchteil der Zeit, die nur mit der Flüssigkeitsringpumpe erforderlich wäre. 



   Im Zusammenhang mit der   erfindungsgemässen   Verwendung einer Luftstrahlpumpe hat es sich als zweckmässig erwiesen, den Einspritzkondensator in Abhängigkeit von der Temperatur in der Luftstrahlpumpe abschaltbar auszubilden, weil dann bei einer möglichen Vereisungsgefahr in der Luftstrahlpumpe durch Abschalten des Kondensators die Temperatur des abzusaugenden Dampfes erhöht und eine Vereisung wirkungsvoll verhindert wird. 



   Nachstehend ist die Erfindung an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Die Zeichnung zeigt dabei in schematischer Ansicht eine erfindungsgemäss ausgebildete Einrichtung. 



   In einer   Kammer --1-- sollen   Rohtabakballen befeuchtet werden. Die   Kammer--l--ist   dazu über eine   Leitung 2an   einen   Einspritzkondensator--3--angeschlossen,   in den über Leitungen--4-sowie einer über ein   Absperrorgan --5-- absperrbaren Sammelleitung --6- Wasser   eingespritzt werden kann. Vom Kondensator --3-- führt eine in zwei   Zweige--7   und 8--geteilte Ansaugleitung zu einer   Flüssigkeitsringpumpe--9--.   Diese wird über eine   Kupplung--10--von   einem   Motor --11-- angetrieben.   



   Der Zweig--7--der Ansaugleitung enthält eine schematisch angedeutete Luftstrahlpumpe--12-bekannter Bauart. Beide Zweige--7 und   8--sind   mit je einem Absperrorgan--13 bzw. 14--versehen ; die in die Atmosphäre mündende Ansauleitung --15-- der Luftstrahlpumpe besitzt ein Absperrorgan-16-. 



  Alle drei Absperrorgane--13, 14 und 16--sind als Magnetventile ausgebildet, wobei von ihnen je eine Steuerleitung--17, 18 und   19--zu   einem   z. B.   als Kontakt-Vakuumeter ausgebildetes   Steuergerät-20-   führt. Dieses Steuergerät steuert die Absperrorgane--13, 14 und 16--in Abhängigkeit von dem in der Kammer--l--herrschenden Druck. 



   Von dem ebenfalls als Magnetventil ausgebildeten Absperrorgan --5-- führt eine Steuerleitung--21-zu einem   Steuergerät--22--, das   mittels einer   Leitung--23--mit   einem Temperaturfühler im Bereich der   Strahlpumpe--12--verbunden   ist. 



   Die Wirkungsweise der gezeigten Einrichtung ist wie folgt :
Die   Kammer--l--wird   mit zu behandelndem Gut gefüllt und verschlossen. Die Absperrorgane--13 
 EMI1.1 
    --9-- wirdEinspritzkondensator --3- und   die   Leitung--8--abgesaugt   wird. Bei Erreichen eines vorgegebenen Druckes,   z. B.   40 Torr, werden durch das   Steuergerät--20--die Absperrorgane--13   und   16--geöffnet,   das Absperrorgan--14--wird geschlossen. Dadurch wird der Pumpe--9--die Strahlpumpe--12--als erste Stufe vorgeschaltet. 



   Nach Erreichen der zweiten vorgegebenen Druckstufe,   z. B.   6 bis 8 Torr, wird die Flüssigkeitsringpumpe   - 9--   abgeschaltet und die Absperrorgane--13 und 16--geschlossen, wobei dieser Steuervorgang in 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Nachdem der erste Bedämpfungsvorgang abgeschlossen ist, kann die Kammer-l--erneut evakuiert werden, wobei jedoch nicht bis zu dem im ersten Zyklus erreichten Enddruck abgesaugt werden muss. Auch eine mehrmalige Wiederholung des Zyklus Bedämpfen und Evakuieren ist möglich. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Einrichtung zum Evakuieren einer mit Dampf erfüllten Kammer,   z. B.   für Tabakbefeuchtungsanlagen, mit einer über einen Kondensator ansaugenden Vakuumpumpe, insbesondere Flüssigkeitsringpumpe, 
 EMI2.1 
 Kondensator angeschlossene Ansaugleitung der Vakuumpumpe (9) zwei parallele Zweige (7,8) aufweist, deren einer (7) eine Luftstrahlpumpe (12) enthält, wobei beide Zweige mit Absperrorganen (13,14, 16) versehen sind, die in Abhängigkeit vom Unterdruck in der Kammer wechselweise betätigbar sind. 
 EMI2.2 


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