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Die Erfindung bezieht sich auf eine Nopp- oder Nockenzange zum Zweck der automatischen und von einer
Steuerungseinrichtung gesteuerten und durch hydraulischen Druck betätigten Einarbeitung von Noppen oder Nocken für Blechverbindungen.
Die Erfindung bezieht sich also auf eine Noppzange, bestehend aus zwei zu- und voneinander beweglichen, um einen Bolzen schwenkbaren Backen, wobei das wesentliche Kennzeichen darin besteht, dass die beiden Backen begrenzt schwenkbar auf einem mit einem Handgriff versehenen Halter vorgesehen sind, und dass ein hydraulisch betätigbarer Kolben vorgesehen ist, der mit einem sich zwischen die Backenenden einschiebenden und diese einer Zangenbewegung unterwerfenden Stempel versehen ist.
Ein weiteres Kennzeichen der Erfindung besteht darin, dass der Kolben, der von einer Seite her durch hydraulischen Druck beaufschlagbar ist, auf der Gegenseite mit einem Stempel in Wirkungsverbindung steht, wobei der Stempel an der den Zangenenden zugewendeten Seite mit Steuerkanten versehen ist.
Die Steuerung selbst durch Transistoren und Zeitrelais wird an Hand der Zeichnungen noch näher erläutert werden. Die Zeichnungen zeigen eine beispielsweise Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung, u. zw. stellen die Fig. 1a, lb zusammen die Noppzange in einer Ansicht von der Seite des einen Ausführungsbeispieles und die Fig. 2a, 2b, 2c diese Noppzange in Draufsicht dar, während die Fig. 3a, 3b, 3c die Steuerungseinrichtung dazu veranschaulicht.
Mit--l--ist der Schaft für die Lagerung der Backen und für die Anordnung des Presskolbens bezeichnet, wobei in diesem Schaft durch zwei Bolzen --14-- die beiden Spannbacken-3 und 7-gelagert sind. Die Lagerungsbolzen sind durch die Sicherungsringe --15-- gehalten. Mit --4-- ist der eine Werkzeugteil, nämlich der Noppkegel bezeichnet, der an der Spannbacke--3--befestigt ist. Die Nopppfanne --8-- ist an der andern Spannbacke --7-- befestigt. Die beiden Spannbacken-3 und 7-werden durch eine Feder --11-- auseinandergespreizt, die mit den Enden in Ausnehmungen der beiden Backen gelagert und an den Zapfen --12-- eingehakt sind.
An den dem Handgriff (--34--) zu gelegenen Enden der beiden Backen--3 und 7--sind Druckbolzen--6 und 10--gelagert, zwischen welche das flache Ende --20a-eines Stempels --20-- eingeschoben werden kann, wenn der Noppvorgang in der später beschriebenen Weise beginnt. An dieses relativ flache Ende --20a-- schliesst nach beiden Seiten hin ein sphärischer übergang --20b-- an, wie aus den Zeichnungen ersichtlich ist, der dann für den eigentlichen Vorgang des Zusammenpressens in eine Keilform --20c-- übergeht. Der Stempel--20--ist über einen Bolzen mit dem Kolben --17-- bei --22-- verbunden, der in dem Zylinder --24-- hin- und hergehen kann, wobei auf dem Bolzen -20d-- eine grosse Anzahl von Tellerfedern --21-- aufgereiht sind, die den Zweck haben,
nach Beendigung des Vorganges der Erzeugung eines Noppens oder einer Nocke und Absinken des Druckes in der Hydraulik auf Null die Kombination aus Stempel und Werkzeug (--20 bzw. 20a, 20b, 20c--) in die Ausgangslage mechanisch zurückzubringen, wie dies in den Fig. la, Ib, Ic dargestellt ist. Der Raum der Druckflüssigkeit an der hinteren Stirnfläche des Kolbens --17- ist mittels Dichtungsringen--18 und 19-nach aussen abgedichtet.
Auf einem Ansatz der Hülse-24--ist eine Hülse --32-- als Tastenträger aufgesteckt und mittels einer Stiftschraube --33-- befestigt. Der Schlauch --27-- für die Hydraulik ist mittels einer Rohrverschraubung an die Hülse --24-- angeschlossen, wobei innerhalb des Griffes --34-- eine Hülse - vorgesehen ist. Mit-29-ist die Drucktaste für die Einschaltung der elektrischen Steuerung bezeichnet, wobei ein Kabel--30--mit einem Anschluss --31-- die Verbindung mit dem Steuerungssystem herstellt. Auch ein Schlauch --27-- weist einen Anschluss --27a-- für den hydraulischen Kompressor auf.
Die Zangenbewegung der beiden Noppbacken vollzieht sich nach einem Programm, indem zuerst die beiden Noppwerkzeuge--4 und 8-bis zu einem kleinen Abstand voneinander und von der Blechverbindung einander genähert werden, worauf die Backen des Pressvorganges bis zum übergang von der sphärischen Ausbildung und dann die Beendigung in der Keilphase des Betätigungswerkzeuges vorgenommen wird.
Nach dem Schaltungsschema ist an eine z. B. dreiphasige Wechselstromquelle--RST--über ein Motorschütz-g--und einen Motorschutzschalter-H-ein Drehstrommotor-M--angeschlossen, der die Pumpe für die Hydraulik betätigt. An dieser Stromquelle ist ausserdem ein Transformator --TR1-angeschlossen, dessen Sekundärwicklungen ein Gleichrichtersystem speisen, wobei dieses Gleichrichtersystem - -GL1-- die eigentliche Stromspeisung für die Steuerungseinrichtungen zur Betätigung der beiden Noppbacken ist.
Zur Betätigung der beiden Backen--3 und 7-- wird die Vorlauftaste --S1-- gedrückt, wodurch die beiden Transistoren--T31 und T32--leitend werden, wodurch das elektrisch betätigbare Ventil-F--
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aufgebaut und dieser beginnt seine Bewegung in den Zeichnungen nach links. Sodann wird der Druckschalter - -S3-- in Tätigkeit gesetzt. Die Betriebsspannung liegt nun an dem Vorlaufweg, wobei die beiden Transistoren - T21 und T22-so lange gesperrt werden, bis sich in den Kondensatoren-C21 und Zeine Spannung von etwa 11, 7 V aufgeladen hat. Dann werden die Transistoren-T22 und T21-leitend und das Relais --R-- wird erregt.
Diese automatischen Abläufe sind in der elektrischen Schaltanlage--"2"--vorgenommen worden, an die die Betriebsspannung angelegt worden ist.
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mit dem Rückgang des Kolbens --17-- durch die Tellerfedern --21-- automatisch geschieht.
Der grösste Druckaufwand seitens der hydraulischen Betätigung ergibt sich an dem Übergang von der sphärischen Ausbildung der Flanken des Stempels --20-- zu dem keilförmigen Teil --20c-- des Werkzeuges, wobei die zylindrischen Ausbildungen am Ende des Keiles--20c--ein Zusammendrücken der Backen des Noppwerkzeuges nur bis zu einer bestimmten, dadurch begrenzten Zone erlauben.
PATENTANSPRÜCHE :
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