AT318465B - Zustellung von höchstbeanspruchten Stellen von Industrieöfen und metallurgischen Gefäßen - Google Patents

Zustellung von höchstbeanspruchten Stellen von Industrieöfen und metallurgischen Gefäßen

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AT318465B
AT318465B AT657173A AT657173A AT318465B AT 318465 B AT318465 B AT 318465B AT 657173 A AT657173 A AT 657173A AT 657173 A AT657173 A AT 657173A AT 318465 B AT318465 B AT 318465B
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mgo
sintered
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highly stressed
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Guenther Lorenz Moertl Dr
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Oesterr Amerikan Magnesit
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B35/00Shaped ceramic products characterised by their composition; Ceramics compositions; Processing powders of inorganic compounds preparatory to the manufacturing of ceramic products
    • C04B35/01Shaped ceramic products characterised by their composition; Ceramics compositions; Processing powders of inorganic compounds preparatory to the manufacturing of ceramic products based on oxide ceramics
    • C04B35/03Shaped ceramic products characterised by their composition; Ceramics compositions; Processing powders of inorganic compounds preparatory to the manufacturing of ceramic products based on oxide ceramics based on magnesium oxide, calcium oxide or oxide mixtures derived from dolomite
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    • C04B35/043Refractories from grain sized mixtures
    • C04B35/047Refractories from grain sized mixtures containing chromium oxide or chrome ore
    • C04B35/0476Refractories from grain sized mixtures containing chromium oxide or chrome ore obtained from prereacted sintered grains ("simultaneous sinter")
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft die Verwendung von feuerfesten Erzeugnissen auf der Grundlage von   MgO   und   CrO.  
In der metallurgischen Industrie werden in neuerer Zeit immer höhere Ansprüche an die Haltbarkeit von feuerfesten Auskleidungen, vor allem von feuerfesten Auskleidungen aus basischem Material, gestellt. Dementsprechend ist die Feuerfestindustrie bemüht, die Güte der von ihr hergestellten Erzeugnisse ständig zu verbessern. Dies hat sich bei der Herstellung von Magnesitsteinen in der Weise ausgewirkt, dass man Ausgangsmaterialien mit   immer höheren MgO-Gehalten verwendet. wobei   man insbesondere danach trachtet, den FezO-Gehalt sehr niedrig zu halten, um auf diese Weise Magnesiasteine mit einem möglichst hohen   MgO-Gehalt   zu gewinnen.

   Im Falle von chromoxydhaltigen hochfeuerfesten Materialien, für deren Herstellung fast immer Chromerz als Ausgangsmaterial benutzt wird, ist man aus dem gleichen Grunde seit längerer Zeit bestrebt, möglichst   Si02-armes   Chromerz zu verwenden. In Anbetracht des Umstandes, dass natürliche, stückige Chromerze mit geringen Kieselsäuregehalt immer knapper werden, ist es daher erforderlich, für die Gewinnung von kieselsäurearmem Chromerz natürlich vorkommende Erze zu vermahlen und einer Aufbereitung zu unterwerfen, um den 
 EMI1.1 
 ungünstigen Einfluss auf die Feuerfestigkeit der daraus hergestellten Erzeugnisse zur Folge.

   Es ist ferner auch schon versucht worden, den Eisengehalt von Chromerzen herabzusetzen, doch stellt auch diese Massnahme für sich allein nur eine unbefriedigende teilweise Lösung des Problems der Gewinnung von Chromerzen mit einem möglichst geringen Gehalt an Fremdstoffen neben   Cr20g   dar. Es ist auch bereits bekannt, aus Magnesiumchlorid oder Chromchlorid durch thermische Spaltung in Reaktoren die entsprechenden Oxyde herzustellen. Bei gleichzeitiger Verwendung von Magnesiumchlorid und Chromchlorid in dem entsprechenden stöchiometrischen Verhältnis kann bei der Spaltung im wesentlichen reiner Magnesiumchromit   (MgCr204)   erhalten werden. Wenn eines der   beiden Chloride im Überschuss   eingesetzt wird, wird Magnesiumchromit mit einem Überschuss an   MgO   oder   Cr20g   erhalten.

   Die Herstellung von Magnesiumchromit, gegebenenfalls mit einem Überschuss an   MgO   oder   Cru,,   auf diesem Wege ist heute grosstechnisch möglich, da die betreffenden Chloride in ausreichender Menge und zu angemessenen Preisen zur Verfügung stehen. Ein auf diese Weise gewonnener Magnesiumchromit ist jedoch ein lockeres Material mit einer geringen Dichte, das als solches zur Herstellung von feuerfesten Erzeugnissen noch nicht geeignet ist. Es ist daher erforderlich, das im Reaktor gewonnene Material zuerst zu einem dichten Material zu sintern. Dies ist aber nicht ohne weiteres möglich, sondern es müssen dem zu sinternden Material bestimmte Sintermittel zugesetzt werden.

   Es wurde nun gefunden, dass sich als Sintermittel am besten 
 EMI1.2 
 von synthetisch hergestelltem Magnesiumbromit oder einer synthetisch hergestellten Mischung von Magnesiumchromit und   MgO   oder   Cor20,   mit diesen Zusätzen gewonnen wurde, sehr günstige Ergebnisse erhalten lassen.

   Demnach betrifft die Erfindung die Verwendung von feuerfesten Erzeugnissen auf der Grundlage von   MgO   und   Cr20g   aus einem Sintermaterial, das durch Sintern von synthetisch hergestelltem Magnesiumchromit oder einer synthetisch hergestellten Mischung von Magnesiumchromit und   MgO   oder   Cr20g   mit   Cr20g-Gehalten   von 5 bis   82%   gemeinsam mit 0, 05 bis 4%, bezogen auf das synthetische Material,   CaO   oder   SrO   oder entsprechenden Mengen von diese Oxyde beim Brennen liefernden Stoffen bei mindestens   1750 C,   vorzugsweise über   1800 C,   erhalten wurde, für sich allein oder zusammen mit einer solchen Menge Sintermagnesia,

   dass die Erzeugnisse einen   Cr Og-Gehalt   von 3 bis 80% aufweisen, für die Zustellung von höchstbeanspruchten Stellen von Industrie- öfen und metallurgischen Gefässen, insbesondere der Stellen der scharfen Phase von Elektroöfen, Auskleidungen in der Umgebung der Lanzen von sauerstoffgeblasenen Siemens-Martin-Öfen, von besonders beanspruchten Teilen von Vakuumentgasungsgefässen, wie Rüssel, Boden, Ein- und Auslauf, ferner Elektrodendurchführungen und Deckel von Elektroöfen sowie Düsenzonen von Kupferkinvertern. Die hier und im folgenden vorkommenden Prozentangaben bezüglich der Zusammensetzung von feuerfesten Materialien beziehen sich dabei auf Gewichtsprozente.

   Bei dem angeführten niedrigen   Cr2Og-Gehalt   von 5% genügen im allgemeinen   0, 050/0   des Sintermittels, bei höheren   CrOg-Gehalten   sind die erwähnten grösseren Mengen an Sintermittel zuzusetzen, doch sind selbst bei einem   Cr20g-Gehalt   des zu sinternden Materials von   82%   in der Regel 3% Sintermittel ausreichend. 



    CaO   wird am besten in Form von gemahlener Kreide dem lockeren Ausgangsmaterial aus Magnesiumchromit, der gegebenenfalls einen Überschuss an   MgO   oder   CrOg   enthält, zugesetzt. Auf diese Weise kann ein Kornraumgewicht von 3,7 bis 3,8   g/cm   erreicht werden, was einer Gesamtporosität des erhaltenen feuerfesten Sintermaterials von 9, 5 bis 11, 9% entspricht. Eine solche Porosität ist für praktische Zwecke völlig ausreichend ; zweckmässig soll die Gesamtporosität unter 15% betragen. 



   Vorzugsweise sollen die Erzeugnisse einen   CrOg-Gehalt   von 60 bis 82% haben. Besonders günstig ist die Verwendung von Erzeugnissen aus einer Mischung von Sintermaterial und einer Sintermagnesia, insbesondere einer Sintermagnesia mit einem   MgO-Gehalt   von mindestens   95ufo,   vorzugsweise mindestens   970/0,   einer solchen Zusammensetzung, dass die feuerfesten Erzeugnisse einen Gehalt von höchstens 3%   FeO,   und 3%   A12Og,   vorzugsweise höchstens   l%     FeOg   und 1%   A4Og,   aufweisen. 



   Die Erfindung wird an Hand der folgenden Beispiele näher erläutert. 



     Beispiel l :   Durch Spaltung einer Mischung von Magnesiumchlorid und Chromchlorid in einem Reaktor 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 mit einer Schamotteauskleidung erhaltener Magnesiumchromit der Zusammensetzung    MgCrz 04 + MgO   wurde einerseits ohne Zusätze, anderseits unter Zusatz steigender Mengen gemahlener Kreide   (CaCOJ   zu Zylindern verpresst, die bei einer Temperatur von 1750 und 18500C gesintert wurden.

   Es wurden Sintermaterialienmitden in der folgenden Tabelle angeführten Kornraumgewichten erhalten : 
 EMI2.1 
 
<tb> 
<tb> Zusatz <SEP> nichts <SEP> Kreide
<tb> 1% <SEP> 2% <SEP> 4%
<tb> i <SEP> KRG <SEP> nach <SEP> Sintern <SEP> bei <SEP> 17500C <SEP> 1, <SEP> 93 <SEP> 2, <SEP> 94 <SEP> 3, <SEP> 34 <SEP> 3, <SEP> 38 <SEP> 
<tb> KRG <SEP> nach <SEP> Sintern <SEP> bei <SEP> 1850 C <SEP> 2, <SEP> 01 <SEP> 3, <SEP> 26 <SEP> 3, <SEP> 72 <SEP> 3,83
<tb> 
 
Aus dieser Übersicht ist zu entnehmen, dass bei einer Sintertemperatur von   1850 C   mit einem Zusatz von 2,0% Kreide ausgezeichnete Kornraumgewichte erhalten werden. Bei Verwendung von   SrO   an Stelle von CaO oder von andern Kalzium- und Strontiumverbindungen, die beim Brennen CaO und   SrO   liefern, in entsprechenden Mengen sind die Ergebnisse praktisch die gleichen. 



   Die mit einem Zusatz von 1, 0, 2, 0 und 4, 0% Kreide erhaltenen Sintermaterialien hatten folgende Zusammensetzung : 
 EMI2.2 
 
 EMI2.3 
 
<tb> 
<tb> Kreidezusatz
<tb> 1% <SEP> 2% <SEP> 4%
<tb> SiOz <SEP> 0, <SEP> 24% <SEP> 0, <SEP> 18 <SEP> 0, <SEP> 13% <SEP> 
<tb> FeOg <SEP> 1, <SEP> 08% <SEP> 0, <SEP> 97% <SEP> 0,83%
<tb> Al2O3 <SEP> 1,26% <SEP> 1,26% <SEP> 1,41%
<tb> Cr2O3 <SEP> 67,00% <SEP> 67,00% <SEP> 66,00%
<tb> CaO <SEP> 0,50% <SEP> 0,90% <SEP> 1,98%
<tb> MgO <SEP> 29,64% <SEP> 29,60% <SEP> 29,23%
<tb> Glühverlust <SEP> (GIv.) <SEP> 0,28% <SEP> 0,53% <SEP> 0,42%
<tb> 
 
Der Gehalt an den neben Cr203,   MgO   und   CaO   in diesen Sintermaterialien vorhandenen Fremdstoffen stammte aus der Schamotteauskleidung des Reaktors, in dem der Magnesiumchromit hergestellt wurde. 



   Die Erzeugnisse sind sehr gut für die Auskleidung von besonders beanspruchten Teilen von Vakuumentgasungsgefässen und Dtisenzonen von Kupferkonvertern geeignet. 



   Beispiel 2 : Aus einem Sintermaterial, das durch Sintern von Magnesiumchromit mit überschüssigem   MgO   mit einem Zusatz von   2eo   Kreide erhalten worden war,wurden ohen Beimischung anderer feuerfester Stoffe Steine hergestellt. Für den Aufbau der Steinmischung wurde das Sintermaterial in folgenden Korngrössen verwendet : 
 EMI2.4 
 
<tb> 
<tb> 67% <SEP> Sintermaterial <SEP> 0, <SEP> 3 <SEP> bis <SEP> 3 <SEP> mm
<tb> 33% <SEP> Sintermaterial <SEP> unter <SEP> 0, <SEP> 12 <SEP> mm <SEP> 
<tb> 
 
Die beiden Kornfraktionen wurden mit   41o   einer gesättigten Lösung von Sulfitzelluloseablauge oder mit 2% gepulverten, trockener Sulfitzelluloseablauge und anschliessend Wasser vermischt und zu Steinen verpresst, die dann bei 18500C gebrannt wurden.

   Die Eigenschaften der Steine nach dem Brand waren im Mittel (Mittelwert aus 10 Versuchen) wie folgt : 
 EMI2.5 
 
<tb> 
<tb> Raumgewicht <SEP> (RG) <SEP> 3, <SEP> 63 <SEP> g/cm3 <SEP> 
<tb> Porosität <SEP> (Ps) <SEP> 13. <SEP> 8 <SEP> 0/0 <SEP> 
<tb> Biegedruckfestigkeit <SEP> (BDF) <SEP> 62 <SEP> kp/cm2
<tb> Kaltdruckfestigkeit <SEP> (KDF) <SEP> 367 <SEP> kp/cm2
<tb> Heissbiegefestigkeit <SEP> (HBF)
<tb> bei <SEP> 1260 <SEP> bis <SEP> 1750 C <SEP> gleichbleibend <SEP> 79 <SEP> kp/cm2
<tb> Druckfeuerbeständigkeit <SEP> (DFB)
<tb> ta <SEP> über <SEP> 1700 C
<tb> tB <SEP> über <SEP> 17000C <SEP> 
<tb> abgesunken <SEP> 0
<tb> Temperaturwechselbeständigkeit <SEP> (TWB) <SEP> 12
<tb> Bursting <SEP> 16% <SEP> 
<tb> 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 
 EMI3.2 
 
<tb> 
<tb> :

  SiOz <SEP> 0, <SEP> 171o
<tb> Fe203 <SEP> 1, <SEP> 05% <SEP> 
<tb> Alz <SEP> Os <SEP> 1, <SEP> 040/0 <SEP> 
<tb> CO03 <SEP> 66, <SEP> 30% <SEP> 
<tb> CaO <SEP> 0,95%
<tb> MgO <SEP> 30, <SEP> 240/0 <SEP> 
<tb> Glv. <SEP> 0,25%
<tb> 
 
Die in diesen Steinen vorhandenen Fremdstoffe sind gleichfalls durch Aufnahme aus der Schamotteauskleidung des Reaktors bei der Herstellung der Mischung von MgCr2O4 und MgO, aus der das Sintermaterial hergestellt wurde, eingebracht. 



   Die bemerkenswerteste Eigenschaft dieser Steine ist die Heissbiegefestigkeit, die in dem verhältnismässig   grossen Temperaturbereich   von 1260 bis 17500C nicht sinkt, sondern den hohen Wert von 79 kp/cm2 unverändert beibehält. Diese Steine stellen daher einen hervorragenden Baustoff für die Zustellung höchstbeanspruchter Stellen von Industrieöfen, wie der Stellen der scharfen Phase von Elektroöfen dar. 



   Beispiel 3 : Das mit Hilfe von   CaO   oder SrO erhaltene Sintermaterial kann für alle Zwecke in der Feuerfesttechnik an Stelle von natürlichem Chromerz verwendet werden, wobei je nach dem gewünschten Verwendungszweck dieses Material für sich allein, z. B. für die Herstellung von hochwertigen Chromit- oder Chrommagnesitsteinen, oder mit einem Zusatz von Sintermagnesia,   z. B.   für die Herstellung von Chrommagnesit-und Magnesitchromsteinen, verwendet werden kann. Wenn dabei als Magnesiakomponente eine hochreine, eisenarme Magnesia mit einem MgO-Gehalt von mindestens 97% oder vorzugsweise mindestens 98% eingesetzt wird, erhält man basische, feuerfeste Steine, die im wesentlichen aus einem Zweioxydsystem bestehen und, wie aus dem folgenden ersichtlich ist, gleichfalls sehr gute Eigenschaften aufweisen. 



   Für die Herstellung von Magnesitchromsteinen wurde das gleiche Sintermaterial wie in Beispiel 2 zusammen mit einer Sintermagnesia folgender Analyse verwendet : 
 EMI3.3 
 
<tb> 
<tb> SiO2 <SEP> 1, <SEP> 00/0
<tb> Fe2O3 <SEP> 0,1%
<tb> A1203 <SEP> o, <SEP> ilo <SEP> 
<tb> CaO <SEP> 1. <SEP> 00/0 <SEP> 
<tb> MgO <SEP> 97,8%
<tb> 
 Die Steinmischung war wie folgt aufgebaut : 
 EMI3.4 
 
<tb> 
<tb> 40% <SEP> Sintermaterial <SEP> 0, <SEP> 3 <SEP> bis <SEP> 3 <SEP> mm
<tb> 27% <SEP> Sintermagnesia <SEP> 0, <SEP> 3 <SEP> bis <SEP> 3 <SEP> mm
<tb> 33% <SEP> Sintermagnesia <SEP> unter <SEP> 0,12 <SEP> mm <SEP> 
<tb> 
 
Die Mischung wurde mit   4%   einer gesättigten Lösung von Sulfitzelluloseablauge zu Steinen verpresst und diese wurden dann bei 1850 C gebrannt.

   Sie hatten im Mittel (Mittelwert aus 10 Versuchen) folgende Eigen- schaften und Zusammensetzung : 
 EMI3.5 
 
<tb> 
<tb> RG <SEP> 3,02 <SEP> g/cm3
<tb> Ps <SEP> 19, <SEP> 0 <SEP> ago <SEP> 
<tb> BDF <SEP> 28 <SEP> kp/cm2
<tb> KDF <SEP> 250 <SEP> kp/cm2
<tb> HBF
<tb> bei <SEP> 12600C <SEP> 80,0 <SEP> kp/cm2
<tb> bei <SEP> 14800C <SEP> 42,0 <SEP> kp/cm2
<tb> bei <SEP> 16000C <SEP> 29, <SEP> 0 <SEP> kp/cm2 <SEP> 
<tb> bei <SEP> 17000C <SEP> 18,0 <SEP> kp/cm2
<tb> DFB
<tb> tB <SEP> über <SEP> 17000C
<tb> abgesunken <SEP> 0
<tb> 
 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 
 EMI4.1 
 
<tb> 
<tb> SiO2 <SEP> 0, <SEP> 70%
<tb> Fe203 <SEP> 0, <SEP> 78%
<tb> AlOg <SEP> 0,60%
<tb> Cr2Og <SEP> 28, <SEP> 10% <SEP> 
<tb> CaO <SEP> 1. <SEP> 0%
<tb> MgO <SEP> 68, <SEP> 71% <SEP> 
<tb> Glv. <SEP> 0, <SEP> 11%
<tb> 
 
 EMI4.2 
 hohen Beanspruchung ausgesetzt sind. 



   Die gemäss der Erfindung verwendeten Steine haben eine direkte Bindung. Die Bezeichnung"direkte Bindung" ist dabei im vorliegenden Zusammenhang dahingehend zu verstehen, dass die feuerfesten Teilchen miteinander ohne Zwischenschaltung von Silikatphasen direkt durch eine keramische Bindung verbunden sind. Die einzelnen Körner, aus denen der Steinsatz aufgebaut ist, werden durch den Steinbrand direkt aneinander gebunden, wenn beim Brennen der Steine eine Temperatur von mindestens 16500C oder noch besser mindestens 1750 C, vorzugsweise etwa 1800 bis 1850 C, angewandt wird. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verwendung von feuerfesten Erzeugnissen auf der Grundlage von   MgO   und   Cr203   aus einem Sinterma- 
 EMI4.3 
 hergestellten0, 05 bis   4%,   bezogen auf das synthetische Material, CaO oder   SrO   oder entsprechenden Mengen von diese Oxyde beim Brennen liefernden Stoffen bei mindestens 1750 C, vorzugsweise über 1800 C, erhalten wurde, für sich allein oder zusammen mit einer solchen Menge Sintermagnesia, dass die Erzeugnisse einen Crz03-Gehalt von 3 bis 80% aufweisen, für die Zustellung von höchstbeanspruchten Stellen von Industrieöfen und metallurgi-   schen   Gefässen, insbesondere der Stellen der scharfen Phase von Elektroöfen, Auskleidungen in der Umgebung der Lanzen von sauerstoffgeblasenen Siemens-Martin-Öfen,

   von besonders beanspruchten Teilen von Vakuumentgasungsgefässen, wie Rüssel, Boden, Ein- und Auslauf, ferner Elektrodendurchführungen und Deckel von Elektroöfen sowie Düsenzonen von Kupferkonvertern.

Claims (1)

  1. 2. Verwendung von feuerfesten Erzeugnissen nach Anspruch 1 mit einem Cr2O3-Gehalt von 60 bis 82% zu dem in Anspruch 1 genannten Zweck.
    3. Verwendung von feuerfesten Erzeugnissen nach Anspruch 1 aus einer Mischung von Sintermaterial und EMI4.4
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