AT318259B - Magnetischer Schiebespeicher - Google Patents

Magnetischer Schiebespeicher

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AT318259B
AT318259B AT635470A AT635470A AT318259B AT 318259 B AT318259 B AT 318259B AT 635470 A AT635470 A AT 635470A AT 635470 A AT635470 A AT 635470A AT 318259 B AT318259 B AT 318259B
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hard
hard magnetic
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AT635470A
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Dl Veb Filmfabrik Wolfen
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11CSTATIC STORES
    • G11C19/00Digital stores in which the information is moved stepwise, e.g. shift registers
    • G11C19/02Digital stores in which the information is moved stepwise, e.g. shift registers using magnetic elements
    • G11C19/08Digital stores in which the information is moved stepwise, e.g. shift registers using magnetic elements using thin films in plane structure
    • G11C19/0808Digital stores in which the information is moved stepwise, e.g. shift registers using magnetic elements using thin films in plane structure using magnetic domain propagation

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  • Magnetic Record Carriers (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft einen Schiebespeicher, bei dem die in einer dünnen magnetischen Schicht mit magnetischer Vorzugsrichtung in Form magnetischer Bezirksstrukturen gespeicherten Informationen durch
Anlegen eines zeitabhängigen   Längs- oder   Querfeldes zerstörungsfrei verschiebbar sind. 



   Es sind eine Vielzahl von Vorrichtungen und Systemen bekanntgeworden, die eine zerstörungsfreie
Informationsverschiebung gestatten. Diese beruhen darauf, dass die innerhalb eines Streifens aus magnetischem
Material in Form von im allgemeinen antiparallel magnetisierten Bereichen gespeicherten Informationen durch einen Raster daran gehindert werden, sich beim Anlegen eines Impulsfeldes zur Verschiebung in einer Richtung gegenseitig zu zerstören. 



   Es ist bekannt, einen derartigen Raster dadurch zu erzeugen, dass über und bzw. oder unter dem Streifen aus magentischem Material entsprechende Wicklungen so angebracht werden, dass die zur
Informationsverschiebung erforderlichen impulsförmigen Ströme diese Wicklungen phrasenrichtig durchfliessen. Es ist auch bekannt, einen Raster dadurch zu bilden, dass der magnetische Streifen durch technologische
Massnahmen periodische, sich streifenförmig ändernde magnetische Eigenschaften, wie etwa eine ortsveränderliche
Koerzitivfeldstärke, erhält. In diesem Fall ist zur Verschiebung der Information nur ein über den ganzen magnetischen Streifen gleichartiges, impulsförmiges Feld erforderlich. 



   Diese Vorrichtungen sind insoferne nachteilig, als zu ihrer Herstellung ein grosser Aufwand erforderlich ist und sie nur eine geringe Speicherkapazität aufweisen. Einerseits lassen sich die Wicklungen für die phasenverschobenen Impulsströme nicht beliebig genau und hinreichend eng aneinander anbringen, weswegen die
Speicherkapazität wesentlich beeinträchtigt wird und anderseits gestatten die Methoden der Photoätztechnik trotz grossen Aufwandes keine direkte, entsprechend feine Rasterung des magnetischen Streifens. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die den bekannten Systemen anhaftenden Mängel zu beheben und bei gleichzeitiger Erhöhung der Speicherkapazität den herstellungsbedingten Aufwand zu verringern. Es soll somit ein in seinem Aufbau einfacher magnetischer Schiebespeicher geschaffen werden, der für beliebige Längen eines magnetischen Streifens eine hinreichend feine Rasterung gewährleistet. 



   Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass unter und bzw. oder über einem weichmagnetischen Streifen eine hartmagnetische Schicht angebracht ist, die eine feine, örtlich periodische magnetische   Längs- oder Quer- oder   Transversalaufzeichnung trägt, deren äusseres magnetisches Streufeld den magnetischen Streifen derart vormagnetisiert, dass in ihm eine stufenförmige Änderung der kritischen
Schaltfeldstärke entsteht. Die magnetische Aufzeichnung kann beispielsweise mittels der dynamischen Magnetspeichertechnik erzeugt werden. 



   Die periodisch magnetische Aufzeichnung auf der hartmagnetischen Schicht kann eine über die Streifenlänge nicht konstante Periodizität besitzen. Dadurch lässt sich ein höheres Wiederabgabeauflösungsvermögen erreichen. 



   Zweckmässigerweise ist der magnetische Streifen von der hartmagnetischen Schicht durch eine vorzugsweise elastische, unmagnetische Zwischenschicht elektrisch isoliert. Durch entsprechende Wahl der Dicke dieser unmagnetischen Zwischenschicht lassen sich über Teile oder die ganze Länge des Informationsspeichers unterschiedlich feine Raster erzeugen. 



   Vorzugsweise besteht die hartmagnetische Schicht aus einer oder mehreren dünnen metallischen Schichten und bzw. oder einer Einbettung hartmagnetischer Einbereichsteilchen in einem unmagnetischen Binder. Weiters können der magnetische Streifen und die hartmagnetische Schicht auf einem Schichtträger aufgebracht sein, der aus einer elastischen Folie besteht. 



   Ein erfindungsgemäss ausgebildeter magnetischer Schiebespeicher lässt sich vorteilhaft als kontinuierlicher Umlaufspeicher in Form eines endlosen Bandes ausführen. Zur Verringerung des elektronischen Aufwandes kann in weiterer Ausgestaltung der Erfindung zusätzlich eine für den impulsförmigen Strom elektrisch gut leitende Schicht, beispielsweise auf dem magnetischen Streifen, vorgesehen sein. 



   Ein erfindungsgemäss aufgebauter Schiebespeicher ist relativ leicht herstellbar und lässt sich auch als endloses Band ausführen. In bezug auf seine Speicherkapazität ist er vergleichbaren bekannten Schiebespeichern überlegen. 



   Der Gegenstand der Erfindung ist nachstehend an Hand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Die Fig. l und 2 zeigen erfindungsgemäss ausgebildete magnetische Schiebespeicher in perspektivischer Darstellung. 
 EMI1.1 
 
1aufgebracht, die von mehreren zueinander parallel angeordneten und zunächst in einer Richtung vollständig gesättigten, weichmagnetischen Streifen--3--durch eine ebenfalls elastische, unmagnetische Zwischenschicht --4-- elektrisch isoliert ist. 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 diese ortsabhängig insoweit vor, dass zwar die Schaltfeldstärke der   Streifen --3-- ortsabhängig   positiv bzw. negativ verschoben wird, aber dort noch keine Unmagnetisierung bewirkt. Durch Drahtwindungen ist es möglich, 
 EMI2.1 
 unmagnetisierten Bereiche unidirektional verschoben werden.

   Die Wiedergabe kann an einer geeigneten Stelle der   Streifen --3-- durch   Drahtwindungen analog den zur Aufzeichnung benutzten Windungen oder mittels des bekannten Kerreffektes mit optischen Mitteln erfolgen. 



   Da die Schichten-2 und bzw. oder 3-- auf Grund ihrer geometrischen Abmessungen nicht besonders als elektrische Leiter zur Erzeugung der Triebfeldimpulse geeignet sind, erscheint es zweckmässig, gemäss der Ausführungsform nach Fig. 2 den Treibfeldstrom durch eine zusätzlich aufgebrachte   Leiterschicht-5-zu   führen. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Magnetischer Schiebespeicher, bei dem die in einer dünnen magnetischen Schicht mit magnetischer Vorzugsrichtung in Form magnetischer Bezirksstrukturen gespeicherten Informationen durch Anlegen eines 
 EMI2.2 
 dass unter und bzw. oder über einem weichmagnetischen Streifen (3) eine hartmagnetische Schicht (2) angebracht ist, die eine feine örtlich periodische magnetische   Längs- oder Quer- oder   Transversalaufzeichnung trägt, deren äusseres magnetisches Streufeld den magnetischen Streifen (3) derart vormagnetisiert, dass in ihm eine stufenförmige Änderung der kritischen Schaltfeldstärke entsteht. 
 EMI2.3 


Claims (1)

  1. magnetische Aufzeichnung auf der hartmagnetischen Schicht (2) eine über die Streifenlänge nicht konstante Periodizität besitzt. EMI2.4 magnetische Streifen (3) von der hartmagnetischen Schicht (2) durch eine vorzugsweise elastische, unmagnetische Zwischenschicht (4) elektrisch isoliert ist. EMI2.5 hartmagnetische Schicht (2) aus einer oder mehreren dünnen metallischen Schichten und bzw. oder einer Einbettung hartmagnetischer Einbereichsteilchen in einem unmagnetischen Binder besteht. EMI2.6 vorzugsweise auf dem magnetischen Streifen (3) zusätzlich eine elektrisch gut leitende Schicht (5) zum Anlegen eines Stromes zur Erzeugung des Treibfeldes vorgesehen ist.
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