AT31644B - Verfahren zur direkten Erzeugung von schmiedbarem Eisen aus Erzen. - Google Patents
Verfahren zur direkten Erzeugung von schmiedbarem Eisen aus Erzen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur direkten Erzeugung von schmiedbarem Eisen aus Erzen. Das den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende Verfahren besteht darin, dass in einem Apparate, der imstande ist, Schlacke und Eisen stets flüssig zu erhalten, aus eisen- oxydha1tiger Schlacke, die über einem vorhandenen flüssigen Eisenbade aus Eisenerzen. EMI1.1 Schlacke das Eisen durch Kohlenstoff direkt auszuscheiden. Bei den diesbezüglich in einem Flammofen angestellten Versuchen gelang es tatsächlich. reines Eisen in Cestalt von mit flüssiger Schlacke umgebenen Luppen herzustellen, die zu Stabeisen verarbeitet oder in ein EMI1.2 das ausgeschiedene Eisen frei von jeder Schlackenbeimengung direkt von dem Eisenbade aufgenommen und so jede Oxydation vermieden wird. Dieses Eisenhad hat aber ferner noch den Zweck, durch die ihm innewohnende überschüssige Wärme die Schlacke stets nUssig zu erhalten, so dass die eigentliche Feuerung nur in beschränktem Masse zu Hilfe genommen zu werden braucht. Durch die stetige Flüssigerhaltung der ganzen Schlackenmasse wird auch die Einwirkung des Kohlenstoffs und demnach die Reduktion eine vollkommone. Ob man dabei Eisenerz und Kalk auf dem Eisenbade direkt zu einer Scblacke schmilzt oder in einem gesonderten Apparate und die geschmolzene Schlacke dann auf das Eisenbad giesst, ist einerlei. Der Wärmeaufwand, den die Reduktion der flüssigen eisenoxydhaltigen EMI1.3 <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 jederzeit Wärme zugeführt werden. Das ausgeschiedene Eisen wird direkt vom Eisenbade aufgenommen, wodurch jeder Verlust durch Oxydation usw. vermieden wird. Das Verfahren selbst kann in jedem Apparate durchgeführt werden, welcher derart eingerichtet ist, dass er die zur Flüssigerhaltung von Eisen und Schlacke nötigen Temperaturen hervorbringt. Die Reduktion der Schlacke geschieht am besten durch Anthrazit, Koks u. dgl. Das Reduktionsmaterial wird in die Schlacke in der für die gegebenen Dispositionen zweckmässigsten Weise eingeführt : von oben, von der Seite usw. Im nachfolgenden soll beispielsweise nach beiliegender schematischen Zeichnung beschrieben werden, wie sich das Verfahren eventuell in der Praxis ausführen liesse : Man EMI2.2 die Löcher 1, 2, 3 der Einsätze das Reduktionsmittel (Kokspulver, Anthrazit usw.) in die Schlacke eventuell unter Druck gestossen oder gepresst. Hat man ein grösseres Quantum Koks eingeführt, so kippt man den Ofen zurück. Dadurch wird ein gutes Vermischen der EMI2.3 Dann kippt man wieder vor, führt frischen Koks ein usw., bis eine Schlackenprobe zeigt, dass nur noch wenig Eisen in der Schlacke vorhanden ist. Die eisenarme Schlacke und ein Teil des Eisens werden abgegossen, letzteres nach bekannten Verfahren nach Wunsch weiterverarbeitot, während über den im Ofen zurückbleibenden Teil des Eisens von neuem zirka 20 1 Erz und Kalk zur Schlacke eingeschmolzen und in der oben angegebenen Weise reduziert werden. Zum Zwecke einer sicheren Mischung könnte man auch die Einführung des Reduktionsmittels ausserhalb des Ofens vornehmen. Allerdings müsste diese Mischung sehr rasch vor sich geben und das Ganze sofort auf das Eisenbad gebracht werden. Die Art der Zuführung von Kohlenstoff kann naturgemäss eine verschiedene sein. So z. B. könnte man auch kohlenstoffhaltige Materialien mit heissem Teer zu einer teigig- EMI2.4 werden. Das bei der Reaktion entstehende Kohlenoxyd kann im Ofen selbst oder durch AbleitunfürandereZweckenutzbargemachtwerden.
Claims (1)
- PATENT ANSPRUCH : EMI2.5
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT31644T | 1905-05-02 |
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| AT31644B true AT31644B (de) | 1908-02-10 |
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ID=3546306
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1905
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