AT315602B - Vorrichtung zum Reinigen und Entfetten von Maschinenteilen u.dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum Reinigen und Entfetten von Maschinenteilen u.dgl.

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AT315602B
AT315602B AT223073A AT223073A AT315602B AT 315602 B AT315602 B AT 315602B AT 223073 A AT223073 A AT 223073A AT 223073 A AT223073 A AT 223073A AT 315602 B AT315602 B AT 315602B
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Buchegger Masch Reinigung
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B3/00Cleaning by methods involving the use or presence of liquid or steam
    • B08B3/02Cleaning by the force of jets or sprays

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  • Cleaning By Liquid Or Steam (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Reinigen und Entfetten von Maschinenteilen   u. dgl.   mit einem Rost zur Aufnahme der zu säubernden Teile und einem Düsensystem zum Versprühen des flüssigen
Reinigungsmittels, vorzugsweise alkalischer Laugen, bestehend aus wenigstens einem seitlich stehenden und je einem oberhalb und unterhalb des Rostes einwärts ragenden, liegenden Düsenrohr mit jeweils einer zum Rost gerichteten Düsenreihe. 



   Um eine gute, vollständige und schnelle Reinigung zu erreichen, ist es notwendig, alle Oberflächenteile des zu säubernden Gegenstandes mit den   Sprühstrahlen   erreichen zu können. Dabei liegt die Hauptschwierigkeit eben darin, alle toten Räume, in die das Reinigungsmittel nicht direkt gespritzt werden kann, zu vermeiden.

   Die bisher bekanntgewordenen Vorrichtungen der eingangs geschilderten Art, bei denen der zu reinigende Gegenstand durch mehrere hinter-bzw. nebeneinanderliegende Sprühwände bewegt wird, lösen dieses Problem bei
Vollkörpern in zufriedenstellendem Ausmass, doch sind sie nicht in der Lage, auch grössere Hohlkörper, wie
Rohre, Rohrstutzen, Bremstrommeln, Lagerteile, Lager   u. ähnl.   mit ausreichender Gründlichkeit zu säubern, da die Sprühstrahlen des Reinigungsmittels die Innenflächen der Hohlkörper nicht überall gleichmässig bzw. teilweise überhaupt nicht erreichen. 



   Der Erfindung liegt demnach die Aufgabe zugrunde, diesen Mangel zu beseitigen und eine Vorrichtung zum
Reinigen und Entfetten von Maschinenteilen   u. dgl.   zu schaffen, mit der nicht nur   Vollkörper,   sondern auch
Hohlkörper praktisch beliebiger Form und Grösse in entsprechend kurzer Zeit vollständig gesäubert werden können. 



   Die Erfindung löst diese Aufgabe im wesentlichen dadurch, dass vorzugsweise an das obere Düsenrohr ein weiteres abwärts führendes, teleskopartig ein- bzw. ausfahrbares zentrales Düsenrohr anschliesst und Rost und zentrales Düsenrohr relativ zueinander um eine lotrechte Achse verdrehbar sind. Mit Hilfe dieses zentralen
Düsenrohres, das in ausgefahrener Position direkt in den Hohlraum eines zu reinigenden Hohlkörpers hineinragt, ist es nun möglich, die gesamte Oberfläche des Hohlkörpers, seien es   Innen-und Aussenflächen,   mit
Reinigungsmittel gleichmässig zu besprühen, so dass keinerlei tote Räume entstehen und eine ausgezeichnete
Reinigungswirkung erzielt wird.

   Das zentrale Düsenrohr muss dabei teleskopartig verschiebbar sein, damit es beim
Aufbringen der zu reinigenden Gegenstände auf den Rost bzw. beim Abnehmen der gesäuberten Gegenstände vom Rost nicht im Wege steht und bei entsprechend grossen Hohlkörpern, die dann etwa in der Mitte des Rostes zu liegen kommen, von oben in den Hohlraum abgesenkt werden kann. Durch die Relativdrehung von Rost und zentralem Düsenrohr wird der auf den Rost aufgebrachte Hohlkörper kontinuierlich entlang der gesamten inneren Oberfläche und von allen Seiten besprüht. Es ist dabei gleichgültig, ob sich der Rost oder das Düsenrohr oder beides dreht, eine exakte Reinigung wird auf jeden Fall erzielt.

   Der Anschluss des zentralen Düsenrohres an das obere Düsenrohr erspart eine separate Zuführungsleitung und das ganze Rohrsystem bleibt trotz des zusätzlichen Düsenrohres einfach, überschaubar und leicht zugänglich. 



   Um die Funktion des zentralen Düsenrohres, etwa bei der Reinigung von Vollkörpern, ausschalten zu können, ist erfindungsgemäss für das zentrale Düsenrohr ein Schieber   od. dgl.   vorgesehen. 



   In einer besonderen Ausgestaltung der Erfindung ist das zentrale Düsenrohr um eine horizontale Achse hochschwenkbar und in mehreren Schwenkstellungen arretierbar, wobei der Schieber od. dgl. durch Verschwenken des zentralen Düsenrohres im oberen Schwenkbereich betätigbar sein kann. Dabei besitzt günstigerweise das zentrale Düsenrohr zwei einander gegenüberliegende Düsenreihen, deren einzelne Düsen gegeneinander versetzt angeordnet sind, wobei die bei verschwenktem Düsenrohr vom Rost weggerichtete Düsenreihe mittels einer Abdeckplatte   od. dgl.   verschliessbar ist.

   So ist es möglich, das zentrale Düsenrohr durch Hochschwenken etwa in eine horizontale Lage ausser Betrieb zu setzen und den gesamten Raum über dem Rost für die Aufnahme und Reinigung grosser Vollkörper frei zu machen, so dass die Vorrichtung den bisher bekannten, hauptsächlich zum Reinigen von Vollkörpern geeigneten Maschinen in ihrer Wirkungsweise gleicht. Es wird aber dadurch noch ein weiterer Vorteil erzielt, u. zw. kann das zentrale Düsenrohr in gewisse Schwenkstellungen gebracht werden, ohne dass die Reinigungsmittelzufuhr unterbrochen wird, wodurch zu reinigende Gegenstände auch durch das schrägstehende Düsenrohr besprüht werden können bzw. das zentrale Düsenrohr in schrägverlaufende Hohlräume eingeführt werden kann.

   Beim Sprühen aus dem schräggestellten Düsenrohr ist dann die vom Rost weggerichtete, also zum Reinigen unbrauchbare Düsenreihe verschlossen. 



   Um das Verschwenken des zentralen Düsenrohres zu erleichtern und ein Lockern von Schraubverbindungen durch das Verschwenken zu vermeiden, ist   erfindungsgemässe   ein horizontales Anschlussstück des zentralen Düsenrohres in einem eine Zuführungsleitung umschliessenden Schwenkgehäuse drehfest eingesetzt, das sich über ein federbelastetes Wälzlager an einem Bund der Zuführungsleitung abstützt. 



   In vorteilhafter Weise sind dann mit dem Schwenkgehäuse zwei etwa zur Schwenkachse parallele Arme verbunden, von denen der eine in den Bereich des Schieberbetätigungshebels verstellbar gelagert ist und der andere Arm einen, an sich bekannten, mit entsprechenden Rasten einer ortsfesten Platte zusammenwirkenden, unter einstellbarer Federvorspannung stehenden Kugelkörper trägt. Durch die Wahl des Abstandes des einen Armes vom Schieberbetätigungshebel wird die Schwenkstellung des zentralen Düsenrohres festgelegt, von der ab bei einem weiteren Verschwenken der Schieber durch den Arm geschlossen wird.

   Der andere Arm bzw. der von ihm getragene Kugelkörper dient zur Arretierung des zentralen Düsenrohres in den verschiedenen 

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Schwenkstellungen, wobei der Anpressdruck des Kugelkörpers an die Rastplatte je nach gewünschter Strenge der
Arretierung durch die Federvorspannung verändert werden kann. 



   Es kann nun von besonderem Vorteil sein, wenn das zentrale Düsenrohr mittels eines Antriebes in
Rotation um seine Längsachse versetzbar ist, wobei das in einem mit einer Zuführungsleitung in Verbindung stehenden Zwischengehäuse drehbar gelagerte zentrale Düsenrohr innerhalb dieses Gehäuses wenigstens eine radiale Bohrung aufweist. Im Normalfall wird bei derartigen Vorrichtungen zum Reinigen der Einfachheit halber der Rost gedreht werden und das Düsenrohr ortsfest bleiben. Es kann aber vor allem bei besonders grossen
Gegenständen für eine ordentliche Reinigung notwendig sein, das zentrale Düsenrohr zu bewegen, da   z. B.   eine
Drehung des zu reinigenden, grossen Körpers nicht mehr möglich ist. Um dies zu erreichen, ist erfindungsgemäss das zentrale Düsenrohr in einem Zwischengehäuse drehbar gelagert und mit einem Antrieb verbunden.

   Dem
Zwischengehäuse wird das Reinigungsmittel zugeführt, von wo es durch die radiale Bohrung trotz Drehung des zentralen Düsenrohres in dieses gelangt und rotierend versprüht wird. 



   In einer besonders vorteilhaften Auführungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung ist der Teleskopteil des zentralen Düsenrohres im Einfahrsinn gewichts- oder federbelastet, so dass eine automatische Betätigung des
Teleskops erfolgt. Bei gesperrter Flüssigkeitszufuhr wird nämlich das Düsenrohr auf Grund der Feder- oder
Gewichtsbelastung nach oben zusammengeschoben und in dieser Stellung gehalten. Nach dem Beladen des Rostes mit dem zu reinigenden Hohlkörper und der Freigabe des Flüssigkeitsstromes in das zentrale Düsenrohr überwindet der im Düsenrohr entstehende Druck die Feder- oder Gewichtsbelastung und schiebt das Düsenrohr in seine Arbeitsstellung auseinander. Selbstverständlich kann diese automatische Betätigung des Teleskops auch mit einer willkürlich zu bedienenden Ein- und Ausfahrvorrichtung beliebiger Art gekoppelt oder durch sie ersetzt werden. 



   Um beim Einfahren des zentralen Düsenrohres zu starke Stösse oder Erschütterungen zu vermeiden, sind für den Teleskopteil des zentralen Düsenrohres und bei Gewichtsbelastung dieses Teleskopteiles auch für das
Gegengewicht federnde Anschläge vorgesehen. 



   Als Anschläge dienen dabei vorteilhafterweise durch hammerartige Schrauben vorgespannte
Schraubenfedern, die sich an den zum Schraubenbolzen hin konisch zulaufenden Hammerköpfen abstützen und auf die beidseitig des Hammerkopfes am Teleskopteil des zentralen Düsenrohres bzw. am Gegengewicht vorgesehene Ansätze beim Einfahren des Teleskops direkt aufschlagen. Es werden kompliziertere Federbefestigungen, wie Federteller usw., vermieden und die zur Vorspannung dienende Hammerschraube gleichzeitig zur Federhalterung herangezogen. Der konisch verlaufende Hammerkopf der Schrauben bringt dabei eine selbständige Zentrierung der Schraubenfedern gegenüber der Hammerschraube mit sich, so dass die etwa gabelförmigen Ansätze am Teleskopteil des zentralen Düsenrohres und am Gegengewicht über den Hammerkopf immer voll auf eine Federwindung schlagen. 



   In den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand in einigen Ausführungsbeispielen rein schematisch dargestellt,   u. zw.   zeigen Fig. 1 das erfindungsgemässe Düsenrohrsystem in Draufsicht und Fig. 2 in Seitenansicht normal zum oberen bzw. unteren Düsenrohr, Fig. 3 einen Teilschnitt durch die Schwenkverbindung zwischen zentralem Düsenrohr und Zuleitungsrohr in grösserem Massstab, Fig. 4 und 5 eine Verschlusseinrichtung für eine der beiden Düsenreihen des zentralen Düsenrohres in Seiten- und Stirnansicht ebenfalls in anderem Massstab und Fig. 6 eine Ausführungsmöglichkeit eines Drehantriebes für das zentrale Düsenrohr. 



   Die   erfindungsgemässe   Vorrichtung zum Reinigen und Entfetten von Maschinenteilen   u. dgl.   besteht im wesentlichen aus einem in den Zeichnungen (Fig. l) nur angedeuteten   Gehäuse --1--,   in dem sich ein drehbarer Rost--2--zur Aufnahme der zu säubernden Teile und ein Düsensystem zum Versprühen des flüssigen Reinigungsmittels befinden. Das Düsensystem umfasst ein seitlich stehendes   Düsenrohr--3--,   je ein oberhalb und unterhalb des   Rostes --2-- einwärts   ragendes, liegendes   Düsenrohr--4, 5--und   ein weiteres an das obere   Düsenrohr--4--angeschlossenes   zentrales   Düsenrohr--6--.   Dieses zentrale Düsenrohr führt etwa in der Drehachse des Rostes abwärts und ist teleskopartig ein-bzw. ausfahrbar ausgebildet.

   Das seitliche, das obere und untere Düsenrohr-3, 4, 5-- besitzen je eine zum   Rost --2-- gerichtete   Düsenreihe --7, 8,   9--,   deren Düsenachsen in gegeneinander versetzten Ebenen angeordnet sind. Das zentrale Düsenrohr - hingegen, mit dem die Innenräume von Hohlkörpern besprüht werden, weist zwei einander gegenüberliegende   Düsenreihen-10-auf, damit   in den Hohlräumen eine intensive Reinigungsmittelzufuhr erzielt wird. Das zentrale   Düsenrohr-6-ist   über einen   Seilzug--11-durch   ein Gegengewicht-12im Einfahrsinn gewichtsbelastet, so dass es automatisch bei abgesperrter Flüssigkeitszufuhr in seine oberste Stellung zusammengeschoben und dort festgehalten wird. 



   Beim Zufluss von Reinigungsmittel in das zentrale   Düsenrohr-6-baut   sich darin ein genügend grosser Druck auf, um die Gewichtsbelastung zu überwinden, wodurch das Düsenrohr automatisch ausgefahren wird. 



  Dabei sind selbstverständlich mehrere Ausfahrstellungen möglich, die je nach Art und Grösse des zu reinigenden Hohlkörpers eingestellt werden. Um beispielsweise bei der Reinigung von Vollkörpern das dabei nicht benötigte 
 EMI2.1 
 

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 EMI3.1 
 --13-- absperrbar.--19-- verspannt ist, an einem   Bund--20--der Zuführungsleitung--17--ab.   Das zentrale Düsenrohr kann somit gegenüber der   Zuführungsleitung --17-- verschwenkt   werden, ohne dass etwaige Schraubenverbindungen gelockert werden und undichte Stellen entstehen können.

   Mit dem Schwenkgehäuse   --14-- sind   zwei zur Schwenkachse parallele Arme verbunden, von denen der eine--21--zur Betätigung des   Hebels --22-- für   den   Schieber --13- und   der   andere --23-- zur   Arretierung des Schwenkgehäuses und damit des zentralen Düsenrohres in einer gewissen Stellung dienen. Um den Bereich einstellen zu können, in dem das zentrale Düsenrohr geschwenkt werden kann, ohne dabei den   Schieberhebel-22-zu   bewegen und den Zufluss zum zentralen Düsenrohr abzusperren, ist der Arm--21---exzentrisch gelagert, so dass sein Abstand vom Betätigungshebel verändert werden kann.

   Zur Festlegung des zentralen Düsenrohres in einer gewissen Stellung wirkt der Arm--23--mit einer ortsfesten Platte--24--, die Rasten--25--aufweist, 
 EMI3.2 
 belastende Feder kann dabei mit Hilfe einer Schraube --27-- verschieden stark vorgespannt werden. Durch die Möglichkeit des Verschwenkens des zentralen Düsenrohres um eine horizontale Achse kann der gesamte Raum oberhalb des   Rostes--2--freigemacht   werden, es entsteht Platz auch für sehr grosse Gegenstände und Vollkörper können in ähnlicher Weise wie bisher, also ohne Vorhandensein eines zentralen Düsenrohres mit Reinigungsmittel besprüht werden. Da das hochgeschwenkte zentrale Düsenrohr ausser Betrieb ist, wird automatisch über den Arm--21--der Schieber--13--in der Zuführungsleitung geschlossen.

   Um aber auch die Möglichkeit zu erhalten, mit dem zentralen Düsenrohr aus einer bestimmten Schräglage heraus zu spritzen, beginnt der Schieber erst ab einem gewissen Schwenkbereich des zentralen Düsenrohres zu schliessen, wobei dieser Bereich durch die Änderung des Abstandes zwischen Schieberbetätigungshebel --22-- und Arm --21-- eingestellt werden kann. Bei einem Spritzen aus geschwenktem zentralem Düsenrohr kann die vom Rost weggerichtete Düsenreihe,   z. B.   durch Verschieben einer Deckplatte, verschlossen werden, da diese Düsen für die Reinigung nichts nutzen. 



   Fig. 4 und 5 zeigen eine Verschlusseinrichtung für die automatische Betätigung der Deckplatte--42--. 



  Am festen Teil des zentralen   Düsenrohres-6-ist   ein Arretierhebel --43-- vorgeshen, der mit einer   Ausnehmung --44- in   Arretierstellung einen mit der   Deckplatte--42--fest   verbundenen   Zapfen--45--   umgreift und diesen bzw. damit die Deckplatte festhält. Die   Deckplatte --42-- ist   am   Teleskopteil-6"'--   des zentralen Düsenrohres längsverschiebbar gelagert und wird mittels einer   Feder --46-- gegen   den rohrfesten 
 EMI3.3 
 dabei nach den besten Sprühverhältnissen.

   Bei Zufluss des Reinigungsmittels wird nun durch den Flüssigkeitsdruck im   Teleskopteil --6"'-- dieser   Teil relativ zu der festgehaltenen   Deckplatte--42--gegen   
 EMI3.4 
 zusammen, bis die Deckplatte--42--am Anschlag--47--ansteht und die Düsenreihe wieder freigegeben ist. Nach Lösen des   Arretierhebels--43-vom Zapfen--45-ist   das zentrale Düsenrohr wieder wie immer verwendbar. 



   Da das zentrale Düsenrohr im Einfahrsinn gewichtsbelastet ist, wird es nach Abschalten der Flüssigkeitszufuhr automatisch in seine Einfahrstellung gezogen. Um bei dieser Einfahrbewegung einen zu starken Stoss bzw. eine zu grosse Erschütterung zu vermeiden, sind für den Teleskopteil des zentralen Düsenrohres und für das Gegengewicht federnde Anschläge vorgesehen. Diese bestehen einfach aus   Schraubenfedem--28--,   die mit einer Hammerschraube--29--gehalten und gleichzeitig vorgespannt werden. Die Hammerschraube besitzen dabei einen zum Schraubenbolzen hin konisch verlaufenden Kopf, wodurch die Schraubenfedern   - -28-- zentriert   werden.

   Der Teleskopteil bzw. das Gegengewicht weisen nun entsprechende   Ansätze-30-   auf, die etwa gabelförmig ausgebildet sind und über den Hammerkopf der   Schrauben--29--beidseitig   von diesem auf die Federn --28-- aufschlagen können. Die Seilverbindung--11--zwischen Teleskopteil --6, 6", 6''--des zentralen   Düsenrohres --6-- und   dem   Gegengewicht --12-- ist   durch eine   Schraubenverbindung-31-nachstellbar.   Zur Stabilisierung des Rohrsystems sind Tragarme-32- 

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 vorgesehen und   Querverbindungen --33-- zwischen   den einzelnen   Rohrsträngen--4   und 6--. Damit ein zu schnelles Verschmutzen bzw.

   Verstopfen der einzelnen Düsenreihen verhindert wird, sind für jedes Düsenrohr an diese anschliessende   Sackrohre--34, 35--vorgesehen,   in die der mitgerissene Schmutz hineingeschwemmt wird. Zum Reinigen des Düsensystems brauchen dann nur deren   Verschlüsse--36--geöffnet   zu werden, so dass beim Durchspülen des gesamten Rohrsystems der Schmutz herausgeschwemmt wird. 



   Um ein gleichmässiges Besprühen der zu reinigenden Gegenstände über ihre ganze Oberfläche zu erreichen, müssen das Düsensystem und der Rost eine Relativbewegung zueinander ausführen. Normalerweise wird dazu der Rostrum eine lotrechte Achse gedreht, doch kann es vorkommen, dass vor allem bei sehr grossen zu reinigenden Gegenständen, bei denen eine Drehung nicht mehr oder nur sehr schwer möglich ist, das zentrale Düsenrohr bewegt wird und der Gegenstand bzw. der Rost ruhig bleibt. Eine derartige Ausführungsmöglichkeit 
 EMI4.1 
    6,Bohrung --41--,   durch die auch während der Drehung des Düsenrohres Flüssigkeit in das zentrale Düsenrohr eindringt, so dass kontinuierlich auch bei drehendem Düsenrohr Reinigungsmittel versprüht werden kann. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Vorrichtung zum Reinigen und Entfetten von Maschinenteilen   u. dgl.   mit einem Rost zur Aufnahme der zu säubernden Teile und einem Düsensystem zum Versprühen des flüssigen Reinigungsmittels, vorzugsweise alkalischer Laugen, bestehend aus wenigstens einem seitlich stehenden und je einem oberhalb und unterhalb des Rostes einwärts ragenden, liegenden Düsenrohr mit jeweils einer zum Rost gerichteten Düsenreihe, 
 EMI4.2 
 führendes, teleskopartig ein-bzw. ausfahrbares zentrales Düsenrohr (6) anschliesst und Rost (2) und zentrales Düsenrohr (6) relativ zueinander um eine lotrechte Achse verdrehbar sind. 
 EMI4.3 


Claims (1)

  1. Düsenrohr (6) zwei einander gegenüberliegende Düsenreihen (10) besitzt, deren einzelne Düsen gegeneinander versetzt angeordnet sind, wobei die bei verschwenktem Düsenrohr vom Rost (2) weggerichtete Düsenreihe mittels einer Abdeckplatte (42) od. dgl. verschliessbar ist. EMI4.4 Anschlussstück (15) des zentralen Düsenrohres (6) in einem eine Zuführungsleitung (17) umschliessenden Schwenkgehäuse (14) drehfest eingesetzt ist, das sich über ein federbelastetes Wälzlager (18) an einem Bund (20) der Zuführungsleitung abstützt.
    EMI4.5 Schwenkgehäuse (14) zwei etwa zur Schwenkachse parallele Arme verbunden sind, von denen der eine in dem Bereich des Schieberbetätigungshebels (22) ragende Arm (21) hinsichtlich seines Abstandes zu diesem Betätigungshebel verstellbar gelagert ist und der andere Arm (23) einen an sich bekannten, mit entsprechenden Rasten (25) einer ortsfesten Platte (24) zusammenwirkenden, unter einstellbarer Federvorspannung stehenden Kugelkörper (26) trägt. EMI4.6 Düsenrohr (6) mittels eines Antriebes (37,38) in Rotation um seine Längsachse versetzbar ist, wobei das in einem mit einer Zuführungsleitung (40) in Verbindung stehenden Zwischengehäuse (39) drehbar gelagerte zentrale Düsenrohr innerhalb dieses Gehäuses wenigstens eine radiale Bohrung (41) aufweist.
    EMI4.7 <Desc/Clms Page number 5> 6"')hammerartige Schrauben (29) vorgespannte Schraubenfedern (28) dienen, die sich an den zum Schraubenbolzen hin konisch zulaufenden Hammerköpfen abstützen und auf die beidseitig des Hammerkopfes am Teleskopteil (6"') des zentralen Düsenrohres (6) bzw. am Gegengewicht (12) vorgesehene Ansätze (30) direkt aufschlagen.
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