AT31357B - Verfahren zur Desinfektion mittels flüchtiger Desinfektionsmittel im Kreislaufbetriebe. - Google Patents

Verfahren zur Desinfektion mittels flüchtiger Desinfektionsmittel im Kreislaufbetriebe.

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  Zugleich wird wiederum die   Gebläsemaschine b   in Gang gesetzt. Der sich unter der vorhandenen Luftleere entwickelnde Formaldehyd wird so mit grösster Geschwindigkeit durch das Desinfektionsgat getrieben, wird vom Gebläse angesaugt und macht diesen Weg im Kreise, wenn geboten unter Vorwärmung und Beimischung von Dampf, so dass, wenn zweckmässig, die Trocknung des zu desinfizierenden Materials zugleich mit durchgeführt werden kann. Das Desinfektionsmittel gelangt bei dem fortwährenden Wechsel mit allen Teilen des Gutes in innigste Berührung, denn infolge der zwischen Ein-und Austrittsstelle des Desinfektors herrschenden Spannungsdifferenz lagert sich das Gut derartig, dass es dem Desinfiziens an allen Stellen   Durchströmungsqnerschnitte   bietet.

   Durch Drehen des Wechselventils s kann in dem Desinfektor a die Richtung des Desinfiziens umgekehrt werden. Eine eventuelle partiolle Polimerisation des Desinfektionsmittels wird bedeutungslos, denn immer   neue Mengen Formeldehyd strömen   unter Druck zum   Desinfektionsgut.   



   Es steht dabei im Belieben und ist möglich, die Menge des Desinfiziens während des Prozesses zu steigern, es zu verstärken oder konstant zu halten, eventuell zu verringern. 
 EMI2.1 
 Ruhe   kommt, sondern,   wie schon erwähnt, im schnellen Wechsel jede Stelle des zu be-   handelndon   Gutes immer von neuem durchströmt. Und vor. allem ist es beim Kreislaufbetriebe möglich, die Temperatur entsprechend zu bemessen, u. zw. höher, bleibend oder niedriger, je nach dem zu behandelnden Gute, ein Umstand, der von allergrösster Wichtig-   keit für die Desinfektion selbst   ist. Ohne die Möglichkeit einer Temperaturregulierung ist die sichere und rationelle Führung des Desinfektionsprozesses überhaupt nicht erreichbar. 



     Zu gewissen Zwecken soll nnd liann   auch die kontinuierliche Bewegung des Desinfektionsmittels in Intervallen vorgenommen werden, durch zeitweiliges Stillsetzen des   Oohläsos b,   so dass ein mehrmaliges Wiederholen des Kreislaufes des Desinfiziens stattfindet. 



   Das Gut selbst wird bei dem neuen Verfahren geschont, da   verhältnismässig geringe   Mengen des Desinfektionsmittels zur Erreichung des Zweckes schon genügen. Nach Vollendung des Desinfektionsprozxesses, dessen Dauer sich nach der Menge des zu desinfizierenden Gutes und nach dessen Beschaffenheit richten muss und worüber Thermometer, Druck- und Vakuummesser in der betreffenden Leitung die Kontrolle   ermöglichen, wird   der Entwickler aus-   geschaltet, nach Öffnen von 77, durch   Schliessen der Schieber   1a   und le und das Gebläse noch einige Zeit im Betriebe erhalten. 



   Nunmehr wird auch IIa geschlossen und Ic geöffnet und die Apparatur mittels luftleer gemacht, wobei der Inhalt nach dem Gasometer i gefördert wird. Das Gebläse wird 
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AT31357D 1906-04-30 1906-04-30 Verfahren zur Desinfektion mittels flüchtiger Desinfektionsmittel im Kreislaufbetriebe. AT31357B (de)

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