AT43746B - Verfahren und Vorrichtung zum Verdampfen von Flüssigkeiten. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Verdampfen von Flüssigkeiten.

Info

Publication number
AT43746B
AT43746B AT43746DA AT43746B AT 43746 B AT43746 B AT 43746B AT 43746D A AT43746D A AT 43746DA AT 43746 B AT43746 B AT 43746B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
drum
liquid
vapors
evaporation
sump
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Neubaecker
Original Assignee
Paul Neubaecker
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Paul Neubaecker filed Critical Paul Neubaecker
Application granted granted Critical
Publication of AT43746B publication Critical patent/AT43746B/de

Links

Landscapes

  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren und Vorrichtung zum Verdampfen von Flüssigkeiten. 



   Gemäss vorliegender Erfindung sollen Flüssigkeiten verschiedenster Art in der Weise verdampft werden, dass sie jeweils nur in kleinen Mengen einer beheizten umlaufenden Trommel dargeboten werden und auf diese Weise nur solange der Erhitzung ausgesetzt sind, wie die Verdampfung vor sich geht. 



   Der übliche Weg bei   der Flüssigkeitsverdampfung   in Trommelverdampfern ist der, dass man eine   verhältnismässig   grosse Menge oder fast durchweg die ganze zu verdampfende Flüssigkeitsmenge in den unter dem Trommelverdampfer angeordneten Sumpf einführt, diese ganze Menge erhitzt und dabei eindampft. Diese langandauernde Erhitzung der gesamten Flüssigkeitsmenge ist aber für viele Flüssigkeiten nachteilig, weil sie unerwünschte Veränderungen hervorruft und unter Umständen zu ungleichmässigen Ergebnissen führt. 



   Dieser Übelstand wird   vu,. der   vorliegenden Erfindung dadurch behoben, dass immer nur der gerade zu verdampfende geringe Teil der Flüssigkeit in den Sumpf hineingebracht und an den Verdampfkörper herangeführt wird. Gleichzeitig trifft die Erfindung Vorkehrung, die aus der gerade zu verdampfenden Flüssigkeitsmenge austretenden Dämpfe in einfacher und wirksamer Weise von den Rückständen fernzuhalten. 



   Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. 



   In dem Verdampfungsapparat 1 ist als   Verdampfkörper eine drehbare   Trommel   2   der bekannten Art angebracht, welche mittels Dampf erhitzt wird. Die Drehungsrichtung der   Vcr-     dampftrommel   ist in der Figur durch einen Pfeil angegeben. Die Verdampfung erfolgt dabei bekanntlich in der   Weise, dass die Verdampftrommel   sich bei ihrer Drehung auf dem Umfange mit einer dünnen Schicht der zu   verdampfenden   Flüssigkeit bedeckt und dass in dieser dünnen Schicht das Abdampfen nun sehr rasch   erfolgt, wobei   die Dämpfe durch den Stutzen 3 abziehen oder abgesaugt werden körnen. 



   Bei den älteren Apparaten taucht die Trommel einfach in die zu verdampfende   Flüssigkeit   ein. Da hierbei die   Flüssigkeit dauernd   erhitzt wird, so kann dieselbe unter Umständen un-   erwünschte Veränderungen erleiden, ehe   sie auf   der Trommel   zur Ausbreitung und zur Ver- dampfung kommt. Bei der andauernden Erhitzung   muss sich   beispielsweise in den bisherigen 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 ehe die Schaber den   Rückstand   abheben. Um ein gutes Anliegen der Schaber am Trommel umfang zu sichern, sind'dieselben etwa durch ein Gewicht 8 belastet. Die mittels der Schaber 7 vom Trommelmantel abgehobenen   Rückstände   fallen in die Rinne 9, aus welcher sie weiterbefördert werden. 



   Dem   Sumpfe'4   fliesst jeweils so viel Flüssigkeit zu, wie gerade von der Trommel bei ihrer Umdrehung mitgenommen werden kann,    sodass   sich also praktisch ein Vorrat an Flüssigkeit in dem Sumpf 4 überhaupt nicht befindet. Da beim Eintritt der   Flüssigkeit   in den Sumpf dieselbe einer kräftigen Erhitzung ausgesetzt wird, so bilden sich augenblicklich Dämpfe, Schaum und dergl. 



  Diesen sofort entstehenden Dämpfen ist ein rascher Abzug in der Umdrehungsrichtung der Trommel dadurch gesichert, dass der Sumpf 4 in dieser Richtung sich stetig erweitert. Nach der entgegengesetzten Seite können diese Dämpfe nicht abziehen, denn in dem ganz geringen Zwischenraum zwischen dem Trommelmantel und der sich an diesen anschmiegenden Verlängerung   4'drängt   sich, wie Versuche gezeigt haben, nur abdichtender Schaum, während die Dämpfe hier nicht durchzutreten vermögen. Auf diese Weise sind die Trockenrückstände, welche von den Schabern 7 abgehoben werden, davor geschützt, durch Dämpfe aus der frischen Flüssigkeit wieder befeuchtet zu werden. 



   Der letztere Übelstand befindet sich bei allen bekannten Einrichtungen solcher Art und drückt bei diesen die Leistung so erheblich herab, dass die Gewinnung von tatsächlich im gewünschten Masse abgedampften Rückständen nicht möglich ist. 



   Beim   Erfindungsgegenstande   ergibt sich stets eine gleichmässige Leistung, denn dem   Verdampfkörper   wird   dauernd Flüssigkeit   von gleichbleibender Beschaffenheit zugeführt und die teilweise Wiederaufhebung der Abdampfwirkung, indem Dämpfe aus der frischen Flüssigkeit die   Rückstände   wieder befeuchten, ist hier vermieden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Verdampfverfahren, bei welchem die Abdampfung mittels einer sich mit der Flüssigkeit bedeckenden umlaufenden Trommel erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass mittels einer geeigneten Reguliervorrichtung einem unterhalb des tiefsten Punktes der Trommel angeordneten, einseitigen Sumpfe jeweils nur etwa so viel Flüssigkeit zugeführt wird, wie die Trommel behufs Abdampfung mitnehmen kann.

Claims (1)

  1. 2. Apparat zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch l. dadurch gekennzeichnet, dass an die engste Stelle des Sumpfes eine sich dicht an die Trommel schmiegende Verlängerung angeschlossen ist, welche den Durchtritt von Dämpfen nach dieser Sei'. und damit die Wiederbefeuchtung der Rückstände verhindert.
AT43746D 1909-07-14 1909-07-14 Verfahren und Vorrichtung zum Verdampfen von Flüssigkeiten. AT43746B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT43746T 1909-07-14

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT43746B true AT43746B (de) 1910-08-25

Family

ID=3563151

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT43746D AT43746B (de) 1909-07-14 1909-07-14 Verfahren und Vorrichtung zum Verdampfen von Flüssigkeiten.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT43746B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2442627A1 (de) Verfahren zum behandeln eines fasermaterials
AT43746B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Verdampfen von Flüssigkeiten.
DE2366052A1 (de) Tabaktrockner
DE1909315B2 (de) Verfahren zum Isolieren von in einem organischen Lösungsmittel gelösten Polymeren oder Copolymeren
DE1604939B1 (de) Mit Dampf beschickter,schnell laufender Walzentrockner
DE2403525C3 (de) Dampfsterilisator
DE1692391C3 (de) Gewinnung von Fett und Fleischmehl aus tierischem Rohmaterial
DE1454769A1 (de) Verfahren zur sehr feinen Verteilung von Polymerisaten,insbesondere thermoplastische Kunststoffe,und Vorrichtung zu seiner Durchfuehrung
DE1043010B (de) Einrichtung zum Verdampfen fluessiger Substanzen, insbesondere zum Verdampfen von Selen zur Herstellung von Trockengleichrichtern
DE819226C (de) Selbsttaetige Wasserableitung bei Trocknern
DE1460502A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Waermebehandlung von Gewebebahnen u.dgl.
AT142895B (de) Verfahren zur Konzentrieren von Kautschukmilch durch Eindampfen im Vakuum.
DE3221533C2 (de)
DE1034585B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Eindampfen von Fluessigkeiten
AT122774B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Behandlung von Getreide, Leguminosen und anderen Nahrungs- bzw. Futtermitteln in beliebiger Form.
DE2052440B2 (de) Verfahren zum konditionieren von textilgut
DE741123C (de) Einrichtung zum Abfuehren der beim Verarbeiten von Kunstkautschuk oder Kunststoffen auf Walzen entstehenden Waerme
DE453884C (de) Apparat zum Ausschmelzen von Stoffen tierischen Ursprungs, wie Leimleder, Knochen, Ossein o. dgl., mit einem von aussen beheizten Behaelter
DE383765C (de) Verfahren zur Entwaesserung von mineralischen, pflanzlichen und aehnlichen Stoffen durch eine Schleuder
DE548289C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen tierischer Abfallstoffe und sonstiger schuettfaehiger Stoffe
CH269791A (de) Vorrichtung zur Hochvakuum-Destillation.
CH271912A (de) Verfahren und Vorrichtung zum Entkeimen von Milch und Rahm durch Erhitzen und nachfolgende Kühlung.
AT149502B (de) Waschmaschine.
DE1519627C (de) Verfahren und Vorrichtung zum konti nuierhchen Strippen von Flüssigkeiten
DE2632782C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum kontinuierlichen Imprägnieren von faserhaltigen Stoffen