AT312845B - Schlaffauteuil - Google Patents

Schlaffauteuil

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AT312845B
AT312845B AT520770A AT520770A AT312845B AT 312845 B AT312845 B AT 312845B AT 520770 A AT520770 A AT 520770A AT 520770 A AT520770 A AT 520770A AT 312845 B AT312845 B AT 312845B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
seat
rods
backrest
seat frame
armchair
Prior art date
Application number
AT520770A
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English (en)
Original Assignee
Artur Koeppel
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Publication date
Application filed by Artur Koeppel filed Critical Artur Koeppel
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C17/00Sofas; Couches; Beds
    • A47C17/04Seating furniture, e.g. sofas, couches, settees, or the like, with movable parts changeable to beds; Chair beds
    • A47C17/16Seating furniture changeable to beds by tilting or pivoting the back-rest

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Nursing (AREA)
  • Chair Legs, Seat Parts, And Backrests (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf einen Schlaffauteuil mit in Kanälen des Sitzrahmens seines Sitzgestelles ausziehbaren Stangen und mit einer in Scharnieren bis zur Ebene des Sitzes abklappbaren Lehne. 



   Derartige   Schlaffauteuils   finden vorzugsweise in Kleinwohnungen und Wohnwagen Anwendung. 



   Es ist bekannt, bei einem Sitzmöbel in Kanälen der Seitenholme seines faltbaren, aus einem Sitzrahmen und zwei   Fussbügeln   bestehenden Sitzgestelles geführte, ausziehbare Stangen anzuordnen, die mit einer Strebe zu 
 EMI1.1 
 
Scharnieren bis zur Ebene des Sitzes abklappbar ist und im abgeklappten Zustand auf einem über die Drehachse der Lehne nach hinten verlängerten Teil des Sitzflächenrahmens abgestützt werden kann. 



   Der   erfindungsgemässe   Schlaffauteuil zeichnet sich demgegenüber im wesentlichen dadurch aus, dass seine
Rückwand, die mit den Stangen fest verbunden und bis zu Anschlägen ausziehbar ist, Bohrungen für eine
Stützstange der Lehne aufweist, von denen die eine oberhalb und die andere unterhalb der Ebene des Sitzes angeordnet ist. 



   Der Vorteil dieses Fauteuils liegt in seiner besonders einfachen und robusten Bauweise, die Federn,
Seilzüge   od. dgl.   vermeidet und damit eine rasche und völlig unfallsicher Bedienung sichert, wobei im Gegensatz zu dem vorbekannten Sitz-Liegemöbel der Komfort eines Fauteuils und eines gut gefederten stabilen Bettes besteht. 



   Wiewohl als Baumaterial Kunststoff, Holz und Metall dienen können, sind die beiden letztgenannten
Baustoffe bevorzugt. 



   Bei einer Ausführungsform bestehen die Seitenwände des Sitzgestelles aus Rohrrahmen von im wesentlichen rechteckiger Form, wobei die Stangen der Rückwand, die an ihren Enden Distanzstücke aufweisen, in den waagrecht liegenden Teilen der Rohrrahmen gleiten. Die Distanzstücke können prismatisch oder zylindrisch ausgebildet sein. Bevorzugt sind sie als Kugeln ausgebildet, wodurch die Reibung in den Rohren besonders klein gehalten wird. 



   Zur besseren Stabilisierung und zur weiteren Reibungsverminderung können die beiden Stangen in einer
Seitenwand durch eine Strebe miteinander fest verbunden sein. Diese Strebe kann senkrecht stehen und an den
Führungsstangen im Bereich der Enden derselben, vorzugsweise neben den Distanzstücken befestigt sein. Beim
Herausziehen der Rückwand aus dem Sitzgestell gleitet die Strebe in Schlitzen, die sich in den waagrecht liegenden Rohren des eine Seitenwand bildenden Rohrrahmens befinden, bis zu dem die Bewegung begrenzenden
Anschlag. 



   An den Stellen, an denen die Stangen aus den Seitenwänden herausgeführt sind, kann der Raum zwischen den Rohren und den im wesentlichen zentral in diesen geführten Stangen jeweils durch eine Muffe ausgefüllt sein, wodurch eine zusätzliche Führung der Stangen erreicht wird. 



   Das Sitzgestell des   erfindungsgemässen   Fauteuils wird von den beiden Seitenwänden und diese verbindenden Streben gebildet, wobei der Sitz auf diesen Streben so befestigt ist, dass Teile der Seitenwände dem Benutzer als Armstütze dienen. 



   An dem Sitz ist die Lehne des Fauteuils mittels eines Scharniers in an sich bekannter Weise schwenkbar befestigt, so dass sie sich bis in die Ebene des Sitzes herunterklappen lässt. 



   Die Rückwand des Fauteuils weist zwei Steher auf, die durch Streben miteinander verbunden sind. An die Steher sind die Stangen angesetzt. Die Teile der Steher, welche die Seitenwände überragen, können vom Sitz weg etwas abgewinkelt sein und es befindet sich die Bohrung für die Stützstange der Lehne für den Schwenkbereich der letzteren in diesen Teilen der Steher. 



   Zur Abstützung der Lehne für den Fall, dass der Fauteuil in eine Liege umgewandelt wird und die Lehne vollständig in die Ebene des Sitzes gebracht werden soll, wird die Stützstange aus der genannten Bohrung entfernt und in eine weitere Bohrung der Steher eingesetzt, die sich unterhalb der Sitzebene befindet. 



   Die Lehne kann in verschiedener Weise ausgeführt sein. Bei einer vorteilhaften Ausführungsform, die eine Festlegung der Lehne in der durch die Entfernung, um welche die Rückwand aus dem Sitzgestell herausgezogen wurde, gewählten Neigung gestattet, besteht die Lehne aus einer Boden- und einer Deckplatte, welch letztere in einer Ausnehmung Führungsleisten für die Stützstange aufweist, wobei die Tiefe der Ausnehmung so gewählt ist, dass sie der Dicke der Führungsleisten gerade entspricht. 



   Wird als Baumaterial Holz gewählt, so kann es vorteilhaft sein, die Führungsleisten in einer Seitenwand als    Gitter,- Kasten oder Platte   auszubilden, die aus der dann notwendigerweise schachtelartigen Seitenwand herausziehbar sind. überdies kann die Stützstange als Oberkante einer die Steher verbindenden Platte ausgebildet sein, wobei zwischen den Stehern unterhalb der Ebene des Sitzes eine Leiste als Abstützung der Lehne bei der Umwandlung des Fauteuils in eine Liege vorgesehen ist. 



   In den Zeichnungen ist die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen Fig. l eine Seitenansicht teilweise aufgebrochen und Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II der   Fig. 1.   



   In der dargestellten Ausführungsform weist das Sitzgestell des Schlaffauteuils   Seitenwände--l--auf,   die aus Rohrrahmen von im wesentlichen rechteckiger Form bestehen. Die   Rückwand-2-ist   gleichfalls aus Rohren zusammengesetzt, von denen je zwei als   Stangen-3, 4-in Kanälen-23, 24-jeder   Seitenwand gleiten. 

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   Die Führung erfolgt dabei zweckmässig durch   Distanzstücke--5--,   die zur Vermeidung einer zu grossen Reibung im Rohrrahmen am besten kugelförmig ausgebildet sind. 



   Der Führung der   Stangen-3, 4-und   zugleich dem Abschluss der   Kanäle-23, 24-nach   aussen dienen ferner   Muffen-6-,   die sich an den Austrittsstellen der   Stangen-3, 4- aus   dem Rohrrahmen befinden. 



   Gleichfalls der besseren Führung der   Stangen-3, 4-dient   im Bereich jeder Seitenwand-l-eine Strebe-7-, welche die beiden   Stangen-3, 4-im   Bereich ihrer Enden miteinander verbindet. 



   Soferne, wie dargestellt, die Seitenwand-l-von einem Rohrrahmen mit im wesentlichen rechteckiger Form gebildet ist, ist die Strebe durch   Schlitze --22-- in   den waagrechten Teilen des Rohrrahmens geführt. 



  Die Endkante dieser Schlitze gegen die Rückwand hin begrenzt als   Anschlag --8-- den   Weg der Strebe 
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    7-und damit--10, 11--besteht,   wobei die Steher-9-, an welche die   Stangen-3, 4- angesetzt   sind, aus ästhetischen Gründen in ihrem oberen Teil, soweit sie die Seitenteile--l--überragen, rückwärts abgewinkelt 
 EMI2.2 
 die   Rückwand-2--an   dem Sitzgestell anliegt und die Stangen--3, 4--am weitesten in die Seitenteile eingeschoben sind. 



   Die Steher --9-- weisen zwei Bohrungen--13, 14-- auf, von denen die eine (--14--) oberhalb und die andere (--13--) unterhalb der Ebene des   Sitzes --16-- angeordnet   ist. 



   In der vorerwähnten Stellung --S1-- des Fauteuils und in der in den Zeichnungen mit voll ausgezogenen Strichen dargestellten   Stellung --S2--,   in welcher die Lehne --12-- eine geringere Neigung gegen die Ebene 
 EMI2.3 
 Schlafstellung des Fauteuils, aus der Bohrung --14-- entfernt und in die   Bohrung --13-- eingesetzt   worden, so dass die auf ihr abgestützte   Lehne-12-in   dieser Stellung in die Ebene des   Sitzes --16-- zu   liegen kommt. 



   Die   Lehne--12--ist   mit dem Sitz--16--durch Scharniere--17--gelenkig verbunden. Der Sitz --16-- ist mit dem aus den beiden Seitenteilen --1-- und diese verbindende   Streben --18-- gebildeten   Sitzgestell fest verbunden. 



   Die   Lehne --12-- besteht,   wie Fig. 2 erkennen lässt, vorteilhaft aus einer Boden- und einer Deckplatte   - -19   und 20--. Auf der   Bodenplatte --19-- sind   in einer Ausnehmung   Winkelleisten-21-befestigt,   deren von der Bodenplatte abstehende Schenkel   Schlitze --16-- aufweisen,   in denen die Stützstange --15-gleitet.

Claims (1)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E : 1. Schlaffauteuil mit in Kanälen des Sitzrahmens seines Sitzgestelles ausziehbaren Stangen und einer in EMI2.4 Rückwand (9), die mit den Stangen (3,4) fest verbunden und bis zu Anschlägen (8) ausziehbar ist, zwei Bohrungen (13,14) für eine Stützstange (15) der Lehne (12) aufweist, von denen die eine oberhalb und die andere unterhalb der Ebene des Sitzes (16) angeordnet ist. EMI2.5 zwei Stangen (3,4) pro Seitenwand des Sitzgestelles aufweist, die untereinander im Bereich ihrer Enden durch eine Strebe (7) verbunden sind, welche sich bei voll ausgezogener Rückwand (2) gegen den Anschlag (8) legt. EMI2.6
AT520770A 1970-06-10 1970-06-10 Schlaffauteuil AT312845B (de)

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